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Ziele in EuropaHotels & Co.: Wo der Last-Minute-Sommerurlaub am günstigsten ist

15.07.2026, 09:52 Uhr
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Unter den günstigen Reisezielen sind auch einige beliebte Destinationen für Badeurlaub, etwa Spanien oder Portugal. (Foto: IMAGO / Cavan Images)

Wer kurzfristig noch einen Sommerurlaub plant, kann mit der Wahl des Reiseziels viel Geld sparen. Eine Auswertung des Statistischen Bundesamtes zeigt, in welchen europäischen Urlaubsländern das besonders gut klappt. 

Die Inflation und globale Krisen machen sich auch bei Urlauben bemerkbar: Zug- und Flugtickets werden zunehmend teurer, ebenso der Sprit für den Roadtrip. Je nach Reiseziel lässt sich im Vergleich zu Deutschland allerdings immerhin bei Hotels und Gastronomie sparen: laut Statistischem Bundesamt sogar bis zu 52 Prozent. Welche europäischen Destinationen eignen sich für einen Last-Minute-Urlaub, ohne den Geldbeutel zu sprengen?

  • Apropos sparen: Das geht auch mit den besten Angeboten des Internets, die wir in unserem Deal-Ticker täglich aktualisieren.

Hotels und Gastronomie: Diese europäischen Länder sind günstiger als Deutschland

Laut einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes aus dem April 2026 unterscheidet sich das Preisniveau der europäischen Länder deutlich, wenn es um Hotels und Restaurantbesuche geht. Im Vergleich zu Deutschland sind das die günstigsten europäischen Reiseziele in dieser Hinsicht:

  • Nordmazedonien: 52 % günstiger

  • Bulgarien: 47 % günstiger

  • Montenegro: 39 % günstiger

  • Türkei: 33 % günstiger

  • Portugal und Tschechien: 30 % günstiger

Auch an beliebten Reisezielen wie Spanien, Zypern und Griechenland können Urlauber sparen – je 22, 19 und 18 Prozent im Vergleich zu deutschen Preisen. Aber: Nicht jedes südliche Urlaubsziel verspricht automatisch eine große Ersparnis. In Kroatien lagen die Preise für Hotels und Gastronomie nur neun Prozent unter dem deutschen Niveau, Italien war lediglich zwei Prozent günstiger.

Wer auf teure Flugtickets verzichten möchte, findet in Nachbarländern wie Tschechien, Polen (zwölf Prozent günstiger) und Frankreich (vier Prozent günstiger) gute Reiseziele. Einige grenznah gelegene Städte sind dort sogar mit dem Deutschlandticket erreichbar.

Zwei Tipps: So wird der Last-Minute-Urlaub nicht zur Kostenfalle

Neben der Wahl eines günstigen Reiseziels spielen auch weitere Aspekte eine Rolle, um die Reisekosten zu reduzieren. In einer fremden Stadt mit Google Maps navigieren oder Oma per Videoanruf den Panorama-Blick am Strand zeigen? Je nach Destination kann die Nutzung von mobilem Internet schnell teuer werden. In diesem Ratgeber verraten wir, wie die Smartphone-Nutzung nicht zur bösen Überraschung am Ende des Urlaubs wird: Smartphone im Urlaub nutzen: So klappt es mit dem Roaming.

Für (gebührenfreie) Zahlungen in der Eurozone reicht oft eine Giro- oder Debitkarte, Reisende sollten allerdings die genauen Konditionen der Bank prüfen. Eine Kreditkarte kann auf Reisen praktischer sein, da sie häufiger für Hotel- und Mietwagenkautionen akzeptiert wird, zusätzliche Reiseleistungen bieten kann oder der Einsatz in Fremdwährungen gebührenfrei möglich ist.

American Express Gold Card für Reisende

Eine Option für alle, die auch Wert auf einen gewissen Lifestyle-Faktor legen, ist die American Express Gold Card. Mit 20 Euro Entgelt pro Monat ist sie nicht gerade günstig, bietet dafür aber auch Reiseversicherungen, Vorteile bei Partnern aus der Gastronomie- und Reisebranche sowie diverse Punkteboni bei alltäglichen Ausgaben.

