Der Sport-Tag
21. Dezember 2025
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22:52 Uhr

Premier-League-Sensation düpiert Man United und jagt Spitzenklubs

Aston Villa hat seinen märchenhaften Siegeszug in der Premier League fortgesetzt und Manchester United kurz vor Weihnachten wieder in die Krise geschossen. Im Aufeinandertreffen zweier frühere Europacup-Champions siegte Villa 2:1 (1:1) und bleibt als Tabellendritter mit 36 Punkten dicht hinter dem Topduo FC Arsenal (39) und Manchester City (37).

Der einstige ManCity-Junior Morgan Rogers wurde mit seinem Doppelpack (45./58.) zum Matchwinner für das Team aus Birmingham. ManUnited, das durch den früheren Herthaner und Leipziger Matheus Cunha (45.+3) ausglich, liegt mit 26 Punkten nur auf Platz sieben.

Villa hatte nach fünf Spielen ohne Sieg zu Saisonbeginn noch auf einem Abstiegsplatz gestanden. Seitdem mischt der frühere Europapokalsieger der Landesmeister (1982 gegen Bayern München) die Liga auf, gewann elf von zwölf Spielen, unter anderem gegen Manchester City und den FC Arsenal - nur gegen Liverpool gab es ein 0:2.

Premier-League-Sensation düpiert Man United und jagt Spitzenklubs
22:32 Uhr

Darts-Superstar ganz offen: "Habe aufgehört, meine Tabletten zu nehmen"

Der ehemalige Darts-Weltmeister Rob Cross hat aufgrund mentaler Probleme zu Tabletten gegriffen. Das gestand der Engländer nach dem Einzug in die dritte WM-Runde, vor dem Start des XXL-Turniers im Londoner Alexandra Palace habe er sie abgesetzt. "Ich habe aufgehört, meine Tabletten zu nehmen", sagte Cross und erklärte: "Ich habe mir gedacht, es ist besser, mit der Person in mir befreundet zu sein, anstatt zu versuchen, sie auszublenden."

Cross hatte bereits im vergangenen Jahr öffentlich über seine Depressionen gesprochen. Grund dafür sei die Veränderung in seinem Leben gewesen, die der WM-Titel 2018 nach sich zog. Damals hatte Cross als Debütant sensationell im Ally Pally triumphiert. Er habe "lange, lange darunter gelitten", gab der 35-Jährige nun zu. Es sei das erste Interview, in dem über seinen Tablettenkonsum spreche.

"Wenn du dich so fühlst, musst du darüber reden", sagte Cross, "sonst frisst es dich auf". Er habe sich oft "niedergeschlagen gefühlt", erklärte der Weltranglisten-17. weiter. Nun aber fühle er sich "gut. Ich fühle mich großartig". In der zweiten WM-Runde setzte sich Cross gegen Routinier Ian White überzeugend mit 3:1 Sätzen durch, im vergangenen Jahr war der viermalige Majorsieger in ebenjener ausgeschieden.

Darts-Superstar ganz offen: "Habe aufgehört, meine Tabletten zu nehmen"
22:09 Uhr

Drittliga-Aufsteiger verspielt Herbstmeisterschaft

Der MSV Duisburg hat die Herbstmeisterschaft in der 3. Fußball-Liga verpasst. Im rheinischen Duell bei Viktoria Köln kam der frühere Bundesligist nur zu einem 0:0 und ist Dritter hinter Energie Cottbus und dem SC Verl. In den drei Spielen im Dezember holte der MSV nur zwei Punkte und blieb zum zweiten Mal nacheinander ohne Tor. Maximilian Dittgen (71.) und Patrick Sussek (76., 90.+3) vergaben die besten Chancen für den Aufsteiger. Köln hätte kurz vor Schluss für den Sieg sorgen können, doch Duisburgs Torhüter Maximilian Braune (88.) war bei einer guten Hereingabe zur Stelle.

Drittliga-Aufsteiger verspielt Herbstmeisterschaft
21:09 Uhr

Betrugsvorwürfe bei Darts-WM

Darts-Profi Joe Cullen hat nach seinem Zweitrunden-Aus bei der Weltmeisterschaft seinen Konkurrenten Mensur Suljovic hart angegangen. "Wenn das Darts ist, will ich damit nichts zu tun haben", schrieb der 36-jährige Engländer auf X nach der 1:3-Niederlage. "Ich mochte Mensur schon immer außerhalb des Boards, aber das war für alle offensichtlich." Cullen missfiel wohl das Verhalten des Österreichers während des Duells. Suljovic hatte mehrfach für Verzögerungen gesorgt und sich vom Publikum feiern lassen, anstatt direkt seine Pfeile aus der Scheibe zu ziehen.

"Ich glaube, ich bin nicht der Einzige, der so denkt. Die alte Garde wird sagen, dass das zum Spiel gehört, aber wie auch immer man es formuliert, es ist Betrug. Das ist kein Darts", schrieb Cullen zudem.

Suljovic wurde auch von offizieller Seite durch Caller Kirk Bevins ermahnt. Der 53-Jährige rechtfertigte sich auf der Pressekonferenz in Richtung seines Kontrahenten so: "Was ist sein Problem? Er hat ein paar Doppel verpasst. Ich habe nie etwas Schlechtes gemacht. Ich mag Joe, aber ich weiß nicht, was er hatte. Vielleicht war es, weil ich da ein bisschen gejubelt habe. Aber es war nichts Ernstes." Er gestand aber auch ein, dass er unmittelbar vor der Zurechtweisung des Callers einen Fehler gemacht habe.

