Hundstage stehen anHightech-Rasensprenger von Aiper übernimmt die Bewässerung quasi alleine

Mit Zeitschaltuhr, verschiedenen Zonen und App-Steuerung ist der Aiper IrriSense 2 ein Rasensprenger der nächsten Generation. Der perfekte smarte Gärtner für den nächsten Urlaub?
In den kommenden Tagen steigen die Temperaturen in Deutschland vielerorts wieder deutlich über 30 Grad. Damit Rasen, Beete und Sträucher die Hitze überstehen, müssen Gartenbesitzer regelmäßig bewässern. Wer dafür bisher noch keine bequeme Lösung gefunden hat, findet im smarten Bewässerungssystem von Aiper einen fleißigen Helfer.
Aiper IrriSense 2: Dieses System bewässert automatisch
Wer nicht jeden Morgen mit dem Gartenschlauch durch den Garten laufen oder den Rasensprenger immer wieder umstellen möchte, kann die Bewässerung automatisieren. Das System Aiper IrriSense 2 soll dabei besonders flexibel sein und Rasensprenger und Bewässerungscomputer in einem liefern.
Das Gerät wird am Rand der zu bewässernden Fläche aufgestellt, mit einem Gartenschlauch verbunden und über die Aiper-App eingerichtet. Dann kann es je nach Wasserdruck bis zu zwölf Meter weit und je nach Zone bewässern.
Laut Hersteller bis zu 40 Prozent Wassereinsparung durch Zonenbewässerung
Bis zu 10 verschiedene Zonen und Pläne
Mit Wettersensor (stoppt Bewässerung bei Regen)
Steuerung per App
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
Das kann der smarte Rasensprenger von Aiper
In der App können Nutzer den Garten kartieren, einzelne Bereiche festlegen – zum Beispiel Blumenbeete und Rasen – und individuelle Bewässerungspläne erstellen. Das System unterstützt Flächen-, Linien- und Punktbewässerung. Dadurch lassen sich beispielsweise der Rasen großflächig, ein schmales Beet entlang des Gartenzauns und einzelne Sträucher unterschiedlich versorgen. Ist das System dann einmal eingerichtet, startet es die Bewässerung weitgehend selbstständig. Bei Bedarf können Gartenbesitzer den Vorgang auch aus der Ferne über die App steuern. Diese gezielte Bewässerung kann laut Hersteller bis zu 40 Prozent Wasser einsparen.
Praktisch bei Hitzewelle und Sommergewitter: Das IrriSense 2 berücksichtigt Wetterbedingungen bei der Bewässerungsplanung. So soll das System verhindern, dass der Garten nach Regen unnötig zusätzlich gegossen wird. Die Schwellenwerte für die wetterabhängige Steuerung können in der App festgelegt und jederzeit angepasst werden.
Nach Angaben des Herstellers erreicht der Sprinkler eine Sprühdistanz von bis zu zwölf Metern und kann abhängig von Wasserdruck, Durchflussmenge und Gartenform eine Fläche von etwa 220 bis 445 Quadratmetern bearbeiten. Der smarte Rasensprenger soll das Wasser ähnlich wie natürlichen Regen gleichmäßig verteilen und so unter anderem Bodenerosion vermeiden.
So wird der Hightech-Rasensprenger installiert
Für die Installation sind keine unterirdischen Leitungen notwendig. Der Sprenkler benötigt jedoch einen Wasseranschluss (empfohlen werden 3/4 Zoll), WLAN-Empfang und eine geeignete Außensteckdose. Das zehn Meter lange Stromkabel bietet etwas Spielraum bei der Platzierung. Laut Aiper dauert die Einrichtung für die meisten Nutzer weniger als 15 Minuten.
Wer im Garten noch keine smarten Geräte nutzt, sollte daher prüfen, ob der WLAN-Empfang bis zum gewünschten Punkt des IrriSense 2 reicht. Andernfalls kann ein WLAN-Verstärker für den Outdoor-Bereich helfen, zum Beispiel das Modell von Wavlink.
Für wen lohnt sich das smarte Bewässerungssystem?
Interessant ist das Aiper IrriSense 2 vor allem für Gartenbesitzer, die mehrere Rasen- und Beetbereiche regelmäßig bewässern müssen, aber keine fest installierte Beregnungsanlage verlegen möchten. Auch während des Sommerurlaubs kann das System hilfreich sein, um alle Pflanzen optimal zu bewässern – zumindest, sofern Wasser-, Strom- und WLAN-Verbindung zuverlässig funktionieren.
Für kleine Gärten oder wenige Topfpflanzen dürfte die Anschaffung dagegen vergleichsweise teuer sein. Hier reichen häufig ein einfacher Bewässerungscomputer, ein Tropfschlauch oder Bewässerungskegel aus. Wer jedoch eine größere Fläche möglichst gezielt bewässern und nicht ständig Schläuche und Rasensprenger versetzen möchte, erhält mit dem IrriSense 2 eine komfortable Lösung für die heißen Sommertage.
Alternative: Smartes Bewässerungssystem von Gardena
Für Hobbygärtner, die smarte Bewässerung in den Blick fassen, aber nicht gleich 400 Euro ausgeben möchten, ist vielleicht das smarte Set von Gardena eine gute Option. Das Gardena Smart Sensor Control Set besteht aus einem Bewässerungscomputer für den Wasserhahn, einem Bodensensor und einem Gateway.
Bewässerungscomputer, Bodensensor und Gateway
Zur smarten Steuerung von vorhandenen Sprinklern und Systemen
Mit App-Steuerung, Zeitplänen und Co.
Der Smart Water Control öffnet und schließt die Wasserzufuhr nach einem zuvor festgelegten Zeitplan. Angeschlossen werden können hier etwa ein Rasensprenger oder eine Tropfbewässerung. Anders als der Aiper IrriSense 2 verteilt das Gardena-System das Wasser also nicht selbst, sondern steuert eine bereits vorhandene Bewässerungslösung. Verschiedene Zonen lassen sich hier deswegen nicht einstellen.
Der im Set enthaltene Sensor steckt im Boden und misst die Feuchtigkeit im Wurzelbereich der Pflanzen, was sich zum Beispiel für besonders wasserempfindliche Vertreter eignet. Ist die Erde noch ausreichend feucht, kann das System einen geplanten Bewässerungsvorgang überspringen und dadurch unnötiges Gießen vermeiden. Über das Gateway werden die Komponenten mit dem heimischen Router und der Gardena-App verbunden. Darin lassen sich Bewässerungszeiten festlegen, überprüfen und von unterwegs anpassen.


