Gegen Australien gewonnen, gegen Kanada verloren: DTB-Gegner stehen im Davis-Cup-Finale
Kanadas Tennis-Herren stehen zum zweiten Mal in ihrer Geschichte im Finale des Davis Cup. Die Mannschaft um den Weltranglisten-Sechsten Felix Auger-Aliassime, die im Viertelfinale Deutschland bezwungen hatte, gewann am Samstag in Málaga mit 2:1 gegen Italien. Im Finale am Sonntag (13 Uhr/Servus TV und DAZN) treffen die Nordamerikaner auf Australien. Der 28-malige Davis-Cup-Sieger hatte sich am Freitag mit 2:1 gegen Kroatien durchgesetzt. Für Kanada wäre es der erste Titel, nachdem es 2019 im Finale gegen Spanien verloren hatte.
Im ersten Halbfinal-Spiel brachte Lorenzo Sonego Italien vor 9423 Zuschauern mit 7:6 (7:4), 6:7 (5:7), 6:4 gegen Denis Shapovalov in Führung. Auger-Aliassime sorgte mit 6:3, 6:4 gegen Lorenzo Musetti für den Ausgleich. Das entscheidende Doppel gewannen Auger-Aliassime/Vasek Pospisil gegen Berrettini/ Fabio Fognini 7:6 (7:2), 7:5. Australien hatte im September in der Gruppenphase in Hamburg gegen die deutsche Mannschaft 1:2 verloren.
Frankreich bricht den Weltmeister-Fluch
Mbappé veredelt Spitzen-Kombination und Präzisions-FlankeDurch das Erreichen des WM-Achtelfinales hat die französische Fußball-Nationalmannschaft eine schwarze Serie beendet. Erstmals seit Brasilien, das bei der WM 2006 das Viertelfinale erreichte, schaffte der amtierende Titelverteidiger wieder den Einzug in die K.o.-Runde. Italien 2010, Spanien 2014 und Deutschland 2018 waren bei den vergangenen drei Weltturnieren bereits in der Vorrunde gescheitert. Der sogenannte "Weltmeister-Fluch" traf auch die Franzosen schon. 2002 musste der Weltmeister von 1998 nach drei Spielen ebenfalls die Heimreise antreten.
Abgang oder nicht? Moukoko spricht über neuen Vertrag in Dortmund
Die Fans von Borussia Dortmund dürfen mehr denn je auf eine Vertragsverlängerung des 18 Jahre alten Fußball-Nationalspielers Youssoufa Moukoko hoffen. "Ich bekomme das Vertrauen vom Trainer, Edin (Terzic) ist wie ein Vater für mich", sagte der Stürmer im Interview des Redaktionsnetzwerks Deutschland. "Ich fühle mich pudelwohl in Dortmund, kenne das Umfeld, dort sind meine Freunde. Ich liebe den Verein, die Fans lieben mich, hoffe ich. Das kann nicht jeder von sich behaupten."
Moukokos Vertrag beim BVB läuft am Saisonende aus. Der Klub will unbedingt mit dem in Kameruns Hauptstadt Yaoundé geborenen Eigengewächs verlängern. In Katar, wo die DFB-Auswahl vor dem Aus in der Gruppenphase steht, hatte sich der Stürmer zuletzt ausweichend geäußert. Er "würde wirklich gerne in Dortmund bleiben, da habe ich alles", sagte er nun im Interview.
FIFA ermittelt wegen Flagge in WM-Kabine
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar gibt es Ärger wegen einer nationalistischen Fahne, die in der Umkleidekabine der serbischen Mannschaft aufgehängt und fotografiert wurde. Weil darauf auch die Umrisse des Kosovo unter den serbischen Nationalfarben zu sehen ist, leitete der Fußball-Weltverband Ermittlungen ein. Der kosovarische Verband FFK hatte die FIFA bereits zuvor aufgefordert, die Serben zu sanktionieren.
