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Ein Jahr LaufzeitFestgeld bei der Bank of Scotland: Lohnen sich 3,0 Prozent?

24.08.2026, 13:12 Uhr
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Die Bank of Scotland bietet 3,0 Prozent Festgeld-Zins für eine Laufzeit von einem Jahr. (Foto: IMAGO / Herrmann Agenturfotografie)

Hohe Festgeldzinsen gibt es auch ohne jahrelange Bindung: Bei der Bank of Scotland sind aktuell bis zu 3,0 Prozent p. a. drin.

Wer sein Geld nur für überschaubare Zeit fest anlegen möchte, kann bei der Bank of Scotland zwischen Laufzeiten von drei bis zwölf Monaten wählen. Damit eignet sich das Angebot besonders für Sparer, die Planungssicherheit suchen, aber absehbar wieder auf ihr Geld zugreifen möchten.

Bank of Scotland: 3,0 Prozent für sechs, neun oder zwölf Monate

Bei der Bank of Scotland lässt sich Geld bereits für drei Monate fest anlegen. Zur Wahl stehen Laufzeiten bis maximal zwölf Monate. Den höchsten Zins in Höhe von 3,0 Prozent pro Jahr (p. a.) gibt es derzeit für die sechs-, neun- oder zwölfmonatige Anlage. Bei einer dreimonatigen Laufzeit wird ein Festgeld-Zins von 2,75 Prozent p. a. garantiert. Die minimale Anlagesumme liegt bei 100 Euro.

  • Laufzeiten: 3, 6, 9 oder 12 Monate

  • Zinsen: 2,75 (bei 3 Monaten Laufzeit) bis 3,0 Prozent p. a.

  • Anlagebetrag: 100 bis 500.000 Euro

  • Zinszahlung: zum Ende der Laufzeit beziehungsweise jährlich

  • Voraussetzung: kostenloses Tagesgeldkonto als Referenzkonto

  • Einlagensicherung: gesetzlich bis 100.000 Euro über Deutschland

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Festgeldzinsen bei der Bank of Scotland
3,0 Prozent p. a. bei 12 Monaten Anlagedauer

Hinweis: Die Konditionen von Finanzprodukten können sich schnell ändern. Sollte sich etwa der Bonus von dem hier angegebenen unterscheiden, hat der Anbieter ihn nach Veröffentlichung des Artikels angepasst.

Bank of Scotland gehört zur Lloyds Bank GmbH, die Mitglied der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB) ist. Die EdB schützt Einlagen bis zu 100.000 Euro pro Kunde.

3,0 Prozent Festgeld-Zins: Welche Voraussetzungen gibt es?

Für die Festgeldanlage ist bei der Bank of Scotland ein kostenloses Tagesgeldkonto erforderlich, das als Referenzkonto dient. Die Eröffnung erfolgt online, anschließend lässt sich ein Festgeldkonto anlegen. Nach Ende der vereinbarten Laufzeit werden Anlagebetrag und Zinsen automatisch auf das Tagesgeldkonto zurückgebucht.

Lohnt sich das Festgeld der Bank of Scotland?

Mit bis zu 3,0 Prozent p. a. bietet die Bank of Scotland solide Festgeldzinsen, gehört damit aber nicht ganz zur Spitze. Das zeigt ein Vergleich der besten Festgeld-Angebote. Einzelne Anbieter zahlen bei einjähriger Laufzeit noch etwas höhere Zinsen. Dafür punktet die Bank of Scotland mit deutscher Einlagensicherung und einer im Konkurrenzvergleich sehr niedrigen Mindestanlagesumme von nur 100 Euro. Auch die Möglichkeit, kurze Laufzeiten ab drei Monaten mit 2,75 Prozent Zinsen p. a. zu wählen, ist im Vergleich zu anderen Festgeldangeboten außergewöhnlich.

Tagesgeld-Alternative: 3,0 Prozent p. a. für bis zu zwölf Monate

Tagesgeld kann ähnlich hoch verzinst sein und bleibt dabei jederzeit verfügbar. Selbst die Bank of Scotland bietet Neukunden aktuell 3,0 Prozent p. a. auf Tagesgeld für bis zu zwölf Monate. Allerdings kann der Willkommenszins vorzeitig enden, falls der EZB-Einlagenzins unter 1,25 Prozent p. a. fällt. Beim Festgeld steht der vereinbarte Zinssatz dagegen über die gesamte Laufzeit fest. Wer für sechs oder zwölf Monate auf das angelegte Geld verzichten kann und Wert auf Planungssicherheit legt, findet daher beim Festgeldangebot ein gutes Gesamtpaket. Ist vor allem Flexibilität gefragt, könnte das Tagesgeldangebot die passendere Wahl sein.

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Tagesgeldzinsen bei der Bank of Scotland
3,0 Prozent p. a. für bis zu 12 Monate

Festgeld-Alternative: Volkswagen Bank mit bis zu 3,1 Prozent p. a.

Sollte das Geld auch länger nicht benötigt werden, bietet die Volkswagen Bank eine Alternative. Der Sparbrief lässt sich für ein bis fünf Jahre abschließen. Bei zwei oder drei Jahren Laufzeit liegt der Zinssatz derzeit mit 3,1 Prozent p. a. am höchsten. Bei einer Laufzeit von einem Jahr liegt der Zins wie bei der Bank of Scotland bei 3,0 Prozent p. a. Auch bei der Volkswagen Bank ist ein kostenloses Tagesgeldkonto als Referenzkonto Voraussetzung.

  • Laufzeiten: 1 bis 5 Jahre

  • Zinsen: 2,8 bis 3,1 Prozent p. a., abhängig von der Laufzeit

  • Mindestanlage: 2.500 Euro

  • Maximalanlage: keine Begrenzung

  • Zinszahlung: zum Ende der Laufzeit

  • Voraussetzung: kostenloses Tagesgeldkonto als Referenzkonto

  • Einlagensicherung: gesetzlich bis 100.000 Euro über Deutschland, zusätzlich Einlagensicherungsfonds

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Sparbriefzinsen bei der Volkswagen Bank
3,1 Prozent p. a. für 2 Jahre

Mit mindestens 2.500 Euro liegt die Einstiegssumme bei der Volkswagen Bank deutlich höher. Dafür gibt es keine maximale Anlagesumme. Der Sparbrief richtet sich damit vor allem an Sparer, die einen größeren Betrag für mehrere Jahre fest verzinsen möchten.

Letztendlich gilt: Welches Angebot das passende ist, hängt wie immer von den persönlichen Anlagezielen, der verfügbaren Summe und der gewünschten Laufzeit ab.

Quelle: ntv.de