Der Sport-Tag
20. August 2025
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21:42 Uhr

DFB-Talent aus Kader geschmissen: Mainz-Trainer redet Problem klein

Der Wirbel um Stürmer Nelson Weiper hat aus Sicht von Trainer Bo Henriksen so gut wie keinen Einfluss auf die Leistung des FSV Mainz 05 in den Playoffs der Conference League. "Letztendlich denke ich, dass es ein kleines, kleines Thema ist. Und ich habe im Moment nichts weiter dazu zu sagen", erklärte Henriksen vor dem Europapokal-Hinspiel am Donnerstag (18 Uhr/Sportschau-Livestream und im Liveticker bei ntv.de) beim norwegischen Fußball-Rekordmeister Rosenborg Trondheim.

"Ich möchte wirklich keine weitere Energie darauf verwenden, weil es nicht in meiner Hand liegt", sagte Henriksen über die Personalie Weiper, die seit einigen Tagen für viel Unruhe sorgt. Der Stürmer wird in Trondheim wie schon zuletzt beim 1:0 in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen Dynamo Dresden nicht im Kader des Bundesligisten stehen. Er solle den Kopf freibekommen, hatten die Mainzer am Rande des Dynamo-Spiels erklärt.

Hintergrund ist offenbar ein Disput zwischen Klub und Spieler bezüglich Weipers Zukunft. Die Mainzer würden den im kommenden Sommer auslaufenden Vertrag des Angreifers gerne so schnell wie möglich verlängern, um den 20-Jährigen nicht ablösefrei ziehen zu lassen. Weiper hingegen hat wohl andere Absichten. Ein Wechsel noch in dieser Transferperiode wird deshalb immer wahrscheinlicher.

DFB-Talent aus Kader geschmissen: Mainz-Trainer redet Problem klein
21:13 Uhr

FC Bayern gegen Leipzig: DFB verkündet Schiedsrichter-Ansetzung

FIFA-Schiedsrichter Florian Badstübner leitet am Freitag (20.30 Uhr/Sat.1, Sky und im Liveticker bei ntv.de, Highlights auf RTL+) das Eröffnungsspiel der Fußball-Bundesliga zwischen Meister Bayern München und RB Leipzig. Die Ansetzung des 34-Jährigen vom TSV Windsbach bestätigte der Deutsche Fußball-Bund (DFB). Der gebürtige Nürnberger feierte in der Saison 2020/21 sein Debüt in der Eliteklasse. Bisher leitete Badstübner 63 Partien in der Bundesliga. Seit Anfang dieses Jahres steht er als einer von zehn deutschen Unparteiischen auf der Liste des Weltverbands.

FC Bayern gegen Leipzig: DFB verkündet Schiedsrichter-Ansetzung
20:39 Uhr

DFB sperrt Trainer von Mainz 05

Bo Henriksen, Trainer von Fußball-Bundesligist Mainz 05, ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) nach seiner Roten Karte im Erstrundenspiel des DFB-Pokals bei Dynamo Dresden am Montag wegen "unsportlichen Verhaltens" mit einer Sperre von einem Spiel für den Wettbewerb belegt worden. Konkret bedeutet dies für Henriksen ein Innenraumverbot beim Spiel in der zweiten Pokalrunde, für die sich Mainz dank des 1:0-Siegs in Dresden qualifiziert hatte. Die zweite Runde im DFB-Pokal wird am 28. und 29. Oktober ausgetragen. Das Urteil ist rechtskräftig.

Der dänische Trainer hatte bei der Partie gegen den Zweitligisten von Schiedsrichter Florian Badstübner die Rote Karte erhalten, weil er sich in der 87. Minute bei einem Einwurf für den Gegner außerhalb von seiner Coachingzone aufgehalten, den Ball an sich genommen und so die Fortsetzung des Spiels verzögert hatte.

DFB sperrt Trainer von Mainz 05
19:47 Uhr

Prügelei in der Kabine: Erstligist schmeißt zwei Stars raus

Der französische Champions-League-Teilnehmer Olympique Marseille hat zwei Fußball-Stars nach einer brutalen Kabinenschlägerei auf die Transferliste gesetzt. Der erfahrene französische Nationalspieler Adrien Rabiot und der englische U21-Nationalspieler Jonathan Rowe haben beim Vize-Meister keine Zukunft mehr.

"Was geschehen ist, war extrem schwerwiegend und gewaltsam, etwas, das ich noch nie erlebt habe", sagte OM-Präsident Pablo Longoria in einem AFP-Interview. "Das ging weit darüber hinaus, was in einem Fußball-Klub oder einer anderen Organisation akzeptabel wäre." Selbst bei den schlimmsten Schlägereien gebe es Regeln, aber "nicht in diesem Fall".

Der Vorfall hatte sich nach der 0:1-Niederlage bei Stade Rennes zum Saisonauftakt ereignet. "Ich war nicht in der Kabine", sagte Longoria, "aber wie mir berichtet wurde, war es unglaublich, brutal, aggressiv und über alle Grenzen."

