Mittwoch, 26. Januar 2022Der Sport-Tag

Heute mit Till Erdenberger & David Bedürftig
23:03 Uhr

Wahl der DFB-Präsidenten bekommt einen neuen Ort

Der neue Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wird am 11. März in Bonn gewählt - und nicht wie zunächst geplant in Frankfurt. Dies teilte der DFB mit und führte als Grund für den Umzug des 44. Bundestags die strengeren Corona-Regeln in Hessen an. Der DFB will die Versammlung wegen der vielen wichtigen Entscheidungen und Abstimmungen unter 3G-Regeln als Präsenzveranstaltung durchführen, dies ist in Frankfurt in der angedachten Größenzahl nicht möglich.

Dort wären bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen maximal 250 Personen zugelassen, zudem würde die 2G-Regel gelten. In NRW ist dies anders, der DFB wird seine Versammlung nun im World Conference Center in Bonn durchführen und "behält es sich vor, die 3G+ Regelung umzusetzen, um einen noch höheren Schutz zu realisieren". Darüber hinaus soll ein Hygienekonzept erstellt werden. Beim DFB-Bundestag wird unter anderem der Nachfolger des zurückgetretenen Präsidenten Fritz Keller gesucht. Peter Peters, derzeit Aufsichtsratschef bei der Deutschen Fußball Liga (DFL), und Mittelrhein-Verbandschef Bernd Neuendorf haben sich offiziell für das Amt beworben.

22:31 Uhr

England-Gerücht um Thomas Müller

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Gewinnt Thomas Müller irgendwann die Meisterschaft in England?

(Foto: imago images/Revierfoto)

Thomas Müller verbrachte seine komplette Fußball-Karriere bislang beim deutschen Rekordmeister FC Bayern München, für den er über 600 Pflichtspiele absolvierte. An Gelegenheiten für einen Wechsel mangelte es dem 32-Jährigen allerdings nicht. Nun sollen gleich zwei Klubs die Fühler nach dem Offensivspieler ausstrecken.

Der FC Everton und Newcastle United aus der englischen Premier League sollen ein Auge auf den Routinier des FC Bayern geworfen haben. Das enthüllte "Bild"-Fußballchef Christian Falk. Sportlich können beide Klubs freilich keine besonderen Anreize bieten, kämpfen sie im englischen Oberhaus doch um den Klassenerhalt. Vor allem Newcastle dürfte Müller allerdings ein finanziell sehr interessantes Angebot machen. Zuletzt hatte der neue Scheich-Klub Robin Gosens wohl das Dreifache dessen geboten, was er zurzeit bei Atalanta Bergamo verdient. Müller hat bei Bayern München allerdings ohnehin noch einen Vertrag bis 2023.

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21:44 Uhr

Haaland gibt nach Verletzung eine Rückkehr-Prognose ab

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Steht Erling Haaland schon Anfang Februar wieder auf dem Platz?

(Foto: imago images/Sportfoto Rudel)

Borussia Dortmunds Top-Torjäger Erling Haaland geht nach seiner Verletzung von einem schnellen Comeback aus. "Es sieht gut aus. Ich trainiere bereits wieder sehr gut", sagte Haaland im Interview mit Sky und prognostizierte: "Ich werde bald zurück sein." Damit könnte der 21-Jährige im Top-Spiel gegen Bayer Leverkusen am 6. Februar wieder zur Verfügung stehen.

Der norwegische Fußball-Nationalspieler hatte sich am vergangenen Samstag im Duell gegen die TSG 1899 Hoffenheim nach Sky-Informationen einen Muskelfaserriss zugezogen. Die Dortmunder bestätigten diese Diagnose bisher nicht und sprachen in einer Mitteilung lediglich von "muskulären Problemen, die allerdings einer Behandlung sowie weiterer Untersuchungen in den kommenden Tagen bedürfen." Haaland, der sich beim 3:2-Sieg am Samstag in Hoffenheim verletzte, hatte seinem Team bereits in der Hinrunde zweimal aufgrund von Muskelverletzungen gefehlt.

