Smart durchstartenNeue Schule: Der richtige Zeitpunkt fürs erste Smartphone?

Laut einer Bitkom-Studie bekommen die meisten Kinder im Alter zwischen zehn und zwölf Jahren ihr erstes Smartphone. Wie gelingt der sichere Start mit Handy? Ein Überblick.
Nach den Sommerferien beginnt für viele Kinder ein neuer Lebensabschnitt. Mit dem Abschluss der vierten Klasse steht für die meisten der Wechsel auf eine weiterführende Schule an. Die ist oft weiter entfernt als die Grundschule und fordert im Schulalltag mehr Selbstständigkeit als bislang.
Für Eltern ist das eine Zeit des Loslassens, die für sie nicht minder herausfordernd ist. Um den Nachwuchs schrittweise in die Autonomie zu begleiten, schaffen viele das erste Kinder-Smartphone an. Laut einer Bitkom-Studie haben Dreiviertel aller Zehn- bis Zwölfjährigen in Deutschland ein eigenes Handy. Dabei gilt es, einiges zu beachten. Mobilfunkanbieter wie o2 haben dazu passende Angebote samt umfassender Informationen zum Thema im Programm.
Das richtige Smartphone für Kinder
Wer sein Kind mit einem Handy ausstatten möchte, sollte bei der Wahl des Geräts besondere Kriterien berücksichtigen. Da Kinder oft eher sorglos mit Alltagsgegenständen umgehen und es auf dem Schulhof durchaus auch mal rauer zugehen kann, sollte das Smartphone robust sowie wasserdicht sein und idealerweise nicht allzu viel kosten. Soll das Kind den gesamten Tag über erreichbar bleiben, muss zudem auf einen ausdauernden Akku geachtet werden. Ein geeigneter Kandidat wäre zum Beispiel das Xiaomi Redmi Note 15 5G.
Staub- und wasserdicht nach IP64
Großer Akku mit 5.520 mAh
6,77 Zoll großes AMOLED-Display
256 GB interner Speicher
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
Robust und ausdauernd
Das Xiaomi Redmi Note 15 5G ist nach IP64-Standard gegen Staub und Wasser geschützt und hat einen großen 5.520-Milliamperestunden-Akku an Bord, mit dem es selbst bei intensiver Nutzung problemlos durch den Tag kommt. Mit einem Kostenpunkt von rund 230 Euro bleibt es zudem erschwinglich. Wer so viel Geld dennoch nicht auf einen Schlag zahlen möchte, kann das Gerät bei o2 in Raten von zwölf Euro über 24 Monate hinweg abbummeln und berappt zunächst nur einen Euro Anzahlung.
Das klappt auch mit dem Samsung Galaxy A17 5G. Das eignet sich ebenfalls als Kinder-Smartphone und ist bei o2 sogar schon ab elf Euro im Monat erhältlich. Allerdings ist das Gerät nur gegen Spritzwasser geschützt, könnte nach einem Vollbad also den Geist aufgeben. Auch eine im Rucksack ausgelaufene Wasserflasche könnte ihm den Garaus machen. Wer sich darum nicht sorgt, riskiert einen Blick.
Smartphone fürs Kind einrichten
Das passende Smartphone ist am Start? Dann sollte es zunächst kindgerecht eingerichtet werden. Android-User können via Google Family Link definieren, wann ihr Nachwuchs sein Smartphone wie lange und in welchem Umfang nutzen darf, Apple-Nutzer erledigen das über die Option "Bildschirmzeit". Beide Plattformen ermöglichen es, den Zugriff auf Apps zu regulieren, Zeitlimits für einzelne Anwendungen festzulegen, nicht altersgerechte Webseiten zu blockieren und Kaufsperren einzurichten.
Der passende Tarif fürs Kinder-Smartphone
Ist das erledigt, können Kinder selbst mit permanentem Draht ins Internet kaum noch Unsinn anstellen und sind vor vielen Gefahren aus dem Netz weitgehend geschützt. Nun fehlt nur noch der passende Tarif, um sie auch tatsächlich jederzeit erreichen zu können. Da die Netznutzung bei jüngeren Kindern noch stark begrenzt werden sollte, muss es keine Option mit gigantischem Datenvolumen sein. Viel wichtiger sind guter Empfang zu einem moderaten Preis sowie der Schutz vor eventuellen Kostenfallen.
