Mit Powerbank und Co.Handventilatoren: Kleines Gadget, große Wirkung?

Die nötige Abkühlung immer griffbereit haben? Ein Handventilator macht das möglich. Die Gadgets passen in fast jede Tasche – und kommen je nach Modell mit weiteren nützlichen Features. Lohnt sich das Hitze-Tool tatsächlich?
In der Bahn oder im Büro: Bei Sommerhitze ist es nicht immer einfach, einen kühlen Kopf zu bewahren. Besonders an Orten, an denen viele Menschen zusammenkommen, kann die Luft schnell unangenehm stickig werden. Ein kleiner Ventilator kann dann nahezu Wunder wirken und liefert die erfrischende Brise auf Knopfdruck. Solche Handventilatoren sind in asiatischen Ländern wie Südkorea und China schon lange ein beliebtes Gadget gegen Sommerhitze. Mittlerweile ist der Trend auch nach Europa herübergeweht, und die Mini-Windmaschinen sind immer häufiger auf der Straße, in Bahnen und in Online-Shops zu sehen. Lohnt sich der Kauf?
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Praktisches Gadget? Ventilator, Powerbank und Taschenlampe in einem
Ein Blick zu Amazon zeigt: Kleine Ventilatoren sind durchaus gefragt. Der Bestseller kommt nach über 7.700 Bewertungen auf durchschnittlich 4,5 von fünf Sternen und wurde laut Amazon im letzten Monat über 10.000 Mal verkauft. Für knappe 15 Euro kommt das Gerät mit nützlichen Features: Neben der Ventilations-Funktion lässt sich das Modell als Powerbank fürs Smartphone nutzen und verfügt über eine integrierte Taschenlampe.
Tipp: Das Modell gibt es auch in den Varianten Hellgrün und Weiß, kostet dann allerdings ein paar Euro mehr.
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
Wem das Bärchen-Design des Amazon-Bestsellers nicht gefällt, kann zur Alternative von HandFan greifen. Hier ist zwar keine Taschenlampe an Bord, die nützliche Powerbank-Funktion beherrscht allerdings auch dieses Modell.
Handventilatoren mit Standfuß oder Kette sind flexibel einsetzbar
Viele Handventilatoren kommen mit einem weiteren nützlichen Feature: Sie lassen sich im Handumdrehen in einen Tischventilator umfunktionieren – entweder durch Umklappen des Griffs oder mit einem separaten Standfuß.
Das Modell von Silvercrest beispielsweise kommt mit einem solchen Standfuß. Die Mini-Windmaschine verfügt über drei Geschwindigkeitsstufen und einen neigbaren Lüfterkopf.
Ebenfalls praktisch: Andere Modelle kommen mit einem Band, das sich am Ventilator befestigen lässt. Dann können Nutzer das Gadget praktisch um den Hals hängen oder an einer Tasche befestigen.
Deluxe-Modell? Stylisher Handventilator von Jisulife
Herkömmliche Handventilatoren können den Wind in zwei bis fünf Geschwindigkeitsstufen pusten und kosten zwischen zehn und 25 Euro. Was kann ein Modell für den doppelten Preis?
Der Handventilator von Jisulife macht es nämlich anders: Hier lässt sich die Geschwindigkeit über ein Drehrädchen in 100 Stufen verstellen. Laut Hersteller schafft das Modell in höchster Stufe 15.000 Rotorumdrehungen pro Minute und pustet den Wind neun Meter pro Sekunde. Das erzeugt ordentlich Wind. Die Stufe und der Batteriezustand werden auf einem schicken LED-Display angezeigt, hinter dem sich die Flügel verstecken.
Handventilator: Cooles Gadget oder heiße Luft?
Die Vorteile eines Mini-Ventilators liegen auf der Hand. Neben der Abkühlung auf Knopfdruck sind sie vor allem preiswert und flexibel einsetzbar.
Preis: Die kleinen Windmaschinen kosten meist zwischen zehn und 25 Euro und sind damit deutlich preiswerter als andere Ventilatoren.
Akku: Dank Akkubetrieb funktionieren die Modelle ohne Stromkabel und lassen sich meist über das Handyladekabel aufladen.
Handlich: Die Mini-Ventilatoren passen dank ihrer kompakten Größe in nahezu jede Tasche.
Vielseitigkeit: Viele Modelle lassen sich in einen Tischventilator konvertieren oder verfügen über weitere nützliche Features wie eine Powerbank-Funktion.
Aber: Handventilatoren sind auf die Nutzung unterwegs ausgelegt. Einen allzu starken Luftstrom oder viele Einstellungen darf man von den kleinen Windmaschinen daher nicht erwarten.
In der Bahn, im Büro oder am Strand können sie an heißen Sommertagen jedoch eine kühle Brise schaffen und der Abkühlung dienen. Unser Fazit: Wer 20 Euro übrig hat, macht mit einem solchen Hitze-Gadget nichts verkehrt.
Gute Turm- und Standventilatoren gibt es schon für unter 100 Euro. Die besten Modelle empfehlen wir hier: Ventilatoren unter 100 Euro: Fünf Geräte sind erfrischend.
Alternative mit mehr Power: Ein Tischventilator für die eigenen vier Wände
Wer den Ventilator hauptsächlich als platzsparende Alternative zu einem großen Turm- oder Standventilator in Betracht zieht, kann für die eigenen vier Wände auch zu einem Tischventilator greifen. Diese werden meist über ein Stromkabel betrieben, haben daher auch mehr Power und bieten oft verschiedene Geschwindigkeitsstufen – ohne wesentlich mehr zu kosten. So zum Beispiel der Tischventilator von Silvercrest, der den Wind in drei Stärken durch den Raum pustet und über eine optionale 85-Grad-Oszillation verfügt.



