"Dicke Luft"? Eberl ist nicht glücklich mit der Bayern-Offensive
Bayern-Sportvorstand Max Eberl hat die unterschiedlichen Auffassungen bei den Münchner Transfer-Aktivitäten heruntergespielt. "Da gibt es keine dicke Luft. Es gibt unterschiedliche Gedanken. Der eine würde gerne etwas machen. Der andere sagt, wir wollen auf die Finanzen achten. Das ist völlig legitim, das ist Bayern München. Wir sind völlig d'accord", sagte Eberl am Rande des DFB-Pokalspiels beim SV Wehen Wiesbaden beim TV-Sender ZDF.
Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatte vergangene Woche den Vereinsbeschluss publik gemacht, dass Eberl einen weiteren Offensivspieler lediglich ausleihen dürfe - und nicht kaufen. Dies hatte für großen Diskussionsstoff in München gesorgt. "Ich bin Angestellter vom FC Bayern. Ich habe den Auftrag bekommen, diese Transferperiode ein Stück weit aufs Geld zu schauen", so Eberl. Es sei sein Auftrag, das bestmöglich umzusetzen. Richtig glücklich ist Eberl mit der Größe des Kaders aber nicht. "Wir haben den Kader bewusst kleiner gemacht. Wir wollten Platz schaffen für junge Spieler", sagte der 51-Jährige. Trotzdem sei es so, dass der FC Bayern für die internationalen Spiele und die Dreifach-Belastung "in der Offensive schon noch jemand gut gebrauchen könnte".
Schröder setzt sich mitten im EM-Spiel neben seine Ehefrau
Dennis Schröder ist maßgeblich am Sieg beim Auftakt der Basketball-EM beteiligt. Doch der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft sorgt nicht nur auf dem Platz für besondere Momente: Mitten im Spiel nutzt er einen Videobeweis, um für einen Augenblick neben seiner Familie zu sitzen.
Julian Nagelsmann schießt scharf gegen Woltemade-Poker
Julian Nagelsmann hat den öffentlichen Poker zwischen Bayern München und dem VfB Stuttgart um Fußball-Nationalspieler Nick Woltemade sehr kritisch verfolgt. "Ich glaube, dass so ein Wechseltheater an einem Spieler nicht spurlos vorübergeht. Ich finde es immer sehr unglücklich, dass das alles öffentlich ausgetragen wird von allen Seiten", sagte der Bundestrainer in Frankfurt/Main.
Im Gezerre gebe es keine Gewinner. "Das ist für den Spieler schlecht, für die Vereine schlecht. Da will keiner sein Gesicht verlieren, und dann wird es super kompliziert", sagte Nagelsmann. Nagelsmann hat Woltemade dennoch "ganz ruhig" wahrgenommen. "Ich habe zweimal mit ihm gesprochen und gefragt, was so seine Ideen und Wünsche sind. Ich habe ihm auch Dinge mitgegeben - nicht, wohin er wechseln soll, das mache ich nicht, sondern dass mir wichtig ist, dass er spielt", berichtete der Bundestrainer. "Ich habe ihm gesagt, dass er gerne zu Bayern München wechseln kann - aber auch, dass er sich klarmachen muss, dass mit 25 Prozent Spielzeit die WM schon eng wird."
Franz Wagner überrennt die komplette Defensive
Bei der Basketball-EM gewinnt das deutsche Team gegen Montenegro haushoch mit 76:106. NBA-Star Franz Wagner demonstriert schon früh im Spiel Dominanz. Den ersten Fehlwurf von Nikola Vučević bestraft er mit einem sensationellen Korbleger. Dabei überrennt er die montenegrinische Defensive komplett.
VfB bekommt verdammt hohe Geldstrafe aufgebrummt
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat den VfB Stuttgart wegen Pyroaktionen seiner Fans beim DFB-Pokalfinale zu einer sehr hohen Geldstrafe verurteilt. Wie der Verband bekannt gab, muss der Verein wegen "zahlreicher pyrotechnischer Vorfälle" im VfB-Block während der Partie gegen Arminia Bielefeld (4:2) am 24. Mai im Berliner Olympiastadion 350.000 Euro zahlen. Der VfB habe gegen das Urteil Einspruch eingelegt.