Betrugsvorwürfe bei Darts-WM
20:44 Uhr

Isabell Werth kehrt nach Todesfall zurück und weint nach ihrer Kür

Isabell Werth ist wieder da. Nach dem Tod ihres langjährigen Lebensgefährten Wolfgang Urban Anfang Oktober hatte die erfolgreichste Reiterin eine Turnierpause eingelegt, nun beim Turnier in der Frankfurter Festhalle ging sie erstmals wieder an den Start. "Es war sehr emotional für mich", sagte die 56-Jährige, nachdem sie mit Tränen in den Augen im hochkarätigen "Top 12 Dressage Final" aus dem Viereck geritten war.

Unter dem Sattel hatte sie in der Grand Prix Kür ihr Olympiapferd Wendy de Fontaine, den beiden waren in der Prüfung mehrere ungewöhnliche Patzer unterlaufen. Letztlich wurde es eine Note von 87,165 Prozent: Platz drei.

Einen Jahresabschluss nach Maß gelang dem belgischen Dressurreiter Justin Verboomen, nach seinen Siegen beim CHIO in Aachen der Shooting-Star der Szene. Er ist mit seinem Ausnahme-Pferd Zonik Plus derzeit die Nummer eins der Welt und zudem Doppel-Europameister - in Frankfurt ritt er im Top 12 zu einem neuen persönlichen Rekord. 91,195 Prozent stand nach seinem Ritt in der voll besetzten Festhalle auf der Anzeigetafel, das war ein Hauch mehr als kurz zuvor die Dänin Cathrine Laudrup-Dufour mit Mount St. John Freestyle erhalten hatte (91,085).

Isabell Werth kehrt nach Todesfall zurück und weint nach ihrer Kür
20:18 Uhr

Erst Elfmeter, dann Rot: Barça siegt im Topspiel

Der FC Barcelona hat seinen Vier-Punkte-Vorsprung vor Real Madrid an der Tabellenspitze der spanischen Fußballliga behauptet. Im Topspiel beim FC Villarreal gelang dem Team von Trainer Hansi Flick ein 2:0 (1:0)-Erfolg, um den die Katalanen aber vor allem in der ersten Halbzeit zittern mussten. Die Gastgeber tauchten immer wieder gefährlich vor dem Barça-Tor auf, konnten aber selbst beste Chancen nicht nutzen.

Für die Gäste trafen Raphinha per Foulelfmeter in der 12. Minute und Lamine Yamal in der 63. Minute. Ab der 39. Minute spielte Barcelona in Überzahl, nachdem Villarreals Renato Veiga sich an der Mittellinie ein übles Foul gegen Yamal geleistet hatte und zu Recht die Rote Karte sah.

Erst Elfmeter, dann Rot: Barça siegt im Topspiel
19:44 Uhr

Schlusslicht düpiert DEL-Spitzenreiter

Ausgerechnet beim abgeschlagenen Tabellenletzten ist Spitzenreiter ERC Ingolstadt in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ausgerutscht. Die Mannschaft der Stunde, die zuvor 18 von 20 Spielen gewonnen hatte, unterlag bei den Dresdner Eislöwen überraschend mit 2:3 (1:3, 1:0, 0:0).

Trotzdem blieb der Meister von 2014 Tabellenführer, weil Verfolger Adler Mannheim bereits zuvor 2:5 (0:2, 0:1, 2:2) bei den Grizzlys Wolfsburg verloren und die zweite Pleite in den letzten drei Partien kassiert hatte. Seinen Höhenflug setzte Red Bull München mit dem 6:3 (1:0, 0:2, 5:1) bei den Fischtown Pinguins fort - nach dem siebten Sieg in Folge sind die Bayern bis auf einen Zähler an Mannheim herangerückt.

Im Tabellenkeller liegt Dresden nach dem ersten Heim-Dreier der Saison noch neun Punkte hinter den Frankfurt Lions, die bei den Iserlohn Roosters 4:6 (0:2, 3:2, 1:2) verloren und auf den vorletzten Rang abrutschten.

Schlusslicht düpiert DEL-Spitzenreiter
19:15 Uhr

Wilde Transfergerüchte um zwei BVB-Stars

Borussia Dortmund könnte im Sommer zwei Top-Stars verlieren. Denn wenn Nico Schlotterbeck und/oder Karim Adeyemi nicht wie gewünscht verlängern, stünde wohl nach der Saison ein Verkauf an, wie Sport-Boss Lars Ricken im "Kicker" durchblicken ließ. "Das wären dann Plan B und C, wir fokussieren uns ganz klar auf Plan A, die Verlängerungen. Es ist allen bekannt, dass wir gerne mit beiden weiter zusammenarbeiten würden."

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Wilde Transfergerüchte um zwei BVB-Stars
18:48 Uhr

Fan führt Saarbrücken zum Sieg über Spitzenreiter Düsseldorf

Ein überragender Fan als Mann des Tages: Dank einer doppelten Gala seines chinesischen Superstars Fan Zhendong hat Tischtennis-Bundesligist 1. FC Saarbrücken den Kracher gegen Borussia Düsseldorf gewonnen. Bei flirrender Atmosphäre in der 3500 Zuschauer fassenden Saarlandhalle bezwangen die Gastgeber den Spitzenreiter in einem wahren Krimi mit 3:2. Fan holte dabei zwei Einzelpunkte für den FCS.

