Der Sport-Tag
31. Januar 2026
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20:08 Uhr

"Müssen das sacken lassen": Luft für Bundesliga-Trainer wird noch dünner

Trainer Horst Steffen von Werder Bremen droht nach dem 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach das Aus. Anders als in den Vorwochen gab Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz kein Bekenntnis mehr zu einer weiteren Zusammenarbeit mit dem 56-Jährigen ab.

"Wir werden das jetzt sacken lassen in Ruhe. Dann setzen wir uns zusammen und analysieren das. Es ist wichtig, dass wir das erst mal für uns einordnen", sagte Fritz. "Wir haben zehn Spiele nicht gewonnen. Es ist klar, dass wir uns hinsetzen und das besprechen müssen." Der Tabellen-15. der Fußball-Bundesliga sei nach dem 0:1 zwar nicht auseinandergebrochen. "Ich habe auch die Geschlossenheit gesehen bei der Mannschaft. Aber es ist nur ein Punkt. Damit machst du keine großen Sprünge", sagte Fritz.

Horst Steffen will nicht kampflos aufgeben. "Ich fühle mich gut hier und freue mich auf eine weitere Zusammenarbeit und hoffe, dass die noch lange geht. Ich gehe davon aus, dass ich weiter Trainer bin und bleibe", sagte Steffen in der ARD.

"Müssen das sacken lassen": Luft für Bundesliga-Trainer wird noch dünner
16:02 Uhr

Ter Stegen erlebt mit Girona überraschenden Rückschlag

Rückschlag für Marc-André ter Stegen und den FC Girona: Der deutsche Fußball-Nationaltorhüter unterlag mit seinem neuen Klub beim Tabellenschlusslicht Real Oviedo 0:1 (0:0). Girona verpasste es durch die erste Niederlage im fünften Spiel des neuen Jahres, sich weiter von der Abstiegszone in der spanischen La Liga abzusetzen.

Ter Stegen war in seinem zweiten Spiel für Girona beim Gegentreffer von Ilyas Chaira (74.) chancenlos. Zuvor verhinderte der vom FC Barcelona ausgeliehene Schlussmann gegen Chaira (45.) und Haissem Hassan (57.) einen Rückstand.

Bei seinem Debüt hatte ter Stegen Girona gegen den FC Getafe (1:1) kurz vor dem Ende zumindest einen Punkt gerettet. Der 33-Jährige will sich mit guten Leistungen seinen Platz im Tor der deutschen Nationalmannschaft bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada sichern.

Ter Stegen erlebt mit Girona überraschenden Rückschlag
15:30 Uhr

Reisch verpasst Podest beim Olympia-Härtetest knapp

Skispringerin Agnes Reisch hat beim Olympia-Härtetest in Willingen das Podest nach einem starken zweiten Sprung nur knapp verpasst. Unter erneut schwierigen Windbedingungen kam Reisch als beste DSV-Athletin beim Sieg der Norwegerin Eirin Maria Kvandal auf den vierten Platz, Vizeweltmeisterin Selina Freitag wurde Sechste.

Wie schon im Mixed-Team-Wettbewerb am Freitag, in dem das deutsche Quartett mit Reisch und Freitag knapp hinter Slowenien Platz zwei belegt hatte, sorgte zeitweise sehr starker Aufwind für stark unterschiedliche Verhältnisse. Reisch lag zur Halbzeit nur auf Platz neun, flog dann aber mit 134,0 Meter im Finale noch weit nach vorne. Zum zweiten Podest im Olympiawinter fehlten der 26-Jährigen letztlich aber fast 19 Meter. Kvandal, die schon im Vorjahr auf der Mühlenkopfschanze triumphiert hatte, setzte sich mit zwei Traumflügen auf 138,5 und 143,5 m (235,7 Punkte) deutlich vor Seriensiegerin Nika Prevc (Slowenien/224,4) und der Japanerin Nozomi Maruyama (217,8) durch.

