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SachsenNotfall bei Premiere - Opernsänger muss ins Krankenhaus

31.01.2026, 13:03 Uhr
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Während einer Mozart-Oper erleidet ein Sänger gesundheitliche Probleme. Wie es ihm geht - und warum das Stück trotzdem zu Ende gebracht werden konnte.

Chemnitz (dpa/sn) - Während einer Opernpremiere in Chemnitz hat ein Sänger gesundheitliche Probleme erlitten und ist ins Krankenhaus gefahren worden. Die Aufführung konnte am Freitagabend dennoch zu Ende gebracht werden - weil ein zufällig im Publikum sitzender Bassbariton einsprang und den Part übernahm. Das teilten die Städtischen Theater Chemnitz am Samstag mit.

Demnach musste der Sänger Johann Kalvelage nach dem ersten Akt der Mozart-Oper "Don Giovanni" medizinisch versorgt werden. Er hatte den Leporello gegeben. Im zweiten Teil der Vorstellung sei spontan Markus Marquardt eingesprungen, der die Premiere im Publikum verfolgt hatte. Er gehört zum Ensemble der Staatsoper Dresden und sei der Oper Chemnitz eng verbunden.

Marquardt habe dann den Leporello gesungen. Den szenischen Part - also die Bewegungen und Gesten der Figur - habe Regieassistentin Antonia Bär übernommen. Das Theater dankte beiden für ihren kurzfristigen Einsatz.

Johann Kalvelage befinde sich auf dem Weg der Besserung. Er habe noch am Freitagabend wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden können. Er gehört seit dieser Spielzeit zum Chemnitzer Ensemble.

Quelle: dpa

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