Der dreimalige Olympiasieger, dessen Verpflichtung das beschauliche Saarland ins Blickfeld der Tischtenniswelt gerückt hatte, ließ zunächst dem Norweger Borje Haug beim 3:0 (11:2, 11:5, 12:10) phasenweise nicht den Hauch einer Chance. Danach hatte Fan auch den Weltranglisten-22. Kanak Jha aus den USA beim 3:1 (11:3, 6:11, 11:5, 11:5) zumeist sicher im Griff. Dank Fan ging es ins entscheidende Doppel, dort gewannen Patrick Franziska und Cedric Meissner ein ganz enges Match mit 3:1 (11:13, 12:10, 11:9, 11:9) gegen Anton Källberg und Li Yongyin.

Fan führt Saarbrücken zum Sieg über Spitzenreiter Düsseldorf
18:13 Uhr

Klose reagiert auf Spuck-Vorwürfe im Hannover-Spiel

Im letzten Spiel des Jahres gelingt dem 1. FC Nürnberg ein Sieg gegen Aufstiegsaspirant Hannover 96. Nach Abpfiff geht es jedoch nicht nur um den guten Abschluss, sondern auch um eine angebliche Spuckattacke eines Nürnberger Profis. Trainer Miroslav Klose findet dafür klare Worte.

Klose reagiert auf Spuck-Vorwürfe im Hannover-Spiel
17:19 Uhr

Harry Kane folgt auf Xabi Alonso

Torjäger Harry Kane vom deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München ist vom "Kicker" als Persönlichkeit des Jahres ausgezeichnet worden. Der Kapitän der englischen Nationalmannschaft folgt damit auf den früheren Leverkusener Meistermacher Xabi Alonso. Kane entfalte seinen Wert "über seine individuelle Abschlussqualität hinaus als Teamplayer", hieß es in der Begründung des Fachmagazins. Sein läuferisches und auch defensiv aufwendiges Arbeitspensum sei "für einen klassischen Torjäger alles andere als selbstverständlich".

Kane gewann in der vergangenen Saison mit den Bayern die Meisterschaft und damit auch seinen ersten großen Titel. In der Saison 2024/25 erzielte er 26 Treffer und holte sich erneut die Torjägerkanone.

Die jährliche Auszeichnung wurde erstmals 1990 an Franz Beckenbauer verliehen, dabei zählen auch Werte abseits des Rasens. Kane komme als "bodenständiger Familienmensch ohne jegliche Allüren daher", hieß es in der Begründung zu seiner Wahl. Mit seiner Harry-Kane-Foundation leiste er zudem "einen wertvollen gesellschaftlichen Beitrag im Kampf gegen die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen und für die Unterstützung Betroffener".

Harry Kane folgt auf Xabi Alonso
16:48 Uhr

Schmid erlöst deutsche Skispringerinnen im zehnten Wettkampf

Katharina Schmid hat die Durststrecke der deutschen Skispringerinnen beendet. Die siebenmalige Weltmeisterin flog beim Weltcup in Engelberg auf Rang drei und sorgte im zehnten Wettkampf des Olympiawinters für den ersten Podestplatz des DSV-Teams.

Für eine Schrecksekunde sorgte Vizeweltmeisterin Selina Freitag, die im zweiten Durchgang nach der Tagesbestweite stürzte, den Auslauf aber auf eigenen Füßen verlassen konnte. "Mir geht es gut. Ich habe das ja schon ein bisschen geübt mit dem Stürzen", sagte Freitag, die schon mehrfach in ihrer Karriere zu Fall gekommen war: "Ich wollte einfach ganz normal hinspringen, gar nichts Besonderes machen. Aber dann ging es doch weiter, und dann passiert sowas halt schnell."

Ihren vierten Saisonsieg holte Weltmeisterin Nika Prevc aus Slowenien vor der Norwegerin Anna Odine Ström. Weltcup-Spitzenreiterin Nozomi Maruyama aus Japan, die am Samstag ihren sechsten Sieg des Winters gefeiert hatte, wurde ein Opfer der schwierigen Windverhältnisse und kam nur auf Rang sechs.

Schmid erlöst deutsche Skispringerinnen im zehnten Wettkampf
16:20 Uhr

Nicht nur für Hansi Flick bitter: Barca meldet Kreuzband-Verletzung

Trainer Hansi Flick muss beim FC Barcelona in den kommenden Monaten auf Andreas Christensen verzichten. Der frühere Gladbacher Innenverteidiger hat einen Teilriss des Kreuzbandes im linken Knie erlitten, teilte der spanische Fußballmeister mit. Medien berichten von einer erwarteten Ausfallzeit von vier Monaten.

Der Däne Christensen wird aller Voraussicht nach die Playoffs der WM-Qualifikation verpassen. In diesen müssen die Skandinavier Ende März gegen Nordmazedonien ran.

Christensens Vertrag läuft im Sommer 2026 aus, er spielt seit Juli 2022 für Barcelona. In Mönchengladbach war er von Juli 2015 bis Ende Juni 2017 aktiv gewesen.

Nicht nur für Hansi Flick bitter: Barca meldet Kreuzband-Verletzung
15:49 Uhr

DHB schimpft über "nicht faire" Wahl: "Unwürdige Farce"

Der Deutsche Handballbund hat die Wiederwahl des umstrittenen Weltverbandspräsidenten Hassan Moustafa massiv kritisiert. "Wie zu erwarten, war das Verfahren nicht fair: außer Dr. Moustafa hatte am Vortag des Kongresses kein Kandidat die Chance, sich bei den Treffen der Kontinentalverbände zu präsentieren", sagte DHB-Präsident Andreas Michelmann, der gemeinsam mit Vorstandsboss Mark Schober in Kairo war.

