Der Sport-Tag
6. Januar 2026
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20:36 Uhr

"Keine Deadline": Abwehrstar lässt Bayern-Zukunft offen

Der umworbene französische Nationalverteidiger Dayot Upamecano lässt seine Zukunft beim deutschen Fußball-Meister FC Bayern weiter offen. "Für mich gibt es keinen Druck. Ich hoffe, es gibt bald eine Lösung. Ich habe keine Deadline", sagte Upamecano nach dem 5:0 im Testspiel bei RB Salzburg mit Blick auf seinen im Sommer auslaufenden Vertrag in München. Er habe einen Berater für diese Dinge.

Der 2021 für 42,5 Millionen Euro von RB Leipzig verpflichtete Franzose ist international begehrt und könnte den deutschen Rekordmeister am Saisonende ablösefrei verlassen. Dass die Münchner zügig zu einer Vertragsverlängerung kommen wollen, stört den 27-Jährigen nicht. "Alles gut. Ich bin sehr zufrieden, bei einem großen Verein zu spielen", sagte Upamecano. Gefeilscht wird dem Vernehmen nach nicht nur ums Geld, sondern auch um eine mögliche Aufstiegsklausel in einem neuen Vertrag über mehrere Jahre.

19:36 Uhr

Glasner findet Gerüchte reine "Zeitverschwendung"

Teammanager Oliver Glasner vom englischen Pokalsieger Crystal Palace hat Spekulationen um einen möglichen Wechsel zu Manchester United zurückgewiesen. "Ich bin Crystal-Palace-Manager. Es macht keinen Sinn und ist Zeitverschwendung für Sie, mich weiter zu fragen. Ich spreche nicht über andere Klubs", sagte der Österreicher. Glasner ist einer der Top-Kandidaten für die Nachfolge des am Montag von den Red Devils entlassenen Portugiesen Ruben Amorim. Würde er selbst Geld darauf setzen, dass er ihn beerben wird? "Mein Vertrag hat einen Paragraphen, der besagt, dass ich nicht wetten darf", meinte der frühere Wolfsburger und Frankfurter Coach, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft.

Gespräche über eine Verlängerung liegen auf Eis. "Ich kann auch keine Insider-Informationen geben, weil ich damit ebenfalls meinen Vertrag brechen würde", sagte Glasner mit einem Lächeln. Zur Bedeutung von Vertragslaufzeiten äußerte sich Glasner skeptisch: "Selbst wenn ich einen neuen Vertrag unterschreibe, könnten Sie mich jeden Tag fragen: Was ist die Zukunft? Ruben Amorim sagte, er habe noch 18 Monate - und er ist nicht mehr Manager" von United.

19:06 Uhr

Eberl spricht über Karls "Fehler" - und verzeiht den Flirt

Jungstar Lennart Karl von Bayern München hat sich intern für seinen öffentlichen Flirt mit Real Madrid entschuldigt, für die Bosse ist das Thema damit vom Tisch. Er habe die Situation "völlig entspannt wahrgenommen", sagte Sportvorstand Max Eberl nach dem Testspielsieg bei RB Salzburg (5:0), in dem Karl als Doppelpacker geglänzt hatte. "Ein 17-Jähriger darf auch mal Fehler machen", ergänzte Eberl und berichtete: "Er ist beim Fanklub gewesen und kam einen Tag danach zu uns und meinte: 'Ich glaube, ich habe da etwas nicht ganz so Gutes gesagt. Etwas, das man fehlinterpretieren könnte.'" Der FC Bayern sei "ein sehr großer Verein. Es ist ein Traum, dort zu spielen", hatte Karl am vergangenen Sonntag gesagt und ergänzt: "Irgendwann" wolle er "auf jeden Fall mal zu Real Madrid. Das ist mein Traumverein."

Das, meinte Sportdirektor Christoph Freund am Dienstag bei ServusTV, "ist der Lenny. So spielt er auch Fußball! Er trägt sein Herz auf der Zunge. Der scheißt sich nichts, sagt man bei uns - auch auf dem Platz. Er redet wie ein 17-jähriger Bursche." Karl sei gleich bewusst gewesen, "dass das unglücklich war. Er hat sich am nächsten Tag entschuldigt, wir haben darüber gesprochen." Der Jungstar fühle sich "extrem wohl beim FC Bayern. Er genießt gerade diese Zeit."

