Schalke legt erste Trainingseinheit und Testspiele fest
Bundesliga-Rückkehrer Schalke 04 läutet die Vorbereitung auf die neue Saison am 22. Juni ein. Zum Auftakt absolviert das Team unter dem neuen Coach Frank Kramer eine öffentliche Trainingseinheit im Parkstadion, an den beiden Tagen zuvor werden interne Leistungstests durchgeführt. Ein erstes Testspiel folgt am 29. Juni, der Gegner soll laut Verein in Kürze bekannt gegeben werden. Neben weiteren Testspielen bestreiten die Königsblauen vom 11. bis 18. Juli ihr traditionelles Trainingslager im österreichischen Mittersill. Das erste Pflichtspiel von Kramer und Co. findet in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Regionalligisten Bremer SV statt.
Ganz Ecuador atmet auf: Land behält Platz bei Fußball-WM
Die Nationalmannschaft Ecuadors behält ihren Platz bei der Fußball-WM in Katar. Die FIFA stellte das nach einer Beschwerde Chiles eingeleitete Verfahren wegen einer angeblich fehlenden Spielberechtigung des Spielers Byron Castillo ein, wie der Weltverband mitteilte. Die Entscheidung kann noch bei der Berufungskommission des Weltverband angefochten werden. Im Extremfall hätte eine Verurteilung des Verbands aus Ecuador zu einem Verlust der Qualifikation für die Weltmeisterschaft führen können.
Der chilenische Verband hatte vor gut einem Monat eine Beschwerde beim FIFA-Disziplinarkomitee eingelegt. Nach Einschätzung der Chilenen hatte Castillo keine gültige Spielberechtigung während der WM-Qualifikationsphase. Die FIFA hatte die beteiligten Verbände zu Stellungnahmen aufgefordert.
16 Monate nach Ende auf Schalke: Schneider wird Sportchef in New York
16 Monate nach seinem Aus als Sportvorstand beim Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 hat Jochen Schneider einen neuen Job. Der 51-Jährige wird Head of Sports bei den New York Red Bulls und kehrt damit nach seinen Engagements als Coordinator Sport Global Soccer der Red Bull GmbH und Leiter Sport bei RB Leipzig in den RB-Kosmos zurück. Schneider wird Nachfolger von Kevin Thelwell, der im Februar zum FC Everton in die englische Premier League gewechselt war. "Ich freue mich sehr darauf ,in der MLS zu arbeiten, der am schnellsten wachsenden Fußball-Liga der Welt", sagte Schneider.
Altmeister Murray toppt Spitzenspieler und wahrt Titelchance in Stuttgart
Der zweimalige Wimbledonsieger Andy Murray hat beim Tennisturnier in Stuttgart den Topgesetzten Stefanos Tsitsipas gestoppt und seine Chance auf den ersten Rasen-Titel seit sechs Jahren gewahrt. Der ehemalige Weltranglistenerste zog dank des 7:6 (7:4), 6:3 gegen den griechischen Spitzenspieler ins Halbfinale auf dem Weissenhof ein. Am Samstag spielt der 35 Jahre alte Schotte gegen den Australier Nick Kyrgios oder Marton Fucsovics aus Ungarn um den Einzug ins Endspiel.
2019 hatte Murray aufgrund seiner schwerwiegenden Hüftprobleme bereits sein Karriereende angekündigt, war dann aber nach einer Operation zurückgekehrt. 46 Titel hat er auf der ATP-Tour gewonnen. Auf Rasen feierte Murray zuletzt 2016 einen Turniersieg, als er zum zweiten Mal nach 2013 in Wimbledon triumphierte. Den Anschluss an die Weltspitze hat der Schotte als Nummer 68 der Welt zwar verloren, bewies aber gegen den Weltranglisten-Fünften Tsitsipas seine Qualitäten.
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Ex-Bayern-Keeper wird besondere Ehre zuteil
Der ehemalige Bayern-Torhüter Jean-Marie Pfaff wird Ehrenbürger der belgischen Stadt Beveren. Der 64-malige belgische Nationaltorhüter wuchs dort auf und trug von 1973 bis zu seinem Wechsel nach München 1982 das Trikot des SK Beveren.