Der DFB sieht in diesem vor, dass Stuttgart bis zu 116.700 Euro der Geldstrafe für eigene Sicherheits- oder Präventionsmaßnahmen verwenden könne. Zuvor war bereits Finalgegner Bielefeld mit einer Strafe belegt worden. Der Zweitligist wurde zu einer Zahlung in Höhe von 48.035 Euro verurteilt, ebenfalls wegen des Abbrennens von Pyrotechnik durch seine Fans.
Kanzler Merz schickt spezielle Genesungswünsche
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verfolgt die deutschen Basketballer bei der EM im finnischen Tampere. "Liebe Weltmeister vom @dbb_basketball, ich drücke euch die Daumen bei der Europameisterschaft, wünsche einen starken Start gegen Montenegro und schnelle Genesung für Bundestrainer Álex Mumbrú", schrieb Merz bei Instagram.
Das Team um Kapitän Dennis Schröder trifft heute zum Start auf Außenseiter Montenegro. Weitere Vorrundengegner sind Schweden, Litauen, Großbritannien und Gastgeber Finnland. "Ihr seid eine Mannschaft, zu der ich auch mit 1,98m vergnügt aufschauen kann", schrieb Merz. Das Team gewann vor zwei Jahren überraschend den WM-Titel und besiegte damals auch Topfavorit USA. In diesem Jahr zählt Deutschland, das 1993 zum ersten und bisher einzigen Mal Europameister war, zu den Medaillenanwärtern. Die Endrunde steigt im lettischen Riga.
Ankunft von historischem Transfer löst Hype in Saarbrücken aus
Der wohl spektakulärste Transfer in der deutschen Tischtennis-Geschichte hat einen Hype beim 1. FC Saarbrücken und auch bei der Bundesliga-Konkurrenz ausgelöst. Vier Tage vor dem ersten Saisonspiel stellte der FCS den Olympiasieger, zweimaligen Einzel-Weltmeister und ehemaligen Weltranglisten-Ersten Fan Zhendong bei einer Pressekonferenz vor - begleitet von zahlreichen chinesischen Medien und von einer sprunghaft angestiegenen Karten-Nachfrage auch bei anderen Clubs.
"Heute ist für mich ein sehr besonderer Tag. Es ist für mich eine Ehre, in der Bundesliga und in der europäischen Champions League zu spielen", sagte der 28 Jahre alte Chinese. "Ich hoffe, dass wir gemeinsam und durch meinen Beitrag unsere besten Ziele erreichen können. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit."
"Wäre sein Ende": Bernie Ecclestone warnt Verstappen vor Ferrari
Formel-1-Ikone Bernie Ecclestone kritisiert im exklusiven Interview mit sport.de die Scuderia Ferrari und ihre Entscheider scharf, Altmeister Lewis Hamilton rät der Brite gar zum Rücktritt. Dann dürfe sich aber auf keinen Fall Max Verstappen auf ein Italien-Abenteuer einlassen. Ja, Lewis Hamilton habe in der Formel 1 "großartige Arbeit geleistet", stellt Formel-1-Ikone Bernie Ecclestone vor dem Großen Preis der Niederlande (Sonntag, ab 14:00 live bei RTL) im exklusiven Interview mit sport.de klar: "Er hat die Formel 1 noch weiter vorangebracht mit seiner Art und seinen Leistungen." Aber: Für den 40-Jährigen sei nach der Saison die Zeit gekommen, "die Handschuhe abzulegen, stolz auf das Erreichte zu sein und zurückzutreten".
Laut Ecclestone, selbst 94-jährig, habe dies "nichts mit dem Alter zu tun". Hamilton sei vielmehr schon zu lange dabei, seine Prioritäten hätten sich verschoben: "Du wirst müde, und längst ist die Formel 1 nicht mehr das Einzige in seinem Leben. Ich denke, dass er seinen Fokus verloren hat. Zwanzig Jahre sind eine lange Zeit und wir haben jetzt viele junge Fahrer in der Formel 1."