Die Republik Kosovo erklärte sich 2008 für unabhängig von Serbien. Eine Mehrheit aller Staaten erkennt diesen Status auch an. Die Serben betrachten den Kosovo aber weiterhin als Teil ihres Landes. Die Fahne mit der Aufschrift "Niemals aufgeben" wurde deshalb während des ersten WM-Spiels gegen Brasilien (0:2) auch von mehreren serbischen Fans im Stadion gezeigt.
Das Foto wurde offenbar vor dem Brasilien-Spiel in der Kabine aufgenommen. Aus dem Kader hieß es, als die serbischen Spieler wieder in die Kabine gekommen seien, hätte dort keine Fahne mehr gehangen.
Englands Coach erklärt, warum er Weltklassespieler nicht einsetzt
Englands Nationaltrainer Gareth Southgate hat nach dem 0:0 gegen die USA die Ersatzrolle von Weltklassespieler Phil Foden gerechtfertigt. "Wir dachten nicht, dass das ein Spiel für Phil in der Mitte wäre", begründete Southgate den Verzicht auf den Mittelfeldspieler von Manchester City im zweiten Gruppenduell bei der Fußball-WM in Katar.
Nur die Latte rettet England vor starken US-AmerikanernFoden war eigentlich in einem 3-4-3-System neben Kapitän Harry Kane und Raheem Sterling in der Spitze erwartet worden. Doch Southgate agiert bei der WM derzeit mit einem 4-2-3-1-System, in dem Mason Mount die Spielmacherrolle ausfüllt.
Für Foden ist daher derzeit kein Platz, obwohl er mit einem Marktwert von 110 Millionen Euro (Transfermarkt.de) momentan zu den fünf wertvollsten Fußballern der Welt zählt. Der 22-Jährige saß gegen die USA 90 Minuten auf der Bank, nachdem er schon beim 6:2 gegen Iran nur einen 20-minütigen Kurzeinsatz erhielt. Southgate stellte aber klar: "Wir lieben Phil, er ist ein super Spieler."
Korruptionsjäger meckert über Infantino und schlägt UEFA-Austritt aus FIFA vor
Der als Korruptionsjäger bekannte Schweizer Mark Pieth hat angesichts der zahlreichen Skandale rund um die WM-Endrunde in Katar einen Austritt der Europäischen Fußball-Union (UEFA) aus dem Weltverband FIFA angeregt. "Finanziell würde das funktionieren, da ist die UEFA gut aufgestellt. Die Sponsoren sind primär an Europa interessiert", sagte Pieth im FAZ-Interview.
Der 69-Jährige stand von 2011 bis 2013 an der Spitze einer FIFA-Governance-Kommission, legte aber sein Amt wegen zahlreicher interner Widerstände nach zwei Jahren nieder. Zwar müsse man bei einer Trennung der UEFA von der FIFA mit Verhältnissen wie im Profiboxen rechnen, "aber wenn der Monopolist FIFA derart schlecht funktioniert, wäre es sinnvoll, über Alternativen nachzudenken."
Vom aktuellen FIFA-Präsidenten Gianni Infantino seien keinerlei Reformbestrebungen zu erwarten. Pieth: "Er ist ein Autokrat. Mit seiner irren Rede zum WM-Auftakt hat er gezeigt, dass er irgendwie wirr ist - und das ist noch das Harmloseste, was man über ihn sagen kann. Andere Leute sprachen von einem medizinischen Befund."
BVB-Shootingstar bekommt Pause bei WM - sogar noch länger?
In seinem zweiten WM-Spiel machte Englands Shootingstar Jude Bellingham eine ungewöhnliche Erfahrung. Der Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund wurde beim 0:0 gegen die USA vorzeitig ausgewechselt. "Wir dachten, dass Hendo (Jordan Henderson) uns helfen kann, damit wir Jude (Bellingham) auch eine Pause geben können", begründete Nationaltrainer Gareth Southgate seine Entscheidung, den 19-Jährigen nach knapp 70 Minuten aus dem Spiel zu nehmen.
