Der Sport-Tag
23. März 2026
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20:47 Uhr

Nach 39 Medaillen: Deutsche Rodellegende macht Schluss

Doppelsitzer-Rekordweltmeister Toni Eggert beendet seine Karriere. Der 39 Jahre alte Rennrodler erklärte nach elf WM-Titeln und insgesamt 29 Medaillen bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften seinen Rücktritt.

Bei den Spielen in Cortina und Mailand war Eggert mit seinem Doppelpartner Florian Müller angetreten und hatte Platz vier belegt. Zuvor war er bei den Spielen in Pyeongchang und Peking jeweils mit Sascha Benecken als Doppelpartner Dritter beziehungsweise Zweiter geworden.

Im August 2023 hatte Eggert bereits einmal seinen Rücktritt erklärt und war Trainer der US-Rodler geworden. Doch Ende Februar 2024 kam er mit Florian Müller zurück. Gleich seinen ersten Weltcup mit dem neuen Partner gewann Eggert.

Nach 39 Medaillen: Deutsche Rodellegende macht Schluss
20:03 Uhr

"Ist alles nur Blödsinn": Klopp räumt auf

Wird Jürgen Klopp eines Tages Bundestrainer? Bei der Vorstellung als MagentaTV-Experte für die anstehende Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada hat der 58-Jährige erneut gelassen auf entsprechende Gerüchte reagiert. Die Frage nerve ihn nicht, sagte der langjährige Coach von Mainz 05, Borussia Dortmund und des FC Liverpool, die Debatte sei ihm indes "völlig wurscht."

Er sei sein Berufsleben lang Trainer gewesen, führte Klopp, der seit Januar 2025 als Global Head of Soccer bei Red Bull fungiert, aus, "das ist ein fantastischer Job." Es sei besser, "die Leute denken, unter Umständen könnte es Jürgen Klopp irgendwann machen, als dass sie denken, der Letzte der es machen sollte ist Jürgen Klopp", sagte er in Bezug auf den Bundestrainerjob, den derzeit Julian Nagelsmann inne hat.

Klare Kante hingegen zeigte Klopp angesprochen auf Spekulationen, wonach er ein Kandidat als Coach bei Real Madrid sein solle. "Wenn Real Madrid schon mal angerufen hätte, hätte man das gehört. Aber das ist alles nur Blödsinn", sagte er: "Die haben nicht einmal angerufen, nicht ein einziges Mal."

"Ist alles nur Blödsinn": Klopp räumt auf
18:58 Uhr

"Für alle im Verein ein Schock": Darmstadt-Profi verletzt sich schwer

Fußball-Zweitligist SV Darmstadt 98 muss lange ohne Luca Marseiler auskommen. Der 29-Jährige hat sich beim 1:1 gegen Schalke am Samstagabend das Kreuzband gerissen, wie der Verein mitteilte. Der Stürmer hatte sich die Verletzung ohne Einwirkung eines Gegenspielers in der 23. Minute zugezogen. Über das weitere Vorgehen und den Zeitpunkt der Operation werde in den kommenden Tagen entschieden, hieß es.

"Leider hat sich bewahrheitet, womit wir am Samstagabend schon rechnen mussten. Für Luca tut es mir extrem leid, die Verletzung ist für alle im Verein ein Schock", sagte Lilien-Sportdirektor Paul Fernie laut Vereinsmitteilung. "Luca wird von uns jegliche Unterstützung bekommen und wir sind sicher, dass er mit harter Arbeit, Entschlossenheit und seiner lebensfrohen Art auch diese schwierige Situation meistern wird."

"Für alle im Verein ein Schock": Darmstadt-Profi verletzt sich schwer
18:20 Uhr

Weltmeister glaubt dran: "Das wird uns dieses Mal nicht blühen"

Mats Hummels, Fußball-Weltmeister von 2014, rechnet bei der anstehenden WM im Sommer mit einem deutlich besseren Abschneiden der deutschen Nationalmannschaft als bei den beiden vergangenen Turnieren: "Was wir 2018 und 2022 mitmachen mussten, dass nach der Vorrunde Ende war, wird uns dieses Mal nicht blühen", sagte der 37-Jährige, "es wird ein sehr souveränes Weiterkommen geben."