Sollte es in Zukunft zu einem Wechsel im Cockpit kommen, dürfe einer nicht anbeißen, so der frühere F1-Boss im Gespräch: Max Verstappen. Dieser hatte unlängst zwar ohnehin die Spekulationen über einen möglichen Abschied beendet und Red Bull für 2026 zugesagt, Ecclestone sagt über dessen Zukunft aber: "Wenn er zu Ferrari geht, wäre das sein Karriereende. Hoffen wir, dass das nicht passiert." Sorgen um seine Zukunft müsse sich der Niederländer ohnehin nicht machen, auch nicht bei einem Red-Bull-Abschied: "Er kann ein gutes Team immer in ein Sieger-Team verwandeln."
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Schalke-Profi Antwi-Adjej spricht über rassistische Beleidigungen
Fußball-Profi Christopher Antwi-Adjei vom Zweitligisten Schalke 04 wünscht sich nach dem Rassismusvorfall im DFB-Pokal mehr Zivilcourage der Anhänger. "Wenn ich Fan wäre und mitbekommen würde, dass sich eine Person so rassistisch äußert, würde ich einen Hinweis geben", sagte der 31-Jährige der "Sport Bild". So könne "der Mensch identifiziert und mindestens darauf hingewiesen werden, dass er sich nicht richtig verhalten hat".
In der ersten Runde des DFB-Pokals waren gleich in mehreren Stadien Spieler rassistisch beleidigt worden. Betroffen war unter anderem beim Spiel bei Lokomotive Leipzig der Schalker Antwi-Adjei, der den Täter angezeigt hat. "Ich will damit vor allem zeigen, dass er sich falsch verhalten hat. Und verhindern, dass diese Person einfach nur im Schutz eines großen Publikums handeln konnte", sagte der Offensivspieler. "Manche Fans glauben, dass sie sich in einer größeren Gruppe mehr erlauben dürfen - und das geht nicht."
Er könne sich allerdings vorstellen, dass ein solcher Rassismus auch in größeren Stadien stattfinde. "So ehrlich muss man sein. Wir kriegen in den großen Arenen ja nicht alles mit", sagte Antwi-Adjei, für den der Vorfall in Leipzig der erste im Profibereich "in diesem heftigen Umfang" war. In der Jugend habe es "kleinere Vorfälle" gegeben, Sprüche von Gegenspielern etwa. "Und zur Wahrheit gehört auch, dass es im Privatleben immer mal wieder Vorfälle gibt. Einfach dumme Sprüche."
Erling Haaland hat einen neuen Namen
Fans von Erling Haaland müssen sich umgewöhnen. Der Stürmer von Manchester City trägt bei Spielen mit der norwegischen Nationalmannschaft künftig seinen vollständigen Nachnamen auf dem Rücken. Statt "Haaland" steht künftig also "Braut Haaland" auf dem Rücken des 25-Jährigen.
Erstmals wird der frühere Bundesliga-Profi von Borussia Dortmund im Testspiel gegen Finnland am 4. September seinen neuen Schriftzug auf dem National-Dress präsentieren. Noch offen ist, ob der Stürmer den Namen Braut Haaland auch auf seinem Trikot bei Manchester City tragen wird.
Norwegens Nationaltrainer Ståle Solbakken zeigte sich von der Entscheidung jedenfalls überrascht. "So heißt er, also ist es nicht schwieriger. Ich wusste bislang nichts davon", zitierte die spanische Zeitung "Marca" den 57 Jahre alten Ex-Coach des 1. FC Köln.
"Falsch und absolut überzogen": Rüdiger bereut Ausraster immer noch
Fußball-Nationalspieler Antonio Rüdiger hat sich vor seiner voraussichtlichen Rückkehr in die deutsche Nationalmannschaft mit Blick auf seinen Ausraster im spanischen Pokalfinale noch einmal einsichtig gezeigt. "Mir ist bewusst, dass ich nun besonders kritisch beobachtet werde", sagte der Abwehrspieler von Real Madrid der Süddeutschen Zeitung. Sein damaliges Verhalten sei "falsch und absolut überzogen" gewesen, betonte Rüdiger.