Zuvor hatte sich der 81 Jahre alte Moustafa, der aufgrund seines Führungsstils und langen Amtszeit in der Branche "Pharao" genannt wird, klar gegen seine drei Gegenkandidaten um den Deutschen Gerd Butzeck durchgesetzt. Insgesamt 176 Mitgliedsverbände der Weltverbands IHF waren anwesend und verfügten über jeweils eine Stimme - 129 entfielen auf den Ägypter.

Wie im Livestream zu beobachten war, kam es während der Wahl zu Problemen mit dem Votingsystem sowie der Internetverbindung. Die Abstimmung wurde um mehrere Stunden verschoben. "Der Ablauf des Kongresses war eine Farce und dem internationalen Handball unwürdig, weil es alleine vier Stunden dauerte, bis die Technik der Wahl funktionierte", kritisierte Michelmann. Butzeck befand, dass man sich bei der Wahl für Stillstand statt Fortschritt entschieden habe.

DHB schimpft über "nicht faire" Wahl: "Unwürdige Farce"
15:08 Uhr

Red-Bull-Boss haut mutige Verstappen-Prognose raus

Konzerngeschäftsführer Oliver Mintzlaff glaubt nicht an einen vorzeitigen Abschied von Formel-1-Superstar Max Verstappen von Red Bull. "Es ist wichtig zu sagen, dass ich keine Angst vor irgendwelchen Leistungsklauseln in seinem Vertrag habe. Das Wichtigste für einen Sportler ist, dass er sieht, dass jeder im Team alles für ihn gibt. Und ich glaube, Max ist beeindruckt davon, wie sich die Ergebnisse und die Stimmung im Team in diesem Jahr entwickelt haben", sagte Mintzlaff im Interview der niederländischen Tageszeitung "De Telegraaf".

Verstappen musste nach vier Titeln nacheinander in dieser Saison die WM-Krone zwar an McLaren-Pilot Lando Norris abgeben. Doch die Leistungskurve bei seinem Rennstall zeigte nach einem enttäuschenden Jahresstart in der zweiten Hälfte wieder nach oben. Dennoch erlebte Red Bull eine unruhige Saison, in der Teamchef Christian Horner gehen musste und an deren Ende auch Verstappens Vertrauter Helmut Marko seinen Abschied verkündete.

Zweifel daran, dass Max Verstappen seine Karriere bei Red Bull beenden wird." Der niederländische Rennfahrer hat noch einen Vertrag inklusive Ausstiegsklausel bis Ende 2028 bei Red Bull. Im Frühjahr und Sommer hatte es immer wieder Spekulationen gegeben, der 28-Jährige könne Red Bull vorzeitig verlassen.

Red-Bull-Boss haut mutige Verstappen-Prognose raus
14:27 Uhr

Blitz-Aus für Boniface? Werder lässt aufhorchen

Werder Bremen hat am Wochenende mit dem 0:0 in Augsburg eine durchwachsene Jahreshälfte zu Ende gebracht. Nicht mit dabei: Victor Boniface, der aufgrund einer Knieprellung fehlte. Doch auch ohne Verletzung hätte der Stürmer wohl nicht gespielt. Beenden die Grün-Weißen die Leihe im Winter? Der SVW hat zumindest aufhorchen lassen.

Gerade einmal gut 300 Spielminuten absolvierte der Angreifer im Trikot der Grün-Weißen. Seine Ausbeute: Zwei Vorlagen - und kein Tor. Zu wenig für die Ansprüche des Klubs und des Spielers, der Werder in obere Tabellenregionen bis ran an Europa führen sollte. Stattdessen machte der Nigerianer mit Fitness- und Formproblemen auf sich aufmerksam. Kein Wunder, dass sich seit Längerem die Gerüchte halten, Boniface könnte die Bremer im Winter schon wieder verlassen und nach Leverkusen zurückkehren.

"Victor ist gerade angeschlagen, und wir stehen im Austausch mit den Leverkusener Ärzten. Wir wollen da jetzt erstmal ein bisschen Ruhe reinkommen lassen. Er wird ein paar Tage abschalten, aber dann müssen wir sehen, wie es sich entwickelt", sagte Fritz bei "Sky" und setzte hinzu: "Dann werden wir gemeinsam schauen, wie wir weiterhin verfahren." Zwar betonte Fritz ebenfalls: "Stand jetzt ist weder Victor an uns herangetreten, noch gibt es solche Überlegungen auf Leverkusener oder auf unserer Seite. Wichtig ist erstmal, dass er wieder fit wird." Ganz ausgeschlossen scheint ein Abbruch der Leihe aber nicht mehr.

Blitz-Aus für Boniface? Werder lässt aufhorchen
13:53 Uhr

Biathletin Franziska Preuß knackt Olympia-Norm

Biathletin Franziska Preuß hat die Olympia-Norm geknackt und sich weiter Selbstvertrauen mit Blick auf die Winterspiele geholt. Nach ihrer krankheitsbedingten Zwangspause wurde die 31-Jährige in ihrem erst vierten Saisoneinsatz im Massenstart von Le Grand-Bornand Sechste. Die Weltcupgesamtsiegerin schoss nur einmal daneben und hatte am Ende 18 Sekunden Rückstand auf die siegreiche Maren Kirkeeide.

"Ich bin sehr froh, diese Norm abhaken zu können. Das war ein bisschen im Hinterkopf, das vor Weihnachten zu schaffen", sagte Preuß im ZDF. Bei dem einen Fehler habe sie sich von der lauten Stimmung der über 20.000 Fans ein bisschen ablenken lassen. "Die letzte Runde war ein Kampf, aber ich bin sehr zufrieden", sagte sie. Die Norwegerin Kirkeeide verwies im Zielsprint die beiden Französinnen Lou Jeanmonnot (+ 0,3 Sekunden) und Justine Braisaz-Bouchet (+ 0,8 Sekunden) auf die weiteren Podestplätze.

