Am Titelverteidiger: Alba zerbricht in der Champions League
Basketball-Bundesligist Alba Berlin hat das Final Four der Champions League verpasst. Das Team von Trainer Pedro Calles unterlag gegen den Titelverteidiger Unicaja Málaga aus Spanien mit 85:88 (74:74, 36:34) nach Verlängerung und kassierte in der Best-of-three-Serie im Viertelfinale die zweite Niederlage im zweiten Spiel. Die Spanier nehmen damit am Finalturnier im spanischen Badalona (7. bis 9. Mai) teil.
Für Alba endet die Reise im zweitwichtigsten europäischen Wettbewerb nach einer starken Gruppenphase mit fünf Siegen in sechs Spielen jäh. Der überragende Jack Kayil war mit 25 Punkten der beste Werfer der Berliner, konnte die Niederlage aber nicht abwenden. Der 20-Jährige rettete Alba mit zwei verwandelten Freiwürfen eine Sekunde vor Ablauf der Uhr in die Overtime, dort drehten die Spanier aber auf. Alba kann sich nun voll auf die Bundesliga konzentrieren. Die Berliner liegen als Tabellenzweiter klar auf Playoff-Kurs.
Traumstart für Rekordmeister in Halbfinal-Playoffs
Titelverteidiger Eisbären Berlin hat mit einem Statement-Sieg gegen die Kölner Haie einen perfekten Start in das Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hingelegt. Der Rekordmeister setzte sich in Spiel eins mit 6:3 (2:1, 3:1, 1:1) gegen den Hauptrundensieger durch. Das zweite Duell in der Best-of-seven-Serie steigt am Freitag (19.30 Uhr/MagentaSport) in Köln.
In der Neuauflage des Vorjahresfinales, in dem Berlin drei 7:0-Kantersiege in Folge gegen die Kölner gefeiert hatte, legten die Eisbären vor heimischer Kulisse einen Blitzstart hin. Erst sorgte Adam Smith (5.) für die umjubelte Führung, zwei Minuten später erhöhte Moritz Kretzschmar (7.). Doch die Haie schlugen in einer wilden Anfangsphase schnell zurück, Valtteri Kemiläinen traf in Überzahl (9.). Der Beginn des zweiten Drittel gehörte dann wieder den Eisbären, innerhalb von 66 Sekunden stellten Marcel Noebels (24.) und Jonas Müller (25.) auf 4:1. Den erneuten Anschlusstreffer in Unterzahl durch Patrick Russell (34.) konterte Kretzschmar wenig später mit seinem zweiten Tor des Spiels (36.). In der Schlussphase erzielte Lester Lancaster per Empty-Net-Goal (58.) den sechsten Treffer des Heimteams, Kölns Gregor MacLeod (59.) betrieb noch einmal Ergebniskosmetik.
Bundesliga hat das ewige Dauerduell wieder - schon im Halbfinale
Die Volleyballer des VfB Friedrichshafen haben in der Bundesliga das Playoff-Halbfinale erreicht. Die Mannschaft von Trainer Adam Swaczyna setzte sich mit 3:0 (25:18, 25:20, 25:19) gegen den Aufsteiger Barock Volleys MTV Ludwigsburg durch und entschied die Best-of-three-Serie mit 2:1 für sich.
In der Vorschlussrunde kommt es nun mit dem Aufeinandertreffen von Friedrichshafen und Serienmeister Berlin Recycling Volleys zur Fortsetzung des ewigen Dauerduells. Das erste Spiel findet am Samstag (18 Uhr) in der Hauptstadt statt. Im zweiten Halbfinale trifft der Hauptrundensieger SVG Lüneburg auf die SWD powervolleys Düren, hier steigt das Auftaktmatch am Sonntag (17 Uhr).
Gemeinsames Podest? Lipowitz an der Seite von Wunderkind
Der deutsche Radprofi Florian Lipowitz liegt bei der Baskenland-Rundfahrt weiter auf Podestkurs. Der Tour-Dritte vom Team Red-Bull-Bora-hansgrohe kam auf der 152,8 Kilometer langen dritten Etappe mit Start und Ziel in Basauri an der Seite der Rivalen um Spitzenreiter Paul Seixas ins Ziel und verteidigte den dritten Platz in der Gesamtwertung erfolgreich. Der Tagessieg auf hügeligem Terrain ging an Axel Laurance (Ineos-Grenadiers), der sich mit zwei Sekunden Vorsprung vor Igor Arrieta (UAE Emirates-XRG) aus Spanien durchsetzte. Das Duo hatte sich in der Schlussphase der Etappe von den restlichen Ausreißern abgesetzt.
