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Gartenwerkzeug im WinterschlafWarum es wichtig ist, im Dezember Gartengeräte zu reinigen

16.12.2025, 08:30 Uhr
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Auch Gartengeräte benötigen eine Pflege-Routine. (Foto: istockphoto.com)

Gartengeräte benötigen für die Winterpause eine gründliche Reinigung, um Rost, Verschleiß und Leistungsverlust vorzubeugen. Wer die Pflege in den Dezember verlegt, verlängert die Lebensdauer vieler Geräte und erhält deren Effizienz für die kommende Saison.

Der Dezember ist ein günstiger Zeitpunkt, um Gartengeräte vor ihrer wohlverdienten Winterpause auf Vordermann zu bringen. Die Hauptsaison ist beendet, die Böden sind kälter und viele Werkzeuge werden bis zum Frühjahr kaum genutzt. Eine systematische Reinigung schützt Metallteile, erhält Klingen und verhindert teure Reparaturen.

Warum die Winterpflege wichtig ist

Rückstände von Erde, Säften und Pflanzenteilen beschleunigen Korrosion und stumpfen Schneiden ab. Im Dezember sind die Geräte trocken genug, um gründlich gesäubert und eingeölt zu werden. Metallflächen lassen sich leichter konservieren, Kunststoffteile auf Risse prüfen und Akkus in einen schonenden Ladezustand versetzen. Zudem ist genug Zeit für kleinere Reparaturen, bevor im Frühjahr Nutzungsspitzen entstehen.

Reinigung klassischer Handwerkzeuge

Spaten, Rechen und Scheren sammeln im Sommer Feuchtigkeit, Harze und Mikroorganismen. Warmes Wasser und eine feste Bürste reichen oft aus, um Rückstände zu lösen. Für hartnäckigen Dreck eignet sich Schmirgelpapier, und Rost lässt sich mit Stahlwolle entfernen.

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Die Klingen sollten anschließend geschärft und dünn eingeölt werden. Holzstiele profitieren von Leinöl oder Hartwachs, um Rissbildung im Winter zu minimieren.

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Messer pflegen und schleifen

Stumpfe Messer reißen Pflanzengewebe auf und begünstigen so das Eindringen von Schadpilzen. Stecklings- und Veredelungsmesser werden nur auf der Seite mit der Aufklappkerbe geschliffen; die Rückseite bleibt unbehandelt.

Ein feiner Schleifstein mit etwa 1000er-Körnung eignet sich für die Grundpflege. Der Stein sollte zuvor rund zwei Stunden in Wasser liegen. Die Klinge wird in einem Winkel von etwa zehn bis 15 Grad aufgelegt und mit gleichmäßigen Bewegungen vor- und zurückgezogen. Sehr stumpfe Messer benötigen etwas mehr Zeit. Zum Entfernen kleiner Kerben wird die Klinge anschließend kurz auf der Gegenseite im leicht angewinkelten Winkel über den Stein geführt. Eine dünne Ölschicht schützt die Schneide im Anschluss.

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Akkugeräte richtig lagern

Akkuscheren, Trimmer und Laubbläser reagieren empfindlich auf Feuchtigkeit und extreme Temperaturen. Lithium-Ionen-Akkus sollten mit etwa 40 bis 60 Prozent Ladung gelagert werden, um Kapazitätsverlust zu vermeiden. Geräte und Akkus benötigen einen trockenen Ort ohne Frost. Ein regelmäßiger kurzer Ladevorgang in größeren Abständen erhält die Funktion.

Motorbetriebene Gartengeräte winterfest machen

Benzinrasenmäher, Motorsensen oder Häcksler benötigen eine intensivere Pflege. Altes Öl und eingetrocknete Pflanzenreste greifen Bauteile an. Ein Ölwechsel, die Reinigung des Luftfilters sowie die Kontrolle von Keilriemen und Zündkerzen sichern die Einsatzbereitschaft. Ein Mäher sollte trocken stehen und mit abgelassenem Benzin gelagert werden.

So sind die Geräte bestens auf die nächste Saison vorbereitet

Der Winter bietet die nötige Gelegenheit und die passenden Bedingungen, um Gartengeräte langfristig zu schützen. Mit einer gründlichen Reinigung, dem Austausch kleiner Verschleißteile und einer durchdachten Lagerung bleiben Werkzeuge einsatzbereit und wartungsärmer. Die Investition in geeignete Pflegeprodukte reduziert Reparaturkosten und erleichtert den Start in die neue Gartensaison.

Quelle: ntv.de