Reisch verpasst Podest beim Olympia-Härtetest knapp
14:46 Uhr

FC Bayern verkündet Neuzugang vom FC Nürnberg

Michael Wiesinger wird neuer Leiter der Nachwuchsabteilung beim FC Bayern München. Wie der Fußball-Bundesligist mitteilte, wechselt der 53-Jährige zum 1. Mai von der Akademie des 1. FC Nürnberg an den Campus des deutschen Rekordmeisters. Der frühere Profi löst Markus Weinzierl ab, dessen Vertrag im Sommer ausläuft. Über dessen Zukunft würden Gespräche geführt, teilten die Bayern mit.

Nach Angaben des 1. FC Nürnberg wird Wiesinger noch bis Ende März beim Zweitligisten arbeiten. "Ich hatte eine wunderbare Zeit als Nachwuchschef in Nürnberg. Jetzt freue ich mich sehr auf die spannende Aufgabe, zukünftig bei einem der größten Vereine der Welt in der Talente-Entwicklung verantwortlich mitzuwirken", sagte der frühere Mittelfeldspieler, der in seiner Karriere sowohl für Nürnberg als auch den FC Bayern gespielt hat.

FC Bayern verkündet Neuzugang vom FC Nürnberg
14:12 Uhr

Streiks machen deutschen Handball-Helden Strich durch die Rechnung

Die erwarteten Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr am Montag verhindern eine EM-Party der Handballer in Deutschland. "Planungen für einen großen Empfang in der Heimat musste der Deutsche Handballbund am Freitag stoppen", teilte der DHB vor dem Finale an diesem Sonntag (18 Uhr/ZDF/Dyn und im Liveticker auf ntv.de) gegen Dänemark mit. Grund hierfür sei neben logistischen und zeitlichen Zwängen insbesondere der Streik.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur hatte der DHB einen Empfang in Hannover oder Köln in Erwägung gezogen. Die Gewerkschaft Verdi hatte für Montag bundesweit zu Warnstreiks im ÖPNV aufgerufen. Stattdessen soll die Auswahl von Bundestrainer Alfred Gislason, die Silber sicher hat, beim Länderspiel im Frühjahr geehrt werden. "Wir planen bereits jetzt rund um das nächste Heimländerspiel unserer Nationalmannschaft am 19. März in der Dortmunder Westfalenhalle ein Dankeschön für unsere Fans", erklärte der Vorstandsvorsitzende Mark Schober. Dann trifft die deutsche Mannschaft auf Ägypten.

Streiks machen deutschen Handball-Helden Strich durch die Rechnung
13:10 Uhr

"Unter aller Sau": Torwart-Held Wolff wütet vor EM-Finale

Andreas Wolff hat mit wütender Kritik auf die Torwart-Diskussion nach dem verlorenen EM-Hauptrundenspiel der deutschen Handballer gegen Dänemark reagiert. "Ich finde es David gegenüber unfassbar respektlos, wie mit dieser Thematik umgegangen wurde und wird. Das war total despektierlich und regt mich tierisch auf", schimpfte Wolff vor dem Wiedersehen mit den Dänen im EM-Endspiel am Sonntag (18 Uhr/ZDF und Dyn und im Liveticker auf ntv.de) in Richtung einiger Experten.

Bei der 26:31-Niederlage am vergangenen Montag hatte David Späth 50 Minuten lang das deutsche Tor gehütet. Für viele Zuschauer kam die weitgehende Bank-Rolle von Wolff im Duell mit dem Weltmeister und Olympiasieger überraschend, weil der 34-Jährige im vorhergehenden Spiel gegen Norwegen mit 22 Paraden eine Weltklasse-Leistung gezeigt hatte. Für Wolff sind die Diskussionen nicht nachvollziehbar. "Es ist schon erstaunlich, dass man so viele Jahre lang Handball spielt und trotzdem so wenig Menschenkenntnis hat. Wir haben vor dem Turnier gesagt, dass wir ein Torhüter-Duo sind, das durch seine Ausgeglichenheit und die Qualität beider funktioniert. Und dann fängt David in einem Spiel an und die ganze Welt verliert den Kopf. Das finde ich unter aller Sau", schimpfte er.