21:06 Uhr

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Reit-Ikone Ludger Beerbaum

Die Staatsanwaltschaft Münster hat nach den Vorwürfen wegen mutmaßlich unerlaubter Trainingsmethoden gegen den Springreiter Ludger Beerbaum ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. "Welche Ermittlungsschritte eingeleitet werden, das muss man jetzt abwarten", sagte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt auf RTL-Anfrage. Ermittelt wird laut Berichten von "Westfälischen Nachrichten" und "WDR" wegen des Vorwurfs der quälerischen Tiermisshandlung in Mittäterschaft.

In einem Beitrag bei "RTL Extra" war dem Weltklasse-Springreiter vorgeworfen worden, die verbotene Trainingsmethode des Barrens bei seinen Springpferden angewandt zu haben. Der viermalige Olympiasieger bestreitet das. In einer Stellungnahme hatte Beerbaum sich gegen die Anschuldigungen gewehrt und geschrieben: "Der Beitrag von 'RTL extra' ist in vielen Punkten nachweislich falsch, verleumderisch und ehrverletzend."

20:33 Uhr

Salah verwandelt entscheidenden Elfmeter: Ägypten im Viertelfinale

Mohamed Salah und seine Ägypter dürfen beim Afrika-Cup weiter vom Titel träumen. Der Stürmerstar des FC Liverpool setzte sich mit den Nordafrikanern im Achtelfinale gegen die Elfenbeinküste 5:4 im Elfmeterschießen durch. Nach 120 Minuten hatte es 0:0 gestanden. Die Ägypter treffen im Viertelfinale am Sonntag (17 Uhr/DAZN) auf Marokko.

Salah persönlich verwandelte den entscheidenden zehnten Elfmeter, Torhüter Gabaski hatte zuvor den Versuch von Manchester Uniteds Eric Bailly pariert. Ansonsten gaben sich die Schützen keine Blöße. Salah, der jüngst bei der Weltfußballerwahl Bayern Münchens Robert Lewandowski den Vortritt lassen musste, kann damit weiter auf den Titelgewinn beim Kontinentalcup hoffen: 2017 war er mit Ägypten bis ins Finale gestürmt, das jedoch mit 1:2 gegen Kamerun verloren ging.

19:34 Uhr

Formel 1 bestätigt erste Testfahrten mit neuen Rennwagen

73 Tage nach dem aufreibenden Finale der Saison 2021 kehrt die Formel 1 am 23. Februar in Barcelona auf die Rennstrecke zurück. Die Motorsport-Königsklasse bestätigte die jeweils dreitägigen Vorsaison-Testfahrten auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya (23. bis 25. Februar) sowie auf dem Bahrain International Circuit (10. bis 12. März). In Bahrain beginnt am 20. März auch die neue Saison, die mit 23 Rennen die umfangreichste der Geschichte werden soll. Bei den Tests kommen erstmals die neuen Rennwagen zum Einsatz, die nach grundlegend verändertem Reglement gebaut werden mussten.

18:29 Uhr

China kümmert sich: Bach will Shuai treffen, aber einen Termin gibt es noch nicht

Ein Termin für das Treffen zwischen IOC-Präsident Thomas Bach und der Tennisspielerin Peng Shuai bei den Olympischen Winterspielen in Peking ist noch nicht konkret vereinbart worden. "Dieses Treffen wird während der Spiele stattfinden", teilte ein Sprecher des Internationalen Olympischen Komitees mit. Das Chinesische Olympische Komitee habe das IOC bei der Organisation der verschiedenen Gespräche unterstützt und werde auch dafür sorgen, dass das Treffen unter sehr strengen Corona-Maßnahmen und in der Olympia-Blase während der Spiele stattfinden könne.

