SachsenSperrkreis wegen Kampfmittelverdacht um Zeppelinbrücke

Bei Bauarbeiten an der Zeppelinbrücke in Leipzig werden Unregelmäßigkeiten im Wasser festgestellt. Nun soll überprüft werden, ob es sich dabei um Kampfmittel handelt.
Leipzig (dpa/sn) - Nach einem möglichen Kampfmittelfund im Elsterbecken unterhalb der Zeppelinbrücke wird ab 8 Uhr ein Sperrkreis in Leipzig eingerichtet. Dieser soll laut Stadtangaben 100 Meter um den Fundort betragen und bis voraussichtlich 16 Uhr Bestand haben.
Fuß- und Radwege in diesem Bereich können in dieser Zeit demnach nicht genutzt werden. Außerdem kann die Haltestelle Sportforum Süd nicht bedient werden. Die Straßenbahnlinien 3, 7, 8 und 15 werden daher laut den Leipziger Verkehrsbetrieben über Westplatz, Käthe-Kollwitz-Straße und Felsenkeller umgeleitet. Nach Aufhebung des Sperrkreises sollen die betroffenen Straßenbahnen aber wieder fahren.
"Anomalie im Wasser" überprüft
Bei Bauarbeiten an der Brücke wurde an Tragegerüsten eine "Anomalie im Wasser festgestellt, die nun durch eine Kampfmittelräumfirma überprüft werden muss", heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Betroffen sind demnach die Zeppelinbrücke, das Elsterflutbecken sowie der Palmengarten und der Grünstreifen am Cottaweg. Genauere Informationen zu dem Fund konnte die Polizei bisher nicht mitteilen.