Frankreichs Radsport-"Wunderkind" Seixas trägt weiter das Gelbe Trikot. Der 19-Jährige vom Team Decathlon CMA CGM hat in der Gesamtwertung 1:59 Minuten Vorsprung auf Lipowitz' Teamkollegen Primoz Roglic. Lipowitz (+2:08 Minuten) liegt knapp dahinter. Das Führungstrio erreichte 1:04 Minuten nach Etappensieger Laurance das Ziel. Auch die vierte Etappe am Donnerstag ist hügelig. Der 167,2 Kilometer lange Tagesabschnitt mit Start und Ziel in Galdakao führt über mehr als 3200 Höhenmeter.
"Selbst mit 40": Titan huldigt Neuer für Glanzstunde in Madrid
Da spart auch der Torwart-Titan nicht mit Lob: Oliver Kahn ist begeistert von der Leistung Manuel Neuers im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League bei Real Madrid: "Auf höchstem Niveau zu performen bedeutet auch, seine Fähigkeit konsequent unter Beweis zu stellen. Manuel Neuer zeigte das gestern in der Champions League und bewies, dass er selbst mit 40 noch Weltklasse-Leistungen abliefern kann", schrieb Kahn bei X.
Neuer hatte dem FC Bayern zuvor mit einer bärenstarken Leistung den 2:1-Auswärtssieg in Madrid festgehalten. Die Münchner gehen dadurch mit einem Vorteil in das Viertelfinal-Rückspiel am kommenden Mittwoch (21 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker).
Wutanfall: Medwedew erweitert seine Sammlung kaputter Schläger
Dass Daniil Medwedew bei Niederlagen gerne seinen Frust an Tennisschlägern auslässt, ist bekannt. So nun auch beim aktuellen Masters-Turnier, wo die Nummer 10 der Weltrangliste eine bittere Niederlage einstecken muss.
Notlüge um Mutter: Shiffrin macht Krebserkankung öffentlich
Alpin-Superstar Mikaela Shiffrin hat erstmals öffentlich gemacht, dass sie mit Sorgen um ihre Mutter Eileen in die abgelaufene Olympia-Saison gegangen ist. Bei der 66-Jährigen war im vergangenen Jahr bei einer Routine-Darmspiegelung ein Tumor entdeckt worden. "Wir wollten zu Saisonbeginn nicht wirklich über Deinen Krebs und Deine Behandlungen sprechen, aber viele Menschen im Weltcup-Zirkus haben mitbekommen, dass Du nicht da warst", sagte Mikaela Shiffrin im Gespräch mit ihrer Mutter im Podcast "What's the point". Über ihren aktuellen Gesundheitszustand sagte sie nichts. Ihr Vater war 2020 nach einem häuslichen Unfall ums Leben gekommen.
Wegen der Krebserkrankung verpasste Eileen Shiffrin im Gegensatz zu allen Jahren zuvor die Saisonvorbereitung ihrer 31 Jahre alten Tochter und den Start in die Weltcup-Saison. "Die Vorbereitung auf die Olympia-Saison war enorm anders. Es war das erste Mal, dass Du nicht dabei warst zum Beginn der Rennsaison", sagte die Slalom-Olympiasiegerin von Cortina d'Ampezzo in diesem Februar. Aber ihr war klar: "Du hast Dich mein ganzes Leben um mich gekümmert. Und Du musstest Dich wirklich, wirklich um Dich selbst kümmern." Die Abwesenheit ihrer Mutter erklärte sie mit einer Notlüge. Sie habe ein Haus gekauft und richte es ein.
"Bluff" von Verstappen? Schumacher nährt Zweifel
Der ehemalige Formel-1-Fahrer Ralf Schumacher glaubt nicht daran, dass der viermalige Weltmeister Max Verstappen seine Rückzugsgedanken tatsächlich in die Tat umsetzen wird. Die Aussagen seien nichts weiter als ein "Bluff", sagte er der "Sport Bild". Denn: "Max ist noch viel zu jung, um jetzt einfach zu Hause zu bleiben. Und wo soll er denn hin?" Zuletzt hatte sich der Red-Bull-Superstar und Top-Verdiener der Königsklasse der Langstrecken-Serie angenähert. Nach ersten Einsätzen auf der legendären Nordschleife stehen für Verstappen bald die 24 Stunden vom Nürburgring an.
Alles nur Abenteuer neben dem Formel-1-Alltag, ist der Sky-Experte überzeugt. Es seien Zweifel angebracht, "ob er das auch als Vollzeitjob noch attraktiv" findet, so Schumacher: "Das glaube ich nicht. Die Formel 1 ist die Königsklasse des Motorsports." Darüber hinaus nahm der 50-Jährige Verstappen in die Pflicht. Es sei "jetzt an der Zeit, dass er - bei allem Respekt gegenüber Max und seinen Verdiensten - Red Bull auch etwas zurückgeben muss". Er müsse gemeinsam mit dem Rennstall "an Lösungen arbeiten", um endlich auch wieder um Siege in der Formel 1 mitfahren zu können. "Dann hat er auch wieder deutlich mehr Spaß an der Sache."