In der Vorrunde trifft das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann auf Curacao, Ecuador und die Elfenbeinküste. "Ich erwarte schon, dass die deutsche Nationalmannschaft in den drei Spielen nicht nur gewinnt, sondern auch die klar überlegene Mannschaft sein wird", sagte Hummels, der die WM in den USA, Mexiko und Kanada als Experte des übertragenden Streamingdienstes MagentaTV begleiten wird.

Mit Blick auf die favorisierten Mannschaften stehe Spanien "über allem", sagte Hummels, "danach gibt es sieben, acht, neun Teams, die realistisch Weltmeister werden können. Da sind wir eines davon."

Weltmeister glaubt dran: "Das wird uns dieses Mal nicht blühen"
17:54 Uhr

Wolfsburger "Anführerin": Ausfall von DFB-Star "tut uns allen weh"

Trainer Stephan Lerch bedauert den Ausfall von Alexandra Popp beim VfL Wolfsburg kurz vor dem Viertelfinale der Champions League. Die 34-Jährige sei "eine sehr wichtige Spielerin", sagte Lerch vor dem Hinspiel gegen OL Lyonnes morgen (18.45 Uhr/Disney+): "Gerade in solchen Spielen ist sie eine Anführerin, sie hat schon oft genug auf dieser Bühne gestanden."

In diesen Partien nehme Popp eine noch größere Führungsrolle ein, "deshalb tut dieser Ausfall uns allen weh", sagte Lerch. Dennoch sieht der VfL-Coach sein Team gut gerüstet für die Herausforderung. "Wir haben in dieser Saison schon gezeigt, dass wir es auch ohne Poppi richten und erfolgreich sein können", erklärte der 41-Jährige und verwies auf die Playoffs gegen Juventus Turin, als Popp das Rückspiel (2:0) aufgrund eines Infekts verpasst hatte.

Am Montagvormittag hatte der VfL mitgeteilt, dass Popp von einer muskulären Verletzung "einige Wochen außer Gefecht" gesetzt werde.

Wolfsburger "Anführerin": Ausfall von DFB-Star "tut uns allen weh"
17:06 Uhr

"Von meiner Seite wurden Fehler gemacht": Zweitliga-Macher geht mit offenen Worten

Der abstiegsbedrohte Fußball-Zweitligist 1. FC Magdeburg hat sich mit sofortiger Wirkung von seinem Sport-Geschäftsführer Otmar Schork getrennt. Es handele sich um eine "einvernehmliche" Entscheidung. "Über die Neubesetzung der Position der sportlichen Leitung werden die zuständigen Vereinsgremien zu gegebener Zeit entscheiden", hieß es vonseiten des Klubs. Vorerst übernimmt Geschäftsführer Martin Geisthardt die anfallenden Aufgaben.

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Otmar Schork (rechts) und Ex-Trainer Christian Titz sind nun beide Geschichte in Magdeburg. (Foto: Eroll Popova/dpa)

Schork hatte den Posten im November 2020 angetreten. "Die bisherige Saison verlief sportlich nicht so, wie wir sie uns vorgestellt haben. So wurden von meiner Seite aus Fehler gemacht. Dafür trage ich die Verantwortung", sagte der 68-Jährige.

"Um in der verbleibenden Zeit der Saison alle Kräfte zu bündeln und den Fokus maximal auf den Klassenerhalt zu legen, braucht es jedoch aus unser aller Sicht einen neuen Impuls", sagte Klub-Präsident Jörg Biastoch: "Dafür halten wir eine personelle Veränderung zum jetzigen Zeitpunkt für sinnvoll."

"Von meiner Seite wurden Fehler gemacht": Zweitliga-Macher geht mit offenen Worten
16:13 Uhr

"Entweder kämpft Usyk gegen mich, oder ...": Deutsche Box-Hoffnung macht Superstar Ansage

Schwergewichtsboxer Agit Kabayel pocht weiter auf einen WM-Kampf gegen Alexander Usyk - vermutet aber, dass der ukrainische Weltmeister ihm aus dem Weg geht. "Für ihn ist Kabayel ein No-Name. Er hat Anthony Joshua, Tyson Fury und Daniel Dubois geschlagen, war Cruisergewichts-Weltmeister, ist unangefochtener Champion im Schwergewicht – und dann kommt ein Kabayel, ein Junge aus dem Nichts, und nimmt ihm alles weg", sagte der 33-Jährige selbstbewusst gegenüber dem Nachrichtenportal Web.de.

