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Sachsen-AnhaltWeniger Jugendliche mit Alkoholvergiftungen

07.01.2026, 12:09 Uhr
In-Sachsen-ist-die-Zahl-der-Kinder-und-Jugendlichen-die-wegen-eines-Alkoholrausches-ins-Krankenhaus-eingeliefert-wurden-deutlich-zurueckgegangen

Wegen Alkohol landen immer weniger Jugendliche im Krankenhaus. Ein Trend der Vorjahre setzt sich damit fort. Aber in einigen Bereichen sorgen sich Mediziner.

Magdeburg (dpa/sa) - Wegen Alkoholvergiftungen sind 2024 erneut weniger Kinder und Jugendliche in Sachsen-Anhalt stationär behandelt worden. 353 Fälle gab es im Land, wie nach Informationen der DAK-Gesundheit aus aktuellen Daten des Statistischen Landesamtes hervorgeht. Das waren knapp vier Prozent weniger als 2023. Damit ist der Rückgang aber geringer als im Bundesdurchschnitt.

Bundesweit wurden 8.781 jugendliche Rauschtrinker registriert - 5,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Das war laut DAK die niedrigste Zahl in 25 Jahren.

Leichter Anstieg bei 10- bis 15-Jährigen

Besonders bei den 15- bis unter 20-Jährigen war ein Rückgang von sechs Prozent zu verzeichnen. In der Altersgruppe der 10- bis unter 15-Jährigen stieg die Zahl hingegen leicht an – von 66 auf 71 Fälle.

DAK-Landeschef Steffen Meyrich sprach grundsätzlich von einem erfreulichen Trend, mahnte jedoch: "Jede Alkoholvergiftung eines jungen Menschen ist eine zu viel." Vor allem die Zahlen bei Mädchen gäben Anlass zur Sorge.

Quelle: dpa

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