Bösewicht "Shredder" bei der WM? Problem mit Nike-Trikots
Die neuen Trikots des Sportartikelherstellers Nike haben ein "Schulterproblem": Bei den jüngsten WM-Testspielen Frankreichs, Englands oder Uruguays sorgte eine Wölbung des Stoffes entlang der Schulternaht für Aufsehen. Der "Guardian" schrieb, dass Uruguays Spieler wie "Shredder", der Bösewicht bei den Teenage Mutant Ninja Turtles, ausgesehen hätten. Auf Anfrage der britischen Zeitung räumte Nike den Fehler ein. "Während der letzten Länderspielpause haben wir ein kleines Problem mit unseren Nike-Nationaltrikot-Kits festgestellt, am auffälligsten im Bereich der Schulternaht", schrieb das Unternehmen: "Die Leistung ist nicht beeinträchtigt, aber die Gesamtästhetik ist nicht so, wie sie sein sollte." Man prüfe derzeit, was und ob etwas dagegen getan werden könne.
Laut "Guardian" soll sich Nike derzeit in Gesprächen mit Partnerverbänden und Zulieferern befinden. Die Behebung des Problems dürfte mit einem hohen Aufwand verbunden sein, zudem bleibt kaum noch Zeit bis zu dem Turnier in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli). Auch aufgrund der hohen Temperaturen wird bei der WM erstmals in den sogenannten "Aero-FIT"-Trikots von Nike gespielt, diese sollen eine spezielle Kühl-Technologie enthalten. Auch der DFB wird ab 2027 von Nike ausgerüstet. Bei der WM im Sommer spielt das deutsche Team allerdings noch in den Trikots des langjährigen Partners adidas.
Ex-Nationalspieler muss für Ausraster vor der Schiri-Kabine blechen
Der frühere Fußball-Nationalspieler Matthias Ginter vom SC Freiburg muss wegen eines "unsportlichen Verhaltens" eine Geldstrafe in Höhe von 15.000 Euro zahlen. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund mit. Demnach habe Ginter im Anschluss an die Bundesligapartie gegen den FC Bayern (2:3) am vergangenen Wochenende "plötzlich lautstark" vor der Schiedsrichterkabine "geschrien" und dann "von außen gegen die Tür" getreten. Ginter hat dem Urteil zugestimmt, das damit rechtskräftig ist.
Die Freiburger hatten gegen den Rekordmeister spät eine 2:0-Führung aus der Hand gegeben und im Nachgang mit dem Schiedsrichterteam um Daniel Siebert gehadert. Ginter zählt zu den Leistungsträgern der Breisgauer und verpasste in der laufenden Saison nur ein Ligaspiel. Für die deutsche Nationalmannschaft lief Ginter insgesamt 51-mal auf, zuletzt jedoch 2023.
Not-Torhüterin voll ausgestattet: DFB-Vizekapitänin hat Bock
Seit ihrem Not-Einsatz als Torhüterin ist Janina Minge bestens vorbereitet. "Ich habe meine eigenen Torwarthandschuhe bekommen, ich habe mittlerweile auch mein eigenes Torwarttrikot tatsächlich", berichtete die Fußball-Nationalspielerin vom VfL Wolfsburg. Im Fall der Fälle würde sie auch für das DFB-Team zwischen die Pfosten gehen. "Natürlich hoffen wir, dass es nicht wieder vorkommt, aber ja, ich stehe jederzeit zur Verfügung, auch im Tor", sagte die 26-Jährige, die eigentlich in der Innenverteidigung oder im defensiven Mittelfeld aufläuft: "Jetzt kann ich wirklich von mir behaupten, ich habe schon jede Position gespielt, das können auch nicht so viele von sich sagen. Von daher: Ich bin bereit, wenn es dazu kommt."
Am vergangenen Bundesliga-Spieltag war Minge kurzerhand ins VfL-Tor gegangen, als Stammkeeperin Stina Johannes in der Schlussphase des 3:3 bei Union Berlin mit Rot vom Feld musste und Wolfsburg nicht mehr wechseln konnte. Nach der denkwürdigen Partie habe sie "unfassbar viele Nachrichten" bekommen, erzählte Minge: "Es war jetzt auch keine alltägliche Situation."
Erst 0:4, dann noch Sieg: Zverev quält sich durch
Tennisstar Alexander Zverev hat einen Fehlstart in die Sandplatzsaison gerade noch verhindert. Der 28-Jährige zeigte Comeback-Qualitäten und setzte sich gegen den Chilenen Cristian Garín in Monte-Carlo mit 4:6, 6:4, 7:5 durch. Zverev war als klarer Favorit in sein erstes Match beim Masters-1000-Turnier gegangen. Im Achtelfinale trifft er auf den Belgier Zizou Bergs. In der ersten Runde hatte Zverev ein Freilos.