Biathletin Franziska Preuß knackt Olympia-Norm
13:10 Uhr

Reichster Klub der Fußball-Geschichte buhlt wohl um Lewandowski

Der Vertrag von Robert Lewandowski beim FC Barcelona läuft im Sommer aus, dem Vernehmen nach schaut sich der Ex-Angreifer des FC Bayern schon nach neuen Klubs um. Da kommt es sicher nicht ganz ungelegen, dass sich ein Trio nach dem 37-Jährigen erkundigt hat .Wie "fichajes.net" erfahren hat, bringen sich zwei Klubs aus der MLS und einer aus Saudi-Arabien in Stellung.

In den USA locken demnach Chicago Fire und Red Bull New York den Stürmer, wollen ihn zum neuen Gesicht machen. Aus der Wüste soll sich Neom SC nach Lewandowski erkundigt haben. Die Saudis suchen nach internationalen Stars, um ihre Sport- und Medienpräsenz zu stärken. Bei Neom SC könnte der Offensivstar wohl deutlich mehr verdienen als beim FC Barcelona, heißt es. In Nordamerika hingegen hätte der Pole hingegen wohl eher das bessere Ambiente.

Der saudische Klub ist ein seltsames Projekt. "Derzeit sei der Klub "wie ein künstliches Organ, das in einem Inkubator gezüchtet wird. Sobald es funktioniert, wird es umgepflanzt", sagte der Journalist James Montague im Frühling dieses Jahres. Der Brite hat sich in seinem Buch "Engulfed" ausgiebig mit Neom beschäftigt und Saudi-Arabien mehrfach besucht. Montague nennt Neom "den reichsten Klub in der Geschichte des Fußballs", er spricht von einem "Trillion-Dollar-Team".

Reichster Klub der Fußball-Geschichte buhlt wohl um Lewandowski
12:40 Uhr

Deutsche Ski-Stars sind nach Super-G genervt

Skirennläuferin Kira Weidle-Winkelmann hat nach ihrer Rückkehr in die Weltspitze einen kleinen Dämpfer einstecken müssen. Beim Super-G in Val d'Isère belegte sie lediglich Rang 21. In der Abfahrt am Vortag war die 29-Jährige als Zweite hinter der Österreicherin Cornelia Hütter und vor Lindsey Vonn aus den USA noch zu ihrer ersten Podestplatzierung seit fast drei Jahren gefahren.

"Das ist ein bisschen ein Dämpfer, aber solche Tage gibt es. Sie sollten nur nicht zu oft passieren", sagte Weidle-Winkelmann im ZDF. Ihr Rückstand auf die Bestzeit von Sofia Goggia betrug 1,51 Sekunden. Die Italienerin feierte ihren ersten Saisonsieg, den 27. insgesamt. Sie gewann vor Alice Robinson aus Neuseeland (+0,15 Sekunden) und Vonn (+0,36), die im fünften Speed-Rennen des Winters schon zum vierten Mal auf dem Treppchen stand.

Emma Aicher belegte nach Rang zehn in der Abfahrt im Super-G Rang elf (+0,96), war damit aber gar nicht zufrieden. "Das war ein bisschen verhalten, da würde mehr gehen", sagte sie und bekannte: "Es ist ein bisschen nervig."

Deutsche Ski-Stars sind nach Super-G genervt
11:53 Uhr

Trotz Sieg: Medien vernichten Xabi Alonsos Real Madrid

Xabi Alonso hat mit Real Madrid einen wichtigen Heimsieg gegen den FC Sevilla (2:0) einfahren können. Ruhe bringen ihm die drei Punkte laut Medienberichten aber nicht ein. Die Lage bleibt "prekär", schreibt die Sportzeitung "AS" nach dem 2:0 (1:0) gegen den FC Sevilla. Trotz der drei Punkte mussten sich die Königlichen Pfiffe des Publikums gefallen lassen. Zu schlecht war die Leistung, zumal gegen einen Gegner, der durch die Gelb-Rote Karte gegen Marcao (68.) noch in Unterzahl spielte.

Auffällig: Die Alonso-Elf blieb defensiv äußerst anfällig, allein Schlussmann Thibaut Courtois war es zu verdanken, dass die Null hielt. Auch mangelte es an der Spielkontrolle. Die "AS" hielt fest: "Jedes Team aus den Top 10 der Champions League oder eines der drei Teams, auf die sie in der Supercopa treffen können, hätte im Bernabéu ein Gemetzel angerichtet." Die Fans könnten "hinter den Sieg blicken und sie mögen nicht, was sie sehen".

Ähnlich sah es die "Mundo Deportivo": "Real Madrid gewann gegen Sevilla, aber das bedeutet nicht, dass sich die Situation von Xabi Alonso verbesserte. Ganz im Gegenteil." Der spanische Rekordmeister "spielte wie üblich schlecht", allein ein Elfmeter gegen zehn Gäste "brachte Ruhe". Der "Marca" zufolge seien die "Zweifel" nicht ausgeräumt. "Im Gegenteil, diese haben sich sogar noch verstärkt, mit einem müden, schwerfälligen Spiel und einer beängstigenden Defensivschwäche."