Pfaff gewann 1978 mit den Gelb-Blauen den belgischen Pokal, ein Jahr gewann die belgische Meisterschaft. 1982 wechselte er nach der WM in Spanien zu Bayern München. Für die Münchner absolvierte der heute 68-Jährige 156 Bundesligaspiele, wurde dreimal deutscher Meister und gewann zweimal den DFB-Pokal. "Ich bin sehr stolz auf diese Auszeichnung. Das ist eine große Ehre für mich. Beveren ist schließlich die Stadt, in der für mich alles begonnen hat", sagte Pfaff.
Disziplinlose Fans: Gladbach wird bestraft
Wegen Disziplinlosigkeiten seiner Fans muss Bundesligist Borussia Mönchengladbach eine Geldstrafe von 15.000 an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) zahlen. Das Urteil fällte das DFB-Sportgericht aufgrund eines Becherwurfes im Gladbacher Fanblock beim Ligaspiel Anfang März beim VfB Stuttgart, der zu Auseinandersetzungen auf den Rängen und mit dem Ordnungsdienst führte. Gladbach kann bis Jahresende 5000 Euro des Bußgeldes strafmildernd in gewaltpräventive Maßnahmen investieren.
Flick kritisiert Nations League: "Vier Spiele sind einfach zu viel"
Bundestrainer Hansi Flick sieht die Ansetzung von vier Länderspielen binnen zehn Tagen auch mit Blick auf die folgende WM-Spielzeit kritisch. "Vier Spiele sind einfach zu viel nach so einer langen Saison", sagte Flick am Freitag in Herzogenaurach. Die DFB-Auswahl spielt an diesem Samstag (20.45 Uhr/RTL und im Liveticker auf ntv.de) in Budapest gegen Ungarn und drei Tage später in Mönchengladbach gegen Italien. Das Spiel beim Europameister in Bologna am vergangenen Samstag sowie die Partie am folgenden Dienstag in München gegen England waren 1:1 ausgegangen.
"Man muss auch die zwei Jahre zusammenpacken. Wir hatten eine Pandemie, da sind viele Spiele hintangestellt worden", sagte Flick. "Wir hatten viele englische Wochen, eine kurze Sommerpause für die Spieler. Dann ist es so, dass man fast keine Vorbereitung hat, dann steigt man wieder in den Bundesliga-Alltag und in die Champions League ein." Die Spitzenspieler seien bis zum Start der WM in Katar am 21. November "alle drei, vier Tage" gefordert. "Man sollte sich dem schon mal annehmen und hinterfragen, wie man den Spielern eine Pause gönnen kann", sagte Flick.
French-Open-Siegerin fährt nicht nach Berlin
French-Open-Siegerin Iga Swiatek hat ihre Teilnahme am WTA-Turnier in Berlin kurzfristig abgesagt. Die 21 Jahre alte Polin wird laut Angaben der Veranstalter von einer Schulterblessur ausgebremst. Swiatek hatte bereits unmittelbar nach ihrem Triumph in Paris am Samstag angedeutet, sich eine Pause nehmen zu wollen. Bei dem hochklassig besetzten 500er-Turnier in Berlin geht es vom 11. bis zum 19. Juni um ein Gesamt-Preisgeld von 757.000 US-Dollar. Es dient auch der Vorbereitung auf den Rasen-Klassiker in Wimbledon ab dem 27. Juni.
Todesfall in Familie: Neuer Dresden-Trainer Markus Anfang bleibt ungeimpft
Trainer Markus Anfang von Dynamo Dresden ist weiter nicht gegen Corona geimpft und hat sich inzwischen zweimal mit dem Virus infiziert. "Ich habe es gut überstanden, mir geht es gut", sagte der 47-Jährige bei seiner Vorstellung als neuer Coach des Fußball-Drittligisten.
Er erklärte auf Nachfrage, dass sich an seinem Impfstatus nichts geändert habe. "Ich finde es absolut in Ordnung, wenn man sich impfen lässt und den Schutz auch hat. Wenn man ein Risiko hat, dann will man das einfach nur geklärt haben. Da kann mir keiner die Angst nehmen und die Sicherheit geben, dass mir nichts passiert."