"Es war ein hartes Match. Am Ende ist es das Wichtigste, dass ich weitergekommen bin", sagte Zverev. Er erlebte zuvor einen verrückten Nachmittag. Nach seinem verlorenen ersten Satz steigerte er sich zunächst und kam zurück. Im entscheidenden dritten Satz leistete sich die deutsche Nummer eins dann aber einen krassen Fehlstart. Schnell lag Zverev mit 0:4 hinten. Ihm war seine Unzufriedenheit deutlich anzusehen. Er haderte und brüllte. Zverev kämpfte jedoch weiter und drehte den Satz am Ende noch. Der Olympiasieger will sich beim Sand-Auftakt einspielen und sich in diesem Jahr endlich den Traum vom ersten Sieg bei einem Grand-Slam erfüllen. Der zweite deutsche Einzel-Starter Daniel Altmaier war bereits am Dienstag ausgeschieden.
Wirtz stärkt Slot den Rücken: "Glauben an unseren Trainer"
Vor dem anstehenden Champions-League-Spiel bei Paris St. Germain stärkt Florian Wirtz seinem Trainer Arne Slot den Rücken. "Natürlich glauben wir an unseren Trainer", wiegelt Wirtz Zweifel an dem Liverpool-Trainer ab, der nach dem 0:4-Debakel der Reds gegen Manchester City heftig in der Kritik steht.
Polizei-Gewerkschaft spricht sich für "Geisterspiele" aus
Nach den Fan-Ausschreitungen beim Zweitligaspiel zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC sieht die deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) die Vereine in der Pflicht, im Stadion Sicherheit zu garantieren. Andernfalls müssten Spiele ohne Zuschauer stattfinden, sagte Heiko Teggatz, stellvertretender Bundesvorsitzender der DPolG, im Interview mit RTL/ntv.
"Es ist eigentlich ein Skandal, dass der Sicherheitsdienst, der durch die Vereine eingesetzt wird, in den Stadien nicht dafür sorgt, dass so etwas nicht passiert. Das ist das, was ich immer sage: Wenn ein Verein nicht in der Lage ist, für Sicherheit im eigenen Stadion zu sorgen, dann dürfen solche Spiele auch nicht mehr vor Publikum ausgetragen werden. Ich spreche da ganz konkret von Geisterspielen", so Teggatz. Fußballspiele seien "eine private Veranstaltung, und diejenigen, die diese durchführen, verdienen damit Millionen, um nicht zu sagen Milliarden. Der Steuerzahler stellt sozusagen den Polizeieinsatz zur Verfügung".
Es könne nicht sein, "dass der Steuerzahler für die Fußballchaoten zahlen muss. Bei jeder anderen privaten Veranstaltung – wie beispielsweise beim Eishockey, beim Handball oder beim Schützenfest – werden Sie nicht erleben, dass ein Polizeieinsatz in dieser Größenordnung durch den Steuerzahler finanziert wird. Im Gegenteil: Da müssen die Veranstalter selbst dafür sorgen", sagte Teggatz.
Vorwürfe, die Polizei trete im Stadion zu aggressiv auf, wies Teggatz zurück. "Völliger Mumpitz. Die Polizei sorgt für Sicherheit – nämlich für die Sicherheit, die die Vereine ihren Zuschauern selbst nicht gewährleisten können. Und selbstverständlich: Wenn die Erfahrung zeigt, dass dort eine hohe Gewaltbereitschaft bei diesen Chaoten, gerade bei den Ultras, vorherrscht, dann stellt sich ein Polizist nicht mit Schirmmütze und Halbschuhen ins Stadion, sondern ist entsprechend ausgestattet, um sich auch selbst vor möglichen Angriffen aus diesen Gruppierungen zu schützen."
"Andere haben Messi oder Ronaldo, das ist für uns Neuer"
Nach der Glanzleistung Manuel Neuers im Champions-League-Spiel gegen Real Madrid werden Forderungen einer Rückkehr zur deutschen Fußball-Nationalmannschaft laut. Für RTL-Experte Patrick Helmes ist Neuer der Messi oder Ronaldo Deutschlands, dessen Verzicht man sich bei der WM nicht erlauben dürfe.
FC Bayern beklagt Polizei-Gewalt gegen seine Fans in Madrid
Nach dem 2:1-Sieg des FC Bayern im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League bei Real Madrid kritisieren die Verantwortlichen der Münchner die spanische Polizei scharf. Die Bayern werfen den Beamten vor Ort unverhältnismäßige Aktionen gegen die mitgereisten Fans des Rekordmeisters vor. Vorstandschef Jan-Christian Dreesen prangerte "nach einer wunderbaren Champions-League-Nacht" die "völlig überzogenen Übergriffen der spanischen Polizei gegen unsere Fans" an.