Bellingham ist beim BVB nicht nur gesetzt, sondern auch immer von Anfang bis zum Ende in der Bundesliga dabei. Auch bei den Three Lions ist der Youngster zurzeit absolut gesetzt. Southgate wird sich nun die Frage stellen, ob er Bellingham am Dienstag (20 Uhr) eine Pause gewährt oder zumindest erneut dessen Einsatzzeit dosiert. England ist zwar noch nicht fix für das Achtelfinale qualifiziert, kann sich aber gegen Wales eine Niederlage mit bis zu drei Toren Unterschied leisten. Möglicher Ersatz für Bellingham wäre neben Henderson auch Kalvin Phillips, der die Position bei der EM 2021 besetzte.
Walisischer Fan stirbt bei WM in Katar
Ein Fan der walisischen Nationalmannschaft ist bei der Weltmeisterschaft in Katar gestorben. Dies hat der nationale Verband bestätigt, berichteten mehrere britische Medien. Nach Informationen der BBC starb der 62 Jahre alte Mann, der gemeinsam mit seinem Sohn in Katar weilte, am Freitag eines natürlichen Todes. Er sei bei der 0:2-Niederlage von Wales im zweiten WM-Gruppenspiel gegen den Iran aber nicht im Stadion gewesen.
"Zu viel gegessen": Kanadas Trainer lacht über vermeintliches Nacktfoto
Kanadas Trainer John Herdman nimmt den Wirbel um seine "Fuck Croatia"-Aussage mit Humor. "Wir schauen seit dem 14. November keine Medien mehr an. Aber wenn man eine SMS von seiner Frau bekommt, dann weiß man, dass etwas passiert ist", sagte der 47-Jährige. Am Sonntag (17 Uhr/ZDF, MagentaTV und im Liveticker bei ntv.de) trifft Kanada auf den Vizeweltmeister Kroatien. Nach dem 0:1 zum Auftakt gegen Belgien hatte Herdman seine Mannschaft gleich auf das Duell eingestimmt, dabei war ihm der Spruch herausgerutscht.
Kroatische Medien griffen die Aussage natürlich auf. Die Zeitung "24 Sata" zeigte Herdman auf der Titelseite in einer Fotomontage komplett nackt. Über seinen Mund war ein großes Ahornblatt gedruckt, über sein Geschlechtsorgan ein kleines. "Du hast das Mundwerk, aber hast du auch die Eier?", fragte die Zeitung auf dem Titel.
Herdman fand dies extrem amüsant. "Meine Frau wird sich euch schnappen", sagte er dem Journalisten der Zeitung, der ihn nach dem Titelbild fragte. "Ich habe ein wenig mehr Bauch als auf dem Foto. Ich habe zu viel gegessen." Als zusätzlichen Ansporn sieht der Brite die Aufregung nicht: "Wir haben 36 Jahre gewartet, um hier zu sein. Wir brauchen diese Titelseiten nicht als Motivation."
DFB muss mit Strafe rechnen: Kein Spieler spricht mit der Presse
Der Deutsche Fußball-Bund verstößt vor dem zweiten Gruppenspiel der Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft gegen Spanien gegen die FIFA-Regularien. Neben Bundestrainer Hansi Flick wird in Katar kein Spieler an der internationalen Pressekonferenz im Internationalen Medienzentrum in Doha teilnehmen. Das teilte der DFB etwas mehr als eine Stunde vor der Veranstaltung mit.
Bei allen WM-Spielen ist es verpflichtend, dass am Tag vor einer Partie der jeweilige Nationaltrainer sowie ein Spieler zu den Medien sprechen. Der DFB hat sein Quartier ganz im Norden Katars gewählt, rund eine Fahrstunde vom FIFA-Mediencenter entfernt. Der deutsche Verband hatte gehofft, seine Pressekonferenzen auch vor den Spielen im eigenen Medienzentrum in Al-Shamal abhalten zu können.
Im dortigen Trainingszentrum findet am Samstagabend (Ortszeit) das Abschlusstraining statt. Offensichtlich sollte keinem der 26 DFB-Akteure vorher die Hin- und Rückfahrt zugemutet werden. Der Weltverband könnte nun eine Geldstrafe verhängen.
