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ThüringenKummer: Entwickeln eigene Rohstoffstrategie

13.07.2026, 05:31 Uhr
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Kies, Kali, Gips - das sind vielleicht die wichtigsten Rohstoffe, die in Thüringen abgebaut werden. Das Umweltministerium will eine Rohstoff-Strategie für die nächsten Jahre erarbeiten.

Erfurt (dpa/th) - Thüringen will eine eigene Rohstoff-Strategie auf die Beine stellen - auch als Reaktion auf internationale Krisen. Es gehe um Versorgungssicherheit, Wirtschaftskraft und Umweltschutz, erklärte Umweltminister Tilo Kummer (BSW). Die Strategie, die zusammen mit Vertretern aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Umweltschutz erarbeitet werde, solle 2027 für das Land vorliegen.

Ziel sei, die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft zu stärken und dabei ökologische und soziale Standards zu wahren. "Wir brauchen Lösungen, die wirtschaftlich tragfähig und zugleich sozial sowie ökologisch verantwortbar sind", sagte Kummer. Es gehe nicht nur um Rohstoffabbau und eine geringere Importabhängigkeit, sondern auch um Recycling und Ersatz, wie etwa beim Gips. Dabei spiele die Kreislaufwirtschaft ebenso eine Rolle wie die Entwicklung neuer Materialien.

Thüringen gilt als relativ reich an mineralischen Rohstoffen, insbesondere an Steinen und Erden, Salzen und Industriemineralien. Abgebaut werden in größerem Stil vor allem Kies, Kali- und Steinsalz und Gips.

Quelle: dpa

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