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Sachsen-Anhalt "Kiez"-Döner-Betreiber sammelt Spenden für Opfer von Hanau

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Halle (dpa/sa) - Der vom rechtsextremistischen Terroranschlag in Halle betroffene "Kiez-Döner" hat Spenden für die Opfer von Hanau gesammelt. Dazu wurde Essen gegen einen freiwilligen Geldbetrag verteilt. "Die ganzen Spenden, die reinkommen, die gehen direkt an die Opfer", sagte Imbiss-Betreiber Izzet Cagac, Initiator der Aktion, am Donnerstag. Zuvor berichtete die "Mitteldeutsche Zeitung" darüber.

Den offiziellen Angaben zufolge erschoss Tobias R. am Mittwoch vergangener Woche in Hanau innerhalb von rund zwölf Minuten neun Menschen. Er suchte offensichtlich gezielt Menschen mit ausländischen Wurzeln als Opfer aus, kundschaftete die Shisha-Bars, in denen er später tötete, vorher aus.

Der "Kiez-Döner" in Halle war am 9. Oktober vorigen Jahres in der Nähe der Synagoge zum zweiten Tatort eines Terroranschlags geworden. Der Täter beschoss den Laden und tötete einen Gast.

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