Luxusautos als Geschenk für Sieg in WM-Vorrunde? Überraschungsteam dementiert Gerüchte
Die Berichte über angebliche Luxusauto-Geschenke an die saudischen Spieler sind laut Stürmer Saleh Alshehri erfunden. "Das ist nicht wahr", sagte der 29-Jährige vor der WM-Partie gegen Polen an diesem Samstag. "Wir sind hier, um unserem Land zu dienen und unser Bestes zu tun." Zuvor war vereinzelt in Medien berichtet worden, der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman habe den Profis für deren völlig überraschenden Auftaktsieg bei der Fußball-WM in Katar gegen Argentinien (2:1) jeweils einen Rolls Royce versprochen. Alshehri wurde gefragt, welche Farbe er sich aussuche.
Feuer in der Nähe des WM-Finalstadions gelöscht
Bilder einer schwarzen Rauchsäule in der Nähe des Finalstadions in Lusail haben bei der Fußball-WM in Katar kurzzeitig für Aufsehen gesorgt. Der Brand eines im Bau befindlichen Gebäudes auf der künstlichen Insel Qetaifan sei unter Kontrolle, twitterte das Innenministerium des WM-Gastgebers. Verletzte habe es keine gegeben. Das Lusail-Stadion, in dem am 18. Dezember das Endspiel gespielt wird, liegt knapp fünf Kilometer entfernt.
Offizielle Streaming-Plattform der WM geblockt: Saudi-Arabien sperrt TOD TV
Die offizielle katarische Streaming-Plattform der Fußball-WM ist ohne Begründung von Saudi-Arabien geblockt worden. Das berichtet die Nachrichten-Agentur AFP. Die Plattform TOD TV befindet sich im Besitz des katarischen Senders, der beIN Medien Group. Der Sender war für einige Jahre aufgrund von Streitigkeiten zwischen beiden Ländern schon einmal geblockt worden. Erst seit Oktober 2021 ist dieser Bannstrahl aufgehoben. BeIN konnte bislang keine Erklärung für die saudische Aktion liefern.
DFB-Legende greift Süle & Co. an - und vermisst Aussortierten
Der ehemalige Weltklasse-Vorstopper Karlheinz Förster hat der Defensive der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in Katar "Top-Format" abgesprochen. "Dieses Qualitätsproblem ist nicht neu und lässt sich auch nicht wegdiskutieren", sagte Förster im Interview mit "Stuttgarter Zeitung"/"Stuttgarter Nachrichten".
Förster sieht "ein Problem auf den Außenverteidigerpositionen". Da sei man "auf internationaler Ebene im besten Fall durchschnittlich besetzt". Kritik übte der Europameister von 1980 nach dem WM-Fehlstart gegen Japan (1:2) besonders an Rechtsverteidiger Niklas Süle: "Beim ersten Tor war er viel zu passiv im Strafraum, beim zweiten Tor muss er nur einen Schritt nach vorne machen, dann steht der Gegner im Abseits."
Im zweiten Gruppenspiel gegen Spanien am Sonntag (20 Uhr/ZDF, MagentaTV und im Liveticker bei ntv.de) erhofft sich Förster von Bundestrainer Hansi Flick ein anderes System. "Ich würde auf eine Dreierkette umstellen. Mit Matthias Ginter, Süle, Antonio Rüdiger hätten wir eine gute Achse", sagte der zweimalige Vize-Weltmeister, der Mats Hummels zur WM mitgenommen hätte: "Mats ist zwar nicht der Schnellste, aber er hat ein gutes Stellungsspiel, ein starkes Zweikampfverhalten und große Erfahrung."
Brasiliens WM-Auftaktheld schießt zwei Tore und gewinnt sieben Millionen Follower
Sein Doppelpack zum WM-Start der brasilianischen Fußball-Nationalmannschaft hat Stürmer Richarlison rund sieben Millionen neue Fans in seinen sozialen Netzwerken eingebracht. Folgten dem 25-Jährigen vor der Partie gegen die Serbien gut 13,3 Millionen bei Twitter, Facebook, Tiktok und Instagram, schnellte die Zahl vor allem nach seinem spektakulären Seitfallzieher zum 2:0 (0:0)-Endstand auf 20,4 Millionen Follower hoch.
