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Schandtaten im Urlaub Bußgelder drohen auch Touristen

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Wildpinkeln in Rom ist eine ziemlich schlechte Idee, denn die Bußgelder sind immens hoch.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Schwarzfahren und Wildpinkeln gehören nicht gerade zum guten Benehmen und besonders im Ausland sollten Touristen eigentlich wissen, dass sie das nicht tun sollten. Die Strafen für Ordnungswidrigkeiten können heftig sein.

Touristen sollten sich überall auf der Welt gut benehmen. Wenn sie im Ausland sind, können die hohen Strafen für Ordnungswidrigkeiten den Gästen ganz schön die Laune vermiesen. Es gibt außerdem auch Dinge, die in Deutschland legal sind, in Spanien aber verboten - zum Beispiel Alkoholgenuss auf der Straße. Genau in diesen Bereichen sollten Urlauber aufmerksam sein. 

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Bis zu 10.000 Euro für eine Ordnungswidrigkeit - die Bußgelder in Europa sind happig.

(Foto: imago/Rüdiger Wölk)

Wie eine aktuelle Erhebung von "GoEuro" zeigt, sind die Strafen für die Missachtung des Rauchverbots, Alkoholgenuss auf der Straße, Schwarzfahren und Wildpinkeln in Europa ganz unterschiedlich hoch. Ein Überblick:

In Dublin müssen Raucher besonders wachsam sein, denn in der irischen Hauptstadt bedeutet die Missachtung des Rauchverbotes eine bis zu 3000 Euro hohe Strafe.

Schwarzfahren kostet in London umgerechnet um die 50 Euro, doch Wiederholungstäter müssen im schlimmsten Fall bis zu etwa 1300 Euro zahlen.

Teilweise heftige Strafen

An historischen Orten wird Fehlverhalten umso härter bestraft, zum Beispiel in Rom. Touristen sollten hier auf keinen Fall auf die Idee kommen, sich irgendwo in der Öffentlichkeit zu erleichtern. Im schlimmsten Fall und an bestimmten Orten sind hier Strafen von 5000 bis zu 10.000 Euro fällig. Die Höhe des Bußgeldes steht im krassen Gegensatz zu Berlin, dort liegt die Strafe bei 20 Euro für Wildpinkler.

Gerade beim Thema Alkohol auf der Straße tappen ausländische Touristen oftmals nichtsahnend in die Falle, weil sie vielleicht gar nicht wissen, dass es verboten ist. Wer in Madrid mit dem Bier in der Hand auf offener Straße erwischt wird, muss zwischen 100 und 600 zahlen. In London kostet dieses Vergehen "nur" 78 Euro.

Apropos Alkohol: Wer im betrunkenen Zustand für Ruhestörungen sorgt, Leute belästigt oder gar randaliert, kann in Stockholm und Reykjavik in der Ausnüchterungszelle landen. Auch in anderen Städten sind dafür kurze Aufenthalte im Gefängnis möglich - beispielsweise in Berlin, Brüssel, Helsinki und Lissabon. Andere wiederum bestrafen das betrunkene Randalieren mit hohen Geldbußen. In Madrid kostet es 100 bis 600 Euro, in Wien 350 Euro.

Quelle: n-tv.de, sgu

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