Prügelei in der Kabine: Erstligist schmeißt zwei Stars raus
19:33 Uhr

DFB-Star verpasst Saisonauftakt beim FC Bayern

DFB-Kapitänin Giulia Gwinn fehlt den Fußballerinnen des FC Bayern zum Pflichtspiel-Auftakt. Die 26 Jahre alte Rechtsverteidigerin werde nach ihrer Knieverletzung nicht rechtzeitig fit für das Supercup-Duell gegen Vizemeister VfL Wolfsburg am 30. August im Karlsruher Wildpark, teilte Bayern-Direktorin Bianca Rech in einer digitalen Medienrunde mit. Gwinn befinde sich noch in Reha, sei aber auf "einem sehr, sehr guten Weg" und werde zeitnah in die Saison einsteigen.

Gwinn, die zusammen mit Nationaltorhüterin Ann-Katrin Berger zur Fußballerin des Jahres gewählt wurde, hatte sich beim EM-Auftakt der deutschen Elf am 4. Juli in St. Gallen gegen Polen (2:0) eine Innenbandverletzung im linken Knie zugezogen und war für den Rest des Turniers ausgefallen.

Immer besser sieht es bei Lena Oberdorf aus. "Sie wird eine wichtige Rolle einnehmen, aber wir gehen Schritt für Schritt mit ihr", sagte der neue Bayern-Trainer José Barcala. Die 23 Jahre alte Ex-Wolfsburgerin hatte sich im Juli vergangenen Jahres das Kreuzband gerissen und erst in diesem Sommer ihre ersten Einsätze bei Testspielen für den FC Bayern absolviert.

DFB-Star verpasst Saisonauftakt beim FC Bayern
18:51 Uhr

Thomas Müller vergleicht Bayern-Star mit Klub-Legende

Für Thomas Müller steht fest, dass Michael Olise in den kommenden Jahren eines der Gesichter des FC Bayern wird. "Ich sehe ihn von der Art und Weise, wie er auftritt und was er unter Leistungsbereitschaft versteht, als absoluten Leistungsträger der nächsten Jahre", sagte Müller der "Sport Bild".

Die nach Kanada ausgewanderte Bayern-Legende sieht Olise sogar schon auf den Spuren eines ganz großen Dribblers in der Münchner Vereins-Historie. "Er kann der Spieler werden, der in Zukunft für Bayern vorangeht, wie es zu meiner Zeit Franck Ribéry getan hat", so Müller. Olise sei zwar ein anderer Charakter damals Ribéry, "aber er ist auch ein Typ, der klar signalisiert: 'Gib mir den Ball, ich regele das!' So kann man auch eine Mannschaft anführen, ohne ein großer Lautsprecher zu sein", führte der 35-Jährige fort.

Olise war im Sommer 2024 für eine Ablöse von mehr als 50 Millionen Euro von Crystal Palace an die Isar gewechselt. Der Transfer zahlte sich für die Münchner aus, der 23-Jährige schlug gleich in seiner ersten Saison voll ein. Olise avancierte sofort zu einem Leistungsträger, machte als einziger Spieler neben Harry Kane alle 34 Ligaspiele, schoss 12 Tore und lieferte 16 Vorlagen.

Thomas Müller vergleicht Bayern-Star mit Klub-Legende
18:15 Uhr

Tim Merlier triumphiert zum Start der Benelux-Tour

Der belgische Radprofi Tim Merlier hat die Auftaktetappe der 20. Benelux-Tour gewonnen. Auf den größtenteils flachen 182,6 Kilometern von Terneuzen nach Breskens in den Niederlanden setzte sich der 32-Jährige vom Team Soudal Quick-Step, der bei der diesjährigen Tour de France zwei Etappen gewann, im Massensprint durch. Landsmann Arnaud de Lie landete auf Platz zwei, als Dritter rollte der Kolumbianer Juan Sebastián Molano ins Ziel.

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Entscheidung im Massensprint. (Foto: IMAGO/Belga)

Die Rundfahrt durch die Niederlande und Belgien findet im Schatten der Vuelta (23. August bis 14. September) statt, weshalb die großen Namen fehlen. Der niederländische Topfahrer Mathieu van der Poel, der die Tour aufgrund einer Lungenentzündung vorzeitig beenden musste, war beim Endspurt vorne mit dabei.

Rekordsieger und Titelverteidiger Tim Wellens, Teamkollege von Tour-Sieger Tadej Pogacar bei UAE-Emirates-XRG, fuhr mit dem Hauptfeld über die Ziellinie.

Tim Merlier triumphiert zum Start der Benelux-Tour
17:49 Uhr

Nächster Leverkusen-Star will Bayer verlassen

Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen verliert wohl einen weiteren Spieler. Wie der TV-Sender Sky berichtet, steht Offensivspieler Victor Boniface vor einem Wechsel in die italienische Serie A. Die AC Mailand habe zuletzt ein offizielles Angebot unterbreitet. Demnach seien Milan und Bayer in direkten Gesprächen.

Der 24-Jährige, der seit Beginn der Saison 2023 unter dem Bayer-Kreuz spielt, stand schon zu Jahresbeginn vor dem Absprung. Damals war ein Wechsel zum saudischen Klub Al-Nassr geplant. Eine Ablösesumme von 70 Millionen Euro stand im Raum, doch der Wechsel platzte. Damals wie heute war Boniface an einem Wechsel interessiert.

Boniface wäre nach Florian Wirtz, Lukas Hradecky, Granit Xhaka, Matej Kovar, Odilon Kossounou, Jonathan Tah und Jeremie Frimpong der nächste Profi, der den Klub verlässt.

