Moderner BrandschutzDieser Rauchmelder warnt per Sprachausgabe

Rauchmelder braucht jeder – sie sind in fast allen Bundesländern vorgeschrieben und müssen in Schlaf- und Kinderzimmern sowie in Fluchtwegen angebracht sein. Wir zeigen eine besonders smarte Variante.
Sogenannte Rauchwarnmelder sollen im Ernstfall vor Rauchentwicklung und Feuer warnen. Bei Rauchentwicklung werden Sensoren aktiviert, die ein lautes Warnsignal auslösen. Es bleibt dennoch ein Problem: Ertönt nachts irgendwo im Haus der Alarm, ist nicht unbedingt sofort klar, aus welchem Raum das Signal kommt.
Genau hier setzt der X-Sense XS0B-MR an. Der smarte Rauchmelder beschränkt sich nicht auf einen lauten Warnton, sondern ergänzt diesen durch eine Sprachansage. Wird Rauch erkannt, nennt das Gerät den zuvor zugewiesenen Raum – beispielsweise Schlafzimmer, Kinderzimmer oder Keller. Vor allem in größeren Wohnungen und Häusern kann diese Zusatzinformation dabei helfen, die Situation schneller einzuordnen und Menschen in Sicherheit zu bringen.
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Der X-Sense Rauchmelder nennt den betroffenen Raum
Für jeden Melder lässt sich einer von 17 hinterlegten Standorten auswählen. Bei einem Alarm ertönt neben der mindestens 85 Dezibel lauten Sirene eine entsprechende Raumansage. Statt eines kaum zuzuordnenden Pieptons heißt es dann beispielsweise, dass im Kinderzimmer oder im Flur Rauch erkannt wurde.
Das wirkt zunächst wie eine kleine Komfortfunktion, kann in der Praxis aber einen spürbaren Unterschied machen. Über mehrere Etagen, durch geschlossene Türen oder im Schlaf lässt sich die Richtung eines Alarmtons nicht immer eindeutig bestimmen. Die Ansage nimmt zumindest einen Teil dieser Unsicherheit – besonders dann, wenn mehrere Räume mit eigenen Meldern ausgestattet sind.
Photoelektrischer Sensor zur Raucherkennung
Alarmton mit mindestens 85 Dezibel in drei Metern Entfernung
Sprachansage mit 17 auswählbaren Raumbezeichnungen
Austauschbare CR123A-Batterie
App-Anbindung über SBS50-Basisstation (separat erhältlich)
Vernetzung von bis zu 50 X-Sense-Geräten über eine Basisstation
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
X-Sense Melder im Starter-Set
Seine Stärken spielt der X-Sense-Melder weniger als einzelnes Gerät, sondern eher als Teil eines Systems aus. Erkennt ein eingebundener Melder Rauch, schlagen dann nämlich laut Hersteller auch die übrigen verbundenen Geräte im Netzwerk Alarm. Dadurch soll eine Warnung aus dem Keller oder vom anderen Ende des Hauses nicht auf den jeweiligen Raum beschränkt bleiben. Nach Angaben von X-Sense lassen sich über die SBS50-Basisstation bis zu 50 kompatible Sensoren und Melder zusammenfassen. So lassen sich auch größere Wohnanlagen überwachen.
Die lokale Funkverbindung zwischen den Meldern arbeitet dabei unabhängig vom heimischen WLAN. Fällt die Internetverbindung aus oder verliert die Basisstation ihre Stromversorgung, sollen die Rauchmelder untereinander weiterhin Alarmmeldungen weitergeben können. Die App-Funktionen stehen in einem solchen Fall allerdings nicht vollständig zur Verfügung. Wer gleich mehrere Geräte samt Basis installieren möchte, wird bei Amazon ebenfalls fündig. Hier gibt es ein Set aus drei Rauchmeldern und Basis für knapp 85 Euro.
Rauchmelder-Alternative für Einfamilienhäuser
Wer auf smarte Funktionen und Raum-Ansagen verzichten kann, braucht trotzdem mehrere Rauchmelder in seiner Wohnung oder im Haus. Bei Amazon gibt es zu diesem Zweck Sets mit gleich mehreren Meldern, etwa von Hersteller Brennenstuhl. Hier besonders praktisch: Die Geräte können auch per separat erhältlicher Magnetplatte an der Decke angebracht werden. So entfällt das Bohren, zudem können die Melder problemlos abgenommen werden, um die wechselbare Neun-Volt-Batterie zu tauschen.
Fazit: Egal ob smart oder nicht – Rauchmelder müssen sein
Der X-Sense XS0B-MR zeigt, wie sich der klassische Rauchmelder sinnvoll erweitern lässt. Die Sprachansage nennt den betroffenen Raum, vernetzte Geräte warnen gleichzeitig im ganzen Haus und über die Basisstation landet der Alarm zusätzlich auf dem Smartphone. Besonders in größeren Wohnungen oder Häusern kann das wertvolle Orientierung schaffen.
Ob es am Ende ein smart vernetztes System, ein klassischer Funkrauchmelder oder ein einfaches Modell mit Zehnjahresbatterie wird, ist zweitrangig. Entscheidend ist, dass die vorgeschriebenen Räume zuverlässig ausgestattet sind und die Geräte regelmäßig kontrolliert werden. Denn auch der schlichteste funktionierende Rauchmelder ist im Ernstfall wichtiger als jede zusätzliche Komfortfunktion.



