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Sachsen-Anhalt Land: Impfpflicht für Lehrer und Pfleger kein Thema

Eine Arzthelferin impft eine Patentin mit einer Spritze. Foto: Ole Spata/dpa/Symbolbild

(Foto: Ole Spata/dpa/Symbolbild)

Magdeburg (dpa/sa) - Eine Impfpflicht für Lehrer oder medizinisches Personal, wie sie in anderen europäischen Ländern diskutiert wird, steht in Sachsen-Anhalt derzeit nicht zur Debatte. Das teilten auf Anfrage das Bildungsministerium und das Gesundheitsministerium mit.

"Wir gehen nach Rückmeldungen der Landkreise und aus den Schulen derzeit von einer Impfquote von 80 bis 90 Prozent bei Lehrkräften und dem Schulpersonal aus", sagte eine Sprecherin des Bildungsministeriums. "Eine Impflicht für Lehrkräfte spielt weiterhin keine Rolle."

Auch bei Betreuern und Pflege- und medizinischem Personal sei die Impfbereitschaft sehr hoch, sagte eine Sprecherin des zuständigen Gesundheits- und Sozialministeriums. "Für eine Impfpflicht wird daher derzeit kein Grund gesehen." Die amtierende Sozialministerin Petra Grimm-Benne rief aber vor allem Kita-Mitarbeiter auf, sich impfen zu lassen. "Gerade weil die Kinder nicht durch eine Impfung geschützt werden können, ist es wichtig, dass ihre Betreuungspersonen geschützt sind", sagte Grimm-Benne.

Angesichts der lahmenden Impfkampagne, der Ausbreitung der Delta-Variante des Corona-Virus und des neue Schuljahres war zuletzt eine Debatte über verpflichtende Impfungen für bestimmte Berufsgruppen entbrannt. Sachsen-Anhalts amtierende Landesregierung lehnt Pflichtimpfungen generell ab.

© dpa-infocom, dpa:210728-99-568223/2

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