Trotz Sieg: Medien vernichten Xabi Alonsos Real Madrid
11:24 Uhr

Felix Loch rodelt sich in die Topfavoriten-Rolle

Nach dem nächsten Statement-Sieg im Olympia-Winter klemmte sich Felix Loch breit lächelnd seinen Schlitten unter den rechten Arm und zeigte die Faust. "Das Rennen war sensationell", freute sich der Rodel-Rekordweltmeister, der mit dem zweiten Erfolg im dritten Weltcup-Rennen eindrucksvoll seine Medaillenambitionen für den Saisonhöhepunkt in Cortina d'Ampezzo unterstrich - und sich als Weltcupführender überglücklich in die kurze Weihnachtspause verabschiedete.

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"Das Rennen war sensationell." (Foto: IMAGO/Michael Kristen)

Er sei "mega zufrieden" mit dem "gewaltigen Wochenende" in Lake Placid, sagte Loch, wieder einmal hatte der Altmeister es allen bewiesen. Auf dem Weg zu seinen fünften Olympischen Spielen mausert sich der einstige Dauersieger wieder zum Goldfavoriten. Nach seinem Überraschungscoup zum Auftakt in Winterberg, seinem ersten Weltcupsieg nach 22 Monaten Durststrecke, ließ der 36-Jährige auch auf der schwierigen Bahn im US-Bundesstaat New York seine großen Konkurrenten um Weltmeister Max Langenhan hinter sich. Der zweite Platz mit Weltmeisterin Julia Taubitz im Mixed-Einsitzer rundete eine gelungene Woche für Loch ab: "Wir brauchen uns mit dem gesamten Team nicht zu beschweren, das war ein gewaltiges Wochenende."

Felix Loch rodelt sich in die Topfavoriten-Rolle
10:52 Uhr

Lucien Favre hat endgültig genug

Lucien Favre beendet seine Trainerkarriere. "Ich habe mich schon vor längerer Zeit entschieden", sagte der ehemalige Coach von Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach im Interview mit dem "Blick". "Ich war immer busy. Jetzt bin ich 68, es ist schnell gegangen. Ich habe mein Alter schon fast vergessen, weil ich immer zu tun hatte, immer eingespannt war. Es ist gut für mich, so wie es ist", sagte der Schweizer weiter.

Favre war zuletzt vor knapp drei Jahren beim französischen Erstligisten OGC Nizza tätig. Danach zog er sich aus der Öffentlichkeit zurück und es wurde still um ihn. In Deutschland trainierte er auch Hertha BSC, bevor er in Mönchengladbach Kultstatus erlangte. Favre rettete die Borussia vor dem Abstieg und führte sie in die Champions League. Dies weckte auch das Interesse des FC Bayern. 2012 habe ihn "eine Delegation von Bayern München in Düsseldorf besucht", sagte Favre, der den BVB zu zwei Vize-Meisterschaften führte. In der Schweiz gewann Favre als Trainer zwei Meisterschaften mit dem FC Zürich.

Als Spieler wurde Favre mit Servette Genf Meister. Nach einem schweren Foul von Pierre-Albert Chapuisat musste er seine Karriere aber 1985 beenden. Favre erlitt dabei mehrere Knochenbrüche und Bänderrisse.

Lucien Favre hat endgültig genug
10:03 Uhr

Dieses Woltemade-Interview hat Kult-Potenzial

Diesen Tag wird Nick Woltemade wohl so schnell nicht vergessen: Zuerst traf der Angreifer von Newcastle United beim 2:2 gegen den FC Chelsea erstmals doppelt in der Premier League - und dann in einem TV-Interview auf seinen berühmten "Namensvetter", Englands Stürmerlegende Peter Crouch. "Ich sehe dich heute zum ersten Mal. Meine alten Klub-Kollegen haben mich früher immer "Crouchy" genannt", sagte ein sichtlich erfreuter Woltemade dem heutigen TV-Experten beim Sender TNT Sports.

"Das kommt, weil du so ein gut aussehender Typ bist", sagte der ehemalige englische Nationalspieler lachend, woraufhin der 23-Jährige entgegnete: "Wir sehen beide gut aus, stimmt's?" Die beiden groß gewachsenen Stürmer (Crouch ist 2,01 Meter, Woltemade 1,98 Meter groß) zeigten sich prächtig aufgelegt. Der 44 Jahre alte Kultstürmer herzte den zweiten, deutlich jüngeren "Crouchy" lachend mit den Worten: "Mein Sohn! Es ist so schön zu sehen, dass es meinem Sohn so gut geht", um dann später ganz im Ernst zu ergänzen: "Du machst das so gut, es ist eine Freude, dir zuzusehen."

Ein gemeinsames Foto gab es hinterher übrigens nicht. Das hatten die beiden "Crouchys" nämlich bereits während der TV-Aufzeichnung unmittelbar vor dem Interview gemacht, weil sie es offensichtlich nicht abwarten konnten. Crouch postete das Video zum Interview bei X, sein Kommentar dazu: "Ich liebe diesen Kerl."

Dieses Woltemade-Interview hat Kult-Potenzial
09:41 Uhr

Draisaitl stellt Klubrekord ein und verliert deutsches Duell

Leon Draisaitl ist zum elften Mal in Serie an mindestens 50 Toren der Edmonton Oilers in einer Saison beteiligt. Der deutsche Eishockey-Star stellte damit zwar den Klub-Rekord von Mark Messier und Glenn Anderson ein, verlor aber mit seinem Team trotz zweier Vorlagen 2:5 bei den Minnesota Wild. Für die Gastgeber sorgte Draisaitls Nationalmannschaftskollege Nico Sturm kurz vor Schluss mit einem Schuss ins leere Tor für den Endstand und den siebten Sieg in Folge.