Nächster Leverkusen-Star will Bayer verlassen
17:15 Uhr

Berichte: F1-Neuling holt Star-Fahrer

Wie die beiden Formel-1-Portale "RacingNews365" und "Formula.hu" übereinstimmend berichten, haben sich Neueinsteiger Cadillac und Mercedes-Ersatzfahrer Valtteri Bottas in den gemeinsamen Gesprächen geeinigt und sich auf eine Zusammenarbeit verständigt. Höchstwahrscheinlich werde der Routinier in der kommenden Woche vom US-Rennstall präsentiert werden, heißt es. Laut "formula.hu" werde dies sogar noch vor Beginn des Großen Preises der Niederlande in Zandvoort geschehen.

Was noch unklar ist: Ob Bottas direkt zu Cadillac stößt und seine Mercedes-Zelte vollständig abbricht. Laut "RacingNews365" würde das US-Team gerne zeitnah Testfahrten mit einem älteren Formel-1-Wagen durchführen. Der Finne soll dabei im Cockpit sitzen.

Noch nicht bekannt ist, wer Fahrer Nummer zwei wird. Hier wird nach wie vor viel spekuliert. Die heißeste Spur führt zu Sergio Pérez, der zwar auch mit Alpine Verhandlungen führen soll, dem Paddock-Getuschel zufolge aber wohl den Zuschlag von Cadillac erhalten wird.

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Berichte: F1-Neuling holt Star-Fahrer
16:56 Uhr

Herrmann-Crew probt beim Ocean Race erfolgreich

Die französische Rennyacht "Biotherm" dominiert weiterhin das Ocean Race Europe. Nach dem Gewinn der ersten Etappe von Kiel nach Portsmouth führen der Skipper Paul Meilhat und seine Crew nun auch die Halbzeitwertung des doppelt zählenden und über 1400 Seemeilen langen zweiten Abschnitts bei dem Segel-Marathon rund um Europa an. Ein nur drei Stunden währender Blitzstopp in Matosinhos in Portugal markierte am Mittwoch die Halbzeit der komplexen Königsetappe.

Auf dem Weg nach Cartagena traf die "Biotherm"-Crew nach zwei Tagen, acht Stunden, 25 Minuten und 15 Sekunden als erstes Boot in Portugal ein. Auf Platz zwei liegen die französischen Landsleute auf "Paprec Arkéa".

Platz drei im Gesamtklassement verteidigte das Team Malizia, bei dem auf diesem zweiten Abschnitt planmäßig der deutsche Skipper Boris Herrmann fehlt. Sein neu zusammengestelltes Team nutzt dieses Europa-Rennen als Test für künftige Großeinsätze, es wird am Sonntag im spanischen Cartagena erwartet. Danach wird Herrmann die folgenden drei Etappen nach Nizza, Genua und in den Zielhafen Boka Bay in Montenegro wieder bestreiten. Die letzten Entscheidungen fallen bei einem Küstenrennen am 20. September.

Herrmann-Crew probt beim Ocean Race erfolgreich
16:23 Uhr

Bericht: FC Bayern gibt Top-Talent für 15 Millionen Euro ab

Bayern München gibt offensichtlich den nächsten Offensivspieler ab. So soll Toptalent Paul Wanner vom deutschen Fußball-Rekordmeister zur PSV Eindhoven in die Niederlande wechseln. Dies berichtet Sky. Demnach erhalten die Bayern für den 19-Jährigen eine fixe Ablöse von 15 Millionen Euro. Durch Bonuszahlungen kann sich die Summe noch erhöhen. Die Münchner sichern sich dem Vernehmen nach aber eine Rückkaufoption für den U21-Nationalspieler.

Wanner, der aktuell wegen einer Bänderverletzung ausfällt, gilt als hochveranlagt und war in der vergangenen Saison an den Bundesligisten 1. FC Heidenheim ausgeliehen. Davor hatte er als Leihspieler beim Zweitligisten SV Elversberg gespielt. Bei den Bayern schaffte er angesichts großer Konkurrenz nicht den erhofften Durchbruch. Mit der PSV kann Wanner in der kommenden Saison immerhin Champions League spielen.

Wanner wäre damit bereits der fünfte Offensivspieler, der den Rekordmeister in diesem Sommer verlässt. Die Bayern, die am Freitag (20.30 Uhr/Sat.1, Sky und im Liveticker bei ntv.de, Highlights auf RTL+) gegen RB Leipzig in die Bundesliga starten, hatten Thomas Müller (Vancouver Whitecaps), Mathys Tel (Tottenham Hotspur), Kingsley Coman (Al-Nassr) und Leroy Sane (Galatasaray) abgegeben. Als Verstärkung kam bislang nur Angreifer Luis Díaz vom FC Liverpool hinzu. Sportvorstand Max Eberl sucht bis 1. September für den dünn besetzten Kader noch händeringend nach neuen Stars.

Bericht: FC Bayern gibt Top-Talent für 15 Millionen Euro ab
16:13 Uhr

Deutsche Hoffnungen ruhen auf Carlitos Quidditch & Co.

Der viermalige Olympiasieger Michael Jung führt das Aufgebot der deutschen Vielseitigkeitsreiter bei den Europameisterschaften in Blenheim/Großbritannien an. Das Deutsche Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) nominierte den sechsköpfigen Kader für die Titelkämpfe auf dem traditionsreichen Kurs rund um den Blenheim Palace im englischen Oxfordshire (18. bis 21. September). Bei der vorherigen Ausgabe 2023 holte das deutsche Team Silber.