Anfang berichtete unter anderem, dass seine Tante nach der Impfung an einem Herzinfarkt gestorben sei. "Es sind viele Sachen passiert, die einfach eine gewisse Angst in einem erzeugt haben", sagte er. Schon im März hatte der Trainer im ZDF-Sportstudio erzählt, er habe Angst vor einem möglichen Schaden durch die Impfung am Herzen, und begründete dies mit seiner Gesundheitshistorie und der seiner Familie. Anfang, der laut eigener Aussage bereits eine Herzmuskelentzündung gehabt habe, berichtete nun, dass seine Tante nach einer Impfung an einem Herzinfarkt gestorben sei. Die Angaben Anfangs lassen sich bisher nicht von einer anderen Quelle bestätigen.
"Mick, du musst das Auto stoppen": Schumacher schon wieder mit Problemen
Sergio Perez hat zum Auftakt des Großen Preises von Aserbaidschan Hoffnung auf den nächsten Erfolg in der Formel 1 geweckt. Der Monaco-Sieger drehte am Freitag im ersten freien Training von Baku in 1:45,476 Minuten die schnellste Runde.
Der Mexikaner lag im Red Bull 0,127 Sekunden vor dem zweitplatzierten Ferrari-Star Charles Leclerc. Weltmeister und WM-Spitzenreiter Max Verstappen hatte im Red Bull als Dritter mehr als drei Zehntelsekunden Rückstand.
Mick Schumacher erlitt derweil einen weiteren Rückschlag. Der 23-Jährige musste seinen Haas gleich zu Beginn der Session mit einem großen Leck im Kühlsystem abstellen. Schumacher steht nach seinem neuerlichen Totalschaden in Monaco vor zwei Wochen unter Druck. Sebastian Vettel, der im Vorjahr überraschend das Podium erreicht hatte, beendete das Training auf dem 14. Rang.
Zweimal aus dem Kader gestrichen: DFB-Stürmer scharrt mit den Hufen
Jung-Nationalspieler Karim Adeyemi scharrt nach zwei Nations-League-Partien auf der Tribüne mit den Hufen. "Meine Motivation ist sehr hoch, in den nächsten Spielen und natürlich auch bei der WM dabei zu sein. Wir sind generell eine sehr ehrgeizige Mannschaft, jeder will im Kader stehen. Auch ich will zeigen, was ich kann", sagte der künftige Dortmunder bei Sport1.
Bundestrainer Hansi Flick hatte den 20-Jährigen in den Duellen mit Italien und England (jeweils 1:1) aus dem Kader gestrichen. Am Samstag (20.45 Uhr/RTL und im Liveticker auf ntv.de) in Budapest gegen Ungarn könnte er seine Chance erhalten. "Das Trainerteam betont immer, dass ich nicht wegen meiner Schwächen Teil der Nationalmannschaft bin, sondern wegen meiner Stärke", sagte Adeyemi: "Wichtig ist, dass ich die hier bestmöglich zum Vorschein bringe und weiter verbessere." Neben dem Torabschluss sieht er beim ersten Kontakt Steigerungspotenzial.
Stürmerstar verlängert beim FC Bayern
Stürmerin Jovana Damnjanovic hat beim Frauenfußball-Vizemeister Bayern München ihren Vertrag vorzeitig bis 2025 verlängert. "Ich fühle mich hier nicht zu 100 Prozent, sondern zu 200 Prozent wohl. Ich hatte nie Zweifel, ob ich bleiben will", sagte die serbische Nationalspielerin nach der Vertragsunterschrift. "Sie ist nicht nur eine wichtige Spielerin, sondern eine unglaubliche Persönlichkeit und aus unserer Mannschaft nicht wegzudenken", erklärte Bianca Rech, Sportliche Leiterin der Bayern-Frauen. Damnjanovic war 2017 vom SC Sand nach München gewechselt und schoss in 82 Pflichtspieleinsätzen 39 Tore.