Dass Usyk gegen den Bochumer antreten muss, hatte der World Boxing Council (WBC) unlängst entschieden. Angepeilt hat Kabayel für den bis dato größten Kampf seiner Karriere den Frühherbst. Als Pflichtherausforderer hofft der WBC-Interimsweltmeister gleichzeitig auf die Durchsetzungskraft des Verbandes: "Entweder kämpft Usyk gegen mich, oder er legt den Gürtel nieder – dann wäre ich Weltmeister von der Couch aus."

"Entweder kämpft Usyk gegen mich, oder ...": Deutsche Box-Hoffnung macht Superstar Ansage
15:43 Uhr

BVB angelt sich "Diamantenauge"

Nils-Ole Book wird der Nachfolger des scheidenden BVB-Sportdirektors Sebastian Kehl. Book ist bekannt für sein Auge für Talente - Woltemade, Wanner, Asllani, Ebnoutalib - die Liste seiner Entdeckungen ist lang. Auch der fulminante Aufstieg des SV Elversberg wird ihm zugeschrieben.

BVB angelt sich "Diamantenauge"
15:09 Uhr

Ungewöhnlicher Aufstieg: Kölns Feuerwehrmann trainierte einst Sohn von Superstar

An seine aufregende Zeit in Florida erinnert sich René Wagner noch ziemlich genau. In Palm Beach, einer "wohlhabenden Ecke", dort, wo auch Golf-Superstar Tiger Woods lebt, arbeitete er einst als Jugendtrainer in einer Akademie. Der Job sei "okay bezahlt" gewesen, und zufällig spielte auch Woods' Junior Charlie in seinem Team. "Das war ein bisschen verrückt", sagt Wagner. "Der Sohn war gut, aber ich glaube, er spielt mittlerweile nur noch Golf."

Es ist eine von vielen Anekdoten, die Wagner über seinen ungewöhnlichen Aufstieg vom Studenten zum potenziellen Retter des 1. FC Köln erzählen kann. Der Traum von der Profikarriere platzte früh, er studierte auf Hawaii, sammelte Erfahrungen beim Beckham-Klub Inter Miami, bewarb sich in Paderborn auf einen Assistenzjob, den er eigentlich gar nicht wollte, und landete doch irgendwie in der Bundesliga. Nun soll der bisherige Assistent von Lukas Kwasniok den riesigen Traditionsklub vor dem erneuten Absturz bewahren - vorerst. Wagner tritt erstmals in die erste Reihe, nach der Länderspielpause soll er bei Eintracht Frankfurt den ersten Schritt aus der Gefahrenzone machen.

Ungewöhnlicher Aufstieg: Kölns Feuerwehrmann trainierte einst Sohn von Superstar
14:26 Uhr

Bahnbetrieb eingestellt, Polizisten verletzt: Randale nach Spielabbruch

Schwere Randale nach einem abgebrochenen Regionalligaspiel in Ahlen hat am Sonntag die Polizei in Atem gehalten. Ein Beamter wurde im Nachgang der Partie gegen Wattenscheid 09 auch durch einen Schlag mit einer Eisenstange verletzt. Die Lage eskalierte demnach, als der Schiedsrichter das Spiel von Rot-Weiß Ahlen gegen Wattenscheid beim Stand von 3:1 für die Gäste abbrach. Zuvor hatten Ahlener Fans Pyrotechnik und Anhänger beider Teams Böller gezündet, die aufs Spielfeld geflogen waren.

Fans des Heimteams sowie befreundete Randalierer aus dem niederländischen Zwolle stürmten den Platz, nachdem der Schiedsrichter das Spiel zugunsten Wattenscheids entschieden hatte. Außerhalb des Stadions und rund um den Bahnhof kam es anschließend zu Randale und laut Polizei zu Angriffen auf die Beamten. Deswegen musste auch der Bahnbetrieb zeitweilig eingestellt werden.