Das deutsche Aufgebot: Calvin Böckmann mit Phantom of the Opera, Malin Hansen-Hotopp mit Carlitos Quidditch, Michael Jung mit Chipmunk, Libussa Lübbeke mit Caramia, Jérôme Robiné mit Black Ice und Anna Siemer mit FRH Butt's Avondale.

Die endgültige Aufstellung der vier Reiter umfassenden Mannschaft wird sich erst vor Ort entscheiden. Jung, dreimaliger olympischer Champion im Einzel, wird mit seinem Goldpferd Chipmunk an den Start gehen, der 43-Jährige ist in Großbritannien als einziger Reiter aus dem Olympiateam von Paris wieder dabei. Julia Krajewski, die als erste Frau 2021 in Tokio Einzelgold gewonnen hatte, verzichtete auf die Teilnahme zugunsten ihres Pferdes Nickel - dem Wallach liege der Kurs nicht, begründete sie.

Deutsche Hoffnungen ruhen auf Carlitos Quidditch & Co.
15:28 Uhr

Bundestrainer erwartet engen Titelkampf in der Bundesliga

Bundestrainer Alfred Gislason erwartet auch in der neuen Saison einen Mehrkampf um die Meisterschaft in der Handball-Bundesliga. "Früher gab es einen Zweikampf oder Dreikampf um den Titel, nun gibt es mindestens eine Sechsergruppe, die Meister werden kann", sagte der Isländer der "Handballwoche".

Wie in der Vorsaison sei von einer "engen" Entscheidung auszugehen. "Es ist extrem wichtig, wo es wann welche Verletzungen gibt, das hat die vergangene Saison gezeigt." So seien beim SC Magdeburg, dem THW Kiel und der MT Melsungen "zahlreiche Spieler in wichtigen Saisonphasen" ausgefallen. Am Ende hatten sich die Füchse Berlin mit einem Punkt Vorsprung auf den SCM ihren ersten HBL-Titel der Vereinsgeschichte gesichert. "Nun sind die Füchse, die eine überragende letzte Saison gespielt haben, die Gejagten - mit Mathias Gidsel als Ausnahmespieler, aber auch die anderen darf man nicht vergessen", sagte Gislason: "Was die Breite das Kaders betrifft, sehe ich Magdeburg vorn. Flensburg steht mit einem sehr guten Kader in der Pflicht."

Bundestrainer erwartet engen Titelkampf in der Bundesliga
15:04 Uhr

Julian Draxler erklärt seine Flucht nach Katar

Im Interview mit der französischen Zeitung "Le Parisien" hat Ex-Nationalspieler Julian Draxler ausführlich über die Gründe für seinen Wechsel in die zweitklassige katarische Liga im Jahr 2023 gesprochen. Dabei gab das ehemalige Schalke-Juwel zu: Der Druck spielte eine ganz entscheidende Rolle.

Er habe sich zum Zeitpunkt seines Wechsels körperlich nicht gut gefühlt, sagte Draxler. "Ich hatte Vertrauen in meine Qualitäten und wusste, dass ich für einen anderen europäischen Klub spielen könnte, auch wenn es keiner vom Kaliber PSG gewesen wäre. Aber ich hatte das Gefühl, dass ich diese Ruhe brauchte, um wieder zu mir selbst zu finden. Und ich bereue meine Wahl nicht."

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Für Julian Draxler war der Wechsel nach Katar ein Neustart. (Foto: IMAGO/Orange Pictures)

Er habe Zeit gebraucht, um weniger Druck zu spüren, so der Mittelfeldspieler. Zeit, die er bei einem europäischen Klub wohl kaum bekommen hätte. "Ich habe lange gezögert, bis ich nach Katar gegangen bin, weil ich erst 29 Jahre alt war, als ich unterschrieben habe. Es war eine schwere Entscheidung, zu sagen, ich starte meine Karriere hier neu. Ich hatte aber nicht erwartet, dass es sich so gut anfühlen würde."

Überhaupt nicht gut fühlten sich für Draxler die letzten Wochen bei Paris Saint-Germain an. Nach seiner Leihe zu Benfica war er aus dem Star-Ensemble aussortiert worden. "PSG hat mir klar gesagt, dass sie nicht länger auf mich zählen", erinnerte sich der Deutsche.

Mehr dazu gibts hier bei sport.de

Julian Draxler erklärt seine Flucht nach Katar
14:22 Uhr

Große Sorge um Havertz: Schon wieder verletzt

Fußball-Nationalspieler Kai Havertz bleibt offenbar weiter vom Verletzungspech verfolgt. Nach Informationen von "The Athletic" hat sich der Offensivspieler des FC Arsenal am Knie verletzt und muss vorerst pausieren. Wie lange der 26-Jährige ausfällt, sollen genauere Untersuchungen ergeben. Beim öffentlichen Training am Mittwochmorgen habe der deutsche Profi nicht teilgenommen, schrieb "The Athletic". Arsenal sondiere demnach bereits aktiv den Transfermarkt wegen eines möglichen Ersatzes für Havertz.