18:17 Uhr

"Demütigender Schritt in der Unterwerfung": Trainer-Transfer erzürnt Fans

Der Wechsel von Trainer Liam Rosenior von Racing Straßburg zum englischen Topklub FC Chelsea hat die Debatte um das sogenannte Multi-Club-Ownership-Modell im Profifußball befeuert. Fans des französischen Erstligisten protestierten, Hintergrund ist die gemeinsame Eigentümerstruktur beider Vereine. Das US-Konsortium BlueCo hält die Mehrheit bei Chelsea und Straßburg.

"Der Transfer von Liam Rosenior ist ein weiterer demütigender Schritt in der Unterwerfung des Racing unter Chelsea", schrieb der Fanverband von Racing Straßburg in einer Erklärung. Ein Sprecher der wichtigsten Ultra-Gruppe des Klubs, die an der Spitze der Proteste steht, betonte auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP: "Wir erkennen, dass die Verantwortlichen von Straßburg keine Stimme mehr haben. Und generell fordern wir die Institutionen auf, dieses Modell zu stoppen, das den Fußball in Frankreich zerstört." Seit 2023 wechselten 15 Spieler zwischen Straßburg und den Blues hin und her. Im selben Jahr war Straßburg von der BlueCo Group um den US-Unternehmer Todd Boehly übernommen worden, Boehly ist seit Mai 2022 auch Mitbesitzer des FC Chelsea.

17:51 Uhr

Wieso so geheim? BVB verschanzt sich im Trainingslager

Borussia Dortmund schottet sich im Trainingslager in Marbella ab und ist in die heiße Vorbereitungsphase auf den Bundesliga-Neustart gestartet. Nach einem trainingsfreien Montag bat Chefcoach Niko Kovac sein Team am heutigen Dienstag in Spanien wieder auf den Platz - unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Auch am Mittwoch und Donnerstag soll an der Costa del Sol bei inzwischen bestem Sonnenwetter geheim trainiert werden.

"Wir sind alle froh, dass wir als Zweiter in die Pause gegangen sind, aber es gibt definitiv Verbesserungspotenzial", sagte Fußball-Nationalspieler Felix Nmecha. Laut Waldemar Anton will sich das Team insbesondere "taktisch und bei Standards" verbessern. Der Nationalverteidiger sieht vor dem ersten Spiel des Jahres am Freitag (20.30 Uhr/Sat.1 und Sky und im Liveticker auf ntv.de) bei Eintracht Frankfurt auch noch Luft nach oben im spielerischen Bereich.

Am Sonntag hatte es stundenlang ununterbrochen geregnet. Die Mannschaft hatte sich bei einem Teamabend in einem Restaurant auf die zweite Saisonhälfte eingeschworen. "Das Erreichen der Champions League ist für uns das Minimalziel, das wir frühzeitig erreichen wollen", forderte Sportdirektor Sebastian Kehl.

17:09 Uhr

Lennart Karl beweist FC Bayern nach Real-Äußerungen im Testspiel seine Liebe

Bei Minus-Temperaturen in Salzburg ist der Bayern-Motor im ersten Spiel Jahres erst mit Youngster Lennart Karl richtig warmgelaufen. Beim 5:0 (1:0) der Münchner im Test gegen Red Bull Salzburg vor 29.090 Zuschauern traf der 17 Jahre alte Offensivspieler nach seiner Einwechselung in der zweiten Hälfte zum 2:0 und 4:0 (71./87. Minute). Zudem bereitete der Shootingstar den Treffer des jungen Peruaners Felipe Chavez vor (75.). Abwehrspieler Hiroki Ito hatte vor der Pause das erste Tor erzielt (45.), Tom Bischof setzte den Schlusspunkt in der Nachspielzeit.

Die Einstimmung des Herbstmeisters auf die Fortsetzung der Fußball-Bundesliga am kommenden Sonntag (17.30 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker) gegen den VfL Wolfsburg ist damit gelungen. Für die größten Unterhaltungseffekte sorgten der spielfreudige Michael Olise vor der Pause sowie Doppel-Torschütze Karl im zweiten Durchgang. Vincent Kompany wechselte zur Halbzeit komplett durch. Der Trainer setzte im einzigen Bayern-Testspiel nach dem Weihnachtsurlaub etliche Jugendspieler wie Torschütze Chavez (18) oder Cassiano Kiala (16) ein. Mittelfeldtalent David Daiber (18) verhinderte mit einer Rettungstat vor der Torlinie sogar einen möglichen Bayern-Rückstand (33.).

