Sachsen-AnhaltSanierung nach Quecksilber-Fund in Altmark nötig

Im Salzwedeler Ortsteil Cheine wurde im Boden Quecksilber entdeckt. Bisherige Untersuchungen haben gezeigt: Eine Gefahr für die Anwohner besteht nicht. Der betroffene Boden muss aber saniert werden.
Salzwedel/Magdeburg (dpa/sa) - Nach dem Fund von Quecksilber auf einer Straße im Salzwedeler Ortsteil Cheine muss der kontaminierte Bodenbereich saniert werden. Die Untersuchungsergebnisse des abgesperrten Bereichs überschritten die geltenden Prüfwerte, teilte der Altmarkkreis Salzwedel mit. "Die Hansestadt Salzwedel hat mit Fachfirmen Kontakt aufgenommen. Das Ziel ist, schnellstmöglich einen Zeitplan zur Dekontamination des abgesperrten Abschnitts zu erstellen."
Grundwasserproben waren früheren Angaben zufolge unauffällig gewesen, ebenso Urinproben von Anwohnerinnen und Anwohnern. Es hatten sich keine Hinweise auf eine gesundheitlich relevante Quecksilberbelastung ergeben.
In Cheine war auf einer Straße flüssiges Quecksilber entdeckt worden. In einer Tonne abgesaugten Materials mit Sediment und Steinen fanden sich nach Angaben des Landkreises zwischen 200 und 300 Milliliter reines Quecksilber.