Reporter der Sportsendung "El Desmarque" hatten gefilmt, wie behelmte Polizisten Bayern-Fans, die auf den Einlass ins Bernabeu-Stadion warteten, ohne erkennbaren Anlas einschüchterten, schubsten, aus der Menge zogen, vereinzelt mit Schlagstöcken traktierten. Auf einem Bild ist ein am Kopf blutender Mann zu sehen, wie er verletzt wurde, ist nicht erkennbar.
"Dieses Vorgehen gegen unsere sich friedlich verhaltenden Anhänger ist nicht nachvollziehbar und nicht akzeptabel. Es kann nicht sein, dass ein derartiges Verhalten der Polizei mittlerweile bei Auswärtsspielen in Europa fast schon zur Normalität gehört", kritisierte Dreesen. Im November hatte der FC Bayern am Rande des Auswärtsspiels bei Paris Saint-Germain gegen "beispiellose" und "ungeheuerliche" Polizeimaßnahmen juristische Schritte eingeleitet. Die Polizeipräfektur der französischen Hauptstadt hatte in letzter Sekunde eine Verfügung erlassen, wonach sich die Busse mit Bayern-Fans an einer Mautstelle vor den Toren der Stadt versammeln mussten. Dort gab es weder Versorgungsmöglichkeiten noch sanitäre Anlagen.
Wildes Gerücht: Bekommt Leroy Sané zwei Superstars an die Seite gestellt?
Wildes Gerücht aus der Türkei: Der TV-Sender "A Spor" berichtet, dass Galatasaray einen echten Transfer-Coup plant und sowohl Mo Salah als auch Virgil van Dijk im kommenden Sommer nach Istanbul locken will. Die beiden Superstars stehen beim FC Liverpool noch bis 2027 unter Vertrag. Dass Salah den Klub nach der Saison verlässt, steht schon fest. Um den Doppel-Transfer finanzierbarer zu machen, soll Gala-Profi Roland Sallai in den Deal involviert werden. Er steht noch bis 2028 beim türkischen Klub unter Vertrag. Bereits im vergangenen Sommer hatte der Klub mit Leroy Sané und Victor Osimhen groß zugeschlagen.
Ex-Let's-Dance-Star kämpft auf Furys großer Comeback-Bühne
Der deutsche Profiboxer Simon Zachenhuber bekommt am Samstag die Chance, sich auf großer Bühne für Titelkämpfe im Supermittelgewicht zu empfehlen. Im Vorprogramm des Comebacks von Ex-Schwergewichts-Weltmeister Tyson Fury trifft der 27-Jährige im Tottenham Stadium von London in einem 6-Runden-Duell auf den Briten Pawel August. Der Kampfabend wird von Streaming-Gigant Netflix übertragen.
Zachenhuber ist in 28 Kämpfen ungeschlagen und in den Ranglisten der Weltverbände WBO (6.) und IBF (11.) aussichtsreich platziert. Mit einem Sieg über den in 17 Kämpfen ebenfalls unbesiegten August könnte der "Matador" aus Erding einem Titelkampf im Limit bis 76,2 Kilogramm näher kommen. Eigentlich hätte Zachenhuber am Samstagabend gegen den Engländer Troy Williamson um dessen EM-Gürtel kämpfen sollen. Dieser sagte aber ab.
Zachenhuber ist seit 2018 Boxprofi. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde er durch seine Teilnahme bei der RTL-Show "Let's Dance" im Jahr 2021 bekannt. Zuletzt unterschrieb Zachenhuber einen Vertrag bei Fury-Manager Spencer Brown, der ihm die Tür zu dem Kampfabend in London geöffnet hat.
Prominent unterstützt wird Zachenhuber auf der Insel von Agit Kabayel. Der Interims-Weltmeister im Schwergewicht aus Bochum reist nach London, um seinen Landsmann vor 60.000 Zuschauern anzufeuern. Kabayel steht ebenfalls bei Brown unter Vertrag.
VfB setzt satte Ablöse für Nationalspieler fest
Der VfB Stuttgart baut offenbar vor, um eine möglichst hohe Ablöse zu kassieren, sollte Nationalspieler Angelo Stiller die Schwaben verlassen. Laut "Sport Bild" will der VfB Stiller zunächst eine Klausel abkaufen, um einen höheren Preis für den 25-Jährigen festzusetzen.
Stiller steht in Stuttgart noch bis 2028 unter Vertrag. In seinem Arbeitspapier soll eine Ausstiegsklausel in Höhe von 36,5 Millionen Euro verankert sein. Mehrere Medien berichten, dass der VfB dem Spieler diese Klausel jederzeit für zwei Millionen Euro abkaufen kann.
Sollte im Sommer ein Klub ernst machen und Stiller kaufen wollen, würden die Stuttgarter der "Sport Bild" zufolge diese Kaufoption ziehen, um in den Verhandlungen ihre Ablöseforderungen hochzuschrauben. Das Preisschild für Stiller setze man intern auf 50 Millionen Euro.
