SachsenWarnstreik der GEW an Hochschulen

An Sachsens Hochschulen soll es diese Woche einen Warnstreik geben. Die Gewerkschaft GEW fordert höhere Löhne und einen Tarifvertrag für studentische Beschäftigte.
Leipzig (dpa/sn) - Sachsens Hochschulen stehen Warnstreiks ins Haus. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat am Mittwoch (28. Januar) Arbeitsniederlegungen und Aktionen unter anderem in Leipzig, Dresden und Chemnitz angekündigt. Hintergrund ist der Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst der Länder.
Laut GEW besteht an den Hochschulen Handlungsbedarf. "Gerade niedrig eingruppierte Beschäftigte und wissenschaftlich Tätige in Teilzeit haben die Inflation der letzten Jahre besonders stark gespürt und sind auf Lohnerhöhungen angewiesen", so GEW-Vize David Jugel. Zudem wird ein Tarifvertrag für studentische Beschäftigte gefordert. "Auch verdeckte Unterbezahlung durch Teilzeitverträge bei voller Arbeitsleistung darf nicht länger Praxis sein."
Bundesweit sind Aktionen geplant
Zum Warnstreik aufgerufen seien Beschäftigte an Universitäten, öffentlichen Hochschulen, Studierendenwerken, der Sächsischen Akademie der Wissenschaften und wissenschaftlichen Bibliotheken in Sachsen, hieß es. Ebenfalls aufgerufen sind studentische oder wissenschaftliche Hilfskräfte.
Bundesweit sind am Mittwoch Arbeitsniederlegungen und Kundgebungen an Hochschulen geplant. Die Gewerkschaft spricht von einem bundesweiten Hochschulaktionstag.