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SachsenLinke: Staat muss stärker in Märkte eingreifen

25.03.2026, 16:10 Uhr
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Wer soll die Kosten der Krise tragen? Die Linke will, dass Superreiche und Konzerne mehr zahlen. Das schmerze niemanden, helfe aber allen.

Dresden (dpa/sn) - Die Linken im Sächsischen Landtag pochen auf eine gerechte Verteilung von Krisenlasten. Es gehe darum, Krisenprofite abschöpfen und Märkte zu regulieren, erklärten Vertreter der Linksfraktion bei einer Debatte im Landtag: "Sonst zahlen die hart arbeitenden Menschen die Zeche."

Linke will gerechte Besteuerung

"Wir wollen Einkommen, Vermögen und Erbschaften gerecht besteuern. Das schmerzt niemanden, hilft aber allen. Armut und leere Kassen gibt es nur, weil privater Reichtum grenzenlos wächst", sagte Fraktionschefin Susanne Schaper. Die Vermögensteuer sei eine Lösung für viele Probleme.

Schaper zufolge sind mutige Schritte notwendig, "damit nur jene zahlen, die das gut wegstecken können". "Der Staat muss stärker in Märkte eingreifen. Wir wollen die Übergewinnsteuer reaktivieren und sie erhöhen. Ihr Hauptzweck besteht darin, Konzernen zu zeigen: Krisenprofite lohnen sich nicht. Das dämpft die Preise."

Quelle: dpa

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