Im aktuellen WM-Zyklus löste der Neuzugang von Englands Topklub Tottenham Hotspur mit nun 19 Toren Superstar Neymar (18) als treffsichersten Torjäger der Selecao ab. Auch abseits des Platzes gilt Richarlison als charismatisch, setzt sich für soziale Gerechtigkeit oder gegen Rassismus ein und organisiert Spendenaktionen für Bedürftige.
Geldstrafe droht: Schwänzen DFB-Profis die Pressekonferenz?
Wenige Stunden vor der Pressekonferenz für das wichtige WM-Gruppenspiel gegen Spanien hatte der Deutsche Fußball-Bund entgegen sonstiger Gewohnheit noch keinen Spieler benannt, der mit Bundestrainer Hansi Flick Auskunft über die Vorbereitungen geben wird. Wie der DFB auf Anfrage mitteilte, sei noch keine Entscheidung gefallen, welcher Profi um 16.15 Uhr Ortszeit (14.15 Uhr MEZ) auf dem Podium im Main Media Center in Doha sitzen werde.
Laut FIFA-Regularien sind die Teams verpflichtet, eine Pressekonferenz am Vortag mit dem Cheftrainer und einem Spieler abzuhalten. Diese Regel ist in Artikel 44 der Turnierordnung festgehalten. Sie wurde den Mannschaften in einem Rundschreiben nochmals übermittelt, wie die FIFA bestätigte. Bei Verstößen könnte vom Weltverband eine Geldstrafe gegen den DFB verhängt werden.
Experiment mit Bayern-Star? Lahm schickt Flick Ratschläge
Philipp Lahm rät Bundestrainer Hansi Flick von einem Experiment mit Rechtsverteidiger Joshua Kimmich im WM-"Endspiel" gegen Spanien ab. Die von anderen Experten diskutierte Frage, "ob man Kimmich aus dem Zentrum rausnimmt und auf die rechte Seite stellt, stellt sich für mich nicht", schrieb der Lahm in seiner Kolumne für das RedaktionsNetzwerk Deutschland.
Die Sechs sei für Kimmich die "beste Position, da kann er der Mannschaft am meisten geben", betonte der Weltmeisterkapitän von 2014. Lahm würde die Defensivprobleme mit drei anderen Personalien angehen. Seine Idee: Christian Günter links und Matthias Ginter rechts, "dazu ein kompaktes Mittelfeld" mit İlkay Gündoğan, Kimmich und Leon Goretzka.
Außerdem müssten "die erfahrenen Spieler jetzt Verantwortung übernehmen. Unter Druck entstehen bekanntlich Diamanten. Nun wäre ein guter Zeitpunkt, zum Diamanten zu werden", schrieb Lahm.
Zwei Siege und eine Niederlage für deutsche NHL-Profis
Der deutsche Eishockey-Nationalverteidiger Moritz Seider hat mit den Detroit Red Wings einen weiteren Sieg in der nordamerikanischen Profiliga NHL gefeiert. Gegen die Arizona Coyotes gab es einen 4:3-Erfolg im Penaltyschießen, der Ex-Mannheimer spielte 26:43 Minuten, konnte allerdings keinen Scorerpunkt verzeichnen. Den entscheidenden Penalty verwandelte Dylan Larkin für die Red Wings.
Der deutsche Stürmer John-Jason Peterka verlor hingegen mit den Buffalo Sabres 1:3 gegen die New Jersey Devils. JJ Peterka kam 14:20 Minuten zum Einsatz und konnte ebenfalls keinen Scorerpunkt erzielen.
Torhüter Philipp Grubauer feierte mit den Seattle Kraken einen 4:2-Erfolg bei den Vegas Golden Knights. Der Rosenheimer, der 60 Minuten spielte, wehrte 20 von 22 Schüssen auf sein Tor ab und verzeichnete eine Fangquote von 90,9 Prozent.