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Sachsen Christi Himmelfahrt: Gottesdienste unter freiem Himmel

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Ein Wetter zum Vergessen und kaum Ausflügler unterwegs: Auch in Sachsen haben viele Menschen angesichts trüber Wetteraussichten den Himmelfahrtstag lieber zu Hause verbracht.

Chemnitz/Dresden/Leipzig (dpa/sn) - Dauerregen und kühle Temperaturen haben die Feierlaune zu Christi Himmelfahrt am Donnerstag in Sachsen deutlich gedämpft. Die Polizei, für die dieser Tag wegen der Ausflüge von alkoholisierter Männergruppen am sogenannten Herrentag sonst sehr arbeitsintensiv ist, meldete bis zum späten Nachmittag keine besonderen Vorkommnisse. Hin und wieder gebe es mit einzelnen Leuten kleine Probleme, teilte das Lagezentrum der Polizeidirektion Görlitz auf Anfrage mit: "Das alles hält sich aber im Rahmen". "Es ist ganz ruhig und weniger los als an normalen Tagen", konstatierte der Sprecher der Polizeidirektion Zwickau, Christian Schünemann.

Auch in beliebten Ausflugsgebieten wie der Sächsischen Schweiz, die zu Christi Himmelfahrt besonders gern aufgesucht werden, herrschte angesichts des Wetters Flaute. Einige Imbissbuden hatten zwar für Gäste geöffnet, allerdings kam kaum ein Kunde vorbei. Daran hatten nicht nur Beschränkungen in der Corona-Pandemie schuld, sondern vor allem die Wetterunbilden. Nicht nur im Elbsandsteingebirge gab es Nebel, Nieselregen oder Schauer.

"Der Fichtelberg ist bei einer Lufttemperatur von 3,5 Grad in Wolken gehüllt", sagte Jens Oehmichen, Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst. Nahezu flächendeckend habe es im Freistaat stundenlang geregnet und nur in Ostsachsen hin und wieder eine Regenpause gegeben. Leipzig hielt am Nachmittag mit 12,8 Grad den "Wärmerekord", in den meisten Regionen lagen die Temperaturen um die 10 Grad, im Gebirge darunter.

Zahlreiche Kirchgemeinden hatte im Vorfeld zu Gottesdiensten unter freiem Himmel eingeladen. Wie viele davon wegen des Wetters ausgefallen sind, war zunächst unklar. In Leipzig zumindest blieben Gastronomen mit Blick auf die kommenden Tage optimistisch und räumten schon mal Tische und Stühle in die Außenbereiche ihrer Gaststätten. Aufgrund der vergleichsweise niedrigen Infektionswerte in der Messestadt gibt es dort ab Freitag einige Lockerungen von Corona-Beschränkungen, von denen auch die Gastronomie profitiert.

© dpa-infocom, dpa:210512-99-575603/3

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