Der Sport-Tag
12. Juli 2025
Zum Archiv
23:28 Uhr

Wück nach historischer DFB-Pleite: "Wir liegen am Boden"

Bundestrainer Christian Wück hat sich nach der historischen EM-Niederlage der deutschen Fußballerinnen kämpferisch gezeigt. "Wir liegen jetzt am Boden, wir werden aber auch wieder aufstehen", sagte Wück nach dem 1:4 (1:3) gegen Schweden im ZDF: "Wir werden uns wieder aufrichten. Das wird ein paar Stunden dauern. Aber danach gehen wir voller Freude ins Viertelfinale."

Nach zwei Dreiern verlor der teilweise vogelwilde Rekordeuropameister das letzte Vorrundenspiel trotz Führung gegen Mitfavorit Schweden, es war die höchste Niederlage der deutschen EM-Geschichte. Im Viertelfinale am kommenden Samstag wartet nun ein dicker Brocken auf den achtmaligen Titelträger, der den Gruppensieg klar verpasst hat. Die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) muss sich steigern, wenn sie in der Runde der besten Acht gegen Frankreich, England oder die Niederlande bestehen will. "Es gab eine Aneinanderreihung von Verhaltensweisen, die nicht gut waren - daran müssen wir arbeiten", sagte Wück: "Das Ziel war nicht, vier Tore zu bekommen. Das dürfte allen klar sein. Daraus müssen wir unsere Schlüsse ziehen."

Wück nach historischer DFB-Pleite: "Wir liegen am Boden"
22:21 Uhr

Sorgen beim FC Bayern: Nach Gwinn ist auch Harder verletzt

Die Personalsorgen beim deutschen Frauenfußball-Meister FC Bayern München werden größer. Nach Deutschlands Spielführerin Giulia Gwinn, die sich bei der EM eine Knieverletzung zugezogen hat, musste am Samstag auch Dänemarks Kapitänin Pernille Harder verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

Die 32-Jährige, Stürmerin der Münchnerinnen, wurde im bedeutungslosen EM-Spiel zwischen Polen und Dänemark in Luzern in der 25. Minute verletzt ausgewechselt. Harder fasste sich nach einer Aktion an den linken hinteren Oberschenkel und konnte nicht weiterspielen. Eine Diagnose steht noch aus. Sowohl Polen als auch Dänemark waren nach jeweils zwei Niederlagen zum Turnierstart vorzeitig ausgeschieden.

Sorgen beim FC Bayern: Nach Gwinn ist auch Harder verletzt
21:13 Uhr

Sandro Wagner feiert zum Einstand einen Kantersieg

Gelungener Einstand: Fußball-Bundesligist FC Augsburg hat seinem neuen Trainer Sandro Wagner zum Debüt einen Kantersieg beschert. Beim 9:0 (3:0) im Test gegen den benachbarten Bezirksligisten TSV Gersthofen setzte Wagner, der zuletzt noch Assistent von Bundestrainer Julian Nagelsmann gewesen war, von Beginn an auf offensiven Fußball und in der zweiten Hälfte auf viele junge Spieler.

Ein Doppelschlag von Phillip Tietz (3.) und Henri Koudossou (6.) brachte den FCA vor 3000 Zuschauern früh in Führung. Kurz vor der Pause erzielte Neuzugang Kyliane Dong, der genauso wie Robin Fellhauer sein FCA-Debüt gab, den nächsten Augsburger Treffer (43.). Besonders in der zweiten Halbzeit bekam der Vorjahreszwölfte der Bundesliga Lust auf Tore und schraubte mit sechs weiteren Treffern das Ergebnis in die Höhe.

Sandro Wagner feiert zum Einstand einen Kantersieg
20:16 Uhr

Gigantische FIFA-WM 2030: Erste Stadt stellt Stadion nicht zur Verfügung

Gastgeber Spanien hat für die Ausrichtung der Fußball-WM im Sommer 2030 einen Austragungsort weniger zur Verfügung. Die Stadt Malaga zog ihre Bewerbung zurück, wie Bürgermeister Francisco de la Torre nach einem Treffen der Stadt mit Klubvertretern des FC Malaga bekanntgab.

