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Samsung-HandyGalaxy Z Fold3: Ändern die Neuerungen alles?

16.08.2021, 14:48 Uhr
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Das ist das Samsung Galaxy Z Fold3 5G. (Foto: Samsung)

Samsung hält am Falt-Traum fest. Das Galaxy Z Fold3 5G ist aus dem Sack und sieht auf den ersten Blick kaum verändert aus. Doch das Update bringt essenzielle Verbesserungen mit sich. Reicht das?

Das Galaxy Fold ist Samsungs Prestige-Smartphone. Während das Galaxy S21 Ultra das leistungsstärkste Handy für "Normalverbraucher" ist, bringt die klappbare Reihe die neuesten Entwicklungen für Technik-Enthusiasten mit sich. Nichts für den Massenmarkt. Oder? Das kürzlich bei Galaxy Unpacked vorgestellte Galaxy Z Fold3 hat viele kritische Verbesserungen im Gepäck.

Samsung Galaxy Z Fold3: Endlich robust(er)

Die Natur eines Klapphandys bringt viele bewegbare Teile, sensible Bildschirmelemente und damit auch viele Anfälligkeiten mit sich. Hier liefert Samsung die wahrscheinlich wichtigsten Verbesserungen. War das erste Galaxy Fold quasi nur mit Samthandschuhen zu benutzen, ist das neue Modell deutlich robuster.

  • Display: Neue Schichten aus Schutzfolien und Gorillaglas machen die Displays resistenter gegen Druck. Laut Hersteller eine Steigerung um 80 Prozent.

  • Wasserfest: Das Smartphone hält nun auch intensivere Regenschauer aus. Schutzklasse: IPX8

  • Stabiles Gehäuse: Trotz Scharnieren & Co. will Samsung das Gerät auch bei Stürzen robuster gestalten. Das Mittel zum Zweck: eine neue Aluminium-Beschichtung.

Auffallend: Samsung hat kein Zertifikat für Staub und Fremdkörper eingeholt. Ein Ausflug an den Sandstrand könnte für das Smartphone also immer noch zur Belastungsprobe werden. Dennoch: Dass das Smartphone nicht mehr mit äußerster Vorsicht behandelt werden muss, rückt es einen Schritt näher in Richtung Massenmarkt.

Galaxy Fold: Erschwinglicher – aber nicht günstig

Das Galaxy Z Fold3 ist kein günstiges Smartphone. Im Gegenteil: Es gehört zu den kostspieligsten Modellen auf dem Markt. Klar, hier sollen Premium-Elemente in ihrer neuesten Form zur Schau gestellt werden. Trotzdem ist das Handy in beiden Ausstattungsvarianten im Preis spürbar gesunken.

  • Neuer Preis: 1.799 Euro (256 GB), 1.899 Euro (512 GB)

Im Vergleich zum direkten Vorgänger sind das rund 150 Euro weniger zum Verkaufsstart. Dieser Preis macht das Smartphone auch etwas massentauglicher. Das ist nicht zu unterschätzen: Die Kombination mit einem Mobilfunktarif bringt das Klapphandy in einen Bereich, in dem auch es auch für reguläre Endverbraucher spannend sein dürfte. Insbesondere, da Samsung derzeit eine Eintauschprämie von bis zu 200 Euro für ein altes Smartphone anbietet.

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Samsung Galaxy Z Fold3 5G mit o2-Tarif Free M
89,99 Euro pro Monat

S-Pen: Keine Angst vor Produktivität am Fold3

Der Bildschirm des Samsung Galaxy Z Fold3 5G ist aufgeklappt mit 7,6 Zoll (ca. 19 Zentimeter) schon auf kleinem Tablet-Niveau. Bei bisherigen Modellen des Smartphones war die Größe jedoch nur auf bloßen Medienkonsum beschränkt.

Samsung stattet das Handy nun mit S-Pen-Kompatibilität aus – und macht das Klapp-Smartphone so zum mobilen Notizblock und Kreativ-Tool. Anders als bei der 2021 aussetzenden Note-Reihe ist der Stift aber nicht im Lieferumfang enthalten. Aufgrund einer anderen verbauten Technik sind auch ältere S-Pen-Modelle nicht kompatibel.

Dennoch: Mit der Öffnung zu Samsungs durchaus respektabler S-Pen-Suite wird das Note auch für Business- und Kreativ-Anwender eine echte Option.

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Fold3
Samsung Galaxy Z Fold3 5G
1.799 Euro

3 Neuerungen mit signifikantem Effekt?

Das Samsung Galaxy Z Fold3 5G ist natürlich auch weiterhin kein Smartphone für den ganz großen Massenmarkt. Der südkoreanische Hersteller hat aber an den richtigen Stellen geschraubt: Was zum Start ein teures Gimmick-Handy mit Qualitätsproblemen und ohne wirkliches Anwendungsgebiet war, avanciert langsam zur Produktivitätsmaschine für echte Anwender.

Quelle: ntv.de