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SachsenChemnitzer Nahverkehrs-Modell wird weiter ausgebaut

05.01.2026, 12:56 Uhr
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Das Chemnitzer Modell verknüpft die Stadt per Bahn mit dem Umland. Verbindungen gibt es nach Burgstädt, Mittweida, Hainichen, Aue und Stollberg. Bald wird ein weiterer Teilabschnitt gebaut.

Chemnitz (dpa/sn) - Der Nahverkehr von Chemnitz ins Umland wird weiter ausgebaut. Konkret geht es um die Neubaustrecke nach Limbach-Oberfrohna (Landkreis Zwickau). Für einen ersten Bauabschnitt im Chemnitzer Stadtgebiet hat die Landesdirektion nun die Genehmigung erteilt. Der Baustart werde voraussichtlich im Februar erfolgen, informierte der Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS). Oberbürgermeister Sven Schulze (SPD) sprach von einem "Meilenstein für die Fortschreibung des Chemnitzer Modells".

Ziel dieses Nahverkehrsprojekts ist es, Stadt und Umland umsteigefrei zu verbinden. Dabei werden das Eisenbahn- und das Straßenbahnnetz miteinander verknüpft. Entsprechende Linien gibt es bereits nach Burgstädt, Mittweida, Hainichen, Aue und Stollberg. Neben der Linie nach Limbach ist noch geplant, die Strecke nach Stollberg über Oelsnitz und St. Egidien zu verlängern sowie Verbindungen nach Olbernhau und Annaberg-Buchholz einzubinden.

Eine Trasse für Straßenbahnen und Züge

Allein für das Neubauvorhaben nach Limbach-Oberfrohna wird mit Investitionen "im mittleren dreistelligen Millionenbereich" kalkuliert, sagte ein VMS-Sprecher auf Nachfrage. Mit dem 1. Abschnitt werde der Ring um den Innenstadtkern geschlossen und die Gleise bis zum Konkordiapark verlängert. Dabei werden sechs neue Haltestellen geschaffen. Auf der Trasse werden künftig sowohl Straßenbahnen der Chemnitzer Verkehrs-AG als auch Züge der City-Bahn fahren. Die Weiterführung der Trasse über das Stadtzentrum hinaus werde Gegenstand weiterer Planfeststellungsverfahren sein, so die Landesdirektion.

Quelle: dpa

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