"Wir machen das nicht, um Geld zu sparen, sondern weil es das Beste für die Stadt, die Fans und den Klub ist", sagte De la Torre zur Erklärung. Das Rosaleda-Stadion, das auf 45.000 Plätze ausgebaut werden sollte, war in den bisherigen Planungen eines von elf Stadien in Spanien. In Barcelona und Madrid sind jeweils zwei Arenen vorgesehen. Spanien, Portugal und Marokko sind die Haupt-Gastgeber des Turniers. 100 Jahre nach der erstmaligen Austragung der WM - damals in Südamerika - sollen die drei Nationen Uruguay, Paraguay und Argentinien aber jeweils ein Eröffnungsspiel im eigenen Land austragen. Alle sechs Gastgeber sind nach FIFA-Angaben direkt für das Turnier qualifiziert.

Gigantische FIFA-WM 2030: Erste Stadt stellt Stadion nicht zur Verfügung
19:31 Uhr

Deutscher Radprofi beendet Etappe auf letztem Platz und gibt Entwarnung

imago1064088973
Jonas Rutsch nach seinem Sturz. (Foto: IMAGO/Photo News)

Der deutsche Radprofi Jonas Rutsch hat nach seinem heftigen Sturz auf der achten Etappe der 112. Tour de France Entwarnung gegeben. "Es war ein relativ schmerzhafter Sturz. Aber es ist nichts gebrochen", sagte Rutsch dem ZDF am Samstagabend: "Jetzt heißt es Wunden lecken, dann geht es weiter." Ein Start auf der neunten Etappe am Sonntag nach Châteauroux ist demnach nicht gefährdet.

Der 27-Jährige vom Team Intermarché-Wanty war rund 20 km vor dem Ziel der lange unspektakulären Etappe nach Laval unerwartet zu Fall gekommen. "Ich war beim Flaschenholen und habe die Flaschen weggesteckt, dann haben sie vor mir gebremst. Ich habe mich am Hinterrad aufgehängt und bin bei Tempo 55 abgeflogen", sagte Rutsch. Nach kurzer Behandlung setzte er seine Fahrt fort. Das Ziel erreichte Rutsch mit 13:53 Minuten Rückstand auf Tagessieger Jonathan Milan auf dem 176. und letzten Platz.

Deutscher Radprofi beendet Etappe auf letztem Platz und gibt Entwarnung
19:00 Uhr

"Goldenes Zeitalter:" FIFA-Boss Infantino sendet Liebesgrüße aus Trump Tower

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat die Klub-Weltmeisterschaft zum "erfolgreichsten Vereinswettbewerb der Welt" erklärt. Einen Tag vor dem Finale zwischen Paris Saint-Germain und Chelsea am Sonntag (21 Uhr) trat Infantino im Trump Tower in New York vor Reporter, dort hatte die FIFA vor Kurzem ein Büro eröffnet.

"Das goldene Zeitalter des Vereinsfußballs hat begonnen. Wir können definitiv sagen, dass diese FIFA Klub-Weltmeisterschaft ein riesiger Erfolg war", sagte Infantino in der Welt-Metropole und ergänzte: "Wir haben etwas Neues geschaffen, etwas, das bleiben wird, etwas, das die Landschaft des Vereinsfußballs verändert".

"Goldenes Zeitalter:" FIFA-Boss Infantino sendet Liebesgrüße aus Trump Tower
18:41 Uhr

Verbindungen zur Mafia? Inter und AC Mailand schmeißen Ultras raus

Die Fußballklubs Inter und AC Mailand gehen zur neuen Saison gegen "unerwünschte Fans" vor. Wie die italienische Tageszeitung "Corriere della Sera" unter Berufung auf interne Vereinsquellen berichtet, haben die Traditionsvereine hunderten Anhängern aus Ultra-Gruppen den Zugang zu neuen Dauerkarten im Giuseppe-Meazza-Stadion verweigert.