"Unter aller Sau": Torwart-Held Wolff wütet vor EM-Finale
12:12 Uhr

Schwer gestürzter Ski-Star gibt weiteres Update

Ski-Star Lindsey Vonn kämpft nach ihrem Sturz weiter um einen Start bei den Olympischen Winterspielen in Italien. "Ich gebe gerade mein Bestes", schrieb die US-Amerikanerin bei Instagram. Den Super-G in Crans-Montana in der Schweiz an diesem Samstag müsse sie auslassen, ließ die 41-Jährige wissen. Vonn bereite sich aber weiter auf Olympia vor, zitierte die Nachrichtenagentur AP ihren Trainer Chris Knight.

Vonn war bei der Weltcup-Abfahrt in Crans-Montana am Freitag schwer gestürzt und in ein Fangnetz gerauscht. Sie konnte anschließend zwar wieder mit Ski ins Ziel rutschen, hielt sich dabei aber mehrfach das linke Knie. "Mein Olympia-Traum ist noch nicht vorbei", hatte die bislang beste Abfahrerin des Winters danach in den sozialen Medien geschrieben. Sie kündigte weitere Untersuchungen an. Nähere Informationen zu einer möglichen Verletzung hat die langjährige Speed-Queen seitdem aber noch nicht bekanntgegeben.

Schwer gestürzter Ski-Star gibt weiteres Update
11:03 Uhr

60.000 Zuschauer: Bundesligist plant Stadionausbau

Fußball-Bundesligist Hamburger SV will sein Volksparkstadion ausbauen. Statt aktuell rund 57.000 Zuschauer sollen künftig etwas mehr als 60.000 hineinpassen.

"Es gibt zahlreiche verschiedene Bereiche, wo wir zusätzliche Plätze schaffen können. Man kann beispielsweise Aufgänge optimieren. Möglicherweise können wir etwas näher an den Platz dran", sagte Finanzvorstand Eric Huwer vor dem Heimspiel gegen Bayern München (Samstag, 18.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) in einem "Bild"-Interview. Der 42-Jährige sprach von möglichen Kosten im "hoch siebenstellig bis achtstelligen" Bereich. Die Hamburger haben bereits eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. "Es ist ein großes Projekt, das wir mit den Fans gemeinsam angehen wollen. Wir prüfen es ernsthaft. Bis zum Ende des ersten Quartals wollen wir sehen, was möglich ist. Der Wunsch ist, es zu machen", sagte Huwer.

60.000 Zuschauer: Bundesligist plant Stadionausbau
10:18 Uhr

Schiedsrichter überrascht Freund mit Heiratsantrag im Stadion

Fußball-Bundesligist 1. FC Köln hat einem Fan im Rahmen des Diversity-Spieltags einen ganz besonderen Moment verschafft. Pascal Kaiser, ein Amateurschiedsrichter, machte seinem langjährigen Partner Moritz vor dem Anpfiff der Partie gegen den VfL Wolfsburg (1:0) über das Stadionmikro einen Heiratsantrag.

"Ich möchte mich nicht verstecken, sichtbar sein. Nicht laut, provokant, sondern ehrlich. Ich will, dass jeder sieht, dass ich diesen Menschen liebe. Einen Mann, als Mann, im Fußball", sagte der FC-Fan, der als Unparteiischer bis in die Landesliga pfeift und nach seinem Coming Out 2022 einer der wenigen sichtbar queeren Menschen im deutschen Fußball ist. Auch sonst stand der Freitagabend in Müngersdorf im Zeichen von Diversität. Die vier Stadionpfosten erstrahlten in Regenbogenfarben, der FC lief in einem Sondertrikot auf, die Spieler wurden beim Einlaufen von Personen aus den FC-Stiftungsprojekten begleitet.