Havertz war beim erfolgreichen Ligastart der Gunners im Auswärtsspiel bei Manchester United (1:0) nach einer Stunde für den schwedischen Neuzugang Viktor Gyökeres eingewechselt worden. In der Vorbereitung hatte Havertz wegen Beschwerden kurzzeitig passen müssen, in der Vorsaison war er wegen einer Oberschenkelverletzung gar rund drei Monate ausgefallen. Durch die rund 65 Millionen Euro teure Verpflichtung von Gyökeres gehen Insider davon aus, dass Havertz bei Trainer Mikel Arteta nicht mehr als Mittelstürmer eingeplant ist. Der Ex-Leverkusener könnte aber auch als hängender Stürmer, auf der Zehner-Position oder auf dem offensiven Flügel spielen.

Große Sorge um Havertz: Schon wieder verletzt
13:44 Uhr

Formel-1-Boss macht Deutschland Druck und gibt mit Warteliste an

Formel-1-Boss Stefano Domenicali steht einer Rückkehr der Motorsport-Königsklasse mit einem Grand Prix nach Deutschland offen gegenüber. "Geld ist vorerst zweitrangig. Es geht primär darum, dass wir wissen, mit wem wir überhaupt sprechen müssen. Wir sind gesprächsbereit", sagte der Italiener der "Sport Bild". Zwar gibt es derzeit keinerlei Anzeichen, dass es hierzulande schon bald wieder einen WM-Lauf geben wird, trotzdem sagte Domenicali: "Deutschland ist Deutschland und gehört damit zur Formel 1. Wenn also jemand ernsthaftes Interesse hat, wird er einen Weg finden, mich zu kontaktieren." Klar sei für den ehemaligen Ferrari-Teamchef und Vertrauten von Rekordweltmeister Michael Schumacher aber auch: "Die Zeit drängt. Es gibt eine lange Warteliste von Firmen und sogar Ländern mit ihren Premierministern und Königen, die unbedingt ein Rennen wollen."

Im Rennkalender für 2026 fehlen der Hockenheimring oder der Nürburgring weiterhin. Grund dafür sei vor allem auch die hohe Antrittsgage von umgerechnet rund 35,5 Millionen Euro. Diese sei in Deutschland nicht refinanzierbar, hieß es zuletzt von mehreren Seiten immer wieder.

Formel-1-Boss macht Deutschland Druck und gibt mit Warteliste an
13:06 Uhr

Ob er auch darf? Jungstar will Bundesligist verlassen

Marcel Schäfer, Geschäftsführer Sport beim Fußball-Bundesligisten RB Leipzig, sieht einen Verkauf von Jungstar Xavi Simons in diesem Sommer nicht als zwangsläufig an. "Das ist kein Muss. Wir kennen seine großen Ambitionen, in einer Top-Liga für einen Titelanwärter zu spielen. Er will sich auf höchster Ebene beweisen. Und wenn es wirtschaftlich vernünftig ist, sind wir offen. Aber auch nur dann", sagte Schäfer der "Sport Bild".

Leipzig hatte Simons, der zuvor ausgeliehen gewesen war, im vergangenen Winter für rund 50 Millionen Euro von Paris Saint-Germain verpflichtet. Nachdem RB in der abgelaufenen Bundesliga-Saison die Qualifikation für das europäische Geschäft verpasste, stehen die Zeichen nun auf Trennung. Der Niederländer besitzt in Leipzig noch einen Vertrag bis 2027, der FC Chelsea gilt als Interessent. Zum Pflichtspielauftakt im DFB-Pokal am vergangenen Wochenende hatte Xavi beim Regionalligisten SV Sandhausen in der Startelf gestanden und ein Tor sowie eine Vorlage zum 4:2-Sieg beigetragen. Am Freitag (20.30/Sat.1, Sky, im ntv.de-Liveticker, Highlights bei RTL+) eröffnen Xavi und Co. bei Bayern München die neue Bundesliga-Spielzeit.

Ob er auch darf? Jungstar will Bundesligist verlassen
12:43 Uhr

"Herber Schlag": Kapitän fehlt DEL-Rekordmeister monatelang

Eishockey-Meister Eisbären Berlin muss lange auf seinen Kapitän Kai Wissmann verzichten. Der Verteidiger zog sich im Training eine Verletzung der Achillessehne zu und wurde bereits operiert, wie die Berliner mitteilten. Der 28-Jährige wird dem DEL-Klub mehrere Monate fehlen. "Seine Verletzung ist natürlich ein herber Schlag. Sowohl für ihn persönlich als auch für uns. Kai wird von uns selbstverständlich die volle Unterstützung und die benötigte Zeit zur vollständigen Genesung bekommen", sagte Eisbären-Sportdirektor Stéphane Richer.

Die Eisbären, die in der kommenden Spielzeit den dritten Meistertitel in Folge holen wollen, waren erst in der vergangenen Woche in die Vorbereitung gestartet. Wissmann hatte seinen Vertrag jüngst bis 2028 verlängert.

"Herber Schlag": Kapitän fehlt DEL-Rekordmeister monatelang
11:56 Uhr

Sandro Wagner: "Ich war Assi und bin Assi"

Sandro Wagner sieht seine unglamouröse Herkunft aus einem Sozialwohnungsviertel in München als eine der Stärken für den Job als Fußball-Trainer. "Ich hatte ein paar deutsche Freunde, viele arabische, türkische und Balkan-Freunde. Ich bin multikulti aufgewachsen, deswegen kann ich heute auch mit jedem", sagte der Augsburger Bundesliga-Coach in der "Bild" und meinte: "Ich kann mit einem CEO eines großen Unternehmens genauso wie mit den Assis von der Straße, weil ich selbst ein Assi war und Assi bin irgendwie."