Betroffen sind vor allem Mitglieder der organisierten Fanszenen beider Vereine. Dem Bericht zufolge tauchen viele dieser Personen in der Anti-Mafia-Ermittlung "Doppia Curva" auf. Die italienischen Behörden werfen Mitgliedern beider Ultra-Gruppen Schwarzmarktgeschäfte mit Tickets, Schutzgelderpressung und Drogenhandel sowie Verbindungen zur kalabrischen Mafia 'Ndrangheta vor. Somit ziehen laut "Corriere della Sera" die Vereine die Konsequenzen: Wer in den Ermittlungen auftauchte, durch Stadionverbote auffiel oder in gewalttätige Vorfälle verwickelt war, gilt als "unerwünschter Fan" und soll keine Dauerkarte mehr bekommen - unabhängig vom laufenden Verfahren.

Verbindungen zur Mafia? Inter und AC Mailand schmeißen Ultras raus
17:46 Uhr

Folgt das nächste Horner-Beben in der Formel 1?

Unter der Woche sorgte Red Bull Racing in der Formel 1 für einen Knall, indem der einst so dominante Rennstall mitteilte, dass Christian Horner als Teamchef gefeuert wurde. Entsprechende Spekulationen hatte es zuvor bereits gegeben - genauso wie nach der Freistellung bereits die Gerüchte ins Kraut schossen, wie es mit Horner weitergehen könnte. Unter anderem wurde Horner noch intensiver mit einem möglichen Job bei Ferrari in Verbindung gebracht. Dort steht Team-Capo Frederic Vasseur ebenfalls unter Druck. Italienische und deutsche Medien hatten Horner zuvor schon bei der Scuderia gehandelt.

Doch laut dem früheren F1-Piloten und heutigen TV-Experten Martin Brundle hat Ferrari nicht das gewisse Etwas, das Horner braucht. "Ich denke, dass Christian in Zukunft wieder als Teilhaber an einem Team beteiligt sein will", sagte er im Podcast von "Sky Sports F1" und fügte an: "Er wäre lieber Mitbesitzer statt nur irgendein Angestellter." Damit wäre der Rennstall des italienischen Autogiganten raus.

"Bei Ferrari wird so etwas (eine Mitbesitzer-Rolle, d.Red) nicht möglich sein für ihn, so unterhaltsam dieser Job auch sein mag", setzte Brundle hinzu. "Sky Sports" hatte zuletzt berichtet, Horner wolle bis Jahresende eine Auszeit von der Formel 1 nehmen, könne sich ab 2026 aber eine neue Aufgabe vorstellen. Bedingung dafür ist allerdings, dass sich der Brite mit Red Bull über eine Auflösung des noch bis 2030 datierten Vertrags einigt.

Mehr zu Horner hier bei den Kollegen von sport.de

Folgt das nächste Horner-Beben in der Formel 1?
16:43 Uhr

Mit Lungenkollaps ins Trainingslager: Sorgen um Bochum-Verteidiger

Der Bundesliga-Absteiger VfL Bochum muss vorerst auf seinen Abwehrspieler Erhan Masovic verzichten. Der 26 Jahre alte Serbe hat nach Angaben des Bochumer Trainers Dieter Hecking einen Lungenkollaps erlitten. Im Training am Freitag noch in Bochum war Masovic offenbar mit einem Mitspieler zusammengestoßen. Danach brach die Mannschaft per Flugzeug ins Trainingslager auf.

Bei einem 1:1-Unentschieden am Samstag im Testspiel gegen den tschechischen Vizemeister Viktoria Pilsen in Kufstein hat Masovic aber schon nicht mehr mitgespielt. Freitagnacht hatte Masovic im Mannschaftshotel in Bad Aibling über Schmerzen geklagt. "Er hat sich schlecht gefühlt, Samstagmorgen war es nicht besser, deshalb haben wir ihn ins Krankenhaus gebracht und dort liegt er jetzt mit einem Schlauch in der Lunge" zitierte die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" den Bochumer Trainer. Weitere Informationen konnte der Verein zunächst nicht geben.

"Masovic hat die gleiche Verletzung wie Philipp Hofmann", sagte Hecking. Anfang Mai hatte der Bochumer Stürmer Hofmann im Bundesliga-Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim einen Rippenbruch und einen daraus resultierenden Lungenkollaps erlitten und musste mehrere Wochen pausieren.