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BVB werkelt an Rückkehr eines alten Bekannten
Borussia Dortmund hat Interesse an einer Rückkehr von Jadon Sancho bestätigt. Der Verein beschäftige sich mit sehr vielen Spielern, durchleuchte sie und prüfe, ob sie die Mannschaft besser machen könnten, sagte BVB-Sportchef Lars Ricken im Interview der "Sport Bild". "Das machen wir auch bei Jadon", so der 49-Jährige. Zuletzt hatte es mehrfach Spekulationen über eine erneute Rückholaktion des Engländers gegeben.
Der linke Offensivspieler Sancho stand von 2017 bis 2021 bei den Dortmundern unter Vertrag und spielte in der Saison 2023/2024 auf Leihbasis von Manchester United beim BVB. Zurzeit ist der 26-Jährige, dessen Vertrag in Manchester nach dieser Spielzeit ausläuft, an den Premier-League-Kontrahenten Aston Villa ausgeliehen. Nach seinem Wechsel vom BVB nach Manchester für eine Ablöse von 85 Millionen Euro konnte Sancho nicht wieder an sein damaliges Leistungsvermögen anknüpfen.
Gerüchte über eine Leihe von Newcastle-Stürmer Nick Woltemade zum BVB bezeichnete Ricken dagegen als "kalte Spur".
Lothar Matthäus mischt sich mit starken Worten in die Neuer-Debatte ein
Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat sich einmal mehr für eine Rückkehr von Manuel Neuer ins DFB-Team ausgesprochen. "Dieser Neuer ist Weltklasse, gehört in die Nationalmannschaft", sagte Matthäus bei Sky Austria. Er hoffe, dass Bundestrainer Julian Nagelsmann das Spiel gesehen habe. Er wisse aber auch, ergänzte Matthäus in der "Bild", "dass das nicht passieren wird. Julian Nagelsmann wird diese Tür nicht aufmachen. Und auch darum bleiben Manuels Rücktritts-Worte in Stein gemeißelt". Erst am Wochenende hatte Matthäus behauptet, dass das Tischtuch zwischen Neuer und dem früheren Bayern-Coach Nagelsmann "so zerschnitten" sei, "das kann der beste Schneider nicht mehr zusammennähen."
BVB-Boss gibt sich im zähen Schlotterbeck-Gerangel erstaunlich gelassen
Borussia Dortmunds Sport-Geschäftsführer Lars Ricken hat eine Deadline im Vertragspoker um Fußball-Nationalspieler Nico Schlotterbeck ausgeschlossen. "Das macht in manchen Fällen vielleicht Sinn, in diesem aber nicht. Die Gespräche sind so respektvoll und vertraulich, dass wir nicht auf künstliche Weise Druck ausüben wollen", sagte Ricken in der "Sport Bild". Ferner zeigte sich der 49-Jährige optimistisch hinsichtlich einer Verlängerung. "Es gibt ja drei Optionen: Wir verlängern den Vertrag, wir verkaufen ihn im Sommer - oder wir gehen ins letzte Vertragsjahr. Die letzte Option wollen wir alle vermeiden. Das wäre weder für uns noch für Nico gut. Wir gehen weiterhin davon aus, dass die erste Option klappt."
In der vergangenen Woche habe es bereits Gespräche mit ihm, Schlotterbeck und dem neuen Sportdirektor Ole Book gegeben, die "sehr inhaltlich" gewesen seien, so Ricken: "Ole hat ihm erklärt, wie er tickt, was er für Ideen hat, wie er mit dem Kader plant und welche Vorteile wir Nico bieten." Schlotterbecks Vertrag läuft noch bis Sommer 2027. Schlotterbeck hatte bereits nach dem 2:0 beim VfB Stuttgart am vergangenen Wochenende gesagt: "Ich hatte ein gutes Gespräch mit Lars und Ole. Wir führen die Gespräche diese Woche weiter. Dann wird es, glaube ich, nicht mehr lange dauern, bis ich eine Entscheidung treffe."
Torwart-Legende Neuer spricht über die ganz große Entscheidung
Nach der dritten Frage zu einer möglichen WM-Teilnahme hielt es Manuel Neuer nicht mehr aus. "Wir brauchen das Thema gar nicht aufmachen. Wo haben wir denn gespielt heute?", sagte der Torhüter des FC Bayern nach seiner überragenden Leistung beim 2:1 (1:0) im Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Real Madrid. "Wir reden jetzt nicht über die Nationalmannschaft", betonte er, "ich habe meine Sachen gesagt und konzentriere mich jetzt auf den FC Bayern."
Anders als im DFB-Team, wo Neuers Rücktritt weiter Bestand hat, ist die Zukunft des 40-Jährigen beim deutschen Fußball-Rekordmeister noch ungeklärt. Trotz seines auslaufenden Vertrags und den jüngsten Verletzungen bleibt Neuer aber gelassen. Dass er wegen Muskelfaserrissen in der Wade zuletzt zweimal ausgefallen war, habe ihm zwar "nicht in die Karten gespielt", gab er zu, "aber wir haben alle Zeit der Welt, wir sind da entspannt".
