Der Sport-Tag"Dicke Luft"? Eberl ist nicht glücklich mit der Bayern-Offensive
Bayern-Sportvorstand Max Eberl hat die unterschiedlichen Auffassungen bei den Münchner Transfer-Aktivitäten heruntergespielt. "Da gibt es keine dicke Luft. Es gibt unterschiedliche Gedanken. Der eine würde gerne etwas machen. Der andere sagt, wir wollen auf die Finanzen achten. Das ist völlig legitim, das ist Bayern München. Wir sind völlig d'accord", sagte Eberl am Rande des DFB-Pokalspiels beim SV Wehen Wiesbaden beim TV-Sender ZDF.
Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatte vergangene Woche den Vereinsbeschluss publik gemacht, dass Eberl einen weiteren Offensivspieler lediglich ausleihen dürfe - und nicht kaufen. Dies hatte für großen Diskussionsstoff in München gesorgt. "Ich bin Angestellter vom FC Bayern. Ich habe den Auftrag bekommen, diese Transferperiode ein Stück weit aufs Geld zu schauen", so Eberl. Es sei sein Auftrag, das bestmöglich umzusetzen. Richtig glücklich ist Eberl mit der Größe des Kaders aber nicht. "Wir haben den Kader bewusst kleiner gemacht. Wir wollten Platz schaffen für junge Spieler", sagte der 51-Jährige. Trotzdem sei es so, dass der FC Bayern für die internationalen Spiele und die Dreifach-Belastung "in der Offensive schon noch jemand gut gebrauchen könnte".