Peng Shuai, die frühere Weltranglistenerste im Doppel, hatte Anfang November im sozialen Netzwerk Weibo Vorwürfe wegen eines sexuellen Übergriffs durch einen chinesischen Spitzenpolitiker veröffentlicht. Der Eintrag wurde bald danach gelöscht. Auch hatte die staatliche Zensur jede Debatte im chinesischen Internet darüber geblockt. Über das Wohlergehen der Tennisspielerin gibt es keine unabhängigen Angaben, viele Sportler hatten sich besorgt gezeigt. Mehrere Menschenrechtsorganisationen hatten dem IOC vorgeworfen, sich von den chinesischen Behörden instrumentalisieren zu lassen.

17:16 Uhr

Kahn erklärt gescheiterte Verhandlungen mit Süle

Niklas Süle verlässt den FC Bayern zum Saisonende und entscheidet sich trotz eines Angebots zur Verlängerung in München für ein neues Kapitel. Bayern-Vorstand Oliver Kahn erklärt den Abgang des Nationalspielers. Erfreut zeigt sich der ehemalige Torwart hingegen über das Ende der Geisterspiele.

16:21 Uhr

"Entscheidung war alternativlos": Hanning lobt Corona-Management des DHB

Trotz des EM-Aus und eines Corona-Falls nach dem anderen fahren die deutschen Handballer mit einem guten Gefühl nach Hause. Ex-DHB-Vize und Füchse-Trainer Bob Hanning erläutert im Gespräch mit ntv, weshalb die Mannschaft trotz aller Widerstände richtig reagiert hat.

15:33 Uhr

"Größen dieses Vereins": Kahn berichtet vom Status Quo in Top-Personalien

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Ein sehr, sehr wichtiges Trio für den FC Bayern.

(Foto: EIBNER/Sascha Walther)

Für Bayern-Vorstandschef Oliver Kahn haben Vertragsgespräche mit Robert Lewandowski, Manuel Neuer und Thomas Müller in der nächsten Zeit höchste Priorität. "Ob es Manuel Neuer, ob es Robert Lewandowski, ob es Thomas Müller ist - es sind alles Größen dieses Vereins, alles Spieler, an denen man auch die Erfolge des letzten Jahrzehnts und die aktuellen Erfolge festmachen kann", sagte Kahn.

Zuletzt war über eine baldige Vertragsverlängerung von Neuer (35), dessen Arbeitspapier bis zum 30. Juni 2023 datiert ist, um zwei weitere Jahre spekuliert worden. Die Verträge von Müller (32) und Weltfußballer Lewandowski (33) laufen ebenfalls bis ins Jahr 2023. Lewandowski sei "ein absolutes Phänomen", sagte Kahn. Er sei jede Saison für 25, 30 oder wahrscheinlich noch mehr Tore gut. Er sei eine "Versicherung" für den FC Bayern. "Natürlich werden wir alles dran setzen, dass wir Robert möglichst lange noch bei uns halten können."

14:31 Uhr

Elite der Snowboarder jagt spektakulär durch raue Natur

In Wyoming kommt es vor Kurzem zu einem Klassentreffen der weltbesten Snowboarder. Athleten aus unterschiedlichen Disziplinen stürzen sich auf eine Strecke, welche die Natur allein präpariert hat. Das Festival der Wintersportfreunde bietet kreative Sprünge - und eine Ikone auf dem ersten Platz.

14:02 Uhr

Wagner erzählt, was er von Klopp lernte - und was leider nicht

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Jürgen Klopp und David Wagner sind mehr als Kollegen.

(Foto: dpa)

Der ehemalige Schalke-Trainer David Wagner hat von seinem Kollegen und Freund Jürgen Klopp viel gelernt - nur eines offenbar nicht. "Ich würde gerne so gut Witze erzählen können wie er", sagte der Coach des Schweizer Fußball-Erstligisten Young Boys Bern im Sport1-Podcast "Leadertalk".

