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Handball-Bundesliga Vor dem Finale Magdeburg gegen Flensburg

Beim Entscheidungsspiel im direkten Aufeinandertreffen der beiden Meisterschaftskandidaten SG Flensburg-Handewitt und SC Magdeburg wollen die Schleswig-Holsteiner endlich ihr Trauma beenden. Der ewige Zweite der "stärksten Liga der Welt" will endlich ganz nach vorn. "Viermal Vize, das reicht! Ich will die Meisterschale haben", erklärte der 234-malige Nationalspieler und Weltklassetorhüter Jan Holpert vor dem "Endspiel" um die deutsche Meisterschaft am Sonntag.

Nachdem der Klub von der Förde durch das 33:23 gegen Tusem Essen und dem 25:31 der Magdeburger bei der SG Wallau-Massenheim wieder die Tabellenführung übernommen hat, ist man in Flensburg vom ersten nationalen Titel überzeugt. "Diesmal endet die schwarze Serie, wir kommen als deutscher Meister nach Hause zurück", prophezeite Rückraumspieler Thomas Knorr.

Aber auch der SC Magdeburg will trotz des bösen Ausrutschers in Wallau und erstmals über 30 Gegentoren in dieser Saison nach zehn Titeln in der DDR in eigener Halle deutscher Meister werden. "Wir haben noch alles selbst in der Hand. Mit 8.000 Zuschauern im Rücken lässt sich viel schaffen", meinte Alfred Gislason.

Der Optimismus des isländischen Trainers wird dadurch untermauert, dass in dieser Saison noch keine Mannschaft in der Bördelandhalle gewonnen hat, nur die SG Wallau-Massenheim (23:23) und Titelverteidiger THW Kiel (24:24) entführten einen Punkt. Flensburg konnte seit der Spielzeit 1992/93 noch nie die Festung Magdeburg stürmen und beklagt eine Serie von 2:14 Punkten.

Quelle: ntv.de