Gehaltsgrenze in Formel 1? Max Verstappen hält es für "komplett falsch"
Weltmeister Max Verstappen lehnt eine Gehaltsgrenze in der Formel 1 ab. "Das ist komplett falsch. Zurzeit wird die Formel 1 immer populärer, und jeder verdient immer mehr Geld", sagte der Red-Bull-Pilot am Freitag in Baku. An den steigenden Einnahmen sollten auch die Fahrer weiter ohne Obergrenze beteiligt werden können, forderte Verstappen. "Sie sorgen schließlich für die Show und setzen ihr Leben aufs Spiel", sagte der Niederländer.
Seit einiger Zeit wird in der Formel 1 darüber diskutiert, dass ab 2023 die Gehaltsausgaben für beide Stammfahrer 30 Millionen Dollar pro Jahr nicht übersteigen sollen. Verstappen hat bei Red Bull einen langfristigen Vertrag und gehört neben Lewis Hamilton zu den Top-Verdienern der Rennserie.
Der 24-Jährige warnte, dass eine Gehaltsgrenze auch Investoren im Nachwuchsbereich abschrecken könnte. Diese Geldgeber spekulieren oft darauf, an künftigen Verträgen ihrer Schützlinge in der Formel 1 mitzuverdienen. "Wenn wir eine Grenze bekommen, würde das alle Junioren-Serien auch treffen. Und das will doch wohl niemand", sagte Verstappen.
Vereinsikone und Zweifach-Trainer verlässt wohl Hertha BSC
Das Kapitel Pal Dardai bei Hertha BSC soll nach rund 25 Jahren bald beendet sein. Einem Bericht der "Bild" zufolge hat der Rekordspieler und frühere Trainer des Berliner Fußball-Bundesligisten einem Auflösungsvertrag zugestimmt. Der 46-Jährige verlasse in Kürze seine große Liebe, solle dafür aber eine siebenstellige Summe erhalten, hieß es. Eine Hertha-Sprecherin bestätigte dem Blatt Gespräche: "Über deren Inhalt haben wir Stillschweigen vereinbart."
Dardai hat noch einen Vertrag als Trainer der 1. Mannschaft bis Ende des Monats. Er hatte den Posten beim Bundesliga-Team im Januar vergangenen Jahres erneut übernommen und die Mannschaft vor dem Abstieg bewahrt. Im November 2021 wurden er und seine Co-Trainer abgesetzt.
Dardai soll seit seiner Zeit als Trainer bei den Junioren des Hauptstadt-Klubs auch einen unbefristeten Vertrag besitzen.
Dardai war im Januar 1997 von Budapesti VSC zur Hertha gewechselt und spielte dort bis zum Sommer 2012. Bereits im Februar desselben Jahres hatte er als Trainer der U17 begonnen. Als Trainer kommt er mit den Berlinern auf 180 Bundesligapartien.
Eine "Oase" in Katar: So wohnt das DFB-Team bei der Wüsten-WM
In einem neu eröffneten Wellness Resort kampiert der DFB-Tross während der WM 2022. Sportdirektor Oliver Bierhoff zeigt sich mit der Anlage zufrieden. Der Trainingsplatz kommt deutlich rustikaler daher: Das Feld ist von alten Burgmauern umgeben.
FC-Bayern-Transfer rückt näher: Klopp hat Mané-Ersatz im Blick
Der FC Liverpool macht sich keine Sorgen über die Zukunft ohne Topstar Sadio Mané. Der soll bekanntlich kurz vor einem Wechsel zu Bayern München stehen. Noch hakt es an der Ablöse, aber angeblich soll sich nun ja sogar Sportvorstand Hasan Salihamidžić höchstpersönlich in ein Flugzeug setzen, um in Liverpool zu verhandeln. Bringt er einen mit knapp 50 Millionen Euro gefüllten Geldkoffer, oder wenigstens ein Angebot in entsprechender Höhe mit, kann der Rekordmeister mit dem Senegalesen planen.