Tim Stützle gewann mit den Ottawa Senators daheim 6:4 gegen die Chicago Blackhawks. Der deutsche Auswahlstürmer steuerte dabei sein 16. Saisontor und zwei Vorlagen bei. Stützle kommt in dieser Saison damit schon auf insgesamt 37 Torbeteiligungen.

Draisaitl stellt Klubrekord ein und verliert deutsches Duell
08:59 Uhr

Wildes Gerücht um Trainer-Hammer bei Eintracht Frankfurt

Bei Eintracht Frankfurt läuft es in dieser Saison nicht immer rund. Trotz ordentlicher Tabellenposition in der Fußball-Bundesliga wirkt das Gesamtbild brüchig: zu viele schwankende Leistungen, zu viele deutliche Pleiten. Dabei hatte sich die Eintracht mit der Champions-League-Qualifikation in der Vorsaison in neue Sphären geschoben, womit Erwartungshaltung und Ungeduld im Umfeld massiv stiegen. Aktuell bleibt Frankfurt mit einem Platz im erweiterten oberen Tabellendrittel und dem frühen DFB-Pokal-Aus aber hinter diesem selbst geschaffenen Anspruch zurück, was die Lage für Dino Toppmöller schwierig macht.

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Zuletzt kam daher die Frage auf: Wie lange haben die SGE-Bosse noch Geduld mit dem Coach? Glaubt man einem Bericht von "fussballtransfers.com", dann wird in Frankfurt hinter den Kulissen schon fleißig mit möglichen Nachfolgern für Toppmöller gesprochen, falls dieser die Wende verpassen sollte. Darunter seien einige prominente Namen. Konkret nennt das Portal dabei Edin Terzić als Kandidaten. Ob der sich die Aufgabe bei der Eintracht vorstellen kann, sei aber noch offen. Zudem sei Terzić nur einer von mehreren Trainern, die infrage kämen. Einen Favoriten gebe es bislang noch nicht.

Wildes Gerücht um Trainer-Hammer bei Eintracht Frankfurt
08:33 Uhr

Schröders Kings stürzen auf letzten Platz ab

Nächster Rückschlag für die Sacramento Kings in der NBA: Das Team um Weltmeister Dennis Schröder verlor im heimischen Golden 1 Center mit 93:98 gegen die Portland Trail Blazers und kassierte damit die fünfte Niederlage in Folge. Für das neue Schlusslicht der Western Conference war Dennis Schröder erfolgreichster Schütze. Der deutsche Nationalmannschaftskapitän startete von der Bank und kam in 31 Minuten Spielzeit auf 21 Punkte, sechs Assists und fünf Rebounds. Den besten Werfer des Abends stellte Portlands Deni Avdija, der 24 Zähler beisteuerte.

Ohne die verletzten Franz Wagner, Moritz Wagner und Tristan da Silva fuhren die Orlando Magic derweil einen wichtigen 128:127-Sieg nach Verlängerung bei den Utah Jazz ein. Den entscheidenden Korbleger erzielte Orlandos Topscorer Desmond Bane (32 Punkte) 0,9 Sekunden vor Ablauf der Overtime. Mit einer Bilanz von 16:12 befinden sich die Magic aktuell auf Playoff-Kurs.

Schröders Kings stürzen auf letzten Platz ab
07:59 Uhr

Alle Dämme brechen: Freiburgs Trainer kämpft mit den Tränen

Nach dem turbulenten Jahresabschluss kämpfte Julian Schuster mit den Tränen. "Mir fehlen die Worte. Ich bin nur dankbar so eine Mannschaft trainieren zu dürfen. Es war ein unglaubliches Spiel, das ist das größte Geschenk überhaupt für Weihnachten", sagte der Trainer von Fußball-Bundesligisten SC Freiburg bei Sky.

Doch woher rührte dieser Gefühlsausbruch? Beim VfL Wolfsburg gingen die Freiburger zwar zunächst in Führung, mussten anschließend jedoch gleich zweimal einen Rückstand hinnehmen, ehe Derry Scherhant den Sport-Club mit seinem Treffer in der 78. Minute doch noch zum 4:3 (1:1)-Sieg schoss. Ein wildes Spiel, das die Gäste am Ende für sich entschieden.

Entsprechend hob Schuster vor allem die Comeback-Qualitäten seines Teams hervor: "Wie meine Jungs dann nach dem Rückstand zurückgekommen sind, das ist beeindruckend. Ich ziehe den Hut vor meiner Mannschaft." Die Emotionen kochten bei Schuster während des Spiels über. In der Nachspielzeit sah der Trainer die Gelbe Karte, nachdem er sich lautstark über eine Freistoß-Entscheidung aufgeregt hatte. Nach Abpfiff brachen dann alle Dämme.

Alle Dämme brechen: Freiburgs Trainer kämpft mit den Tränen
07:26 Uhr

Deutscher Darts-Star bei WM genervt: "Jeder Spieler hasst das"

Nach seinem Einzug in die dritte Runde der Darts-Weltmeisterschaft hat Ricardo Pietreczko die Zuschauer im Londoner Alexandra Palace zu mehr Fairness aufgerufen. Pfiffe aus dem Publikum seien während der Spiele ein Störfaktor. "Es ist immer dasselbe: das Pfeifen, die Buhrufe, wobei die Buhrufe eigentlich gar nicht das Problem sind", sagte die Nummer 33 der Weltrangliste nach dem knappen 3:2-Erfolg gegen Dave Chisnall. "Aber durch das Pfeifen verliert man für einen Moment den Fokus, und ich denke, jeder Spieler hasst das."