16:36 Uhr

"Bombastisch stark": Deutsche segelt aufs Podest

Agnes Reisch hat den deutschen Skispringerinnen mit Platz drei den nächsten Podestplatz beschert. Die 26-Jährige, die bei 90,5 und 90 Metern landete, musste sich im österreichischen Villach nur der Gesamtweltcup-Führenden Nika Prevc aus Slowenien sowie der zweitplatzierten Lokalmatadorin Lisa Eder geschlagen geben. Mit Villach hatte Reisch zuvor schlechte Erinnerungen verknüpft, weil sie sich dort verletzt hatte. Nun freute sich die Bayerin ausgerechnet dort über ihren erst zweiten Podestplatz der Karriere in einem Einzel-Weltcup.

Teamkollegin Selina Freitag sprang ebenfalls stark und wurde mit Sprüngen auf 92 und 94,5 Meter Vierte. Sie präsentiert sich bereits seit einigen Wochen in sehr guter Form. Ihren vierten Podestplatz in Serie verfehlte die Sächsin knapp. "Ich habe einen richtig coolen Wettkampf gemacht", sagte Freitag in der ARD. "Ich freue mich auch für die Agnes, dass sie jetzt auf dem Podest stehen kann. Sie hatte hier schon öfter Schwierigkeiten und hat sich da wehgetan. Es ist bombastisch stark, wenn du dann vom Kopf frei bist und Freundschaft schließen kannst mit der Schanze."

16:13 Uhr

Gänsehaut in Oberhof: Biathlon-Welt reagiert auf Tod von Bakken

Zu Ehren des verstorbenen norwegischen Biathleten Sivert Guttorm Bakken wird beim Sprint der Männer in Oberhof die Startnummer "1" nicht vergeben. Wie die Internationale Biathlon-Union (IBU) mitteilte, wird beim Rennen am Donnerstag im Thüringer Wald (14.10 Uhr/ARD und Eurosport) der Startbereich zunächst leer bleiben. Zudem soll es vor dem Sprint eine Minute lang Applaus geben, "um Siverts Leistungen und seinen Beitrag zum Biathlon zu würdigen und einem Athleten und Menschen Tribut zu zollen, der für seine positive Art sehr geschätzt wurde".

Bakken, der nur 27 Jahre alt wurde, war am 23. Dezember tot in seinem Hotelzimmer während eines Trainingslagers in Lavazè in Südtirol aufgefunden worden und hatte eine Höhentrainingsmaske getragen. Laut der Anwaltskanzlei der Familie werden Ergebnisse zur Todesursache spätestens im März erwartet. Die Rennen in Oberhof sind nun die ersten seit Bakkens Tod.

15:45 Uhr

Bayern-Star trifft jetzt auch musikalisch ins Schwarze

Nach seinem Wechsel im Sommer zum FC Bayern ist Luis Díaz sofort zu einem der Schlüsselspieler geworden. Acht Treffer erzielt der Kolumbianer in seinen ersten 14 Bundesligaspielen. Jetzt landet er auch abseits des Rasens einen Hit.

15:08 Uhr

Nach Kuntz-Paukenschlag: Wilde HSV-Gerüchte um ehemaligen DFB-Manager

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Oliver Bierhoff (r.) könnte nach über 36 Jahren zum HSV zurückkehren. (Foto: IMAGO/DeFodi Images)

Der langjährige Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff gehört beim Hamburger SV offenbar zu den Kandidaten für die Nachfolge des überraschend ausgeschiedenen Sportvorstands Stefan Kuntz. Das berichtet die "Sport Bild". Demnach ist der 57 Jahre alte Bierhoff einer der Namen, die innerhalb des Aufsichtsrats des HSV diskutiert werden.

Der frühere Nationalspieler arbeitete von 2004 bis 2022 für den Deutschen Fußball-Bund (DFB). Von Juli 1988 bis Dezember 1989 spielte Bierhoff auch für den HSV und schoss in 34 Bundesliga-Spielen sechs Tore für die Hamburger. Kuntz und Bierhoff gehörten beide zu der deutschen Nationalmannschaft, die 1996 in England Europameister wurde.

Der 63 Jahre alte Kuntz hatte in der vergangenen Woche aus privaten Gründen seinen Vertrag mit den Hamburgern aufgelöst. Mit der Suche nach einem neuen Sportvorstand wollen die Verantwortlichen sich Zeit lassen. Der Klub sei mit Finanzvorstand Eric Huwer und Sportdirektor Claus Costa aktuell "wettbewerbs- und handlungsfähig", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Michael Papenfuß.