Und Liverpool auf Einkaufstour gehen. Denn der 30-Jährige soll mit einem 22-Jährigen ersetzt werden. Der hört auf den Namen Darwin Nunez, spielt derzeit bei Benfica Lissabon, ist Nationalspieler Uruguays und soll inklusive diverser Bonuszahlungen 100 Millionen Euro kosten. Eine verrückte Summe, aber noch 50 Millionen Euro unter der Ausstiegsklausel des Stürmers. Trotzdem eine Rekordsumme für die Reds, denen Nunez beim Aufeinandertreffen in der abgelaufenen Champions-League-Saison zwei Tore eingeschenkt hat.
Mané könnte also der erste Dominostein sein, der die großen Transfers im Sturm endlich ins Rollen bringt. Auch Robert Lewandowski würde es freuen. Jetzt muss Salihamidžić liefern.
"Ich bin sprachlos": Sir Lewis Hamilton ist jetzt Brasilianer
Lewis Hamilton hat offiziell eine weitere Heimat. Brasiliens Kongress verlieh dem Formel-1-Superstar die Ehrenbürgerschaft des Landes. "Ich bin sprachlos", schrieb der 37-Jährige bei Instagram und bezeichnete Brasilien als "einer meiner liebsten Plätze in der Welt". Die brasilianische Formel-1-Ikone Ayrton Senna ist Hamiltons Vorbild. Den ersten seiner sieben WM-Titel gewann der Rekordchampion 2008 in Sao Paulo.
Nach seinem Sieg in Interlagos in der Vorsaison feierte Hamilton mit einer brasilianischen Fahne auf dem Podium. Daraufhin schlug der Kongressabgeordnete Andre Figueiredo vor, den Briten zum Ehrenbürger zu machen. "Danke, Brasilien, ich liebe dich, ich kann es nicht erwarten, dich wiederzusehen", schrieb Hamilton nach dem Votum am Donnerstagabend.
Seit Ende des Vorjahres darf sich der Rennfahrer bereits Sir Lewis nennen. Damals war er auf Schloss Windsor von Thronfolger Prinz Charles zum Ritter geschlagen worden.
NHL: Tampa Bay vor Einzug in die Stanley-Cup-Finals
Titelverteidiger Tampa Bay Lightning fehlt nur noch ein Sieg zum erneuten Einzug in die Stanley-Cup-Finals. Das Team aus Florida hat das fünfte Spiel der Halbfinal-Serie der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL bei den New York Rangers 3:1 gewonnen und nimmt mit einer 3:2-Führung weiter die dritte Meisterschaft in Serie in den Blick.
Tampa Bay drehte die Partie gegen die Rangers und schaffte knapp zwei Minuten vor dem Ende das 2:1 durch Ondrej Palat, Brandon Hagel machte dann mit einem Treffer ins leere Tor alles klar.
Der Sieger der Eastern Conference Finals trifft in der Finalserie auf Colorado Avalanche mit dem deutschen Nationalspieler Nico Sturm. Colorado hatte die Edmonton Oilers um Stürmer-Star Leon Draisaitl mit 4:0 besiegt.
Wiedervereinigung mit Lewandowski? Gündoğan flirtet mit Barcelona
Was passiert mit İlkay Gündoğan? Es ist nicht unbedingt die Frage, die das Land momentan bewegt. Was weiterhin ein wenig verwunderlich ist. Der Gelsenkirchener gehört zu den besten Spielern Deutschlands, ist seit 2016 ein wichtiger Faktor bei Manchester City und mit 31 Jahren noch lange nicht am Ende seiner Laufbahn.
Doch bereits gegen Ende der abgelaufenen Saison deutete sich ein überraschender Wechsel an. Noch steht Gündoğan bis 2023 unter Vertrag bei Manchester City, aber Pep Guardiola soll, so ist zu lesen, ihm keine Steine in den Weg legen, wenn es diesen den gibt. Der englische Meister würde noch eine Ablösesumme mitnehmen und den Nationalspieler ehrenvoll verabschieden, der zu Einsatzzeiten kommen und sich so auch für einen Stammplatz bei der WM in Katar empfehlen.
