Antriebssysteme im VergleichNissan Qashqai: Mit e-POWER oder Mild-Hybrid-Antrieb?

Den Nissan Qashqai gibt es als klassischen Verbrenner, aber auch mit zwei verschiedenen Hybridtechnologien: e-POWER und Mild-Hybrid. Doch wie funktionieren diese Systeme – und worin liegen ihre Stärken?
Hybridfahrzeuge werden immer beliebter: Laut ADAC entfiel zuletzt ein immer größerer Anteil der Neuzulassungen auf Hybridmodelle. Dabei zeigt sich jedoch schnell: Hybrid ist ein Sammelbegriff. Neben Vollhybriden und Plug-in-Hybriden existieren weitere technische Varianten elektrifizierter Antriebe – darunter auch die Lösungen, die Nissan in seinen Modellen einsetzt. Aktuell lockt der Hersteller zudem mit einem "Nissan Bonus". Je nach Modell und Ausführung winken bis zu 7.700 Euro.
Nissan Qashqai: Wahl zwischen e-POWER und Mild-Hybrid
Mit dem e-POWER-System verfolgt Nissan einen ungewöhnlichen Ansatz: Die Räder werden durch einen Elektromotor angetrieben, während der Benzinmotor lediglich als Stromgenerator fungiert. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das stark an ein Elektroauto erinnert – mit spontaner Beschleunigung und ruhigem Lauf. Ein externes Aufladen ist nicht notwendig, stattdessen wird klassisch getankt. Laut Hersteller sollen Reichweiten von bis zu 1.200 Kilometern pro Tankfüllung möglich sein.*
Beim Mild-Hybrid bleibt der Verbrennungsmotor die zentrale Antriebseinheit. Der Elektromotor unterstützt nur in bestimmten Situationen, etwa beim Anfahren oder Beschleunigen, und hilft, das Start-Stopp-System effizienter zu gestalten. Rein elektrisches Fahren ist nicht möglich, und auch die Einsparungen beim Kraftstoffverbrauch fallen meist moderater aus als bei stärker elektrifizierten Systemen.
*Nissan Qashqai 1.5 l e-POWER, 151 kW (205 PS), Automatikgetriebe, Benziner: Energieverbrauch kombiniert: 4,5–4,6 l/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 102–105 g/km; CO₂-Klasse: C. Maximale Reichweite ohne zusätzlichen Tankstopp berechnet auf Grundlage eines kombinierten Energieverbrauchs von 4,5 l/100 km gemäß WLTP bei 55 l Tankvolumen. Die genannte maximale Reichweite des Modells wurde im Rahmen eines Testverfahrens ermittelt, das dem Vergleich mit anderen Modellen dient, und stellt keine Zusicherung einer entsprechenden Reichweite im tatsächlichen Betrieb dar. Die Reichweite und die Verbrauchswerte sind abhängig vom jeweiligen Fahrverhalten.
Bei diesen Modellen setzt Nissan e-POWER und Mild-Hybrid ein
Die e-POWER- sowie die Mild-Hybrid-Technologie werden bei den Modellen Qashqai und X-Trail angeboten. Beide Fahrzeuge gehören zur SUV-Palette des Herstellers, unterscheiden sich jedoch deutlich in Größe und Nutzungsschwerpunkt. Der Qashqai positioniert sich als kompakterer SUV. Er bietet gute Wendigkeit, Komfort im Alltag und eignet sich besonders für Stadtverkehr und Pendelstrecken. Damit richtet er sich vor allem an Singles, Paare oder kleinere Familien, die ein übersichtliches Fahrzeug mit moderaten Außenmaßen suchen.
Der X-Trail hingegen ist deutlich größer ausgelegt. Optional ist er mit einer dritten Sitzreihe erhältlich und bietet damit Platz für bis zu sieben Personen. Dadurch eignet er sich stärker für Familien mit höherem Platzbedarf oder für Nutzer, die regelmäßig viel Gepäck transportieren. Auch auf längeren Strecken oder bei Urlaubsfahrten spielt der X-Trail seine Stärken aus, da er mehr Stauraum und Flexibilität bietet.
Hybride Alternative von Cupra: Den Leon ST leasen
Liegt ein Hybrid-SUV als Neukauf außerhalb des Budgets, könnte sich dieser Leasing-Deal als Alternative eignen: Den Cupra Leon Sportstourer 1,5 e-Hybrid gibt es bei Tölke+Fische bereits ab 289 Euro monatlich. Die Kalkulation erfolgt mit 999 Euro Sonderzahlung, 24 Monaten Laufzeit und 10.000 Kilometern pro Jahr.
Zur Ausstattung des Cupra gehören unter anderem ein Virtual Cockpit, Voll-LED-Scheinwerfer, eine Drei-Zonen-Klimaanlage sowie eine Einparkhilfe mit Rückfahrkamera. Der Wagen beschleunigt laut Hersteller in etwa 7,7 Sekunden von null auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei rund 220 km/h. Die elektrische Reichweite beträgt laut Cupra bis zu 120 Kilometer.