Bei seiner Entscheidung würden "mehrere Faktoren" eine Rolle spielen, erklärte der Torhüter, "natürlich auch, wie es mir gesundheitlich geht". Die jüngsten Rückschläge wolle er dabei nicht überbewerten. Die Muskelverletzungen hätten "einen anderen Ursprung gehabt", erklärte Neuer: "Ich hatte mit Magen-Darm zu tun, deswegen war der Körper geschwächt. Das waren Kleinigkeiten, wie so ein Schnupfen da unten an der Wade, aber das dauert halt auch seine Zeit. "Laut Sportvorstand Max Eberl wolle Neuer "die Spiele im April machen", bevor er eine Entscheidung trifft: "Und er braucht keine großen Argumente mehr liefern. Er soll einfach nur gesund bleiben, mutig bleiben. Und dann werden wir uns hinsetzen."
Dieter Hecking gibt Kevin Großkreutz tüchtig Saures
Trainer Dieter Hecking vom Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg hat die jüngsten Abstiegswünsche von 2014er-Weltmeister Kevin Großkreutz kritisiert. "Ich empfehle, dass man vor seiner eigenen Tür kehrt. Diese Aussagen sind despektierlich, weil es sehr einfach ist, von draußen draufzuhauen. Wenn ein Verein knapp 30 Jahre in der Bundesliga spielt, hat er jede sportliche Berechtigung, dort zu bleiben", sagte Hecking in der "Sport Bild".
Großkreutz hatte die Aussagen kürzlich im Podcast "Viertelstunde Fußball" getroffen. "Eigentlich dürfen sie nicht absteigen. Stadion immer voll, geile Stimmung", sagte er dort sarkastisch - und fügte an: "Ich rede ja immer vom Herzen. Ich will, ich wünsche mir, dass die absteigen! Und fertig." Wolfsburg liegt aktuell auf dem direkten Abstiegsplatz 17. Vier Punkte fehlen sechs Spieltage vor Schluss auf den Relegationsrang, sechs Punkte auf den direkten Klassenerhalt. Hecking betonte derweil, er "halte nichts von Rechenspielen, weil es gerade in der Endphase einer Saison oft sehr unerwartete Ergebnisse gibt. Wir können nur unsere eigenen beeinflussen. Klar ist, dass jetzt Platz 16 unser Minimalziel ist."
OKC zerfleddern gebeutelte Lakers
Die stark ersatzgeschwächten Los Angeles Lakers haben in der NBA die nächste deftige Niederlage einstecken müssen. Ohne die verletzten Stars Luka Doncic, LeBron James und Austin Reaves setzte es gegen die Oklahoma City Thunder ein 87:123. Während der Titelverteidiger aus Oklahoma City mit dem sechsten Sieg in Serie seine Tabellenführung ausbaute, drohen die Lakers im Endspurt der Saison noch auf Platz fünf abzurutschen.
Wie schon in der vergangenen Woche, als Los Angeles nur knapp an der höchsten Niederlage der Franchise-Geschichte vorbeigeschrammt war, bot sich den Zuschauenden ein einseitiges Bild. Shai Gilgeous-Alexander und seine Thunder dominierten die dezimierten Gastgeber in allen Bereichen und sorgten bereits zur Pause für klare Verhältnisse (65:47). Mit 40 Punkten Vorsprung setzte sich Mitte des Schlussviertels dann auch der letzte Stammspieler der Gäste auf die Bank.
Der deutsche Center Isaiah Hartenstein blieb in zehn Minuten ohne einen Punkt, sammelte aber fünf Rebounds, zwei Assists und einen Steal für OKC, das in Gilgeous-Alexander seinen besten Scorer hatte. Der Guard erzielte 25 Punkte und baute seinen NBA-Rekord an Spielen mit mindestens 20 Zählern in Folge auf unglaubliche 139 Partien aus. Für die Lakers holte Hartensteins Landsmann Maxi Kleber zwei Zähler sowie je einen Rebound und Assist, Rui Hachimura war mit 15 Punkten bester Werfer.
Im Stadion aufgeschnappt: Eberl kontert Kritik an Kane
Gerade rechtzeitig wird Bayern-Topstar Harry Kane fit für das Champions-League-Spiel im Bernabéu bei Real Madrid. Doch seine Leistung in der ersten Halbzeit macht offenbar nicht alle glücklich. Das zumindest schnappt Max Eberl auf der Tribüne auf. Der Sportvorstand hat jedoch eine andere Meinung.