Jetzt sollen sich dann auch neue Optionen aufgetan haben. Wie die "Bild" berichtet, haben Juventus Turin und der FC Barcelona ihr Interesse an dem Mittelfeldspieler angemeldet. Bei den Katalanen könnte es somit in der kommenden Saison zur Wiedervereinigung mit seinem ehemaligen BVB-Mannschaftskollegen Robert Lewandowski kommen. Aber auch da ist noch alles offen. Sie, liebe Leser, verfolgen es sicher mit großem Interesse.
Basketball-Superstar träumt vom eigenen Team in Las Vegas
Der viermalige NBA-Champion LeBron James träumt von einem eigenen Basketball-Team in Las Vegas. "Ich würde gerne eine Mannschaft besitzen. Ich will ein NBA-Team kaufen, ganz klar. Und ich möchte, dass es in Vegas sein wird", sagte der 37-Jährige in seiner Talkshow "The Shop".
Las Vegas gilt neben Seattle als ein möglicher Standort für eine neue Franchise. NBA-Commissioner Adam Silver hatte Anfang der Woche allerdings erklärt, dass es keine aktuellen Pläne für eine Erweiterung der derzeit 30 Mannschaften umfassenden Liga gibt.
Im Glücksspielparadies Las Vegas sind bereits Teams aus der NFL (American Football) und NHL (Eishockey) beheimatet, zudem ist immer wieder ein Umzug der Baseballer der Oakland A's ein Thema.
James ist nach Angaben des Wirtschaftsmagazins Forbes der erste aktive NBA-Profi, der bei den Einnahmen die Schallmauer von einer Milliarde Dollar durchbrochen hat. Allein im vergangenen Jahr soll der Basketball-Superstar von den Los Angeles Lakers durch Gehalt und Werbung 121,2 Millionen verdient haben.
Schumacher sucht "das richtige Maß" zwischen Crash und Punkten
Mick Schumacher will in der Formel 1 endlich den Mittelweg finden zwischen dem Weg in die Punkteränge und einem kostspieligen Unfall. "Wir wollen Punkte holen, und dafür müssen wir in gewisser Weise ins Risiko gehen", sagte der Haas-Pilot vor dem Großen Preis von Baku (Sonntag, 13 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker): "Es liegt an mir, das richtige Maß zu finden."
Er müsse in diesem Bereich "noch ein bisschen lernen", räumte der 23-Jährige ein. Ohne Risiko lande man im engen Mittelfeld allerdings schnell auf Rang 15.
Schumacher hatte in dieser Saison bereits zwei Totalschäden an seinem Haas verursacht, in Saudi-Arabien und zuletzt in Monaco. Zudem kostete ihn ein Unfall mit Aston-Martin-Pilot Sebastian Vettel in Miami seine ersten Punkte in der Königsklasse, auf diese wartet er noch immer.
In Baku dürfe nicht erneut ein Bolide größeren Schaden nehmen, so Teamchef Günther Steiner: "Irgendwann gehen uns die Autos aus, wir schaffen es dann einfach nicht mehr, sie herzustellen."
"Musste mit Corona spielen": Bayern-Leihgabe schimpft auf Klub
Der vom FC Bayern München an den AFC Sunderland verliehene Torwart Ron-Thorben Hoffmann hat nach einer Corona-Infektion Vorwürfe gegen den englischen Club erhoben. "Als ich nach sieben Tagen Quarantäne zurückkam, ging es gleich wieder ins Tor zurück - obwohl der Schnelltest noch leicht positiv war. Ich musste mit Corona spielen", sagte der 23-Jährige der "Bild".
"Mir ging es körperlich nicht gut, der Verein wünschte sich von mir jedoch mehr Härte", berichtete Hoffmann. Er habe Angst gehabt, wie Bayern-Profi Alphonso Davies oder Rune Jarstein von Hertha BSC eine Herzmuskelentzündung zu bekommen.
Hoffmann war den Angaben zufolge im Februar zu Untersuchungen schließlich nach München geflogen und hatte danach kein Spiel mehr für den Drittligisten bestritten, bei dem er zuvor Stammtorwart war. Sein Leihvertrag in Sunderland läuft aus, sein Kontrakt beim FC Bayern läuft noch bis Sommer 2023.