Shopping & Service

Hilfreiche Putz-TippsHerdplatte reinigen: Was Fett und Krusten fix entfernt

06.01.2026, 10:49 Uhr
Schluss-mit-Schrubben-Mit-diesen-Tipps-wird-die-Herdplatte-wieder-blitzblank
Schluss mit Schrubben! Mit diesen Tipps wird die Herdplatte wieder blitzblank. (Foto: iStockphoto)

Ob Fettspritzer, angebrannte Soßenreste oder hartnäckige Krusten – die Herdplatte bekommt im Alltag so einiges ab. Doch mit den richtigen Reinigungsprodukten lassen sich selbst eingebrannte Flecken entfernen, ohne die Oberfläche zu beschädigen.

Nach dem Kochen bleiben auf der Herdplatte oft Fettspritzer und Essensreste zurück, die sich schnell festsetzen. Eingebrannte Rückstände lassen sich später allerdings nur schwer entfernen – doch mit den richtigen Produkten wird selbst hartnäckiger Schmutz mühelos beseitigt.

Um welchen Herd-Typ handelt es sich?

Mittlerweile stehen zahlreiche Herdarten zur Auswahl – jede mit ihren eigenen Vorzügen und Tücken. Doch eines ist sicher: Beim Kochen bleibt keine Platte sauber. Damit der Herd nicht zur Dauerbaustelle wird, braucht es die richtige Reinigungsmethode, die je nach Modell unterschiedlich ausfällt. Die Frage ist also: Welches Kochfeld steht in der eigenen Küche?

  • Induktionsherd

  • Gasherd

  • Ceranfeld beziehungsweise Glaskeramikkochfeld

Induktionsherd richtig reinigen – schonend und effektiv

Induktionsherde gehören zu den modernsten Kochfeldern und überzeugen mit ihrer innovativen Technik. Optisch ähneln sie einem klassischen Ceranfeld, doch unter der Oberfläche steckt leistungsstarke Induktionstechnologie. Die Reinigung gestaltet sich in der Regel unkompliziert: Meist genügt ein feuchtes Mikrofasertuch, um die Herdplatte nach dem Kochen von leichten Verschmutzungen zu befreien.

So funktioniert es:

  1. Einen speziellen Induktionsreiniger mit einem Schwamm gleichmäßig auftragen und kurz einwirken lassen.

  2. Anschließend die Oberfläche mit einem weichen Tuch abwischen und eventuelle Rückstände entfernen.

  3. Extra Glanz gibt ein Spritzer Glasreiniger – einfach auftragen, polieren und das Kochfeld erstrahlt wieder wie neu.

Anzeige
schwamm
Reiniger-Schwamm fürs Induktionsfeld
12,77 €

Tipp: Der Siemens-Reiniger wurde im letzten Glaskeramik-Kochfeldreiniger-Test der Stiftung Warentest mit der Gesamtnote "sehr gut" (1,4) als Testsieger ausgezeichnet.

Anzeige
Siemens Glaskeramik- und Edelstahlreiniger (250 Milliliter)
1569
14,01 €

Übrigens: Für sehr hartnäckige Essenreste, die sich nur schwer mit Wasser oder herkömmlichen Reinigern entfernen lassen, ist ein Kochfeldschaber die effektive Lösung.

Anzeige
Glasschaber Herdkratzer
13570
9,99 €

Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.

So wird das Ceranfeld wieder glänzend sauber

Glaskeramikkochfelder, besser bekannt als Ceranfelder, gehören in vielen Küchen zur Standardausstattung. Sie überzeugen durch ihre einfache Bedienung und schnelle Erhitzung – was jedoch auch dazu führt, dass Verschmutzungen durch Überkochen oder Fettspritzer schnell entstehen.

  • Da die Oberfläche aus Glas besteht, lassen sich leichte Flecken problemlos mit Glasreiniger entfernen. Wichtig ist, das Kochfeld anschließend gründlich abzutrocknen, damit keine Rückstände einbrennen.

  • Ein weiteres effektives Mittel ist Backofenspray, das sich nicht nur für den Ofen, sondern auch fürs Ceranfeld eignet. Einfach aufsprühen, kurz einwirken lassen und mit einem Küchentuch abwischen. Danach mit klarem Wasser nachwischen und trocken polieren.

Wichtig: Um Kratzer zu vermeiden, sollte auf Scheuermittel oder aggressive Reinigungsprodukte dringend verzichtet werden.

Anzeige
Starwax Reiniger für Induktions- und Glaskeramik-Kochfelder
3027
9,60 €
Anzeige
Dr. Beckmann Glaskeramik-Putzstein
6511
3,25 €

Kleiner Tipp: Zur Versiegelung eines Ceranfelds eignet sich Vaseline. Eine kleine Menge auf ein weiches Tuch geben und gleichmäßig auf der Oberfläche verreiben. Nach kurzer Einwirkzeit mit einem sauberen Tuch nachpolieren. Das Ergebnis: Verschmutzungen haften weniger stark und die Reinigung wird deutlich erleichtert.

Den Gasherd mit den richtigen Reinigungsmitteln wieder zum Strahlen bringen

Gasherde sind robust, doch die Reinigung der oft aus Edelstahl bestehenden Fläche unter den Brennringen kann eine Herausforderung sein. Damit keine Schäden entstehen, sollte der Herd vollständig abkühlen, bevor die Brennringe entfernt und die Fläche gereinigt wird.

  • Frische Verschmutzungen lassen sich direkt nach dem Kochen mit einem weichen Tuch entfernen.

  • Eingebrannte Flecken und fettige Rückstände werden mit einem Edelstahlreiniger gründlich gesäubert und auf Hochglanz poliert.

  • Die Brennringe aus Aluminium können mit der Zeit Verfärbungen entwickeln, die sich jedoch mit einem Schmutzradierer beseitigen lassen.

  • Falls die Düsen verstopft sind, hilft eine Mischung aus warmem Wasser und Spülmittel, um Ablagerungen zu lösen.

Anzeige
Brox Schmutzradierer (18 Stück)
6823
10,99 €
Anzeige
Ceraclen Reiniger & Pfleger für Glaskeramik- und Induktionskochfeld
3634
3,49 €

Rostige Stellen auf gusseisernen Herdplatten? So verschwinden sie

Gusseiserne Herdplatten neigen zu Rost, was das Material schädigen kann. Dringt der Rost tiefer ein, können Unebenheiten entstehen, die die Funktion beeinträchtigen. Bei hartnäckigen Stellen helfen Stahlwolle, Scheuermittel oder Schleifpapier (100er-Körnung) – allerdings mit Kratzerrisiko. Schonender ist ein Schaber, gefolgt von Gusseisen-Pflegespray, das neuen Rost verhindert.

Anzeige
Oputec Gusseisen-Pflegespray, 500 ml
1892
12,95 €

Diese Fehler gilt es beim Reinigen zu vermeiden

Auch mit den besten Reinigern kann bei der Herdplattenpflege einiges schief gehen. Zu aggressive Schwämme oder falsche Hausmittel können Glas- und Induktionsflächen dauerhaft beschädigen. Besonders problematisch sind grobes Scheuerpulver, Stahlwolle oder das Reinigen im heißen Zustand – das kann Kratzer, Schlieren oder sogar Spannungsrisse verursachen. Wer auf die richtigen Produkte setzt und die Platte immer erst abkühlen lässt, spart sich langfristig Ärger und teure Reparaturen.

Quelle: ntv.de