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Sachsen-Anhalt Krankheiten des Kreislaufsystems sind häufigste Todesursache

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Im vergangenen Jahr sind in Sachsen-Anhalt deutlich mehr Menschen gestorben als in den Vorjahren. Einen deutlichen Effekt hatte Covid-19, das die dritthäufigste Todesursache war. An Nummer eins der Statistik hat sich nichts bewegt.

Halle (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt sind Krankheiten des Kreislaufsystems weiterhin die häufigste Todesursache. 36,4 Prozent der Todesfälle waren im vergangenen Jahr auf sie zurückzuführen, wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Halle mitteilte. 7324 Frauen und 6257 Männer starben an Krankheiten des Kreislaufsystems wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Bluthochdruck und Herzmuskelschwäche. Das seien 128 Personen mehr gewesen als im Jahr 2020. Mit rund 22 Prozent waren Krebserkrankungen die zweithäufigste Todesursache.

An dritter Stelle der Statistik steht Covid-19. 1797 Frauen und 2080 Männer starben laut den Statistikern an den Folgen einer Erkrankung mit Sars-CoV-2. Das entsprach 10,4 Prozent der Sterbefälle. Während an einer Covid-19-Erkrankung im Januar 1200 und im Dezember 656 Personen starben, ging die Zahl der Todesfälle im Juli und August auf 7 und 6 zurück, wie es hieß.

2021 starben deutlich mehr Menschen in Sachsen-Anhalt als in den Vorjahren. Den Statistikern zufolge kamen insgesamt 18 148 Frauen und 19 141 Männer zu Tode. Das seien insgesamt 3489 Personen oder 10,3 Prozent mehr gewesen als noch 2020. Im Vergleich zum Vor-Pandemie-Jahr 2019 habe es 4990 Tote mehr gegeben. Das Plus lag bei 15,4 Prozent.

An einem nichtnatürlichen Tod seien 1335 Menschen gestorben - das waren 3,6 Prozent aller Todesfälle. 882 Frauen und Männer seien bei Unfällen gestorben wie etwa Verletzungen und Vergiftungen. 333 Suizide wurden gezählt.

Quelle: dpa

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