"Jeder weiß, dass ich ein sehr emotionaler Typ bin, der auf dem Platz immer 100 Prozent gibt. Meine Spielweise lebt von diesen Emotionen, sie haben mich zu dem Innenverteidiger gemacht, der ich heute bin", so der 32-Jährige: "Aber im Umfeld dieses Finals - die Enttäuschung über die Niederlage, die Diskussionen um den Schiedsrichter und meine eigene schwere Verletzung - habe ich Grenzen klar überschritten. Das war ein großer Fehler, über den ich mich selbst am meisten geärgert habe."
Rüdiger hatte bei der Niederlage von Real gegen den FC Barcelona (2:3 n.V.) Anfang April eine Rolle Tape-Verband in Richtung des Schiedsrichters geworfen, dafür die Rote Karte gesehen und den Unparteiischen daraufhin deutlich hörbar beleidigt. Mehrere Mitspieler und Team-Offizielle mussten ihn zurückhalten. Seine Sperre von sechs Spielen hat er mittlerweile abgesessen. Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte Rüdiger im Anschluss gewarnt, er solle sich einen solchen Aussetzer nicht noch einmal "erlauben, sonst hat es größere Konsequenzen".
"Goldene Generation": DBB-Kapitän Schröder feiert besten Kader der Geschichte
Kapitän Dennis Schröder empfindet den aktuellen Kader der deutschen Basketball-Nationalmannschaft als stärksten der Geschichte. "Ja, definitiv", antwortete Schröder im Interview mit der "Sport Bild" auf eine entsprechende Frage: "Das ist schon eine goldene Generation."
Die deutschen Basketball-Weltmeister starten am Mittwoch (15.30 Uhr/RTL und MagentaSport) gegen Montenegro in die Europameisterschaft. Schröder glaubt fest an die Titelchancen des DBB-Teams. Man habe sich in den letzten Jahren eine unglaubliche Teamchemie aufgebaut, "wir haben Qualität auf allen Positionen, Spieler mit hohem Basketball-IQ, die sich zu 100 Prozent in den Dienst der Mannschaft stellen. In der Kabine stimmt die Stimmung, auf dem Feld die Abstimmung. Diese Mischung gibt uns eine echte Chance, auch bei der EM ganz oben zu stehen."
Eine große Stärke sei zudem die Tiefe im Kader: "Jede Position ist mindestens doppelt stark besetzt. Ich glaube, jeder Spieler in unserem Kader könnte theoretisch starten - und das wissen die Gegner. Sie können uns nicht einfach aus dem Spiel nehmen, weil von der Bank sofort die nächste Waffe kommt. Das macht uns unberechenbar."
Nächster Spieler kommt: BVB wird zur Chelsea-Filiale
Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat wie erwartet den argentinischen U20-Nationalspieler Aaron Anselmino verpflichtet und damit auf die erheblichen Personalsorgen in der Defensive reagiert. Der 20-Jährige kommt für ein Jahr auf Leihbasis vom FC Chelsea, das gaben die Schwarz-Gelben am heutigenMittwoch bekannt. Am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN und im Liveticker auf ntv.de) könnte der Innenverteidiger im Heimspiel gegen Union Berlin sein Debüt feiern.
"Durch die Verletzungen von Emre Can, Nico Schlotterbeck und Niklas Süle waren wir gezwungen, auf der Innenverteidiger-Position nachzujustieren. Aaron Anselmino hat in seinem Heimatland bereits Erstliga-Erfahrung gesammelt und verfügt über großes Potenzial", sagte BVB-Geschäftsführer Lars Ricken. Man wolle Anselmino "schnell integrieren, weil wir ihn sofort benötigen", betonte Sportdirektor Sebastian Kehl: "Er ist in unserer gegenwärtigen Situation eine sehr gute Lösung."