Mit Lungenkollaps ins Trainingslager: Sorgen um Bochum-Verteidiger
16:00 Uhr

Robustes Polizeiaufgebot: Paris bereitet sich auf Klub-WM-Final-Krawalle vor

528798866
Nach dem Sieg in der Champions League rannte die Polizei in Paris hin und her. (Foto: picture alliance / NurPhoto)

Vor dem Klub-WM-Finale in den USA mit Paris Saint-Germain mobilisiert die Polizei im Großraum Paris 11.500 Beamte, um mögliche Ausschreitungen zu verhindern. Wie Polizeipräfekt Laurent Nuñez sagte, seien die Beamten mit Blick auf das Spiel am Sonntag gegen den FC Chelsea sowie den französischen Nationalfeiertag am Montag im Einsatz, an dem es in der Vergangenheit regelmäßig zu Krawallen kam. Bei 300 Polizeikontrollen im Vorfeld seien bereits rund 2000 Feuerwerkskörper beschlagnahmt und etwa ein Dutzend Menschen festgenommen worden, sagte der Polizeichef dem Sender BFMTV.

In Paris hat die Polizei das Einrichten einer Fanzone sowie großer Liveübertragungen von dem Finale untersagt. Ebenso wurden Menschenansammlungen auf den Champs-Élysées verboten und werden der Place de l'Étoile und der Place de la Concorde am Abend des Spiels für Autos und Fußgänger komplett gesperrt. Dies hängt auch mit den dort bereits getroffenen Vorbereitungen für die Militärparade am Montagmorgen zum Nationalfeiertag zusammen.

Das robuste Polizeiaufgebot und die umfangreichen strikten Beschränkungen hängen vor allem mit den Krawallen und Ausschreitungen nach dem Triumph von PSG in der Champions League zusammen. Dabei gab es in der Nacht auf den 1. Juni landesweit 563 Festnahmen, 491 davon in Paris. In der Hauptstadt kam es zu Gewalt, Sachbeschädigungen und Plünderungen von Geschäften. Der Polizeipräsident sah sich dem Vorwurf ausgesetzt, die Lage nicht im Griff gehabt zu haben. Der konservative Innenminister Bruno Retailleau geriet in die Kritik, weil er die mutmaßlich auch aus den Vorstädten angereisten Krawallmacher als "Barbaren" bezeichnete.

Robustes Polizeiaufgebot: Paris bereitet sich auf Klub-WM-Final-Krawalle vor
15:09 Uhr

Ex-FIFA-Boss Blatter erschüttert: "Haben den Fußball an Saudi-Arabien verloren"

Der frühere FIFA-Präsident Joseph "Sepp" Blatter ist mit der heutigen Führung des Fußball-Weltverbandes unter Führung seines Schweizer Landsmannes Gianni Infantino hart ins Gericht gegangen. Zugleich beklagte der 89-Jährige durch die Klub-Weltmeisterschaft in den USA ein Überangebot von Fußball und den Ausverkauf der Sportart an Saudi-Arabien. "Ja, wir haben den Fußball an Saudi-Arabien verloren. Wir haben ihn offeriert, und die haben ihn genommen", erklärte der ehemalige Top-Funktionär im Interview mit den TV-Sendern RTL/ntv.

"Und erstaunlicherweise gibt es innerhalb der FIFA keine Opposition dagegen", sagte Blatter weiter. Auf den Einwand, dass es auch unter seiner Führung keine Widerstände gab, verteidigte er sich. "Doch, damals gab es noch Kongresse, wo Probleme diskutiert wurden und der Kongress entschieden hat. Heute wird im Kongress nicht mehr diskutiert", urteilte er. Man brauche nicht mal einen Kongress zu machen und die Leute einzuladen, man mache alles elektronisch und niemand sage etwas.

Mit einem Seitenhieb auf Infantino sagte Blatter: "Man darf sogar sechs Stunden zu spät zu einem Kongress kommen." Der 55-jährige Verbandschef war nach einer umstrittenen Nahost-Reise mit US-Präsident Donald Trump zu spät zum jüngsten Kongress in Asunción (Paraguay) gekommen war. Der Kongress begann deshalb mit mehr als drei Stunden Verspätung. Infantino entschuldigte sich für die Verspätung.

