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Worauf es ankommtJetzt aber schnell! Heckenschnitt ab Sonntag wieder verboten

26.02.2026, 12:42 Uhr
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Ab dem 1. März ist das starke Beschneiden oder Entfernen von Hecken, Sträuchern und Bäumen wieder verboten. (Foto: istockphoto.com)

Der Frühling naht – und damit auch auch die Brut- und Nistzeit von Vögeln. Hobbygärtner sollten deshalb schnell noch ihre Hecken, Sträucher und Bäume stutzen. Ab Sonntag ist das nämlich verboten.

In den vergangenen Tagen gab es vielerorts Sonnenschein und Temperaturen bis zu 15 Grad – der Frühling steht vor der Tür! Damit beginnt jedoch nicht nur die Blütezeit vieler Pflanzen, sondern auch eine wichtige gesetzliche Frist: Ab dem 1. März ist es verboten, Hecken, Sträucher und Bäume stark zurückzuschneiden oder gar zu fällen. Wer im Frühling noch Gehölz stutzt, riskiert Bußgelder. Höchste Zeit also, den noch kahlen Hecken und Bäumen einen Haarschnitt zu verpassen!

Gartenarbeit im Februar: Diese Tools helfen

Um Sträucher, Hecken und Bäume im Garten gesund und schön zu halten, sollten sie regelmäßig geschnitten werden. Pflege- und Formschnitte sind dabei das ganze Jahr möglich, doch nur noch diese Woche ist es erlaubt, etwa die Hecke stärker zu beschneiden oder einen Strauch kurz über dem Boden abzuschneiden. Wie bei allen Arbeiten im Garten braucht es auch für diese "gröberen" Arbeiten zuverlässiges Werkzeug. Dabei reicht oft schon eine Mini-Kettensäge wie die EasyChain von Bosch, die gerade im Angebot ist.

  • Schwertlänge: 15 cm

  • Kettengeschwindigkeit: 6,95 m/s

  • Gewicht: 1,6 kg

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Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.

Die Leistung kompakter Mini-Kettensägen sind in der Regel begrenzt und vor allem beim Beschneiden von dünneren Ästen oder Büschen praktisch. Muss bei einem Baum dickeres Gehölz weg, braucht es mehr Power. Eine Kettensäge wie die GH-EC 1835 von Einhell ist in diesen Fällen die bessere Wahl. Mit 4,5 Sternen bei fast 4.500 Bewertungen konnte sie die meisten ihrer Käufer bei Amazon überzeugen.

  • Leistung 1.800 W

  • Schwertlänge: 35 cm

  • Geschwindigkeit: 13,5 m/s

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Die Hecke in Form bringen: Komfortabel mit Akku-Heckenschere

Für den Schnitt einer Hecke ist weniger die Power entscheidend als die leichte Handhabung. Schließlich muss viel Fläche auf einmal beschnitten werden, statt einzelner Äste. Der Amazon-Bestseller unter den kabelgebundenen Heckenscheren kommt dabei erneut von Bosch. Die EasyHedgeCut bringt es auf starke 4,6 Sterne bei fast 7.000 Bewertungen und dem derzeitig besten Preis im Netz.

  • Messerlänge: 45 cm

  • Messerstand: 16 mm

  • Gewicht: 2,6 kg

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Noch ein bisschen komfortabler wird es mit einer Akku-Heckenschere. Damit verschwindet die Gefahr, dass das Kabel versehentlich durchtrennt wird oder sich um die eigenen Beine legt. Allerdings sollte hierbei die Laufzeit beachtet werden. Die Stiga HT 300 A etwa läuft laut Hersteller bis zu einer Stunde und bietet so genug Zeit für einen ausgiebigen Feinschnitt an der Hecke.

  • Messerlänge: 54 cm

  • Max. Astdicke: 30 mm

  • Laufzeit bis zu einer Stunde

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Große Bäume mit einem Hochentaster und einer Stab-Heckenschere stutzen

Bei großen Bäumen ist eine schwere Heckenschere oft unpraktisch. Speziell dafür gibt es sogenannte Hochentaster oder elektrische Stab-Heckenscheren mit Teleskop-Stiel, zum Beispiel das elektrische Modell 971W von Hecht, das bei Amazon derzeit reduziert erhältlich ist.

  • Leistung: 750 Wa

  • Schneidkopf: 24 cm, von 0 bis 40 Grad verstellbar

  • Teleskopstange: zwischen zwei und 2,80 m einstellbar

  • Handlichkeit: 3,7 kg, inklusive Schultertragegurt

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Für Besitzer von Einhell-Gartengeräten mit Akkubetrieb ist die Teleskop-Heckenschere GE-HH 18/45 Li T-Solo womöglich die bessere Wahl.

  • Akku: 18 V Power-X-Change

  • Schneidkopf: 40 cm, siebenfach neigbar

  • Teleskopstange: 94 cm zusätzliche Reichweite

  • Handlichkeit: 4,3 kg, inklusive Tragegurt

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Sträucher stutzen: Eine Astschere für die Feinarbeiten

Genau jetzt ist also die letzte Gelegenheit, um alte und abgestorbene Triebe zu entfernen und die Pflanzen auf die Wachstumsphase vorzubereiten. Am besten ist es, die Zweige direkt über der Knospe oder an einer Abzweigung zu stutzen. Ist eine Heckenschere dafür zu grob, lässt sich die Arbeit auch händisch mit einer Ast- oder Gartenschere erledigen.

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Gartenabfälle verwerten mit einem Häcksler

Es wurde kräftig gestutzt und geschnitten, aber was dann? Sinnvoll kann es sein, das Schnittgut in einen Häcksler zu geben. Das lässt sich im Anschluss etwa als Mulchschicht unter Hecken, Bäumen oder auf Beeten ausbringen, um den Boden vor Austrocknung zu schützen und Unkrautwuchs zu reduzieren. Der Häcksler von Gardebruk ist bei Amazon aktuell im Angebot.

  • Leistung: 3.100 W

  • Für bis zu 45 mm Astdurchmesser

  • Auffangbehälter: 60 l

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Tipp für den Gehölzschnitt: Der richtige Schutz ist wichtig

Beim Gehölzschnitt fliegen oft Zweige und Späne umher, scharfe Klingen können abrutschen. Um Verletzungen zu vermeiden, sollten DIY-Gärtner mit der passenden Schutzausrüstung ausgestattet sein. Gartenhandschuhe schützen die Hände vor Dornen und scharfen Ästen, während ein Gehör- und Sichtschutz besonders bei lauten und kraftvollen Geräten wie Heckenscheren sinnvoll ist. Das erhöht nicht nur die Sicherheit beim Arbeiten im Garten, sondern mitunter auch den Komfort.

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Darum sollten Gartenbesitzer diese Woche ihre Hecken und Bäume schneiden

Das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) schützt in der Brut- und Nistzeit Vögel und andere Tiere, die sich in Hecken und Bäumen einnisten. Vom 1. März bis 30. September ist daher ein radikaler Gehölzschnitt verboten. Erlaubt bleiben im Frühling und Sommer lediglich Formschnitte, solange dabei keine Nester zerstört werden. Wer im Herbst verpasst hat, seine Hecken, Sträucher und Büsche zu kürzen, darf das nur noch bis zum 28. Februar tun – also diese Woche Samstag.

Quelle: ntv.de