Schiedsrichter überrascht Freund mit Heiratsantrag im Stadion
09:24 Uhr

Magic siegen furios, Schröder erwischt gebrauchten Tag

Dennis Schröder und die Sacramento Kings haben in der NBA die nächste Niederlage kassiert. Das Schlusslicht der Western Conference verlor deutlich mit 93:112 bei den Boston Celtics und musste die achte Pleite nacheinander hinnehmen, Welt- und Europameister Schröder erwischte im TD Garden einen gebrauchten Tag. Der Braunschweiger kam lediglich auf vier Punkte und traf nur einen seiner elf Versuche aus dem Feld.

Ohne den weiter verletzten Franz Wagner (Knöchel) gewannen die Orlando Magic gegen die Toronto Raptors dank eines überragenden Schlussviertels mit 130:120. Nach dem dritten Spielabschnitt hatte Orlando mit 86:99 zurückgelegen, mit 44 Punkten im vierten Viertel verpasste die Magic nur knapp den Franchise-Rekord (45 Punkte im Jahr 1994 in Charlotte). Tristan da Silva steuerte in über 22 Minuten acht Zähler zum zweiten Sieg in Folge bei, Moritz Wagner erzielte in knapp drei Minuten Einsatzzeit einen Punkt. Maximilian Kleber und die Los Angeles Lakers konnten sich derweil auf Luka Doncic verlassen. Der Slowene hatte schon zur Halbzeit sein Triple-Double sicher, am Ende standen beim 142:111 bei den Washington Wizards 37 Punkte, 13 Assists und elf Rebounds. Auch LeBron James überzeugte mit 20 Zählern, Kleber kam von der Bank in fünf Minuten auf vier Punkte.

Magic siegen furios, Schröder erwischt gebrauchten Tag
08:29 Uhr

Fans von Traditionsverein wollen eigenen Geschäftsführer stürzen

Bei Werder Bremen stehen die Verantwortlichen vor dem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach stark unter Druck. Nach neun Bundesliga-Spielen ohne Sieg geht es nicht nur um die Zukunft von Trainer Horst Steffen. Anhänger des viermaligen deutschen Meisters haben eine Internet-Petition mit dem Ziel gestartet, den Sportgeschäftsführer Clemens Fritz zu stürzen.

Die Aktion mit der Überschrift "Genug ist Genug!" hat bisher mehr als 3.600 Unterstützer gefunden. Ziel ist die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung mit nur einem Tagesordnungs-Punkt: "Bewertung der Amtsführung von C. Fritz". "Es ist bei sportlichem Misserfolg auch in der Vergangenheit so gewesen, dass sich in der Mitgliedschaft Frust und Sorgen erhöhen. Das nehmen wir sehr ernst. Wir haben auch die Petition zur Kenntnis genommen", sagte der Werder-Präsident und -Aufsichtsratsvorsitzende Hubertus Hess-Grunewald dem Portal "Deichstube".

Fans von Traditionsverein wollen eigenen Geschäftsführer stürzen
07:38 Uhr

Bundesligist feiert "Weltklasse"-Retter

Marvin Schwäbe ließ sich feiern, seine Mitspieler wussten genau, bei wem sie sich bedanken mussten. "Was der in den letzten Jahren hier macht, ist schon Weltklasse", sagte Siegtorschütze Linton Maina, nachdem der Torhüter des 1. FC Köln den 1:0 (1:0)-Sieg gegen den VfL Wolfsburg in der Nachspielzeit mit zwei Glanztaten festgehalten hatte.

"Der hält uns zusammen, nicht nur auf dem Platz mit seinen Paraden, sondern auch neben dem Platz. Wir sind sehr froh, dass er unsere Nummer eins ist", sagte Maina, der mit einer schönen Einzelaktion den Treffer des Abends erzielte (29.) - sich den Ruhm am Ende aber teilen musste.

Bundesligist feiert "Weltklasse"-Retter