Ex-FIFA-Boss Blatter erschüttert: "Haben den Fußball an Saudi-Arabien verloren"
14:19 Uhr

Eisbären machen emotionalen Wechsel an besonderem Datum offiziell

Die Eisbären Berlin haben eine wichtige und emotionale Personalie für die neue Saison verkündet. Andreas Eder, Bruder des im Januar nach einer Krebserkrankung gestorbenen Eisbären-Stürmers Tobias Eder, wird künftig für den deutschen Eishockey-Meister auflaufen. Der 29 Jahre alte Angreifer kommt vom Liga-Konkurrenten EHC Red Bull München und erhält einen Vertrag bis 2027, wie die Berliner mitteilten. Er wird für die Eisbären mit der Rückennummer 43 spielen.

"Als er krank geworden ist, haben wir auch gesagt, dass wir auf jeden Fall noch mal miteinander spielen wollen und dass er das packt", sagte Andreas Eder der "Berliner Morgenpost". "Ich denke, ich könnte nirgends mehr mit Tobi zusammenspielen als hier in Berlin." Einigkeit über den Wechsel gab es dem Bericht zufolge schon vor dem Tod von Tobias Eder. Der Tag der Verkündung des Wechsels am Samstag ist nicht zufällig gewählt. Eigentlich wollte Tobias Eder an diesem Datum heiraten. "Damit wenigstens irgendetwas Positives an diesem Tag passiert, haben wir gesagt, dass wir es da mitteilen", sagte sein Bruder der Zeitung.

Der Klub hatte Tobias Eder, der im Januar im Alter von nur 26 Jahren starb, den Titelgewinn in der vergangenen Saison gewidmet. Die Erinnerung an den ehemaligen Mitspieler prägte die Feierlichkeiten. Eders Verlobte nahm stellvertretend die Goldmedaille entgegen. Die Spieler posierten unter anderem mit einem Trikot von Eder. Eders Tod hatte bundesweit für Bestürzen gesorgt.

Eisbären machen emotionalen Wechsel an besonderem Datum offiziell
13:19 Uhr

Interesse an Trainer Joachim Löw steigt offenbar sprunghaft

Der frühere Fußball-Bundestrainer Joachim Löw hat nach eigenen Angaben aktuell mehrere Anfragen von Vereinen sowie einem Nationalverband für ein Engagement als Trainer. "Es sind Anfragen, ob ich für ein Gespräch bereit bin, ob ich Interesse hätte - das war jetzt im Laufe der letzten ein, zwei Wochen", sagte der 65-Jährige am Rande einer Veranstaltung im Europa-Park in Rust bei Freiburg.

Er mache sich nun Gedanken und informiere sich über die jeweilige Mannschaft. Im nächsten Schritt könnten Treffen mit den Verantwortlichen folgen, um zu schauen, "ob die Dinge zueinanderpassen würden". Nachdem Löw im Anschluss an die EM 2021 von seinem Posten als Nationaltrainer zurückgetreten war, hatte er keinen Job als Coach mehr angenommen. Mit der deutschen Auswahl wurde er 2014 in Brasilien Weltmeister. Vor seinem Engagement in der Nationalelf war er Trainer unter anderem beim VfB Stuttgart, Fenerbahçe Istanbul und FK Austria Wien.

Sein Lebensmittelpunkt liegt seit vielen Jahren in der Region Freiburg. Dauerhaft wolle er die südbadische Metropole nicht mehr verlassen - aber vielleicht zeitlich begrenzt für ein Trainer-Engagement.

Interesse an Trainer Joachim Löw steigt offenbar sprunghaft
12:27 Uhr

Crystal Palace wütet gegen historische Ungerechtigkeit der UEFA

Einen Tag nach dem Aus für die Europa League hat Crystal Palace einen energischen Kampf um die Rückkehr in den Wettbewerb angekündigt. Man werde Berufung einlegen, sagte Klub-Präsident Steve Parish in einem Interview von Sky Sports. "Wenn ich sage, dass wir Berufung einlegen, prüfen wir derzeit alle Optionen. Das ist offensichtlich eine Möglichkeit", erklärte er.