  • Gebühr: 20 Euro pro Monat

  • Aktion: bis zu 50.000 Membership Rewards Punkte für Neukunden (gestaffelt)

  • Jährliche Guthaben: 60 Euro Freenow-Taxiguthaben, 50 Euro Mietwagenguthaben bei Sixt rent und 180 Euro SIXT+ Auto Abo Guthaben, 80 Euro für Lodenfrey

  • Gold-Status bei GHA Discovery für verschiedene Vorteile in über 850 Hotels

  • Priority Pass zum vergünstigten Preis für Lounge-Zugang weltweit

  • Reiseversicherungen (unter anderem Verkehrsmittel-Unfallversicherung, Auslandsreise-Krankenversicherung, Reiserücktrittsversicherung, Kfz-Schutzbrief)

Neukunden sichern sich bei erfolgreicher Beantragung und nach Erreichen des Mindestumsatzes aktuell einen Willkommensbonus: Es gibt 20.000 Punkte ab 3.000 Euro Mindestumsatz sowie zusätzliche 30.000 Punkte nach insgesamt 5.000 Euro Umsatz.

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Gut zu wissen: Innerhalb der Eurozone fallen keine zusätzlichen Gebühren an. Bei Fremdwährungen erhebt American Express jedoch zwei Prozent Gebühren auf den getätigten Betrag, auch die Abhebung von Bargeld am Automaten kostet vier Prozent extra.

Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.

Ohne Fremdwährungsgebühren: Easybank-Kreditkarte

Wer Urlaub in Polen oder Tschechien macht, sollte aufs Kleingedruckte achten: Fremdwährungsgebühren können am Ende die Ersparnis von Hotel und Restaurants wieder zunichtemachen. Wer für maximale Flexibilität eine Kreditkarte sucht, mit der sich weltweit gebührenfrei bezahlen lässt, kann beispielsweise zur Easybank-Kreditkarte greifen:

  • Keine Jahresgebühr

  • Aktion: 75 Euro Startbonus

  • Weltweit gebührenfrei bezahlen

  • Weltweit gebührenfrei Geld abheben

Den Startbonus erhalten Neukunden, wenn sie innerhalb der ersten vier Wochen mindestens 100 Euro mit der Karte umsetzen und im gleichen Zeitraum eine Werbeerlaubnis erteilen.

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Günstiger Last-Minute-Urlaub? Diese Länder sind teurer als Deutschland

Deutlich teurer wird ein Urlaub laut Erhebung häufig in Nord- und Westeuropa. In Island und der Schweiz lagen die Preise jeweils 49 Prozent über dem deutschen Niveau. Auch in Norwegen, Dänemark, Irland, den Niederlanden und Belgien zahlen Touristen im Durchschnitt deutlich mehr als in Deutschland (13 bis 34 Prozent teurer).

Wichtig ist allerdings: Die Auswertung des Statistischen Bundesamtes berücksichtigt ausschließlich Hotel- und Gaststättendienstleistungen. Flugpreise, Pauschalreisen, Mietwagen oder Freizeitangebote fließen nicht in den Vergleich ein. Vor der Buchung lohnt es sich daher, die Gesamtkosten der Reise gegenüberzustellen.

Fazit: Günstig übernachten und speisen in Europa

Das größte Sparpotenzial für den Last-Minute-Sommerurlaub oder einen Trip im Herbst bieten laut Statistischem Bundesamt Nordmazedonien, Bulgarien und Montenegro – zumindest im Hinblick auf Hotels und Gastronomie. Wer lieber in einem klassischen Badeurlaubsziel bleiben möchte, kann insbesondere in Portugal, Spanien, Zypern und Griechenland günstiger übernachten und essen als in Deutschland. Ein entsprechender Mobilfunktarif sowie eine passende Kreditkarte können die Reisekasse zusätzlich entlasten. Entscheidend bleibt jedoch der Gesamtpreis: Erst wenn Anreise, Unterkunft und Ausgaben vor Ort zusammengerechnet werden, zeigt sich, welche Destination für den nächsten Urlaub tatsächlich am günstigsten ist.

Quelle: ntv.de