Die Option o2 Mobile S Flex etwa beinhaltet eine Telefon- und SMS-Flatrate sowie 15 Gigabyte schnelles 5G-Datenvolumen, kostet 19,99 Euro pro Monat und ist monatlich kündbar. Das enthaltene Datenvolumen erhöht sich alle zwölf Monate um einen Gigabyte, sodass das Kontingent mit den steigenden Ansprüchen des Nachwuchses mitwächst. Zudem bietet o2 eine standardmäßige Sperre für teure Drittanbieterdienste. Sonderrufnummern und In-App-Käufe über die Mobilfunkrechnung stellen daher keine Gefahr dar.
Mehr Daten, weniger Tempo
Wer auf das maximale 5G-Tempo verzichten kann und seinem Kind lieber etwas mehr Datenvolumen an die Hand geben möchte, könnte zum Beispiel beim Tarif-Discounter Crash fündig werden. Der bietet bereits für 9,99 Euro im Monat eine Allnet-Flat mit 30 Gigabyte Datenvolumen im Telekom-Netz an, tritt dabei allerdings auf die Datenbremse. Die Surf-Geschwindigkeit ist hier auf 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) begrenzt, während o2 volle 300 Mbit/s ermöglicht. In der Praxis spielt das allerdings nur eine untergeordnete Rolle.
Das richtige Maß an Kontrolle
Wie sehr Eltern die Smartphone-Nutzung kontrollieren und beschränken sollten, lässt sich kaum verallgemeinern. Vieles hängt vom Verantwortungsbewusstsein und der Reife des Kindes ab. Da viele soziale Netzwerke nicht unter 13 Jahren genutzt werden dürfen, empfiehlt es sich jedoch, Kinder mindestens bis zu diesem Alter bei der Smartphone- und Netznutzung zu unterstützen. Sollten sich geplante Social-Media-Verbote durchsetzen, könnte sich diese Altersgrenze noch weiter nach oben verschieben.
Wenn Kinder den Punkt erreicht haben, an dem sie die Smartphone-Nutzung komplett selbst bestimmen, steigen in der Regel auch die Anforderungen an Datenvolumen und Smartphone. Dann kann es Sinnergeben, zu einem besseren Gerät und einem stärker ausgestatteten Tarif zu wechseln. Geräte wie das Google Pixel 10a bieten sich für solche Zwecke an.
Das Mittelklasse-Handy bedient bereits gehobene Ansprüche, hat allerlei KI-Funktionen an Bord, bleibt aber bezahlbar. Bei o2 ist es im Verbund mit dem Tarif o2 Mobile on Demand M Plus bereits ab einem Euro zu haben. Die Allnet-Flat beinhaltet 50 Gigabyte Datenvolumen, das sich beliebig oft kostenlos aufstocken lässt, sobald es aufgebraucht ist. Damit sind selbst bei regerer Handy-Nutzung kaum Grenzen gesetzt. Mit Smartphone kostet der Tarif 29,99 Euro im Monat.
Google Pixel 10a für 1 Euro (6,99 Euro Versand)
Telefon- und SMS-Flatrate
50 GB Datenvolumen (bis zu 300 Mbit/s)
Beliebig oft 1-GB-Pakete kostenlos nachbuchbar
Alle 12 Monate 5 GB mehr
Anschlusspreis: 39,99 Euro
Vertragslaufzeit: 36 Monate
Wer sein Kind mit diesem Paket ohne weitere Beschränkungen in die Schule schickt, sollte sich sicher sein, dass es den Umgang mit dem Smartphone und dem Internet bereits beherrscht und sich seiner Verantwortung bewusst ist. Mit dieser Ausstattung stehen dem Nachwuchs zumindest theoretisch alle Möglichkeiten offen.

