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Thüringen Notbremse in weiteren Thüringer Kommunen nicht mehr in Kraft

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Erfurt (dpa/th) - In Thüringen wird die sogenannte Corona-Notbremse in immer mehr Landkreisen und kreisfreien Städten gelöst. Am Samstag hatten nach Angaben des Gesundheitsministeriums die Stadt Suhl und die Kreise Greiz, Nordhausen, Saalfeld-Rudolstadt, Schmalkalden-Meiningen und der Wartburgkreis den fünften Werktag in Folge den dafür notwendigen Schwellenwert von 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner unterschritten.

Nach dem Übergangstag am Sonntag fallen dort von Montag an unter anderem Ausgangsbeschränkungen weg, der Einzelhandel darf mit Tests und Kontaktverfolgung von Kunden wieder vollständig öffnen, Außengastronomie und touristische Übernachtungen auf Campingplätzen, in Ferienhäusern und -wohnungen sind wieder möglich.

Damit sind ab Montag in 16 der 23 Thüringer Kreise und kreisfreien Städte die Notbremse-Beschränkungen außer Kraft. Am Samstag wurden sie bereits im Saale-Holzland-Kreis aufgehoben. Zuvor waren schon die Städte Weimar, Jena, Gera, Erfurt und Eisenach sowie das Weimarer Land, das Eichsfeld, das Altenburger Land und der Kyffhäuserkreis diesen Schritt gegangen.

Im Thüringer Landesdurchschnitt war der Corona-Inzidenzwert, der die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen angibt, am Samstag auf 51 gesunken. Am niedrigsten war die Inzidenz mit Werten knapp unter 23 im Saale-Holzland-Kreis und der Stadt Gera. Etwa viermal so hoch fiel sie in den Kreisen Hildburghausen (103) und Sonneberg (99) aus. Weil Sonneberg aber am Samstag den fünften Werktag in Folge unter der Inzidenz von 165 lag, können dort die Schulen ab Montag wieder in den Wechselunterricht übergehen. Das gilt laut Ministerium auch für den Kreis Gotha.

© dpa-infocom, dpa:210529-99-787085/2

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