Bahnbetrieb eingestellt, Polizisten verletzt: Randale nach Spielabbruch
13:49 Uhr

Ajax-Fans stürmen Autobahn und legen Verkehr lahm

Vor dem wichtigen Spiel in Rotterdam wollen Ajax-Fans ihre Mannschaft wissen lassen, dass ihr Support annähernd gar keine Grenzen kennt. Und so begleitet eine Truppe von Unterstützern den Teambus sogar auf der Autobahn. Der restliche Verkehr scheint sie dabei nicht zu stören.

Ajax-Fans stürmen Autobahn und legen Verkehr lahm
13:15 Uhr

Frust-Ausbruch "nicht clever": Trainer entschuldigt sich - und untermauert Kritik

Auf Schiedsrichter Florian Badstübner war Alexander Blessin nicht gut zu sprechen. Nach dem 1:2 gegen den SC Freiburg und dem Rückschlag im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga ließ der Trainer des FC St. Pauli seinen Ärger am Mikrofon des Streamingdienstes DAZN freien Lauf - um sich wenig später selbstkritisch zu geben. "Die Aussage, die ich bei DAZN getätigt habe, ist auch nicht unbedingt so clever", sagte der 52-Jährige in der Pressekonferenz und bat um Verständnis. "Es ist aus der Emotion. Das muss man mir auch zugestehen. Es geht hier um echt viel."

Bei DAZN hatte Blessin noch geklagt: "Wir haben gegen zwölf Mann gespielt, und das war der Schiedsrichter", sagte er. "Wenn mir ein Schiedsrichter eine Gelbe Karte gibt und mich dabei wirklich höhnisch anlächelt, dann finde ich das einfach respektlos." Die Gelbe Karte habe er verdient, gestand er später ein. Im Kern blieb er aber bei seiner Kritik am Referee. "Es ist schon frustrierend, wenn entscheidende Zweikämpfe gegen uns gewertet werden", sagte er. Und die Entscheidungen dann dazu führten, "dass wir so doofe Gegentore kriegen", sagte er. Blessin räumte auch ein: "Die Tore können wir besser verteidigen."

Frust-Ausbruch "nicht clever": Trainer entschuldigt sich - und untermauert Kritik
12:02 Uhr

Boxerin schwebt nach Kampf in Lebensgefahr

Die 19 Jahre alte US-Boxerin Isis Sio hat sich bei einem Kampf schwerwiegende Verletzungen zugezogen und wurde in ein künstliches Koma versetzt. Das berichten mehrere US-Medien unter Berufung auf das Portal "ProBox TV". Die junge Frau war am Samstagabend in San Bernardino im Bundesstaat Kalifornien in der ersten Runde des Kampfes von Gegnerin Jocelyn Camarillo durch Knockout geschlagen worden.

"Unsere Gedanken sind in dieser sehr schweren Zeit bei ihr und ihrer Familie", teilte das Portal bei Instagram mit und wünschte eine schnelle Genesung. Sio kassierte laut der Nachrichtenagentur AP eine Reihe von Schlägen und ging in der ersten von vier angesetzten Runden zu Boden. Anschließend wurde sie ins Krankenhaus gebracht. Sio tritt in der Gewichtsklasse Junior-Bantamgewicht an, in der Boxerinnen mit einem Körpergewicht um die 50 Kilogramm kämpfen.

Boxerin schwebt nach Kampf in Lebensgefahr
11:15 Uhr

Nächster DFB-Ausfall dünnt Nagelsmanns Mittelfeld weiter aus

Nach Aleksandar Pavlovic vom FC Bayern fällt auch Felix Nmecha von Borussia Dortmund für die Länderspiele der Fußball-Nationalmannschaft gegen die Schweiz und Ghana aus. Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler zog sich beim 3:2-Sieg des BVB am Samstag gegen den Hamburger SV eine Außenbandverletzung im Knie zu und wird den Dortmundern mehrere Wochen fehlen. Das teilte der BVB mit.

Für Bundestrainer Julian Nagelsmann bedeutet dies den Ausfall des bereits zweiten defensiven Mittelfeldspielers. Pavlovic hatte wegen eines Hüftproblems absagen müssen.

