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SachsenLinke in Sachsen haben weiter Zulauf

15.07.2026, 09:27 Uhr
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Die Linke zieht mehr Menschen an als jede andere Partei in Sachsen. Der Erfolg hängt auch mit der Arbeit an der Basis zusammen, wie die Parteispitze sagt.

Dresden (dpa/sn) - Die Linken in Sachsen haben weiter Zulauf und sind inzwischen bei mehr als 11.500 Mitgliedern angelangt. Damit sind sie vor der CDU die größte Partei in Sachsen. Seit Jahresanfang traten rund 600 Menschen ein, wie die Parteizentrale mitteilte. Der Altersdurchschnitt der Mitglieder liege bei 43,5 Jahren. Etwa die Hälfte (49,2 Prozent) sind männlich. Ende 2024 lag die Mitgliederzahl noch bei rund 6.900.

Parteichef Böhme: Eintrittswelle kein einmaliger Hype

"Unsere Eintrittswelle war kein einmaliger Hype. Die Linke ist zurückgekommen, um zu bleiben. Wir bleiben die mitgliederstärkste Partei in Sachsen", erklärte Parteivorsitzender Marco Böhme. Diese Stärke wolle man nutzen, um für ein soziales und gerechtes Sachsen zu kämpfen. "Gute und sichere Arbeit, Wohnen ohne Abzocke und ein Wocheneinkauf, der einen nicht in die Insolvenz treibt, sind nicht zu viel verlangt. Das wollen wir weiter gemeinsam lautstark fordern."

Vorsitzende lobt Engagement der neuen Mitglieder

Nach Meinung der Co-Vorsitzenden Anja Eichhorn haben die im vergangenen Jahr dazugekommenen Mitglieder ihren Platz in der Partei gefunden. Die Neumitglieder seien aktiv und gestalteten mit. "Sie organisieren Küchen für alle, Sprechstunden, Haustürgespräche, Demonstrationen, Nachbarschaftshilfe und vieles mehr. Dort, wo wir in Sachsen unterwegs sind, merken wir: Gerade jetzt braucht es eine starke soziale Partei in Sachsen."

Schon Anfang des Jahres lagen die Linken mit mehr als 11.000 Mitgliedern vorn. Die CDU kam auf 8.700 Frauen und Männer. Auf Platz 3 rangierten die Grünen (gut 5.300 Mitglieder). Dahinter ordneten sich die SPD (4.500) und die AfD (4.400) ein. Das Bündnis Sahra Wagenknecht kam auf 553 Mitglieder.

Bei der Landtagswahl 2024 erreichten die Linken nur 4,5 Prozent der Zweitstimmen. Da sie in Leipzig aber zwei Direktmandate gewannen, konnten sie als Fraktion mit sechs Abgeordneten in den Landtag einziehen.

Quelle: dpa

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