Der Argentinier Anselmino war 2024 für 16,5 Millionen Euro von den Boca Juniors zu Chelsea gekommen, die ihn gleich wieder ausliehen. In der vergangenen Rückrunde kehrte er zurück, spielte aber wegen einer langen Verletzungspause bei den Londonern keine Rolle. Der BVB bekommt Medienberichten zufolge keine Kaufoption. Dortmund hatte am Dienstag bereits die Vertragsverlängerung mit Trainer Niko Kovac bis 2027 verkündet. Zudem verpflichteten die Borussen den vergangene Saison bereits ausgeliehenen Kreativspieler Carney Chukwuemeka nun fest. Auch der spielte vorher bei Chelsea, Dortmunds wohl liebster Transferadresse.
Wildes Gerücht um Dortmunds DFB-Stürmer
Medienberichten aus England zufolge ist DFB-Hoffnung Maximilian Beier von Borussia Dortmund ins Visier von Klubs aus der Premier League geraten. Allen voran der FC Brentford soll sich mit einer Verpflichtung des deutschen Nationalspielers befassen, der dem BVB offenbar einen satten Transfer-Gewinn einbringen könnte. Sky berichtet, dass der Stürmer im Falle eines Abgangs wohl zwischen 40 und 50 Millionen Euro kosten würde. Das Interesse des FC Brentford und mehrerer Teams aus dem Tabellenmittelfeld des englischen Oberhauses soll beim BVB bereits offiziell hinterlegt sein.
Ein Angebot, so heißt es im Bericht des Pay-TV-Senders weiter, soll am Westfalenstadion allerdings bislang nicht eingegangen sein. Sollte ein Transfer vor Ende der Frist am 1. September um 20:00 Uhr für die kolportierte Ablösesumme noch über die Bühne gehen, würde Beier den Dortmundern einen deutlichen Gewinn einbringen. Einst zahlten die Schwarz-Gelben für den 22-Jährigen, der beim ernüchternden 3:3 gegen den FC St. Pauli über 90 Minuten auf der Bank schmorte, 30 Millionen Euro an die TSG Hoffenheim, um sich die Dienste des flinken Stürmers zu sichern, der in der Ruhrpottmetropole anschließend ein bis 2029 gültiges Arbeitspapier unterschrieb.
Beim FC Brentford würde Beier auf zwei Landsleute treffen. Der ehemalige deutsche Juniorennationalspieler Vitaly Janelt wechselte 2020 vom VfL Bochum zu den "Bees", für den viermaligen A-Nationalspieler Kevin Schade überwies der Klub 2023 etwa 25 Millionen Euro an den SC Freiburg.
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Kimmich zurück auf der Sechs: Matthäus legt DFB-Team neue Formation nahe
Joshua Kimmich ist zurück im Zentrum der DFB-Elf. Lothar Matthäus erklärt, wie der Bayern-Spieler der Nationalmannschaft von der Sechs aus helfen kann und welche weiteren Änderungen er sich für das Team von Julian Nagelsmann vorstellen könnte.
Bericht: Topverdiener Timo Werner blockt Angebote aus England ab
Timo Werner bleibt beim RB Leipzig. So viel war schon länger klar. Der ehemalige Nationalspieler wird seinen mit 10 Millionen Euro pro Jahr sehr gut dotierten Vertrag bei den Sachsen erfüllen. Das berichtet nun erneut die "Bild". Demnach habe Werner in den vergangenen Wochen Angebote von Leeds United und dem FC Burnley zurückgewiesen habe. Der Stürmer soll auch Vereinen aus Italien, Frankreich, Saudi-Arabien und der Türkei abgesagt haben und es bevorzugen, für ein Jahr nur zu trainieren.
Werner absolvierte sein letztes von 57 Länderspielen am 28. März 2023. Er war zuletzt an Tottenham Hotspur ausgeliehen, spielte aber auch dort kaum eine Rolle. Sein Marktwert sinkt immer weiter, was Werner mit seinem Topverdiener-Gehalt immer unattraktiver für andere Klubs macht.