Der 37-Jährige schilderte in dem Podcast "Phrasenmäher" über seine Kindheit: "Ich würde nicht sagen, dass wir nichts hatten, aber wir hatten sehr wenig. Wir waren immer in einem grauen Innenhof, wo wir gegen die Garagen geschossen haben." Auch wenn er heute in verschiedenen Welten unterwegs sei, bleibe der Münchner Stadtteil Sendling "immer die Essenz", wie er meinte. "Deswegen habe ich zum Beispiel auch vor nichts Angst. Was soll mir denn genommen werden? Ich hatte früher nichts und war auch glücklich."

Sandro Wagner: "Ich war Assi und bin Assi"
11:29 Uhr

Weltrekord für meiste Profispiele: Torhüter auf Weg ins Guinnessbuch

Der brasilianische Torhüter Fabio hat den Rekord für die meisten Profi-Fußballspiele gebrochen. Der 44-Jährige bestritt beim 2:0-Sieg seines Vereins Fluminense gegen América de Cali aus Kolumbien sein 1391. Profispiel und überholte damit den englischen Schlussmann Peter Shilton, dessen Marke laut Guinnessbuch der Rekorde bei 1390 Partien liegt.

"Manchmal ist uns gar nicht bewusst, wie bedeutend eine solche Leistung ist, wie das Brechen dieses Rekords, der seit vielen Jahren Bestand hat", sagte Fabio, der seine gesamte Karriere in Brasilien verbracht hat und seinen Rekord nun weiter ausbauen dürfte. Der Stammkeeper hatte kürzlich seinen Vertrag bis Dezember 2026 verlängert."Er wird zweifellos noch lange weiter spielen", sagte Fluminense-Trainer Renato Gaucho: "Es wird für einen anderen Spieler schwierig sein, seinen Rekord zu übertreffen." Fabio bestritt 1997 sein erstes Profispiel, im selben Jahr, in dem Shilton seine Karriere beendete. Dreimal gewann er die brasilianische Meisterschaft und holte 2023 mit Fluminense die Copa Libertadores. Im Sommer erreichte er zudem das Halbfinale der Klub-WM.

Weltrekord für meiste Profispiele: Torhüter auf Weg ins Guinnessbuch
10:45 Uhr

Trapp-Ersatz gefunden: Neuer Eintracht-Keeper spielt gleich gegen alten Klub

Kevin Trapp sitzt quasi noch im Flieger nach Paris, da hat Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt bereits für Ersatz auf der Torhüterposition gesorgt. Wie erwartet, wechselt Michael Zetterer vom Ligarivalen Werder Bremen zum Champions-League-Teilnehmer. Das teilte Werder mit. Die Ablöse soll bei fünf Millionen Euro liegen, heißt es Medienberichten zufolge. Mehr als zehn Jahre hatte Zetterer mit Unterbrechungen in Bremen gespielt.

"'Zetti' hat sich viele Jahre in den Dienst der Mannschaft gestellt und ist zu einer starken Persönlichkeit gereift, die wir sehr schätzen", sagte Peter Niemeyer, der Leiter Profifußball laut Mitteilung. Der Torhüter ist weder aus den Augen noch aus dem Sinn. Denn der Transfer führt zu einer kuriosen Situation: Der 30-Jährige dürfte beim Ligastart am Samstag (15.30 Uhr/Sky, im ntv.de-Liveticker, Highlights bei RTL+) ausgerechnet gegen Werder zwischen den Pfosten stehen.

Trapp-Ersatz gefunden: Neuer Eintracht-Keeper spielt gleich gegen alten Klub
10:06 Uhr

Sorgen vor US Open: Deutscher Tennisprofi siegt - und steigt aus

Tennisspielerin Eva Lys verzichtet wenige Tage vor dem Auftakt der Einzel-Wettbewerbe bei den US Open aus gesundheitlichen Gründen auf ihre Halbfinal-Chance in Cleveland. Die 23-Jährige gewann zwar mit 6:4, 6:3 gegen die Russin Polina Kudermetowa auch ihr zweites Match bei dem Vorbereitungsturnier in Ohio, zog aber vor dem Viertelfinale zurück.

"Im Moment muss ich auf meinen Körper hören - und manchmal verhindert eine kleine Pause, dass ich eine längere brauche", schrieb die Hamburgerin bei Instagram. Lys hat eine rheumatische Autoimmunerkrankung, die sie manchmal zu einer Auszeit zwingt und wegen der sie beispielsweise im Juli für ihr Heimturnier in Hamburg abgesagt hatte. "Auf nach New York City, um mich zu erholen und für die US Open bereit zu sein", ergänzte Lys nun. Die Australian-Open-Achtelfinalistin steht wie Tatjana Maria und Wimbledon-Viertelfinalistin Laura Siegemund in New York direkt im Hauptfeld. Die Einzel-Wettbewerbe des letzten Grand-Slam-Turniers der Tennis-Saison starten am Sonntag.