Ansonsten habe er aber viele Dinge aus seiner Zusammenarbeit als Trainer der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund für seine Art, mit Spielern umzugehen, mitgenommen. Er habe viel mit dem heutigen Trainer des FC Liverpool über Fußball gesprochen. "So, wie er Fußball sieht, wie er Fußball lehrt. Das finde ich schon sehr inspirierend. Er hat eine Gabe, das Ganze relativ einfach zu halten. Für mich persönlich auch", erzählte Wagner. Klopp habe ihm geraten, einfach er selbst zu sein.

  • Der 50-jährige Wagner hatte als Spieler mit dem FC Schalke 04 den UEFA-Pokal gewonnen. Von 2011 bis 2015 war der frühere Offensivspieler Trainer in Dortmund. Von dort war er zum damaligen englischen Klub Huddersfield Town gewechselt und hatte den Zweitligisten sensationell in die Premier League geführt. Anschließend hatte er 2019 den FC Schalke 04 übernommen, war dort aber nach einer Serie von 18 Spielen hintereinander ohne Sieg entlassen worden.
  • Zu Beginn der laufenden Saison übernahm Wagner die Young Boys Bern, mit denen er nach 18 Spielen auf Platz drei der Tabelle rangiert.
13:21 Uhr

Flexible Bundesligisten: Spontaner Gegnertausch in der DEL

Trainer Mark Pederson von Augsburg verfolgt ein Spiel.

Die Augsburg Panther können doch spielen.

(Foto: Matthias Balk/dpa/Archiv)

Wegen eines erneuten Corona-Ausbruchs bei den Grizzlys Wolfsburg kommt es in der Deutsche Eishockey Liga zu einem kurzfristigen Gegnertausch. Da die ursprünglich geplante Partie zwischen den Augsburger Panthern und den Wolfsburgern nicht stattfinden kann, springen die eigentlich spielfreien Iserlohn Roosters am Freitagabend (19.30 Uhr/MagentaSport) als neuer Gegner des bayerischen Klubs ein.

Zwischen Augsburg und Iserlohn stand noch ein Nachholspiel aus, für das es bislang keinen Termin gab. Die Wolfsburger hatten am Dienstagabend auf ihrer Internetseite "einen erneuten größeren Corona-Ausbruch" bekanntgeben. Zahlen nannten sie nicht, in der Mitteilung stand lediglich: "Mehrere Personen sind betroffen." Das Gesundheitsamt der Stadt ließ daraufhin den Trainingsbetrieb der Grizzlys bis einschließlich Donnerstag stoppen und für Freitag weitere Tests anordnen.

12:00 Uhr

Djokovic kehrt wohl in Dubai zurück in den Tenniszirkus

Tennisstar Novak Djokovic strebt nach dem Chaos um die Verweigerung seiner Einreise nach Australien übereinstimmenden Medienberichten zufolge ein Comeback auf dem Court in Dubai an. Der 34 Jahre alte Serbe, der sich nach seiner erzwungenen Rückkehr in die Heimat nicht öffentlich geäußert hat, steht demnach auf der Teilnehmerliste des ATP-Turniers in Dubai vom 14. bis 26. Februar. Ein offizieller Hinweis fehlte am Morgen auf der Internetseite der Veranstalter in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Der nicht gegen Covid-19 geimpfte Djokovic hatte kurz vor dem Beginn der Australian Open Mitte Januar aus Australien abreisen müssen. Der Weltranglistenerste und Rekordchampion des Grand-Slam-Turniers war mit einem Einspruch gegen die Annullierung seines Visums vor dem Bundesgericht gescheitert. In Australien gelten strenge Corona-Regeln, grundsätzlich dürfen nur vollständig gegen das Virus geschützte Menschen einreisen. In den Vereinigten Arabischen Emiraten reicht in der Regel ein negativer PCR-Test.