Bericht: Bellingham-Eklat sorgt in Dortmund weiter für Unruhe
Eltern im Kabinen-Trakt? Das gibt es in der Fußball-Bundesliga eigentlich nicht. Dennoch standen Mark und Denise Bellingham, Vater und Mutter von BVB-Neuzugang Jobe Bellingham um Dortmunds sportliche Führung zur Rede zu stellen. Die größten Kritikpunkte: Dass ihr Sohn schon zur Halbzeit ausgewechselt wurde sowie die Spielweise der Borussia beim enttäuschenden 3:3 beim FC St. Pauli. Dass die Bellingham-Eltern so forsch vorgingen, soll den Dortmundern allerdings ganz und gar nicht geschmeckt haben, wie "Sport Bild" nun enthüllte. Demnach rief BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl am Sonntag nach der Partie in Hamburg bei den Bellinghams an und teilte diesen "unmissverständlich" mit, dass die Familie nichts in den Katakomben zu suchen habe, schreibt das Magazin.
Einen weiteren Vorfall dieser Art soll es nicht mehr geben, zumal zahlreiche Spieler überrascht waren, dass Eltern in den Kabinentrakt gelangen konnten. Zudem sorgte die Wortwahl von Mark Bellingham gegenüber Kehl wohl für Stirnrunzeln. Das Problem: Wie "Sport Bild" weiter erfahren hat, war Bellingham senior wohl nicht nur vor den Kabinen sehr emotional. Demnach soll er auch in der Loge im Stadion des FC St. Pauli bereits sehr deutlich geworden sein, was er von der Leistung der Borussia hält. Das Blatt spekuliert, dass der Vorfall in Hamburg für Risse in der Beziehung zwischen den Bellinghams und den BVB-Bossen geführt haben könnte.
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DFB-Star Undav mächtig sauer: Lasst Nick Woltemade einfach in Ruhe
Fußball-Nationalspieler Deniz Undav hat den öffentlichen Umgang mit seinem Stürmerkollegen Nick Woltemade im Zuge des Transferpokers zwischen Bundesligist VfB Stuttgart und Bayern München kritisiert. "Über Nick hat sich jeder Hans und Franz geäußert, es wurden Podcasts gemacht von Leuten, die du noch nie vorher gesehen hast. Experten haben sich geäußert, jeden Tag", sagte der Stuttgarter Undav der "Sport Bild": "Lasst den Jungen doch einfach in Ruhe, irgendwann reicht es doch."
Dass von außen so viel auf Woltemade eingeprasselt sei, sei nicht spurlos am 23-Jährigen vorbeigegangen. "Wenn das Thema nicht so groß gemacht worden wäre, dann wäre es für Nick gar nicht so schlimm gewesen", sagte Undav: "Es hat Nick beschäftigt, da brauche ich keinen Mist erzählen." Woltemade sei mit der Situation aber professionell umgegangen. "Er hat nicht auf sauer gemacht oder weniger gut trainiert. Klar, er hat weniger gelacht, war etwas mehr in sich gekehrt", sagte Undav: "Jetzt ist das Ding vorbei, alles geklärt. Und nach diesem Entschluss wirkt er für mich - nach außen - wieder lockerer. In der Kabine war er immer der Gleiche."
Woltemades Wechselambitionen zum Rekordmeister aus München kann Undav nachvollziehen. "Das ist der größte Verein Deutschlands, einer der größten Vereine der Welt", sagte Undav: "Nick wollte seinen nächsten Schritt machen, er ist noch jung. Natürlich ist das verständlich."
Debatte um Schwarze Sportler: Satou Sabally springt Dennis Schröder bei
Basketball-Nationalspielerin Satou Sabally teilt die Einschätzung von Weltmeister Dennis Schröder, dass Schwarze Sportler in Deutschland weiterhin nicht uneingeschränkt geliebt werden. "Da hat Dennis schon recht", sagte die 27 Jahre alte Berlinerin am Rande der Partie ihres Teams Phoenix Mercury bei den Los Angeles Sparks. "Ich glaube, das muss man auch sehr ernst nehmen, wie Schwarze Mitglieder der deutschen Gesellschaft behandelt werden. Auf der sozialen Ebene, auf der Gemeinschaftsebene, im Berufsleben", erklärte Sabally.