Sorgen vor US Open: Deutscher Tennisprofi siegt - und steigt aus
09:38 Uhr

Manuel Neuer als Nummer 1 bei WM? Thomas Müller dafür

2014er-Weltmeister Thomas Müller kann sich ein mögliches Comeback von Manuel Neuer im Tor der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM 2026 vorstellen. "Wenn Manuel zu dem Zeitpunkt fit ist und so im Tor beim FC Bayern steht, wie ich ihn kenne, dann traue ich ihm die Rolle als deutsche Nummer eins bei der WM 2026 absolut zu", sagte Neuers langjähriger Weggefährte beim FC Bayern und in der Nationalmannschaft der "Sport Bild".

Neuer hatte seine Karriere in der Nationalmannschaft nach der Heim-EM im vergangenen Sommer beendet. Sein designierter Nachfolger Marc-André ter Stegen verletzte sich kurz darauf jedoch schwer, verlor seine Position als Stammtorwart beim FC Barcelona und fällt nach einer neuerlichen Rücken-OP erneut mehrere Monate aus. Bundestrainer Julian Nagelsmann dürfte der 33-jährige ter Stegen in der im September beginnenden WM-Qualifikation nicht zur Verfügung stehen.

Manuel Neuer als Nummer 1 bei WM? Thomas Müller dafür
08:57 Uhr

Bundestrainer gegen sein Heimatland: "Nicht meine Freunde"

Die Familie des neuen Basketball-Bundestrainers Álex Mumbrú hält bei den finalen EM-Tests gegen Spanien zur deutschen Nationalmannschaft. "Mein Sohn hat sogar ein Trikot von Franz Wagner. Auch meine Freunde sind für Deutschland. Wenn sie uns nicht die Daumen drücken, sind sie nicht meine Freunde", sagte Mumbrú lachend der "Sport Bild". "Alle, die mich kennen, wissen, dass ich der spanischen Nationalmannschaft das Beste wünsche. Außer, sie spielen gegen meine Mannschaft."

Der 46-Jährige, der mit Spanien als Spieler Welt-und Europameister geworden war, trifft am Donnerstag (21 Uhr) in Madrid und am Samstag (19 Uhr/beide MagentaSport) in Köln auf sein Heimatland. Nach den Duellen mit dem Europameister steht am 27. August der EM-Auftakt in Tampere gegen Montenegro an. In der Gruppenphase in Finnland geht es zudem gegen Litauen, Schweden, Großbritannien und die Gastgeber. Die K.o.-Runde steigt in der lettischen Hauptstadt Riga. Die Erwartung an Mumbrú, der im Vorjahr Weltmeister-Trainer Gordon Herbert beerbt hatte, ist eine Medaille.

Bundestrainer gegen sein Heimatland: "Nicht meine Freunde"
08:11 Uhr

"Versprechen gebrochen", "Vertrauen verloren": Stürmerstar rechnet mit Noch-Klub ab

Der vom FC Liverpool umworbene schwedische Stürmerstar Alexander Isak forciert seinen Abgang vom englischen Fußball-Erstligisten Newcastle United. Der 25-Jährige, in der Vorsaison zweitbester Torschütze der Premier League, brach in einem Instagram-Beitrag sein Schweigen und äußerte sich mit deutlichen Worten zur Wechselposse. Isak sprach von "verlorenem Vertrauen", eine Veränderung sei "im besten Interesse aller Beteiligten". Er habe "lange geschwiegen, während andere gesprochen haben. Dieses Schweigen hat es den Leuten ermöglicht, ihre eigene Version der Ereignisse zu verbreiten, obwohl sie wissen, dass diese nicht das widerspiegelt, was wirklich hinter verschlossenen Türen gesagt und vereinbart wurde", sagte Isak.

Es seien Versprechen gemacht worden, die nicht eingehalten worden sein. "Wenn Versprechen gebrochen werden und das Vertrauen verloren geht, kann die Zusammenarbeit nicht fortgesetzt werden", so Isak. Deshalb sei eine Veränderung "im besten Interesse aller, nicht nur in meinem eigenen." Berichten zufolge war Isak ein verbesserter Vertrag versprochen worden. Aufgrund des Drucks, die Regeln zur finanziellen Nachhaltigkeit einhalten zu müssen, soll der Klub jedoch gezögert haben.

"Versprechen gebrochen", "Vertrauen verloren": Stürmerstar rechnet mit Noch-Klub ab
07:30 Uhr

Thomas Müller vergleicht Bayern-Star schon mit Franck Ribéry

Thomas Müller sieht in Michael Olise eine der künftigen Führungsfiguren im Kader des Fußball-Rekordmeisters Bayern München und vergleicht den Offensivstar mit einer Klubikone. "Ich sehe ihn von der Art und Weise, wie er auftritt und was er unter Leistungsbereitschaft versteht, als absoluten Leistungsträger der nächsten Jahre", sagte Müller der Sport Bild: "Er kann der Spieler werden, der in Zukunft für Bayern vorangeht, wie es zu meiner Zeit Franck Ribéry getan hat."

Olise sei ein anderer Charakter als Ribéry, "aber er ist auch ein Typ, der klar signalisiert: 'Gib mir den Ball, ich regele das!' So kann man auch eine Mannschaft anführen, ohne ein großer Lautsprecher zu sein", so Müller. An einen Mangel an Identifikationsfiguren bei den Bayern nach seinem Abschied glaubt Müller nicht. "Wir haben einige Spieler in den Reihen, die den FC Bayern absolut verkörpern und aus der Jugend kommen", sagte Müller und nannte Aleksandar Pavlovic und Josip Stanisic als Beispiele. Jamal Musiala wolle er "diese sentimentale Diskussion" derweil "gar nicht aufbürden. Er soll sich einfach als Freigeist fühlen und Spaß am Fußball haben, wenn er wieder fit ist."