14:38 Uhr

"Vorfall ist uns bekannt": Wolfsburger Profi schlägt Jugendlichen

Innenverteidiger Denis Vavro vom Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg hat abseits des Rasens für Aufregung gesorgt. Wie der "Kicker" berichtet, habe der 29-Jährige Ende des Vorjahres bei einem Hallenturnier in seiner slowakischen Heimat einen Jugendlichen geschlagen. Von der Ohrfeige kursieren Videos im Internet.

Sein Klub reagierte gegenüber dem "Kicker": "Der Vorfall ist uns bekannt. Es gab dazu ein Gespräch mit Denis. Er hat sich aufrichtig für sein Verhalten entschuldigt. Alles weitere bleibt intern." Wie das Blatt schrieb, befasse sich derweil die Disziplinarkommission des slowakischen Fußballverbandes mit dem Fall.

Der Nationalspieler war 2024 auf Leihbasis vom FC Kopenhagen nach Wolfsburg gewechselt, im vergangenen Sommer verpflichteten die Wölfe den Abwehrmann fest. Sein Vertrag läuft bis 2027. In der laufenden Saison verlor Vavro jedoch seinen Stammplatz, er kommt bislang nur auf vier Einsätze in der Bundesliga.

14:09 Uhr

Kumpels seit der Jugend: Ex-Bundesligastars bei Amateurklub wieder vereint

Auch nach seinem Karriereende als Profi kann Max Kruse nicht ganz auf Fußball verzichten. In Zukunft geht der RTL-Experte und Ex-Nationalspieler für TuS Dassendorf in der 5. Liga, der Oberliga Hamburg, auf Torejagd - und trifft dort auf einen früheren Bundesliga-Kollegen.

13:10 Uhr

Scholes träumt von diesem deutschen Trainer für Man United

Paul Scholes hat Thomas Tuchel als neuen Coach beim englischen Fußball-Rekordmeister Manchester United ins Spiel gebracht - allerdings erst ab Sommer. "Ich halte Tuchel für einen der Besten überhaupt", sagte die United-Ikone im Podcast "The Good, The Bad and The Football". Tuchel sei sein "Wunschkandidat - und sein Vertrag bei der englischen Nationalmannschaft läuft nur noch bis zum Sommer". Mit England ist Tuchel bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko (11. Juni bis 19. Juli) gefordert.

Laut Scholes, mit 716 Einsätzen der Spieler mit den drittmeisten Partien für ManUnited, müsse sich der Klub um den derzeitigen englischen Nationalcoach Tuchel bemühen. "Ich denke, er kann etwas temperamentvoll sein und ist mitunter schwierig im Umgang", sagte Scholes, er ergänzte aber mit Blick auf Tuchels Stationen bei Paris Saint-Germain, dem FC Chelsea oder Bayern München: Der 52-Jährige habe es "schon bei großen Vereinen bewiesen". Die Red Devils hatten sich am Montag von Teammanager Rúben Amorim getrennt, der Portugiese hatte das Team erst im November 2024 übernommen.

12:23 Uhr

Bundesliga-Aufsteiger angelt sich City-Talent

Der 1. FC Köln hat auf die akute Personalnot in der Innenverteidigung reagiert und das englische Talent Jahmai Simpson-Pusey verpflichtet. Der 20-Jährige kommt zunächst per Leihe bis zum Saisonende von Manchester City, laut Medienberichten besitzt der Bundesligist für den Sommer eine Kaufoption. Simpson-Pusey war in der bisherigen Saison bereits an den schottischen Meister Celtic Glasgow ausgeliehen, konnte sich dort aber nicht durchsetzen. Simpson-Pusey absolvierte bislang sechs Profi-Spiele unter Pep Guardiola für City in Premier League und Champions League und wurde zudem als Spieler der Saison in der Premier League 2 für Nachwuchsteams ausgezeichnet.

"Mit seiner Verpflichtung erweitern wir unsere Optionen in der Innenverteidigung und schaffen die notwendige personelle Breite. Darüber hinaus bringt Jahmai eine hohe Motivation und einen ausgeprägten Ehrgeiz mit, was den internen Konkurrenzkampf positiv beeinflussen wird", sagte Sportdirektor Thomas Kessler. Im Oktober hatte der Kölner Abwehrchef Timo Hübers eine schwere Knieverletzung erlitten, er steht langfristig nicht zur Verfügung. Joel Schmied fehlt aufgrund einer Muskelverletzung noch mindestens für die anstehenden Spiele, das gilt auch für Rav van den Berg aufgrund einer Rot-Sperre.