Bizarres Video taucht auf: Russischer Box-Star kämpft mit Bär
Arslanbek Machmudow ringt mit einem Bären. Immer wieder stemmen sich der russische Boxer und das Tier gegeneinander, dann belauern sie sich wieder. Die Videoclips der ungewöhnlichen Trainingseinheit tauchten vor dem bislang größten Kampf in Machmudows Karriere gegen Superstar Tyson Fury wieder im Internet auf. Der Fighter selbst hat an das Treffen keine guten Erinnerungen.
"Es war ehrlich gesagt furchtbar. Einer meiner Freunde hat mir das angeboten. Er sagte: Willst du mal was Verrücktes machen? Ich sagte: Okay, ich kann das nicht ablehnen. Aber ich werde das nie wieder tun. Der Bär hat versucht, mich zu beißen, und es war gut, dass das nicht passiert ist", sagte Machmudow im Gespräch mit dem "Guardian" vor dem Schwergewichtsduell mit Fury am Samstag in London.
Das Ganze habe sich in Moskau "vor vielleicht anderthalb Jahren" zugetragen, so der 36-Jährige. In seiner Familie habe die Aktion für Unverständnis gesorgt. "Meine Mutter hat es nicht verstanden. Sie dachte, ich hätte gesagt, ich würde nur zu einem Treffen fahren. Aber als sie das Video sah, sagte sie: Bist du verrückt? Warum machst du das? Du wirst deine Kinder nie wieder sehen, wenn du das tust", sagte Machmudow, der so etwas "nicht noch einmal" machen wolle.
Real Madrid droht dem FC Bayern mit Wunder von München
Das Spiel war gerade erst vorbei, die erste Schlacht verloren, da war das Wort "Remontada" schon in aller Munde: Real Madrid, das war nach dem 1:2 (0:1) im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Bayern München schnell klar, glaubt felsenfest an die Aufholjagd - und weiter an den Halbfinal-Einzug. "Wir haben immer Vertrauen", sagte Nationalspieler Antonio Rüdiger im Brustton der Überzeugung, wenngleich der Abwehrchef die Gegentore als "Geschenke" beklagte. Real aber ist nun mal Real - und in der Königsklasse immer da, wenn es darauf ankommt. Oder etwa nicht?
Auch Trainer Álvaro Arbeloa jedenfalls hielt sich am Nimbus des Rekordsiegers fest. "Wenn eine Mannschaft in München gewinnen kann, dann ist es Real Madrid", betonte der Coach. Bei drei der jüngsten vier Gastspiele ist dies gelungen, nur das letzte endete remis. Den letzten Heimsieg gegen die Königlichen feierten die Bayern im April 2012 (2:1). Und so machte Arbeloa auf Optimismus. "Ich zähle im Rückspiel auf meine Spieler", sagte der Coach, "ich bewundere ihren Ehrgeiz und ihren unbedingten Siegeswillen. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir nach Deutschland fahren und gewinnen werden."
Auch die Presse glaubt daran. "In München ist ein Wunder nötig", kommentierte das Real-Hausblatt "Marca" zwar, aber: "Real Madrid hat es schon einmal geschafft. Und wir sprechen hier von Europa. Alles ist möglich."
Olise und Kompany sind in der 94. Minute plötzlich fassungslos
Michael Olise saß auf dem Rasen des Bernabéu und schimpfte, auch Vincent Kompany reklamierte - alles vergeblich: Schiedsrichter Michael Oliver wollte partout kein strafwürdiges Vergehen erkannt haben - also: kein Elfmeter! Dabei hatte Verteidiger Álvaro Carreras den französischen Nationalspieler nicht nur gestoßen, sondern auch am rechten Bein getroffen (90.+4). Es blieb zwar beim 2:1 (1:0) für den FC Bayern bei Real Madrid im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League. Doch die Olise-Szene wurde danach noch kontrovers diskutiert.
"Er lässt sich ja nicht fallen, er kommt am Fünfereck frei zum Schuss. Das ist fast ein klares Tor, da machst du alles, um stehen zu bleiben", sagte TV-Experte Christoph Kramer bei Prime Video: "Ich hätte es gepfiffen, verstehe aber auch den Schiedsrichter, dass er es nicht pfeift." Der frühere Unparteiische Lutz Wagner sekundierte: "Über einen Strafstoß hätte sich Real Madrid nicht beschweren können." Allerdings gab er zu bedenken, dass die Entscheidung zu Olivers Linie gepasst habe. "Er hat sehr großzügig, sehr gut gepfiffen und einiges laufen lassen, auch im Oberkörperbereich. Er war berechenbar für die Spieler, da hat die letzte Szene reingepasst und er lag im Gesamtbild richtig."
Die Bayern konnten damit leben, wie Max Eberl meinte. "Vielleicht" hätten sie "sogar einen Penalty" bekommen können, sagte der Sportvorstand zwar, "aber ich finde, der Schiedsrichter hat es in Summe über das ganze Spiel wirklich sehr gut gemacht und das Spiel sehr gut geleitet."