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Sachsen Kabinett in Dresden beschließt neue Corona-Regeln

Die Abgeordneten sitzen im Plenum auf ihren Plätzen. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

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Dresden (dpa/sn) - Sachsen will in der Corona-Pandemie mit Ausnahmen für Weihnachtsmärkte und Bergparaden in die Wintersaison gehen. Die bereits in der vergangenen Woche vorgestellten Eckpunkte sollen nach der Sitzung des Kabinetts heute (13.00 Uhr) mit der neuen Corona-Schutzverordnung beschlossen und vorgestellt werden. Bleibt es bei den Plänen, kann bei "landestypischen Veranstaltungen" wie Bergparaden und Weihnachtsmärkten bis zum Erreichen der sogenannten Vorwarnstufe auf Regeln wie etwa 3G (Geimpfte, Genesene, Getestete), Kontakterfassung und Besucher-Höchstgrenzen verzichtet werden. Notwendig ist allerdings ein genehmigtes Hygienekonzept.

Die Vorwarnstufe greift dann, wenn 650 Betten auf den Normalstationen oder 180 Betten auf den Intensivstationen mit Covid-19-Patienten belegt sind. Derzeit steigt in Sachsen die Zahl der Neuinfektionen und Patienten. Mittlerweile verbucht der Freistaat bundesweit die zweithöchste Inzidenz. Mit Stand Montag waren auf den Normalstationen 248 Betten auf den Normalstationen mit Covid-19-Patienten belegt, auf den Intensivstationen waren es 105.

Alles müsse "verantwortbar sein", hatte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) in der vergangenen Woche betont. Zugleich aber sollen Weihnachtsmärkte in diesem Jahr ermöglicht werden. Im vergangenen Jahr fielen sie coronabedingt aus. Die neue Landesverordnung soll vom 21. Oktober bis zum 17. November gelten.

© dpa-infocom, dpa:211018-99-642962/2

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