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Thüringen Thüringer Wälder leisten steigenden Beitrag zum Klimaschutz

Gemischter Laub- und Nadelwald in Thüringen. Foto: Michael Reichel/Archivbild

(Foto: Michael Reichel/dpa-Zentralbild/dpa)

Erfurt (dpa/th) - Die Thüringer Wälder werden für den Klimaschutz immer wichtiger. In den rund 200 000 Hektar Staatswald seien zur Zeit 44,1 Millionen Tonnen Kohlenstoff gebunden, teilte ein Sprecher von Thüringen Forst am Mittwoch zum Internationalen Tag des Baumes (Donnerstag) mit. Dadurch werden "ca. 152 Millionen Tonnen potenziell klimaschädliches CO2 langfristig fixiert". Durch Aufforstung und einen steigenden Laubholzanteil hat sich der natürliche Kohlenstoffspeicher demnach seit 2002 jährlich um etwa 300 000 Tonnen vergrößert.

Mehr als 10 Prozent der landesweiten CO2-Emissionen aus Industrie, Verkehr, Landwirtschaft und Haushalten werden jährlich durch die Thüringer Wälder kompensiert. Bäume binden die Kohlenstoffverbindungen vor allem in Holz, Humus und Mineralboden. Allerdings sei unklar, "wie lange der Wald in Thüringen diese Leistungen für Gesellschaft, Umwelt und Atmosphäre noch leisten kann", erklärte Thüringen Forst Vorstand Volker Gebhardt.

Der internationale Tag des Baumes am 25. April soll auf die Bedeutung des Waldes für die Menschheit und die Wirtschaft hinweisen.

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