Der Premier-League-Klub war am Freitag von der UEFA aus der Europa League in die klassentiefere Conference League zurückversetzt und Olympique Lyon dafür eingesetzt worden. Grund für die Entscheidung der UEFA sind Regularien um den Besitz mehrerer Vereine. Gegen diese haben beide Klubs nach Ansicht der UEFA verstoßen, weil bis vor Kurzem der US-Amerikaner John Textor große Anteile sowohl an Lyon als auch an Palace hielt. Laut UEFA-Regeln ist es untersagt, dass zwei oder mehrere von einer Institution kontrollierte Vereine im gleichen Wettbewerb antreten. Parish wehrt sich gegen den Vorwurf der Einflussnahme von Textor in die Geschäfte von Crystal Palace.

Nach seiner Ansicht falle Crystal Palace nicht unter die Regel, die die UEFA angewendet hat. "Wir sind in eine Falle getappt. Wir sind in eine Regel verwickelt, die nicht für uns gedacht war", sagte der 59-Jährige. Er halte es "für eine der größten Ungerechtigkeiten, die jemals im europäischen Fußball passiert sind". Man habe der UEFA zweifelsfrei bewiesen, dass Textor keinen Einfluss auf irgendetwas habe, dass den Fußballverein betreffe. Allerdings gab es dafür eine Frist bis zum 1. März, die nicht eingehalten wurde.

Crystal Palace wütet gegen historische Ungerechtigkeit der UEFA
11:38 Uhr

Bayer Leverkusen gibt für Wirtz-Erben so viel Geld aus wie nie zuvor

Bayer Leverkusen hat den Wechsel von Malik Tillman perfekt gemacht. Die Rheinländer zahlen für den US-Nationalspieler Medienberichten zufolge 35 Millionen Euro an PSV Eindhoven - damit wäre Tillman der Rekordtransfer der Leverkusener. Er unterschrieb einen Vertrag bis 2030.

"Mit Malik Tillman haben wir eine weitere spielstarke und sehr torgefährliche Offensivkraft für uns gewonnen. Er kann im Mittelfeld variabel die Zehner- und die Achter-Position bekleiden. Malik ist ein absoluter Top-Transfer für uns", sagte Leverkusens Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes und ergänzte: "Sein Stil passt exzellent zu Bayer 04 Leverkusen. Unser Offensivspiel bekommt durch Maliks Dynamik einen ganz neuen Impuls." In der vergangenen Saison erzielte Tillman in 34 Pflichtspielen 16 Tore und bereitete fünf weitere vor.

Der 23 Jahre alte Mittelfeldspieler, der bei Bayern München ausgebildet wurde und sieben Spiele für die Profis des Rekordmeisters bestritt, soll in Leverkusen helfen, die riesigen Fußstapfen von Florian Wirtz zu füllen. Der deutsche Nationalspieler hat Bayer in diesem Sommer in Richtung FC Liverpool verlassen.

Bayer Leverkusen gibt für Wirtz-Erben so viel Geld aus wie nie zuvor
10:57 Uhr

Nach F1-Beben: "Glaube nicht, dass Sebastian Vettel helfen kann"

Nach dem Beben im Formel-1-Rennstall von Red Bull geistern etliche Fragen und Gerüchte umher. Im Mittelpunkt steht die Zukunft von Star-Pilot Max Verstappen. Aber auch der Name Sebastian Vettel kursiert mal wieder. Warum der gehandelte Job, für den jedoch nichts sein dürfte, erklärt ntv-F1-Experte Christian Danner.

Nach F1-Beben: "Glaube nicht, dass Sebastian Vettel helfen kann"
10:05 Uhr

VfB Stuttgart verdient ganz prächtig an Verkauf

Offensivspieler Jacob Bruun Larsen verlässt den Pokalsieger VfB Stuttgart nach nur sechs Monaten und kehrt zum FC Burnley zurück. Für die Schwaben ist der Transfer ein Gewinn: Im Januar hatte der VfB für den siebenmalige dänischen Fußball-Nationalspieler 1,6 Millionen Euro an die TSG Hoffenheim gezahlt, nun gibt es vom englischen Premier-League-Aufsteiger rund fünf Millionen Euro.

