SachsenWarm und am Ende extrem heiß - der Juni in Sachsen

Hitzewelle und Temperaturrekorde - so hat sich der Juni in Sachsen gezeigt. Welche Auffälligkeiten die Meteorologen noch registriert haben.
Leipzig (dpa/sn) - Die extreme Hitzewelle der vergangenen Tage hat den Juni zu einem außergewöhnlich warmen Monat gemacht. Mit 19,3 Grad habe die Monatsmitteltemperatur 3,7 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 (15,6 Grad) gelegen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Bis zur Monatsmitte hätten sich die Temperaturen noch im üblichen Rahmen bewegt, danach ging es steil nach oben.
Die Hitze am Monatsende ließ Temperaturrekorde purzeln. Mit 41,5 Grad wurde am 28. Juni in Bad Muskau die höchste je in Sachsen gemessene Temperatur registriert. Die Nacht zum 28. Juni war zudem laut DWD die wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen in Deutschland. In Kubschütz in der Lausitz sank die Nachttemperatur nicht unter 29,4 Grad - ein bundesweiter Rekord. Alle Werte sind noch vorläufig.
Zugleich fiel im Juni mit 64 Litern pro Quadratmeter 16 Prozent weniger Niederschlag als im langjährigen Durchschnitt. Dafür zeigte sich die Sonne besonders ausdauernd: Sie schien 241 Stunden und damit 40 Stunden mehr als im Juni üblich.