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Fettarm & Co.?Studien zeigen: So gesund ist die Zubereitung in der Heißluftfritteuse

03.08.2026, 13:26 Uhr
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Heißluftfritteusen sind vom Trendgerät zur festen Küchenausstattung avanciert – unter anderem, weil die Zubereitung gesünder ist. (Foto: IMAGO / YAY Images)

Weniger Fett, weniger Schadstoffe – das klingt gut. Doch wie gesund sind Pommes aus der Heißluftfritteuse wirklich?

Wasserkocher, Toaster – und Heißluftfritteuse. Es gibt Küchengeräte, die nahezu in jedem Haushalt zu finden sind. Laut einer Umfrage der YouGov Deutschland GmbH nutzten im November 2025 53 Prozent der Befragten einen Air-Fryer, 46 Prozent davon sogar mehrmals pro Woche. Heißluftfritteusen sind inzwischen also deutlich mehr als ein kurzlebiges Trend-Gerät. Grund dafür dürfte unter anderem die Annahme sein, dass die Zubereitung im Miniatur-Ofen deutlich gesünder ist als in einer herkömmlichen Fritteuse mit Öl. Stimmt das wirklich?

Heißluft statt Fettbad: Warum Air-Fryer so beliebt sind

Das Prinzip ist einfach: Statt die Pommes in heißem Öl zu versenken, zirkuliert in der Heißluftfritteuse – wie der Name vermuten lässt – heiße Luft, die die Speisen von außen knusprig macht. Laut einer im Journal of Food Science veröffentlichten Studie lassen sich so bis zu 80 Prozent Fett einsparen – bei vergleichbarem Ergebnis.

Acrylamid? Kaum ein Thema in der Heißluftfritteuse

Ein weiterer Pluspunkt: In der Heißluftfritteuse entsteht deutlich weniger Acrylamid – ein Stoff, der bei starker Erhitzung stärkehaltiger Lebensmittel wie Kartoffeln entsteht. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) stuft Acrylamid als potenziell krebserregend ein, auch wenn ein direkter Zusammenhang beim Menschen bislang nicht belegt ist.

Forscherinnen und Forscher aus Spanien fanden heraus: Wer seine Kartoffeln im Air-Fryer zubereitet, kann die Acrylamid-Bildung um bis zu 90 Prozent senken. Eine Zahl, die deutlich macht, warum Heißluftfritteusen oft als gesündere Alternative gelten.

Welche Heißluftfritteusen wirklich überzeugen – und warum

Von kompakt bis XXL, von unter 50 bis über 100 Euro: Heißluftfritteusen gibt es mittlerweile in jeder Größe, Farbe und Preisklasse. Doch welche Geräte liefern tatsächlich knusprige Ergebnisse – ganz ohne literweise Öl?

Eins vorweg: Alle hier vorgestellten Geräte kommen laut Hersteller mit Antihaftbeschichtung und voreingestellten Programmen und sollen Speisen mit deutlich weniger Fett zubereiten als klassische Fritteusen. Dennoch unterscheiden sie sich in Ausstattung, Bedienkomfort – und natürlich im Preis.

Ninja Foodi Max Dual Zone: Der Klassiker für große Haushalte

Die Foodi Max Dual Zone von Ninja zählt zu den Bestsellern unter den Heißluftfritteusen. Die Doppelkammern sind besonders praktisch, um Hauptspeise und Beilage gleichzeitig zuzubereiten. Die beiden Frittierkammern lassen sich komplett getrennt voneinander steuern, sodass bei kleineren Portionen auch nur eine Seite zum Einsatz kommen kann.

  • 2 getrennte Kammern mit je 3,8 Litern

  • Match- und Synch-Funktionen (Speisen werden gleichzeitig fertig oder gleich zubereitet)

  • In jedes Fach passt bis zu 1 Kilogramm Pommes

Bei Amazon rangiert das Gerät an der Spitze der Bestsellerliste und sichert sich 4,7 von fünf Sternen im Durchschnitt. Zur Auswahl steht auch die Version mit größeren Frittierkörben (je 4,75 Liter).

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Ninja Foodi Max Dual Zone DZ300EU Heißluftfritteuse (7,6 Liter)
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Rund 130 Euro sind allerdings nicht gerade wenig für ein Küchengerät. Deutlich günstiger ist das Modell bei Back Market: In "sehr gutem" Zustand kostet der Air-Fryer von Ninja dort nur knapp 80 Euro. Die Heißluftfritteuse kann leichte optische Gebrauchsspuren aufweisen, ist aber technisch überprüft und voll funktionsfähig. 30 Tage Rückgaberecht und ein Jahr Garantie gibt es auch.

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Ninja Foodi Max Dual Zone DZ300EU (Zustand "sehr gut")
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Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.

Philips Airfryer 2000 Serie

Mit seinem 4,2 Liter großen Garkorb ist der Philips Airfryer deutlich kleiner als das Modell von Ninja und eignet sich daher auch für kleinere Haushalte oder den gelegentlichen Einsatz. Amazon hat aktuell das beste Angebot für diese Heißluftfritteuse – dort wurde sie im letzten Monat über 2.000 Mal gekauft.

  • 4,2 Liter

  • Intuitive Bedienung durch Touchscreen

  • 13 Funktionen, 9 voreingestellte Programme

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Philips Airfryer 2000 Serie NA229/00
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61,74 €69,99 €

Ninja Crispi: Ideal für Meal-Prep

Die Ninja Crispi unterscheidet sich durch ihr modulares Konzept von klassischen Heißluftfritteusen: Der sogenannte PowerPod wird direkt auf einen der mitgelieferten Glasbehälter gesetzt. Die transparenten Behälter können direkt zum Vorbereiten, Servieren und dank Deckel auch zum Aufbewahren verwendet werden – perfekt für alle, die ihr Mittagessen gerne für den nächsten Tag vorbereiten oder mit ins Büro nehmen.

  • 2 Glasbehälter (1,4 und 3,8 Liter) mit Deckel

  • 70 bis 185 Grad Celsius

  • 4 in 1: Vorbereiten, Zubereiten, Servieren und Aufbewahren

Regulär kostet der Air Fryer mit Glasbehältern mindestens knapp 120 Euro, zum Beispiel bei Amazon. Bei Back Market bekommen Hobbyköche das praktische Gerät für knappe 80 Euro in "sehr gutem" Zustand.

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Fazit: Knusprige Küche mit Gesundheitsbonus – aber kein Freifahrtschein

Studien deuten darauf hin, dass Heißluftfritteusen im Vergleich zu klassischen Fritteusen gesünder abschneiden – vor allem, weil sie mit weniger Fett arbeiten und weniger problematische Stoffe wie Acrylamid produzieren. Das macht sie zu einer spannenden Option für alle, die sich bewusster ernähren wollen. Wichtig bleibt aber: Auch der Air-Fryer macht aus Tiefkühlpommes kein Superfood. Entscheidend ist weiterhin, was hineingelegt wird – und wie oft.

Quelle: ntv.de