11:55 Uhr

Schock für deutsche Olympiasiegerin: Pferd verstirbt plötzlich

Dressur-Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl trauert um ihr Nachwuchspferd Diallo. Wie die 39-Jährige in den Sozialen Netzwerken erklärte, sei der elfjährige Wallach an den Folgen einer plötzlichen Erkrankung verstorben. "Die Untersuchungen laufen noch, der Verdacht liegt auf dem Bornavirus", schrieb die Reiterin bei Instagram. Bereits am Montag war Diallo in eine Klinik eingeliefert worden, schrieb die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) in einer Mitteilung.

Diallo galt als Nachwuchshoffnung und von Bredow-Werndls große Chance, nach dem Abschied der Wunderstute Dalera wieder sportlich in die Dressurelite vorzustoßen. "Noch am Wochenende haben wir gemeinsam getanzt, es hat sich alles leicht angefühlt", schrieb die viermalige Olympiasiegerin in ihrem emotionalen Beitrag. "Und dann kam diese Krankheit wie ein Sturm, lautlos, gnadenlos und unaufhaltsam, hat sich in Stunden durch deinen Körper gefressen und mir das Herz aus der Brust gerissen", schrieb die Reiterin weiter. Das Bornavirus ist eine Krankheit, die bei Pferden meist tödliche Gehirn- und Rückenmarksentzündungen verursacht und durch Ausscheidungen der Feldspitzmaus sowie kontaminiertes Futter übertragen werden kann.

11:16 Uhr

Ex-Starcoach bezeichnet Schiedsrichter als "Mafia"

Der frühere Starcoach Fabio Capello hat mit einer scharfen Schiedsrichter-Kritik und einem "Mafia"-Vergleich für Aufsehen gesorgt. In einem Interview mit der spanischen Sportzeitung "Marca" sprach der 79-jährige Italiener von einem Schiedsrichterwesen, das "wie eine Mafia" agiere und sich gegen externe Hilfe abschotte. In einer späteren Stellungnahme präzisierte Capello seine Aussagen und bedauerte, dass der Begriff "Mafia" aus dem Zusammenhang gerissen worden sei. Mit dem Begriff "Mafia" habe er verdeutlichen wollen, dass das italienische Schiedsrichterwesen "wie eine extrem geschlossene Organisation" funktioniere und nur selten echten Austausch zulasse.

Capello bemängelte zunächst, dass beim Video-Assistenten keine ehemaligen Profispieler eingebunden werden. "Die Schiedsrichter wollen keine Ex-Spieler einbeziehen, die die Bewegungen und Abläufe im Fußball kennen", kritisierte der Ex-Trainer des englischen Nationalteams, der AC Mailand, von Juventus Turin oder Real Madrid. Deshalb würden häufig falsche Entscheidungen getroffen werden, da viele Unparteiische selbst nie gespielt hätten und bestimmte Spielsituationen nicht ausreichend verstehen würden. Das Thema mache ihn "extrem wütend". Capello sprach zudem von einer abgeschotteten "Kaste" der Schiedsrichter, die kaum bereit sei, Kritik oder Unterstützung von außen anzunehmen.

10:46 Uhr

Bayern-Boss schürt Vorfreude auf Musiala

Die Verantwortlichen von Fußball-Rekordmeister Bayern München rechnen fest mit einem Comeback von Jamal Musiala noch in diesem Monat. "Ein Einsatz im Januar ist mehr als realistisch", sagte Sportdirektor Christoph Freund bei "Münchner Merkur/tz". Zuletzt hatte bereits Musiala selbst angekündigt, "in den kommenden Wochen" erste Einsatzminuten sammeln zu wollen. Musiala werde "jetzt sukzessive Spielminuten bekommen", führte Freund aus und lobte den 22-Jährigen in den höchsten Tönen: "Man merkt, wie sehr er alles gibt, um wieder auf dem Platz zu stehen. Er hat richtig Lust auf Fußball, auf den Alltag mit der Mannschaft, auf die Kabine. Er wirkt sehr positiv, das macht einfach Spaß zu sehen." Musiala, so Freund, "strahlt regelrecht".