"Mit der Möglichkeit, in die Premier League zu wechseln, hat sich Jacob eine neue Perspektive eröffnet, sodass er mit dem Wunsch nach einer Veränderung auf uns zugekommen ist. Wir haben dem Transfer zugestimmt, weil die entsprechenden Rahmenbedingungen erfüllt wurden", sagte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth. Bruun Larsen hatte bereits in der Saison 2017/2018 für den VfB gespielt, und auch in Burnley wird es sein zweiter Aufenthalt: Schon die Saison 2023/24 hatte er dort leihweise verbracht, den Abstieg aber nicht verhindern können.

VfB Stuttgart verdient ganz prächtig an Verkauf
09:11 Uhr

PSG-Coach Luis Enrique redet Weltpresse ins Gewissen

Luis Enrique vergisst bei allen Lobeshymnen auf seine aktuelle Arbeit und den herausragenden Erfolg mit Paris Saint-Germain nicht, wie schnell vergänglich der Ruhm im Profi-Fußball sein kann. "Schaut auf Pep (Guardiola). Manchester City war das beste Team der vergangenen Jahre. Und dann haben sie in dieser Saison ein paar Spiele verloren", sagte der 55 Jahre alte Spanier kurz vor dem Finale der Klub-WM gegen den FC Chelsea.

Guardiola war mit City in dieser Saison titellos geblieben. Bei der Klub-WM schied das Team überraschend schon im Achtelfinale gegen Al-Hilal aus Saudi-Arabien aus. "Alles hängt am Ende nur von den Ergebnissen ab. All das Lob als Trainer bekommst du nur, wenn du gewinnst", sagte Enrique. Er selbst könnte am Sonntag (21 Uhr bei Sat.1. und DAZN) mit dem französischen Meister eine geschichtsträchtige Saison krönen, indem er sechs Wochen nach dem Champions-League-Triumph in München durch ein 5:0 gegen Inter Mailand im MetLife Stadium in New York New Jersey auch noch Klub-Weltmeister mit PSG würde.

"Das bedeutet mir eine Menge. Geschichte zu schreiben, war von Anfang mein Ziel, als ich nach Paris gekommen bin. Wir wollen weitere Trophäen gewinnen", sagte Enrique bei der Pressekonferenz im Finalstadion. Auf die Frage, ob nicht er der wahre Star von PSG sei, antwortete er: "Ich bin kein Star! Ich war kein Star als Spieler! Und ich bin kein Star als Trainer!" Aber er liebe seinen Job. Und er erinnerte vor der Weltpresse auch an Zeiten, in denen er hart kritisiert worden sei.

PSG-Coach Luis Enrique redet Weltpresse ins Gewissen
08:22 Uhr

Folgen der Klub-WM: Chelseas Coach plagen große Sorgen

Chelseas Trainer Enzo Maresca befürchtet, dass die lange Klub-WM in den USA mit ihren vielfältigen Strapazen negative Auswirkungen in der kommenden Saison nach sich ziehen könnte. Trotzdem sieht der 45-Jährige den Einzug ins Finale an diesem Sonntag (21 Uhr bei Sat.1 und DAZN) gegen den klar favorisierten Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain als unschätzbaren Wert für den Verein aus London an.

"Die größte Leistung dieser Saison ist: Vor einem Jahr hat im Weltfußball niemand groß über Chelsea gesprochen. Jetzt sind wir erst Vierter in der Premier League geworden und damit in der Champions League. Wir haben die Conference League gewonnen. Und jetzt stehen wir hier im Finale. Es ist eine großartige Saison", sagte der Italiener am Ende seines ersten Chelsea-Jahres.

Aber der mit rund 100 Millionen US-Dollar Preisgeldern honorierte Erfolg bei der Vereins-WM im neuen XXL-Format könnte auch einen Preis haben. "Wir haben jetzt ein Jahr nonstop gearbeitet. Und die Spieler werden drei Wochen Urlaub haben nach dem Finale. Wir werden sehen, wie das Energie-Level in der nächsten Saison sein wird", sagte Maresca im MetLife Stadium. In England gibt es im Gegensatz zur Bundesliga keine Winterpause.