Nächster DFB-Ausfall dünnt Nagelsmanns Mittelfeld weiter aus
10:55 Uhr

Kehl beim BVB ausgebremst - "tat sicher sehr weh"

Sebastian Kehl verlässt den BVB. Über viele Jahre begleitet er den Verein - erst als Spieler, dann als Leiter der Lizenspielabteilung und später als Sportdirektor. Nun ist Schluss. Experte René Langhoff vermutet, dass Kehl nach dem nächsten Karrieschritt sucht, der ihm beim BVB verwehrt wurde. Ein neuer Verein kommt ins Spiel.

Kehl beim BVB ausgebremst - "tat sicher sehr weh"
10:26 Uhr

"Unglaublich gut": Guardiola feiert sein eigenes Team

Seine Genugtuung über den Gewinn des englischen Ligapokals mit Manchester City wollte Trainer Pep Guardiola gar nicht groß verbergen. "Sehr viel" bedeute ihm dieser Titel, versicherte der Katalane nach dem 2:0 gegen den FC Arsenal im Wembley-Stadion in London. Für Guardiola, der mit Man City gerade erst im Champions-League-Achtelfinale chancenlos gegen Real Madrid war, war es insbesondere ein wichtiger Prestigesieg. "Nicht einmal ich hätte heute ein Pfund auf den Sieg gesetzt", behauptete Guardiola, dessen Team in der Premier League neun Punkte hinter den Gunners auf Rang zwei liegt. Natürlich sei der Gewinn des League Cups nicht mit der Champions League oder der Meisterschaft zu vergleichen. Aber das "Spezielle" sei der Finalsieg gegen Arsenal. "Das ist es, was diesen Titel besonders macht", sagte der frühere Bayern-Coach.

Guardiola hatte den Triumph durch zwei Tore Nico O'Reilly sehr emotional an der Seitenlinie gefeiert. Für Arsenal mit dem deutschen Nationalspieler Kai Havertz war es die erste Niederlage nach zuvor 14 Siegen am Stück. "Ich konnte kaum glauben, wie unglaublich gut wir in der zweiten Halbzeit gespielt hatten", jubelte Guardiola.

"Unglaublich gut": Guardiola feiert sein eigenes Team
09:34 Uhr

Bericht: 1. FC Köln baggert vergeblich an gefeuertem Bundesliga-Coach

Auf der Suche nach einem Nachfolger für den geschassten Cheftrainer Lukas Kwasniok bemühte sich der 1. FC Köln offenbar um Eintracht Frankfurts Ex-Coach Dino Toppmöller. Das berichtet der Kölner "Express". Zwischen dem 45-Jährigen, der im Januar bei Eintracht Frankfurt gefeuert worden war, und den Kölnern habe es lose Gespräche gegeben, so das vereinsnahe Blatt.

Toppmöller habe jedoch zunächst signalisiert, wenn überhaupt erst im Sommer einsteigen zu wollen, für den Fall, dass der 1. FC Köln dann noch erstklassig sei. Inzwischen sagte er aber offenbar ab. Es heißt, er habe größere Ambitionen, spekuliere also wohl auf das Angebot eines Klubs aus einem höheren Regal als der FC. Letztlich entschieden sich die Kölner Entscheider für eine interne Lösung nach der Kwasniok-Demission: Zumindest vorerst setzen sie auf Co-Trainer René Wagner.

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Bericht: 1. FC Köln baggert vergeblich an gefeuertem Bundesliga-Coach
08:53 Uhr

Deutsche Nationalspieler nehmen Herausforderung im TV an

Nach dem zweiten Duell der deutschen Handballer mit Afrikameister Ägypten nahmen Torwart David Späth und Rückraumspieler Miro Schluroff eine völlig neue Herausforderung an. Statt zu ihren Vereinen, düsten die beiden Nationalspieler zur Aufzeichnung der TV-Show "Joko & Klaas gegen ProSieben". "Wir freuen uns sehr. Ich weiß noch, wie ich als Kind auf der Couch die Sendungen geschaut habe. Und jetzt kann ich Teil davon sein. Ich bin gespannt, wie wir uns schlagen. Wir sind ehrgeizig ohne Ende und haben uns akribisch darauf vorbereitet", sagte Späth. Auch Schluroff fieberte dem ungewohnten TV-Auftritt entgegen. "Das ist für mich etwas ganz Neues. Ich habe da richtig Lust drauf. Ich schaue das schon seit einer Ewigkeit. Jetzt dabei zu sein, ist für mich eine Mega-Geschichte", sagte der 25-Jährige und fügte hinzu: "Was da auf mich zukommt, weiß ich gar nicht. Aber ich möchte das aufsaugen und Spaß haben mit David zusammen."