Musiala war nach seiner schweren Verletzung (Wadenbeinbruch, Sprunggelenksluxation), die er Anfang Juli im Viertelfinale der Klub-WM gegen Paris Saint-Germain (0:2) erlitten hatte, kurz vor Weihnachten ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Die Bayern bestreiten am kommenden Sonntag (17.30 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker) gegen den VfL Wolfsburg ihr erstes Pflichtspiel des neuen Jahres.

10:29 Uhr

Designierter Chelsea-Coach kündigt Wechsel selbst an

Der englische Trainer Liam Rosenior wird nach eigener Aussage neuer Teammanager beim Premier-League-Klub FC Chelsea. "Ich habe noch nicht unterschrieben, aber wir haben eine verbale Einigung", sagte der 41-Jährige in einer Pressekonferenz seines derzeitigen Vereins Racing Straßburg. Damit tritt Rosenior die Nachfolge des entlassenen Enzo Maresca an, eine Bestätigung seitens des Klub-Weltmeisters stand zunächst aus.

"Es wird wahrscheinlich in den nächsten Stunden über die Bühne gehen", sagte Rosenior. Er sei noch einmal in Straßburg, "weil mir dieser Verein am Herzen liegt und ich es für richtig hielt, die Fragen heute persönlich hier zu beantworten, bevor ich mich der nächsten Etappe meiner Karriere zuwende." Rosenior bleibt damit innerhalb des Vereinsnetzwerks von US-Unternehmer Todd Boehly. Sowohl Chelsea als auch Straßburg gehören zu dem von Boehly geführten Investorenkonsortium. Roseniors Vorgänger Maresca war etwas überraschend an Neujahr entlassen worden. Der Italiener hatte mit Chelsea im Sommer noch die Klub-Weltmeisterschaft gewonnen.

10:07 Uhr

Pérez hatte "schlimmsten Job, den es in der Formel 1 gibt"

Cadillac-Neuzugang Sergio Pérez hat äußerst kritisch auf seine Formel-1-Jahre bei Red Bull Racing zurückgeblickt. Geht es nach dem Mexikaner, konnte er beim Rennstall von Vierfach-Weltmeister Max Verstappen nur verlieren. "Ich war beim besten Team, aber es war kompliziert, denn bei Red Bull der Teamkollege von Max zu sein, ist der schlimmste Job, den es in der Formel 1 gibt. Ich wusste, mit was ich es zu tun hatte", erinnerte sich Pérez im "CRACKS"-Podcast zurück.

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Der Mexikaner weiter: "Bei Red Bull war alles ein Problem. Wenn ich schneller war als Max, war das ein Problem. Dann wurde eine sehr angespannte Atmosphäre geschaffen. Wenn du zu langsam warst und Max auch langsam war, wurde alles zu einem Problem." In der Saison 2024 lieferte Pérez konstant schlechte Ergebnisse. Geht es nach dem Mexikaner, zeichnen die nackten Zahlen aber nur die halbe Wahrheit. "Es war eine große Ablenkung. Alle haben über nichts anderes als meine Leistung gesprochen und wie schlecht ich bin." Viele Male sei ihm die Schuld für schwache Ergebnisse in die Schuhe geschoben worden. "Aber ich wusste, dass es nicht an mir lag."

09:24 Uhr

Gerücht: Ex-Bayern-Spieler heuert beim FC Barcelona an

Einst beim FC Bayern, versauert Joao Cancelo aktuell beim Saudi-Klub Al-Hilal. Doch aus der unbefriedigenden Situation entkommt der Portugiese nun offenbar. Und das mit einem namhaften Ziel: FC Barcelona. Dorthin wechselt der 31-Jährige auf Leihbasis bis Saisonende, berichtet Transfer-Experte Fabrizio Romano. Vier Millionen Euro soll sich das der Klub von Trainer Hansi Flick kosten lassen.

Cancelo, der von Januar bis Juni 2023 auf Leihbasis in München weilte, soll dafür auf viel Gehalt verzichten. Eigentlich sollte er zu Inter Mailand wechseln, wo er bereits 2017 leihweise war. Doch Cancelo wollte dem Vernehmen nach lieber nach Barcelona - und der Deal hat noch geklappt.

