SachsenWave-Gotik-Treffen startet mit Kim Wilde und 200 Künstlern

Schwarze Spitze, schrille Outfits und ein Hauch Mittelalter: In Leipzig startet das Wave-Gotik-Treffen mit 200 Bands, Kim Wilde als Überraschungsgast und Picknick im Park.
Leipzig (dpa/sn) - Die schwarze Szene trifft sich zu Pfingsten wieder in Leipzig. Zum 33. Wave-Gotik-Treffen (WGT) werden bis zu 20.000 Gäste aus dem In- und Ausland erwartet, betonte Festivalsprecher Cornelius Brach. Sie können bis zum Montag Konzerte von Szenegrößen besuchen, einen Mittelaltermarkt erleben oder im "Heidnischen Dorf" zusammenkommen.
Nach Veranstalterangaben haben mehr als 200 Künstlerinnen und Künstler für das diesjährige WGT zugesagt. Viele Konzerte finden auf dem Agra-Gelände statt. Auch der Felsenkeller, das Gewandhaus, das Täubchenthal oder die Moritzbastei sind ins WGT-Programm integriert. Geboten wird Musik aus allen Richtungen der dunklen Szene – unter anderem Gothic Rock, Electro, Dark Wave, Mittelalter Rock und Industrial.
Ikonen der 1980er-Jahre dabei
Erstmals dabei sind die "Einstürzenden Neubauten" und die 80er-Jahre-Ikone Kim Wilde. "Sie wird ein Farbtupfer in der sonst eher dunklen Szene sein", sagte Brach. Tickets gibt es noch an der Abendkasse.
Los geht es am Freitagnachmittag mit dem Viktorianischen Picknick im Clara-Zetkin-Park. Hunderte Menschen kommen dort zum Essen, Trinken und Plaudern zusammen. Viele von ihnen tragen spektakuläre Outfits. Die aufwendigen Kostüme ziehen auch viele Interessierte an, die einfach nur zum Schauen und Fotografieren in den Park kommen.