11:07 Uhr

Franzose wechselt nach Spanien: Rangnicks unzufriedener Stürmer ist weg

Der Franzose Anthony Martial spielt bis zum Ende der Saison für den spanischen Fußball-Erstligisten FC Sevilla. Die Andalusier einigten sich mit dem von Ralf Rangnick trainierten englischen Rekordmeister Manchester United auf ein Leihgeschäft für die kommenden Monate, wie der Klub bekanntgab.

Rangnick hatte zuletzt mit Blick auf zahlreiche unzufriedene Profis gesagt, es gehe darum, mit der Situation professionell umzugehen. "Jeder hat die Chance, sich im Training zu zeigen und für Einsätze zu empfehlen. Wenn das nicht der Fall ist, haben diese Spieler natürlich die Möglichkeit, das Gespräch mit dem Klub zu suchen."

Der 26 Jahre alte Martial kam unter Rangnick zuletzt kaum noch zum Einsatz. Der Offensivspieler, der 2015 zu Manchester gewechselt war, schrieb bei Twitter. "Ein neues Kapitel."

10:32 Uhr

Klopps Stürmer-Star gibt nach üblem Zusammenstoß Entwarnung

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Ein Zusammenstoß, der glimpflich ausging.

(Foto: picture alliance / empics)

Liverpool-Star Sadio Mané hat nach dem heftigen Zusammenprall mit dem gegnerischen Torwart Vozinha im Achtelfinale des Afrika Cups zwischen Senegal und Kap Verde (2:0) aus dem Krankenhaus Entwarnung gegeben. "Alles ist gut", schrieb der Stürmerstar aus dem Krankenbett unter einem Foto, das ihn mit Vozinha zeigt.

Die beiden Spieler waren heftig mit dem Kopf zusammengeprallt. Vozinha erhielt für die Aktion die Rote Karte. Mané konnte zunächst weiterspielen und erzielte noch den Führungstreffer, ehe er ausgewechselt werden musste. Ob er am Sonntag im Viertelfinale gegen Mali oder Äquatorialguinea spielen kann, ist noch nicht bekannt.

09:34 Uhr

Playoffs im Fokus: FC Bayern erteilt Franzosen bittere Euroleague-Lektion

Die Basketballer des FC Bayern bauen im Verfolger-Duell beim französischen Vertreter ASVEL Lyon-Villeurbanne ihre Chancen auf einen Playoff-Platz aus. Trotz einiger schöner Szenen der Franzosen macht der Bundesliga-Spitzenreiter kurzen Prozess.

08:43 Uhr

Heftige Kritik an Politik: RB-Boss sieht "Menschen für dumm verkauft"

RB Leipzigs Vorstandschef Oliver Mintzlaff hat mit harscher Kritik auf die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz zu den Corona-Maßnahmen reagiert. Wie Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund schließt Mintzlaff den juristischen Klageweg nicht mehr aus, um wieder Zuschauer zu den Spielen in der Fußball-Bundesliga zulassen zu können. "Ich finde den Vorstoß von Aki Watzke absolut richtig, und wir prüfen auch mit anderen Bundesligisten, wenn es hier nicht zu einer schnellen Lösung kommt, ob und wie wir da juristisch vorgehen", sagte Mintzlaff der "Bild"-Zeitung.

"Die Bundesregierung kann sich nicht die Welt malen, wie sie ihr gefällt. Das endet dann in einem Zick-Zack-Kurs, den die Menschen nicht mehr mittragen. Ich fordere daher einheitliche und vor allem bundesweite Regeln, denn ansonsten können wir uns an gar nichts mehr orientieren und das Vertrauen in Aussagen schwindet noch mehr", sagte der 46-Jährige.

