SachsenStaffelübergabe im Landeskommando Sachsen der Bundeswehr

Rund 5.000 Menschen arbeiten für die Bundeswehr in Sachsen. An der Spitze des Landeskommandos gibt es jetzt einen Führungswechsel.
Dresden (dpa/sn) - Das Landeskommando Sachsen der Bundeswehr bekommt einen neuen Kommandeur. Nach 45 Jahren Dienst in der Truppe übergibt Oberst Michael Popielas am Donnerstag den Staffelstab an Oberst Marco Tkotz. An dem Appell am Ehrenhain in der Dresdner Graf-Stauffenberg-Kaserne nehmen auch der stellvertretende Befehlshaber des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr, Generalleutnant André Bodemann, und Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) teil.
"Eine gut ausgerüstete und einsatzfähige Bundeswehr ist von zentraler Bedeutung für die Sicherung unserer Freiheit. Oberst Popielas hat das Landeskommando Sachsen als Kommandeur mit großem Engagement und Professionalität geführt und stand für eine stets verlässliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit", sagte Kretschmer der Deutschen Presse-Agentur. Dass auf die Bundeswehr Verlass sei, habe man in Sachsen mehrfach ganz konkret erfahren können, so Kretschmer, ob bei Hochwasserkatastrophen oder beim Eindämmen der schweren Waldbrände in der Sächsischen Schweiz und der Gohrischheide.
Die Bundeswehr ist in Sachsen mit etwa 5.000 Soldaten und Zivilangestellten präsent. Neben 42 Dienststellen gibt es 32 militärische Liegenschaften, darunter den Truppenübungsplatz Oberlausitz. Zu den Einrichtungen gehören die Offiziersschule des Heeres in Dresden, die Unteroffiziersschule des Heeres in Delitzsch, das Ausbildungskommando Leipzig, das Panzergrenadierbataillon 371 in Marienberg, die Panzergrenadierbrigade 37 in Frankenberg und das Materiallager Zeithain.