08:47 Uhr

Selbst ohne einen Sieg gibts schon 23.000 Euro: Auf Tennisprofis wartet Rekord-Preisgeld

Die Australian Open schütten in diesem Jahr erneut ein Rekordpreisgeld aus. Wie die Organisatoren des ersten Grand-Slam-Turniers des Jahres in Melbourne bekannt gaben, steigt die Gesamtprämie um 16 Prozent auf 111,5 Millionen australische Dollar (rund 64 Millionen Euro). Die Siegerin und der Sieger im Einzel erhalten jeweils 4,15 Millionen australische Dollar (2,58 Millionen Euro) – ein Plus von 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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Jannik Sinner und Alexander Zverev winkt wieder das ganz große Geld. (Foto: picture alliance/dpa)

Auch für früh ausgeschiedene Profis lohnt sich die Teilnahme: Wer in der ersten Runde verliert, bekommt 150.000 australische Dollar (86.000 Euro) - und selbst Tennisprofis, die bereits in der ersten Runde der Qualifikation scheitern, werden mit umgerechnet 23.000 Euro entlohnt.

Turnierdirektor Craig Tiley sieht darin eine wichtige Anpassung: "Indem wir Akteure auf allen Ebenen unterstützen, schaffen wir breitere Talentfelder und spannendere Geschichten für die Fans."

Das Turnier im Melbourne Park beginnt am 18. Januar. Titelverteidiger im Einzel sind der Italiener Jannik Sinner und die US-Amerikanerin Madison Keys.

08:17 Uhr

Was Lothar Matthäus über Lennart Karls Real-Traum sagt

In der Debatte um seinen locker ausgesprochenen Traum von Real Madrid hat Bayern-Jungstar Lennart Karl Rückendeckung der deutschen Fußball-Legenden erhalten. "Ich finde es gut, wenn jemand auch schon mit 17 Selbstvertrauen hat. Sich die Ziele zu setzen, hat auch gar nichts mit Überheblichkeit zu tun. Ich finde es ehrlich, aber nicht überheblich und nicht arrogant", sagte Lothar Matthäus in seiner Sky-Kolumne. Dabei gehe es auch gar nicht immer allein ums Geld, "sondern auch mal um eine neue Herausforderung, um sich wieder aufzufrischen".

Der 17-Jährige habe nicht gesagt, dass er in den nächsten zwei Jahren bei Real spielen wolle. "Es ist sein Traum. Träume können in Erfüllung gehen, aber dafür muss man auch arbeiten und davon würde auch der FC Bayern profitieren", sagte Matthäus. Auch er habe Träume gehabt und hätte gerne mal für die Königlichen gespielt. Ein Wechsel des Weltfußballers von 1991 habe aber damals wegen seines Vertrags bei Inter Mailand nicht geklappt.

07:57 Uhr

Vollkommen überraschend: OKC kassieren Rekordpleite in NBA

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Die Hornissen waren nicht aufzuhalten. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Die Oklahoma City Thunder haben in der NBA ihre bislang deutlichste Niederlage kassiert und überraschend das Heimspiel gegen die Charlotte Hornets verloren. Der Titelverteidiger verlor 97:124. Das war eine noch deutlichere Niederlage als kurz vor Weihnachten gegen die San Antonio Spurs, als die Differenz am Ende 20 Punkte betrug. Der Meister, bei dem Isaiah Hartenstein weiterhin verletzt ausfällt, steht zwar weiter mit komfortablem Vorsprung an der Spitze der Western Conference, hat nun aber von den vergangenen zwölf Spielen die Hälfte verloren - allein drei davon gegen Verfolger San Antonio.

Gegen die Hornets war das 7:5 zu Beginn die letzte Führung für die Gastgeber. Schon im ersten Viertel lag OKC zweistellig hinten. Shai Gilgeous-Alexander traf nur einen seiner sechs Dreier-Würfe und beendete die Partie mit 21 Punkten. Bester Werfer der Partie war Brandon Miller mit 28 Punkten für die Gäste.

07:51 Uhr

DSV kündigt Skisprung-Entscheidung an

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Abgang Stefan Horngacher. (Foto: IMAGO/Ulrich Wagner)

Der Deutsche Skiverband wird den Nachfolger des scheidenden Skisprung-Bundestrainers Stefan Horngacher voraussichtlich noch in der laufenden Saison bekannt geben. "Es wird sicherlich nicht vor Olympia passieren, aber wahrscheinlich im März", sagte Sportdirektor Horst Hüttel in Bischofshofen vor dem Abschluss der Vierschanzentournee.