Für den DHB bietet der Abstecher des Torhüters der Rhein-Neckar Löwen und des Aufbauspielers vom VfL Gummersbach eine willkommene Gelegenheit, den Handball weiter zu pushen. "Wir sind in der Medienlandschaft gefordert, unsere Sportart weiterzuentwickeln und junge Menschen zu überzeugen, dass Handball ein toller Sport ist. Wenn wir Kinder und Jugendliche über solche Formate erreichen, versuchen wir das zu unterstützen", sagte Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton.

Deutsche Nationalspieler nehmen Herausforderung im TV an
08:28 Uhr

Liga hat Erbarmen mit Superstar: Foul einkassiert

NBA-Star Luka Doncic darf nun doch im Spitzenspiel seiner Los Angeles Lakers bei den Detroit Pistons in der Nacht auf Dienstag mitmischen. Wie die Profiliga bekannt gab, zog sie ein technisches Foul gegen den Slowenen zurück und verhinderte damit eine automatische Sperre für die nächste Partie. Es ist nach 2023 und 2024 bereits das dritte Mal in Doncic' Karriere, dass die Liga in diesem Fall einen Rückzieher macht. Damals spielte der 27-Jährige allerdings noch für die Dallas Mavericks.

Doncic hatte beim dramatischen 105:104 der Lakers bei den Orlando Magic sein 16. technisches Foul der Saison kassiert und wäre damit automatisch für das folgende Spiel gesperrt gewesen. Der führende Punktesammler in dieser Saison hatte trotz einer Verwarnung durch die Schiedsrichter ein Wortgefecht mit Orlandos Goga Bitadze weitergeführt, woraufhin beide Profis bestraft wurden. Los Angeles legte direkt nach dem Spiel Berufung ein, der "nach Überprüfung durch das Ligabüro" stattgegeben wurde.

Liga hat Erbarmen mit Superstar: Foul einkassiert
07:41 Uhr

Kampfansage an Kane: Undav witzelt vor DFB-Comeback

Deniz Undav war mal wieder zu Scherzen aufgelegt. Harry Kane? "Den hole ich mir noch!" Seine Ansprüche in der Nationalmannschaft? "Kapitän werden, oder?" Am Ende natürlich nur ein "Spaß" - und dennoch: Der aktuell beste deutsche Stürmer stellte mit seiner nächsten Glanzleistung beim 5:2 (3:0) seines VfB Stuttgart beim FC Augsburg Startplatz-Ansprüche für die anstehenden Länderspiele und die WM im Sommer. "Am liebsten will ich spielen - und wenn ich spiele, versuche ich zu glänzen, zu treffen und mich für den Bundestrainer zu empfehlen", sagte Undav bei DAZN mit Blick auf seine Rückkehr ins DFB-Team.

Am Sonntagabend hatte er seine Saisontreffer 17 und 18 erzielt und zudem das 5:2 von Sturmpartner Ermedin Demirovic uneigennützig vorbereitet. "Mal gucken, was der Bundestrainer möchte. Und selbst wenn es nicht reichen sollte, dann gebe ich halt von der Bank Gas und versuche, der Mannschaft zu helfen." Ob Bayerns Tormaschine Kane mit seinen 31 Saisontoren noch einmal zittern müsse? "Nein, das ist unmöglich", gab Undav dann doch klein bei. Und auch DFB-Kapitän Joshua Kimmich müsse sich keine Sorgen um die Binde machen. "Deniz ist alles zuzutrauen, aber dass das nicht ganz ernst gemeint ist, habe ich mir gedacht", scherzte sein Klubtrainer Sebastian Hoeneß.

Kampfansage an Kane: Undav witzelt vor DFB-Comeback
06:54 Uhr

Bayern-Gegner Real triumphiert im wilden Stadtderby

Real Madrid hat ein wildes Stadtderby gegen Atlético gewonnen und bleibt in der spanischen Fußballmeisterschaft dem Tabellenführer FC Barcelona auf den Fersen. Der Champions-League-Viertelfinalgegner von Bayern München siegte im Derbi madrileno mit 3:2 (0:1), der Rückstand auf das von Hansi Flick trainierte Barça beträgt bei neun ausstehenden Spieltagen in La Liga weiter vier Punkte.

