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SachsenForderungen nach Hitze-Wochenende - Prävention und Feuerwehr

29.06.2026, 15:05 Uhr
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Trinkwasserbrunnen, Kälteräume und Millionen für die Feuerwehr: Nach dem Hitze-Wochenende fordern Politiker Konsequenzen.

Dresden (dpa/sn) - Nach der Hitzewelle wird in Sachsen der Ruf nach Konsequenzen laut. "Das letzte Wochenende hat gezeigt, welche Ausmaße die zunehmenden Temperaturen haben", betonte Linke Fraktionschefin Susanne Schaper am Montag. Die Hitze treffe vor allem Ältere, chronisch Kranke, Menschen mit Behinderungen, Ungeborene, Säuglinge und Kleinkinder. Gleiches gelte für Menschen, die im Freien körperlich anstrengende Arbeiten verrichten müssen, in Gemeinschaftsunterkünften leben oder wohnungslos sind.

Linke für Hitze-Aktionsplan und Warnsystem für die Bevölkerung

Schaper erinnerte daran, dass ihre Partei schon seit Jahren auf Risiken hinweise und Maßnahmen gefordert habe. So hatten die Linken 2023 einen landesweiten Hitzeschutz-Aktionsplan für den Freistaat und ein Warnsystem für die Bevölkerung angeregt. Zudem wurden unbürokratische Förderprogrammen für Städte und Gemeinden zur Installation von Trinkwasserbrunnen, Nebelduschen und öffentlich zugänglichen Kälteräumen vorgeschlagen.

"Die Kommunen, welche die Maßnahmen umsetzen müssen, brauchen dabei dringend finanzielle wie organisatorische Hilfen von Bund und Land", betonte Schaper. Das vergangene Wochenende habe die Dringlichkeit verschiedenster Maßnahmen zur Unterstützung von Menschen in dieser extremen Wettersituation wiederholt vor Augen geführt.

AfD: Feuerwehr endlich ordentlich ausstatten

Die AfD verlangte nach dem Brand in der Gohrischheide eine bessere Ausrüstung der Feuerwehr - konkret zwei sondergeschützte "Großtanklöschfahrzeuge", erklärte der Abgeordnete Lars Kuppi. Da die Gohrischheide von alter Munition belastet ist, ist ein Einsatz normaler Löschfahrzeuge riskant.

Seine Partei habe für den aktuellen Doppelhaushalt eine zusätzliche Summe von 55 Millionen Euro für die Feuerwehr vorgeschlagen, machte Kuppi geltend. Die Ausstattung der Feuerwehr mit moderner Technik sollte eine Selbstverständlichkeit sein. CDU-Innenminister Armin Schuster habe bei dieser Aufgabe jedoch komplett versagt.

Quelle: dpa

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