Denkbar sei bei der Besetzung des Cheftrainerpostens eine interne wie externe Lösung. "Wir reden mit mehreren Leuten, schauen aber natürlich zunächst mal unsere Leute an, schon aus Gründen der Wertschätzung", sagte Hüttel. Der Österreicher Horngacher, der 2019 auf seinen sehr erfolgreichen Landsmann Werner Schuster gefolgt war, hatte im Oktober seinen Abschied zum Saisonende angekündigt. Als interne Lösungen kämen unter anderem erneut zwei Österreicher in Frage: Thomas Thurnbichler, zuvor polnischer Nationaltrainer, ist derzeit für den deutschen B-Kader verantwortlich. Heinz Kuttin, zuvor unter anderem Chefcoach von Österreichs Männern, ist im DSV Frauen-Bundestrainer.

07:16 Uhr

Deutsche Tennis-Hoffnung zerlegt Gegnerin, Legende fliegt direkt raus

Ella Seidel hat einen gelungenen Start in die neue Tennissaison hingelegt. Die 20 Jahre alte Hamburgerin gewann ihr Auftaktmatch beim WTA-Turnier in Auckland problemlos mit 6:2, 6:1 gegen die Neuseeländerin Monique Barry und zog ins Achtelfinale ein. Dort trifft Seidel auf die Britin Sonay Kartal.

Seidel bereitet sich in Neuseeland auf die Australian Open vor, die am 18. Januar in Melbourne beginnen. Beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres wird sie erstmals direkt im Hauptfeld stehen. Dank starker Leistungen hatte die Hoffnungsträgerin im Herbst den Sprung in die Top 100 der Weltrangliste geschafft.

Auch Venus Williams stieg am Dienstag in Auckland in die Tennissaison ein, die 45-Jährige schied aber in ihrem ersten Match seit den US Open im August in der ersten Runde aus. Die siebenmalige Grand-Slam-Siegerin, die dank einer Wildcard bei den Australian Open einen Altersrekord aufstellen wird, unterlag der Polin Magda Linette mit 4:6, 6:4, 2:6.

06:33 Uhr

ManCity-Star verletzt sich schwer

Der englische Fußball-Topklub Manchester City muss vermutlich lange auf Stamm-Innenverteidiger Josko Gvardiol verzichten. Wie der Tabellenzweite der Premier League bestätigte, hat sich der frühere Leipziger Bundesligaprofi das rechte Schienbein gebrochen. Gvardiol werde sich im Laufe der Woche einer Operation unterziehen.

Die Verletzung ereignete sich in der zweiten Spielhälfte des Premier-League-Topspiels am Sonntag gegen den FC Chelsea (1:1). Zur genauen Ausfalldauer des kroatischen Nationalspielers, für den City im Sommer 2023 90 Millionen Euro nach Leipzig überwiesen hatte, machten die Skyblues noch keine genaue Angabe, die "Untersuchungen zur genauen Schwere der Verletzung und zur Prognose" dauerten noch an.

05:50 Uhr

"Richtig geile Spiele": Max Kruse hat einen neuen Klub

Max Kruse spielt in der Hamburger Oberliga künftig wieder mit seinem Kumpel Martin Harnik zusammen. Der 37 Jahre alte Ex-Fußballprofi schließt sich der TuS Dassendorf an, für die Harnik (38) bereits seit Oktober 2020 aufläuft. Die Verpflichtung des 14-maligen Nationalspielers teilte der Fünftligist aus Schleswig-Holstein am Montagabend mit. Kruse und Harnik hatten bereits in der Jugend bei einem Hamburger Vorstadtklub zusammengespielt und später erneut beim SV Werder Bremen.

"Die Idee, nach Hamburg zurückzukehren, gab es eigentlich schon seit dem Ende meiner aktiven Profikarriere", wird der aus Reinbek stammende Kruse in der Mitteilung zitiert. "Umso mehr freue ich mich, dass es nun knapp drei Jahre später endlich geklappt hat. Mit der TuS Dassendorf habe ich dabei absolut die richtige Adresse gewählt. In Dassendorf ist mein Vater aufgewachsen und zur Schule gegangen, und ich selbst komme ja aus dem Nachbarort."

Er freue sich auf "richtig geile Oberliga-Spiele in Hamburg", sagte der Offensivspieler weiter, der nach dem Ende seiner Profilaufbahn 2023 bei Zweitligist SC Paderborn noch für den Berliner Bezirksligisten Al-Dersimspor II aufgelaufen war.