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ThüringenBauerfeind baut zentralen Stammsitz in Zeulenroda weiter aus

21.05.2026, 15:13 Uhr
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Mit einem modernen Campus reagiert Bauerfeind auf die hohe Nachfrage nach medizinischen Hilfsmitteln. Bis 2028 fließen rund 100 Millionen Euro in den Stammsitz.

Zeulenroda (dpa/th) - Der Hersteller von medizinischen Hilfsmitteln Bauerfeind investiert weitere 50 Millionen Euro in seinem Hauptstandort im ostthüringischen Zeulenroda. Bis Frühjahr 2028 sollen dort Fertigungs- und Lagerhallen sowie ein Funktionsgebäude entstehen, wie das Unternehmen mitteilte. Mit dem Bau des neuen Hallenkomplexes werde Anfang Juni begonnen. Geplant ist ein moderner Campus zu dem neben einem Mitarbeiterrestaurant und Flächen für Schulungen, Konferenzen und Meetings auch Grünflächen, Promenade und ein Park gehören sollen.

Mit den Investitionen reagiert die Bauerfeind AG nach eigenen Angaben auf die anhaltend hohe Nachfrage nach Bandagen, Orthesen, orthopädischen Einlagen und Kompressionsprodukten. Bereits seit vergangenem September wird am Stammsitz eine neue Energiezentrale gebaut. Parallel dazu wird seit November 2025 das Zentrallager erweitert und modernisiert.

1.500 Jobs am Stammsitz

Insgesamt investiere das Unternehmen damit bis Frühjahr 2028 rund 100 Millionen Euro in seinen Thüringer Stammsitz. Vorstandschef Rainer Berthan sprach von einem "langfristigen Bekenntnis" zum Standort Deutschland und zur Stadt Zeulenroda. Damit würden zugleich bestehende Arbeitsplätze gesichert und werde weiteres Wachstum ermöglicht.

Bauerfeind beschäftigt nach eigenen Angaben 2.600 Mitarbeiter, davon 1.500 in Zeulenroda. Produktionsstandorte gibt es daneben noch im ostthüringischen Gera sowie im nordrhein-westfälischen Remscheid. Der Jahresumsatz liegt laut dem Unternehmen bei rund 430 Millionen Euro.

Quelle: dpa

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