Empfehlenswerte DüngerRasen im grünen Bereich? Diese drei Dünger sind die Besten

Rasen sollte Experten zufolge dreimal im Jahr gedüngt werden, damit er gesund und kräftig sprießt. Aber nicht alle Dünger sind gleich gut. Wir zeigen, mit welchen Sorten Hobbygärtner eine grüne Oase schaffen.
Wenn die Tage länger werden und die Temperaturen steigen, erwacht auch der Rasen aus seinem Winterschlaf. Damit er sich gut entwickeln und ordentlich wachsen kann, benötigt er nicht nur Sonnenschein und Wasser, sondern auch unsere Unterstützung.
Weitere hilfreiche Tipps und Angebote finden sich im stets aktuellen ntv.de-Dealticker
Dem Rasen auf die Sprünge helfen
Das Problem: Unkraut und Moos kommen mit weniger Nährstoffen zurecht als Graspflanzen, wie die Experten des Heimwerker-Portals Selbst.de berichten. In einem unterversorgten Rasen verbreiten sie sich schnell und verdrängen das Gras. Deshalb ist es ratsam, nach dem ersten Mähen eine Runde mit dem Vertikutierer zu drehen – um Moos und Unkraut zu entfernen. Anschließend empfiehlt es sich laut NDR, den pH-Wert des Bodens zu überprüfen. Das geht ganz einfach mit einem Testkit.
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
Der pH-Wert des Bodens sollte zwischen 5,5 und 6,5 liegen, sonst können die Nährstoffe nicht optimal aufgenommen werden. Ist der pH-Wert zu niedrig und der Boden dementsprechend zu sauer, lässt sich magnesiumhaltiger Rasenkalk einsetzen.
Danach geht es ans Düngen. Besonders gut gelingt das mit einem Streuwagen oder Handstreuer – und den Düngemitteln, die sich in Expertentests bewährt haben. Wir haben drei empfehlenswerte Produkte recherchiert.
Testsieger: Compo Langzeit-Rasendünger
Dieser Dünger schneidet bei den Testexperten vom F.A.Z.-Kaufkompass am besten ab. Das Feingranulat enthält laut Hersteller alle Nährstoffe, die für das Graswachstum nötig sind – das sind im Frühjahr vor allem Stickstoff, Kalium und Phosphor. "Das Verhältnis von Inhaltsstoffen, Kilopreis und Quadratmetern ist bei keinem anderen Rasendünger derartig überzeugend", heißt es im Fazit des F.A.Z.-Tests. Mit 20 Kilogramm können 800 Quadratmeter Rasenfläche gedüngt werden, zudem ist das Gemisch laut Compo weder für Mensch noch Tier schädlich.
Rasendünger mit Unkrautvernichter: Auch hier liegt Compo vorn
Rasendünger mit Unkrautvernichter ist sinnvoll, wenn der Rasen geschwächt ist und sich viele breitblättrige Unkräuter wie Löwenzahn oder Klee ausbreiten. Am besten setzt man ihn in der Hauptwachstumszeit im Frühjahr ein, wenn der Rasen den Dünger gut aufnimmt. Der Testbericht des DIY-Portals Selbst.de lobt: "Das Feingranulat stärkt den Rasen und fördert die Rasenregeneration sowie den Lückenschluss." Der Sechs-Kilogramm-Sack vom Compo Rasendünger plus Unkrautvernichter reicht laut Hersteller für 200 Quadratmeter.
Für die Neuaussaat: Wolf Garten Rasendünger Start
Für frisch ausgesähten Rasen ist laut Selbst.de der Wolf Garten Rasendünger Start empfehlenswert, weil er einen hohen Phosphoranteil hat. Der soll helfen, dass Wurzeln kräftig und gleichmäßig wachsen. "Das Ergebnis ist eine geschlossene, gleichmäßige Grasnarbe, die schon nach kurzer Zeit strapazierfähig ist", heißt es im Test. Zudem wird das Gras den Angaben zufolge stressresistent gegen Witterungsbedingungen wie Regen, Kälte und Trockenheit.
Rasen düngen: Wann ist der richtige Zeitpunkt?
Der ideale Zeitpunkt zum Düngen ist laut NDR zwischen März und April, sobald die Temperatur dauerhaft über fünf Grad liegt. Im Juni gibt es dann Nachschub. Am besten sollte der Dünger an einem trockenen, bewölkten Tag mit einem Streuwagen gleichmäßig über der Rasenfläche verteilt werden. Geübte Gärtner schaffen das auch per Hand. Im Anschluss ordentlich wässern, damit die Nährstoffe in den Boden eindringen können.
Von eisenhaltigem Dünger gegen Unkraut und Moos raten die Kollegen ab, da die darin enthaltene Schwefelsäure stark ätzend ist und Mensch und Umwelt unnötig belastet. Zudem senkt sie langfristig den pH-Wert des Bodens. Das führt wiederum dazu, dass Moos umso hartnäckiger nachwächst. Eine gesunde Rasenfläche dagegen hat genug Kraft, um sich gegen unerwünschte Pflanzen zu behaupten.




