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Mietwagen, Kaution & mehrReise-Kreditkarte: Mit diesen Tipps entspannt in den Urlaub

30.07.2026, 10:16 Uhr
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Mit der richtigen Reisekreditkarte wird der Urlaub entspannter. (Foto: IMAGO / Westend61)

Eine Reise-Kreditkarte kann vieles erleichtern – von bargeldlosen Zahlungen bis hin zur Buchung von Hotels oder Mietwagen. Doch worauf ist konkret zu achten?

Ob Hotel, Mietwagen oder Restaurantbesuch – im Urlaub ist die Kreditkarte für viele Reisende ein wichtiger Begleiter. Wer die passende Karte wählt und sie richtig einsetzt, kann Probleme bei Kautionen und Kartenzahlungen im Ausland vermeiden. Schon vor der Abreise lohnt sich deshalb ein kurzer Check.

Kreditkartenlimit vor der Reise prüfen

Ein häufiger Stolperstein im Urlaub ist das Kartenlimit. Gerade bei Fernreisen oder längeren Aufenthalten können sich Hotelkosten, Restaurantbesuche und Einkäufe schnell summieren. Hinzu kommen häufig Kautionen für Mietwagen oder Hotels, die das verfügbare Kartenlimit vorübergehend reduzieren.

Vor Reisebeginn empfiehlt es sich daher, das aktuelle Kartenlimit zu kontrollieren und bei Bedarf rechtzeitig erhöhen zu lassen. Viele Banken ermöglichen dies inzwischen bequem über die App oder das Online-Banking.

Mietwagen: Warum eine Kreditkarte fast unverzichtbar ist

Wer im Urlaub einen Mietwagen buchen möchte, benötigt in vielen Fällen eine klassische Kreditkarte. Der Vermieter blockiert darauf meist eine Kaution, die je nach Fahrzeug und Land mehrere hundert bis über tausend Euro betragen kann.

Wichtig ist dabei:

  • Ausreichend freies Kartenlimit einplanen

  • Kreditkarte auf den Namen des Hauptfahrers ausstellen lassen

  • Die Kaution wird häufig nur reserviert und nach Rückgabe des Fahrzeugs wieder freigegeben.

  • Debitkarten und Prepaid-Kreditkarten werden für Kautionen meist nicht akzeptiert.

Hotels blockieren häufig ebenfalls eine Kaution

Auch Hotels reservieren bei der Anreise oft einen bestimmten Betrag auf der Kreditkarte. Damit sichern sie mögliche Zusatzkosten wie Minibar, Restaurant oder Schäden am Zimmer ab.

Die Reservierung verschwindet nach dem Aufenthalt meist automatisch. Bis zur Freigabe kann das verfügbare Kartenlimit jedoch eingeschränkt sein.

Reise-Kreditkarten bieten oft zusätzliche Extras

Viele hochpreisige Kreditkarten kombinieren die Zahlungsfunktion mit weiteren Reiseleistungen. Je nach Anbieter gehören dazu beispielsweise Lounge-Zugänge an Flughäfen, Reiseguthaben oder bestimmte Reiseversicherungen.

Wer häufig unterwegs ist und eine Kreditkarte mit umfangreicher Reiseausstattung sucht, findet in der American Express Platinum Card eines der bekanntesten Modelle. Neben verschiedenen Guthaben zählen auch Lounge-Zugänge zu über 1.550 Flughafen-Lounges weltweit und ein umfangreiches Versicherungspaket (u. a. Kfz-Schutzbrief, Reiseunfall- und Reisegepäckversicherung) zum Gesamtpaket.

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Hinweis: Die Konditionen von Finanzprodukten können sich schnell ändern. Sollte sich etwa der Bonus von dem hier angegebenen unterscheiden, hat der Anbieter ihn nach Veröffentlichung des Artikels angepasst.

Alternative: Miles & More Gold Card

Wer eine günstigere Alternative zur American Express Platinum Card sucht, aber Wert auf Reiseleistungen und das Sammeln von Prämienmeilen legt, findet in der Miles & More Gold Card eine interessante Option. Mit jedem Karteneinsatz lassen sich Meilen sammeln. Darüber hinaus gehören unter anderem der Marriott Bonvoy Silver Elite Status sowie ein umfangreiches Versicherungspaket zum Leistungsumfang.

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Im Ausland möglichst in Landeswährung bezahlen

In Ländern außerhalb des Euroraums bieten Geschäfte oder Geldautomaten häufig eine Sofortumrechnung in Euro an. Dabei wird ein fester Wechselkurs angezeigt, der auf den ersten Blick transparent wirkt. Tatsächlich ist diese sogenannte Dynamic Currency Conversion (DCC) jedoch oft mit einem erheblichen Kursaufschlag verbunden.

In der Regel ist es günstiger, bei Kartenzahlungen oder Bargeldabhebungen die Abrechnung in der jeweiligen Landeswährung zu wählen. Die Umrechnung erfolgt dann über den Kartenanbieter bzw. die kartenausgebende Bank zum jeweiligen Wechselkurs.

Mehrere Zahlungsmittel erhöhen die Flexibilität

Wenn eine Karte verloren geht oder gesperrt wird, kann eine zweite Kreditkarte oder eine zusätzliche Debitkarte hilfreich sein. Auch eine Bargeldreserve in der jeweiligen Landeswährung ist sinnvoll. So steht im Notfall zumindest eine Zahlungsmöglichkeit zur Verfügung.

Ebenso empfiehlt es sich, die Sperrnummer der Bank oder des Kartenanbieters unabhängig von der Karte zu speichern. Bei Verlust oder Diebstahl kann die Kreditkarte so umgehend gesperrt werden.

Quelle: ntv.de