SachsenBus- und Bahnfahren im Verkehrsverbund Mittelsachsen teurer

Der Verkehrsverbund Mittelsachsen erhöht zum 1. April die Preise für etliche Fahrscheine. Viele Abo-Nutzer bleiben davon aber verschont.
Chemnitz (dpa/sn) - Viele Nutzer von Bus und Bahn im Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) müssen ab 1. April mehr bezahlen. Die Fahrpreise steigen über alle Tarifprodukte hinweg im Schnitt um 2,4 Prozent, wie der VMS mitteilt.
So koste die Einzelfahrt für eine Tarifzone künftig 3,30 Euro und damit 10 Cent mehr. Begründet wurde der Schritt, den die Verbandsversammlung im November beschlossen hatte, mit Mehrkosten etwa für Personal und Material.
Der VMS umfasst die Landkreise Zwickau, Mittelsachsen und Erzgebirge sowie die Stadt Chemnitz. Für viele Nutzer von Abo-Tickets bleibe der Preis gleich, hieß es. Neben dem Deutschland-Ticket seien das etwa das Bildungsticket und das Senioren-Ticket, ebenso Abo-Monatskarten der Preisstufe 1. Laut VMS nutzen rund 75 Prozent der Fahrgäste Abonnements.