Thomas Müller vergleicht Bayern-Star schon mit Franck Ribéry
06:51 Uhr

Superstar Mbappé rettet Trainer Alonso

Xabi Alonso hat bei seinem Liga-Einstand als Trainer von Real Madrid dank Superstar Kylian Mbappé den erhofften Sieg gefeiert. Die Königlichen gewannen gegen CA Osasuna hochverdient mit 1:0 (0:0), taten sich trotz klarer Überlegenheit aber über weite Strecken schwer. Mbappé erlöste Real in der 51. Minute per Elfmeter. Er war zuvor selbst im Strafraum von Juan Cruz gefoult worden.

Alonso steht bei Real nach einer maximal enttäuschenden Saison mit Platz zwei hinter Erzrivale Barcelona und dem Ende der Ära von Carlo Ancelotti unter Druck. Es brauche jedoch Zeit und Geduld, hatte der ehemalige Trainer von Bayer Leverkusen vor dem Auftakt betont, "bis meine Mannschaft Xabi-Alonso-Fußball spielt". Schon bei der Klub-WM hatte das nur im Ansatz geklappt.

Im ersten La-Liga-Spiel gegen Osasuna war sein Team zwar extrem dominant, doch gegen die Fünferkette der Gäste fand Real um die beiden Starspieler Vinicius Junior und Mbappé nur selten Lücken. In Gefahr geriet der Erfolg aber nie, da die Gäste zu verhalten agierten. Die neu gestaltete Real-Defensive um die Zugänge Trent-Alexander Arnold, Dean Huijsen und Álvaro Carreras wurde nicht gefordert. In der Nachspielzeit sah Osasunas Abel Bretones (90.+4) noch Rot wegen rohen Spiels. Am Sonntag geht es für Madrid in Oviedo weiter.

Superstar Mbappé rettet Trainer Alonso
06:10 Uhr

Sandro Wagner: "Für den Trainerjob viel besser geeignet"

Sandro Wagner blickt seiner Zeit als Cheftrainer in der Fußball-Bundesliga voller Selbstbewusstsein entgegen. "Ich bin für den Trainerjob viel, viel besser geeignet als für den als Spieler", sagte Wagner vor dem Liga-Start mit dem FC Augsburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky, im Liveticker bei ntv.de, Highlights bei RTL+) beim SC Freiburg im Podcast "Phrasenmäher". Er habe, ergänzte der langjährige Profi, auch als Trainer große "Ziele und die sind im höchsten Regal. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass ich auf Strecke als Trainer erfolgreicher werde."

In Augsburg habe er "sehr viel vor", betonte Wagner: "Ich möchte, dass wir uns an die Topteams der Liga ranpirschen". Die Entwicklung müsse man dabei jedoch nicht alleine an einem "Tabellenplatz festmachen", sagte der 37-Jährige. Vielmehr ginge es um "Strukturen, ein Mindset, die Spielphilosophie". Gleichwohl will Wagner mit dem FCA "überraschen, wir wollen attackieren". Die Mannschaft, mit der Wagner am Sonntag in der ersten Pokalrunde beim Regionalligisten Hallescher FC (2:0) sein Pflichtspieldebüt gefeiert hatte, mache vor dem Start jedoch bereits einen guten Eindruck. "Wir bringen eine gute Frische rein", sagte Wagner.

Sandro Wagner: "Für den Trainerjob viel besser geeignet"
05:46 Uhr

Bayern-Stareinkauf Diaz bezeichnet sich selbst als "großes Risiko"

Bayern Münchens Stareinkauf Luis Díaz hat seinen Transfer als "großes Risiko" für den Rekordmeister bezeichnet. Er sei aber "dem Management sehr dankbar, dass es sich an mich gewandt und mir vertraut hat", sagte der 28-Jährige bei ESPN. Die Bayern zahlen bis zu 75 Millionen Euro für den Offensivspieler vom FC Liverpool. Jetzt liege es an ihm, "auf dem Spielfeld meinen Teil beizutragen".

Beim 2:1-Erfolg der Münchner im Supercup-Duell beim VfB Stuttgart hatte Díaz seinen ersten Treffer für das Team von Vincent Kompany erzielt. "So anzufangen, ist unglaublich. Ich bin sehr glücklich. Ich habe davon geträumt, hierher zu kommen, um großartige Dinge zu erreichen und mein Bestes zu geben. Ich versuche, den Fußball zu genießen", sagte der Kolumbianer. Vor seinem Transfer nach München hatte er sich auch noch mit Liverpools Neuzugang Florian Wirtz über Deutschland unterhalten. "Ich hatte bereits einige Kenntnisse über die Bundesliga. Ich liebe es, Fußball und alle Wettbewerbe zu schauen. Ich hatte die Gelegenheit, in Liverpool mit Florian zu sprechen, und ich weiß, dass es eine physische Liga ist", so Díaz.

Bayern-Stareinkauf Diaz bezeichnet sich selbst als "großes Risiko"