Durch Entscheidungen wie zur unterschiedlichen Reduzierung der Genesenenregelung im Bundestag und dem Rest des Landes fühlten sich die "Menschen für dumm verkauft". Bei ihren Beratungen hatten der Bund und die Länder am Montag angesichts der steigenden Infektionen derzeit Lockerungen von Corona-Auflagen ausgeschlossen, verschärften die Maßnahmen aber auch nicht.

07:27 Uhr

Siegeszug der Kerber-Bezwingerin ist gestoppt - aber ganz knapp

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Iga Swiatek liefert wieder große Grand-Slam-Momente.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Gut 15 Monate nach ihrem French-Open-Coup ist die polnische Tennisspielerin Iga Swiatek bei den Australian Open erstmals ins Halbfinale eingezogen. In einem umkämpften Viertelfinale setzte sich die 20 Jahre alte Top-Ten-Spielerin in Melbourne mit 4:6, 7:6 (7:2), 6:3 gegen Außenseiterin Kaia Kanepi aus Estland durch. In der Vorschlussrunde trifft Swiatek auf die an Position 27 gesetzte Amerikanerin Danielle Collins. Die Weltranglisten-115. Kanepi hatte in der ersten Runde des Grand-Slam-Turniers die Kielerin Angelique Kerber bezwungen und mit dem Sprung in die Runde der besten Acht überrascht.

06:56 Uhr

"Das machen große Champions nicht": Tennislegende sieht Zverev als Nummer 1, aber ...

Alexander Zverev zertrümmerte in der Partie gegen Denis Shapovalov frustriert seinen Schläger.

Alexander Zverev schob während der Australian Open Frust.

(Foto: Tertius Pickard/AP/dpa)

Der ehemalige Tennisprofi Mats Wilander hält Alexander Zverev trotz des frühen Ausscheidens bei den Australian Open für die wahrscheinliche künftige Nummer eins der Welt. "Ich wäre nicht überrascht, wenn Alexander Zverev ganz oben steht", sagte der 57 Jahre alte Schwede der "Sport Bild" (Mittwoch) auf die Frage, auf wen er als Weltranglisten-Ersten in fünf Jahren wetten würde. Zverev sei für ihn die erste Wahl: "Er hat den Aufschlag, die Entschlossenheit und den Willen zu arbeiten. Daher wird er lernen, auf allen Belägen, bei allen Grand Slams stark zu spielen."

Als Titelkandidat war Zverev am vergangenen Sonntag im Achtelfinale der Australian Open ausgeschieden. Der 24 Jahre alte Hamburger müsse "selbstbewusster" sein und solle sich darauf konzentrieren, "konstanter aggressiv zu spielen", sagte der ehemalige Weltranglisten-Erste Wilander: "Mit seinem harten Aufschlag und seinen Grundschlägen kann er Leute vom Platz fegen. Aber wenn das nicht funktioniert, weicht er freiwillig zurück, steht weiter hinten und wird zu passiv. Das machen große Champions nicht!"

06:10 Uhr

Corona-Chaos bei der EM wird für den DHB richtig teuer

Die Corona-EM kommt den Deutschen Handballbund teuer zu stehen. "Die Ausgaben liegen deutlich über dem Plan. Wir müssen das im Nachgang noch genau aufarbeiten, aber ich schätze, dass die Mehrkosten im sechsstelligen Bereich liegen werden", sagte DHB-Vorstandschef Mark Schober in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur.

Zwar seien sowohl die Einzelzimmer für die Spieler im Teamhotel als auch die An- und Abreise der Mannschaft mit einem Charterflieger bereits Bestandteil der finanziellen EM-Kalkulation gewesen. "Aber es war nicht geplant, dass wir einen deutlich größeren Kader hatten, deutlich mehr testen mussten und viele unserer Spieler einzeln nach Hause gefahren haben", sagte Schober.

15 deutsche Spieler waren bei der EM positiv getestet worden. Durch etliche Nachnominierungen waren insgesamt 28 Akteure bei der Endrunde dabei.

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