Schröder hatte kurz vor dem Start in die Basketball-Europameisterschaft in einem Interview über Alltags-Rassismus, Angeberei sowie die Ehre als Olympia-Fahnenträger für ihn und Basketball-Vorgänger Dirk Nowitzki gesprochen. "Damals dachte ich: Wie cool, eine größere Wertschätzung kann es nicht geben. Heute weiß ich allerdings: Es ist eine große Ehre, aber es wird bei mir niemals so sein wie bei Dirk. Ich werde in diesem Land nicht die gleiche Liebe bekommen, weil ich dunkelhäutig bin", hatte Schröder dem "Stern" gesagt.
Sabally sagte, die Aussagen von Schröder seien dazu geeignet, der "deutschen Gesellschaft" den Spiegel vorzuhalten. "Was heißt es wirklich, divers zu sein und eine Gemeinschaft zu haben, die für alle steht und nicht nur für ein Hautbild", sagte sie.
Bericht: FC Bayern droht ablösefreier Abgang von Star-Verteidiger
Der FC Bayern würde Dayot Upamecano gerne langfristig binden, sein Arbeitspapier schnellstmöglich verlängern. Doch bislang kam es zwischen dem Rekordmeister und Abwehrchef zu keiner Übereinkunft auf einen neuen Vertrag. Das wiederum ruft offenbar Real Madrid auf den Plan, die ihre Bemühungen um den Innenverteidiger intensivieren sollen. Für den FCB angeblich ein "Horror-Szenario".
Mit einer Reihe wichtiger Topstars konnte sich der FC Bayern im Endspurt der abgelaufenen Saison auf eine weitere Zusammenarbeit einigen, mit Innenverteidiger Dayot Upamecano gelang dies hingegen noch nicht. Nachdem sich zwischenzeitlich angeblich eine Verlängerung über 2026 hinaus anbahnte, hieß es zuletzt bei "Bild", die Spielerseite befinde sich aktiv auf Klubsuche, vor allem in der Premier League.
Doch auch in Spanien soll der Franzose seine Verehrer haben. Laut "Sport Bild" beschäftigt sich inzwischen Real Madrid mit dem Abwehrmann, der 2021 von RB Leipzig nach München kam. Die Königlichen sollen den Abwehrchef des deutschen Rekordmeisters mit einem ablösefreien Wechsel im Anschluss an die gerade angelaufene Spielzeit ködern. Für die Bosse an der Säbener Straße stelle ein ablösefreier Upamecano-Verlust demnach ein "Horror-Szenario" dar, das sie bereits 2021 beim Abgang von David Alaba erlebten. Der Vertrag des Österreichers am Estadio Bernabeu läuft ebenfalls im kommenden Sommer aus, der Nationalspieler aus Frankreich könnte ihn demnach beerben.
Mehr zum Schock-Gerücht hier bei den Kollegen von sport.de
Alexander Nübel ringt nach Pokal-Wahnsinn um Fassung
Erleichtert waren beim VfB Stuttgart alle nach diesem Pokaldrama in Braunschweig. Nur für einen Spieler war dieser Erfolg nach acht Toren, 20 Elfmetern und zahlreichen Wendungen besonders wichtig: VfB-Torwart Alexander Nübel patzte zunächst in der regulären Spielzeit und hielt dann beim 8:7 im Elfmeterschießen gleich drei Braunschweiger Versuche.
"Sehr wilder Abend. Sehr langer Abend. Viele gemischte Gefühle", sagte der 28-Jährige hinterher. "Ich weiß nicht, wann ich heute einschlafen kann. Das Spiel wird mich noch ein bisschen beschäftigen." Viel hatte beim Stand von 3:3 (1:1) nach der regulären Spielzeit und 4:4 nach der Verlängerung nicht gefehlt, und der Titelverteidiger VfB Stuttgart wäre im DFB-Pokal diesmal schon in der ersten Runde gegen einen Zweitligisten gescheitert.
Für Nübel geht es in dieser Saison um sehr viel: kurzfristig um die nötige Fitness und langfristig um seine WM-Teilnahme. Manuel Neuer zurückgetreten, Marc-André ter Stegen verletzt, Kevin Trapp weitgehend aus dem Blickfeld: Die Stuttgarter Nummer eins ist einer von mehreren WM-Kandidaten in einer ungewohnt offenen Torwart-Konstellation.