Folgen der Klub-WM: Chelseas Coach plagen große Sorgen
07:05 Uhr

Schwere Vorwürfe: Box-Weltmeister offenbar in Haft

Gervonta Davis, ungeschlagener Leichtgewichts-Weltmeister im Boxen, ist offenbar verhaftet worden. Wie mehrere US-amerikanische Medien berichteten, wurde der 30-Jährige in Miami in Gewahrsam genommen. Davis wird der Körperverletzung und häuslichen Gewalt beschuldigt.

imago1059429120
Gervonta Davis soll seine Ex-Partnerin geschlagen haben. (Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire)

Der 30-Jährige soll am 15. Juni vor dem Haus seiner Ex-Freundin auffällig geworden sein, als er seine zwei Kinder habe abholen wollen. Nach einem Streit habe Davis seine früheren Partnerin mit einem Schlag auf den Hinterkopf sowie einer Ohrfeige verletzt. Dabei habe diese sich eine Verletzung an der Lippe zugezogen.

Seinen letzten Kampf hatte Davis im März in New York ausgetragen. Damals verteidigte er seinen Titel nach einem umstrittenen Unentschieden gegen Lamont Roach. Der Linkshänder hat eine Ringbilanz von 30 Siegen (28 Knock-outs) und einem Remis.

Schwere Vorwürfe: Box-Weltmeister offenbar in Haft
06:25 Uhr

Überraschendes Aus für Traditionsbahn: Loch wird emotional

Rodel-Rekordweltmeister Felix Loch hat auf das überraschende Aus für seine Heimbahn am Königssee für den kommenden Winter mit Unverständnis reagiert - gerade mit Blick auf die kurze Bauzeit der Olympiabahn in Cortina d'Ampezzo. "Ich finde es nicht nachvollziehbar, dass wir es in vier Jahren nicht schaffen, eine teilweise kaputte Bahn wieder aufzubauen und in Italien bauen sie eine komplett neue in eineinhalb Jahren", sagte der Berchtesgadener dem Sportinformationsdienst.

Felix-Loch-aus-Deutschland-in-Aktion
Felix Loch aus Deutschland in Aktion. (Foto: Expa/Jfk/APA/dpa)

Anders als geplant macht der Weltcup-Zirkus der Kufensportler auch im fünften Winter in Folge nicht auf der traditionsreichen Kunsteisbahn halt. Die Bauarbeiten sind wider Erwarten noch nicht abgeschlossen. Loch sieht durch die am Freitag bekannt gegebene Verschiebung der Wiedereröffnung um ein Jahr auch die Vorbereitung auf die anstehenden Winterspiele in Mailand und Cortina beeinträchtigt. "Wir haben das fest im Plan gehabt", sagte der 35-Jährige, nachdem er seine Bestürzung über die Nachricht bereits in einem emotionalen Statement per Instagram-Video zum Ausdruck gebracht hatte.

Die Verschiebung sei "einfach nur Wahnsinn" und "unglaublich bitter" - nicht nur für die Profis, sondern vor allem für die am Königssee beheimateten Nachwuchssportler, denen gegenüber ihm in der Mitteilung des Bob- und Schlittenverbands für Deutschland (BSD) "persönlich die Empathie" fehle. "Keine aufmunternden Worte für die Kleinsten, die am meisten darunter leiden", monierte Loch.

Überraschendes Aus für Traditionsbahn: Loch wird emotional
05:43 Uhr

Jotas Tod: Jürgen Klopp steht immer noch unter Schock

Jürgen Klopp ist auch mehr als eine Woche nach dem Unfalltod seines früheren Liverpool-Spielers Diogo Jota noch geschockt. "Ich weiß nicht, wie man das verdauen soll, muss ich ganz ehrlich sagen", sagte er am Rande einer Gala im Europa-Park in Rust nahe Freiburg. "Wir sind alle ganz viel in Kontakt, aber ich bin ja immer noch ohne Worte."

Nachdenklich ergänzte Klopp: "Ich kenne seine ganze Familie und ich weiß, dass Liverpool alles tun wird, sie so zu unterstützen, dass einige der Probleme vielleicht nicht so groß werden." Diogo Jota (28) und dessen Bruder André Silva waren am 3. Juli in Spanien bei einem Autounfall ums Leben gekommen.

Jotas Tod: Jürgen Klopp steht immer noch unter Schock