Ein gewohnt defensiv und destruktiv eingestelltes Atlético ging durch den Treffer des früheren Leipzigers Ademola Lookman (33.) schmeichelhaft in Führung, Rekordmeister Real mit Nationalspieler Antonio Rüdiger in der Innenverteidigung hatte bis zum Seitenwechsel praktisch auf ein Tor gespielt. Die Treffer der Blancos fielen dann nach der Pause: Vinicius Junior per Foulelfmeter (52.) und Federico Valverde, der einen kapitalen Abwehrfehler ausnutzte (55.), drehten das Spiel vor 77.964 Zuschauern im Bernabéu. Die Partie nahm aber nun erst richtig Fahrt auf. Der eingewechselte Nahuel Molina (66.) glich mit einem 25-Meter-Schuss in den Winkel aus, ehe erneut Vinicius Junior (72.) die Königlichen wieder in Führung brachte. Kurz darauf wurde der Uruguayer Valverde wegen eines harten Fouls mit Rot vom Platz gestellt (77.), Real brachte den Sieg über die Zeit.

Bayern-Gegner Real triumphiert im wilden Stadtderby
06:29 Uhr

Kurios: Bundesliga-Pressekonferenz gibt es gleich zweimal

Alexander Blessin tat das, was ein Trainer in der Pressekonferenz nach einem verlorenen Fußball-Spiel macht. Und so begann der 52-Jährige am Sonntagabend sein Statement nach dem 1:2 seines FC St. Pauli gegen den SC Freiburg mit den Worten: "Julian, erst einmal Glückwunsch." Nur: sein Freiburger Kollege Julian Schuster saß gar nicht - wie üblich - auf dem Podium. St. Paulis Sprecher Patrick Gensing nannte als Grund für die Abwesenheit des Gäste-Trainers, dass Schuster und die Mannschaft schon abreisen müssten.

Als der offizielle Teil der Pressekonferenz beendet war und die Journalistinnen und Journalisten um Blessin noch herumstanden, erschien plötzlich Schuster in der Tür. Die Pressekonferenz nach dem Spiel startete ein zweites Mal. "Entschuldigung für die ganzen Umstände hier", sagte Schuster ein wenig verlegen. Die Mannschaft habe einen Flugslot und musste daher schnell los. Er selbst verbringe die Nacht in Hamburg. "Wir haben morgen das Vergnügen in Düsseldorf bei der Trainertagung", sagte er und zeigte auf Kollege Blessin. "Deshalb bleibe ich hier."

Kurios: Bundesliga-Pressekonferenz gibt es gleich zweimal
05:48 Uhr

Gerücht: Das ist der Favorit beim BVB

Auf der Suche nach einem Nachfolger für BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl soll Elversbergs Sportvorstand Nils-Ole Book zu den Kandidaten bei Borussia Dortmund gehören. Wie Sky und der "Kicker" berichten, erfüllt der 40-Jährige das Anforderungsprofil des Tabellenzweiten der Fußball-Bundesliga und wurde deshalb ins Visier genommen. Laut "Bild" soll auch Alexander Rosen, früher Sport-Geschäftsführer bei der TSG Hoffenheim, ein möglicher Anwärter auf den Spitzenposten in Dortmund sein.

Book gilt als entscheidender Baumeister des bemerkenswerten Aufstiegs der SV Elversberg. Unter seiner Verantwortung schaffte es der saarländische Dorfklub von der Regionalliga Südwest bis in die 2. Bundesliga, wo das Team derzeit Rang zwei belegt. Book bewies ein tolles Händchen bei Verpflichtungen von Spielern wie Nick Woltemade, Paul Wanner, Fisnik Asllani und Younes Ebnoutalib. Auch den Weggang ihrer besten Spieler kompensierten die Elversberger unter Books Ägide meist erfolgreich. Immer wieder galt der Ex-Profi (unter anderem MSV Duisburg) als Kandidat bei anderen Klubs wie bei Borussia Mönchengladbach.

Gerücht: Das ist der Favorit beim BVB