Dass mehr Sicherheitskräfte eine Lösung sein könnten, glaubt Pietreczko nicht. "Niemand kann die Menge ändern, es passiert halt. Ich kann nur sagen: Macht es nicht", erklärte der deutsche Profi. Zwar werden Spieler auf solche Situationen immer wieder angesprochen oder die Zuschauer von den Organisatoren sensibilisiert, um möglichst faire Verhältnisse zu schaffen. Doch häufig kommt trotzdem Unruhe auf. Gegen Chisnall seien die Sympathien letztendlich gleichermaßen verteilt gewesen, fand Pietreczko. Denn auch deutsche Fans hätten sich lautstark bemerkbar gemacht. "Auch wenn das nicht schön ist. Ich sage es immer wieder: Unterlasst das, in England, in Deutschland - egal wo. Das ist einfach nicht schön."

Deutscher Darts-Star bei WM genervt: "Jeder Spieler hasst das"
07:02 Uhr

Ex-Weltstar Neymar fleht: "Ancelotti, hilf uns, ja?"

Trotz konstanter Verletzungspausen, einer mehr als mäßigen Saison und einer bevorstehenden Knie-OP hat Brasiliens Fußballstar Neymar seine Hoffnung auf eine Teilnahme an der WM-Endrunde im kommenden Jahr nicht aufgegeben. "Wir werden alles tun, um diesen WM-Titel nach Brasilien zu holen. Das Mögliche und das Unmögliche. Im Juli könnt ihr mich zur Rede stellen", sagte der 33-Jährige auf einer Show-Bühne.

Als Gast eines Konzerts richtete der Stürmer, der bei den letzten drei WM-Turnieren mit der Mission "Hexa" (WM-Triumph Nummer sechs) gescheitert war, gar eine Botschaft an Selecao-Coach Carlo Ancelotti: "Hallo, Ancelotti, hilf uns, ja?", rief Neymar in die jubelnde Menge. Neymar bettelte dabei indirekt um seine erste Berufung unter dem italienischen Startrainer. Ende März stehen die letzten Härtetests gegen Kroatien und Frankreich an.

Obwohl Neymar mit fünf Toren in seinen letzten vier Ligaspielen großen Anteil am Klassenverbleib vom brasilianischen Erstligisten FC Santos hatte, konnte er über die gesamte Saison nie die von Ancelotti geforderte 100-prozentige Fitness nachweisen. Zudem wird sich der ehemalige Profi vom FC Barcelona und Paris Saint-Germain noch in den kommenden Tagen einer Arthroskopie im linken Knie unterziehen, sodass sein Kampf um einen Platz im WM-Kader auch zu einem Wettlauf gegen die Zeit wird.

Ex-Weltstar Neymar fleht: "Ancelotti, hilf uns, ja?"
06:15 Uhr

RB Leipzig macht Timo Werner eine klare Ansage

RB Leipzigs Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer hat Ex-Nationalstürmer Timo Werner angesichts seiner Reservistenrolle einen Wechsel im Winter nahegelegt. "Er hat sich immer professionell und korrekt verhalten. Trotz alledem glaube ich, wenn er mehr Spielzeit haben möchte und das haben wir mit ihm ausführlich diskutiert, ist es vielleicht an der Zeit, sich zu verändern", sagte Schäfer nach dem 1:3 gegen Ex-Meister Bayer Leverkusen beim TV-Sender Sky.

Dies sei aber allein die Entscheidung von Werner, der noch einen gut dotierten Vertrag bis zum Ende der Saison hat. "Sollte er die Entscheidung treffen, hierzubleiben, werden wir ganz normal mit ihm weiterarbeiten. So wie wir es bisher getan haben, denn wir respektieren Verträge", ergänzte Schäfer. Werner war aufgrund der personellen Ausfälle im letzten Spiel des Jahres in den Leipziger Kader gerückt und in der Schlussphase sogar eingewechselt worden. Bei den Fans ist der Rekordtorschütze des Klubs weiter sehr beliebt, der 29-Jährige wurde mit "Timo Werner"-Rufen gefeiert. Die San José Earthquakes aus der MLS sollen laut Medienberichten Interesse an einer Verpflichtung signalisiert haben..

RB Leipzig macht Timo Werner eine klare Ansage
05:49 Uhr

Mbappé stellt Ronaldos unglaublichen Rekord ein

Sieg zum Jahresabschluss, Bestmarke für Kylian Mbappé: Der kriselnde spanische Fußball-Rekordmeister Real Madrid hat sich in La Liga weiter Luft verschafft und vorerst bis auf einen Punkt an Tabellenführer FC Barcelona heran geschoben. Gegen den Tabellenneunten FC Sevilla gewann die Mannschaft des in den vergangenen Wochen massiv unter Druck geratenen Trainer Xabi Alonso in Überzahl glanzlos mit 2:0 (1:0).

Mbappé (86.) sorgte mit seinem 59. Pflichtspieltreffer des Kalenderjahres per Foulelfmeter für den Endstand. Der französische Superstar stellte damit den Vereinsrekord von Cristiano Ronaldo ein, den der Portugiese 2013 aufgestellt hatte. Der frühere Dortmunder Jude Bellingham (38.) hatte die Madrilenen vor den Augen seines beim BVB unter Vertrag stehenden Bruders Jobe vor der Pause in Führung gebracht. Nach einer Gelb-Roten Karte gegen Sevillas brasilianischen Innenverteidiger Marcao (68.) spielte Real in Überzahl.

Mbappé stellt Ronaldos unglaublichen Rekord ein